Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Frühjahrsschwinget steht vor der Tür

Bald ist es soweit, am Ostermontag 6. April 2015 führt der Schwingklub March – Höfe
den bestens bekannten Frühjahrsschwinget in Pfäffikon durch. Das Schwingfest findet bei schönem Wetter auf der Seeanlage Pfäffikon und bei schlechtem Wetter in der Reithalle Eulenhof in Freienbach statt. Beginn ist jeweils um 10,45 Uhr. Ab 8,00 Uhr kann man unter der Telefonnummer 1600 erfahren, wo das Schwingfest abgehalten wird.
Das bestens bewährte Organisationskomitee unter der Führung von OK- Präsident Daniel Corvi, wird wie immer alles unternehmen, damit die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer, sowie auch die Schwinger ein zufriedenes Frühjahrsschwinget erleben dürfen. Fürs leibliche Wohl wird mit genügend Speis und Trank gesorgt sein, wobei beim Frühjahrsschwinget, die von der Bäckerfamilie Erich und Käthy Schnyder Horgen hergestellten traditionellen Käseschnitten der grosse Schlager sind.

Folkloristische Unterhaltung

Ein Schwingfest ist nicht nur schwingen, selbstverständlich darf auch die Folklore nicht fehlen. Auch dafür hat das OK gesorgt. Mit dem Jodelklub Bärgblüämli Wangen, den Fahnenschwingern Bruno Bänziger und Hanspeter Barmettler, dem Alphorntrio Märchlergruäss und der Ländlerkapelle Aubriggruess mit Urgestein Hans Oetiker am Bass, wird den Festbesuchern ein gemütliches Rahmenprogramm geboten.

Starkes Teilnehmerfeld

Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind rund 135 Schwinger gemeldet, und auch die Qualität des Teilnehmerfeldes darf sich sehen lassen, da fast ein Drittel der Athleten Kranzschwinger sind. Allerdings ist eine genaue Meldeliste derzeit nicht möglich, da im Frühjahr viele Schwinger sich jeweils kurzfristig zu einer Teilnahme entschliessen. Jedoch sind derzeit drei Eidgenossen, mehrere Festsieger und 12 Teilverbandskranzer gemeldet. Es sticht kein eigentlicher Kronfavorit heraus, somit ist Spannung im Kampf um den Tagessieg garantiert. Die Schwyzer schicken einige starke Kranzschwinger nach Pfäffikon. Namen wie Roland Kälin, Adrian Forster, Guido Gwerder, Bruno Linggi, sowie die Gebrüder Stefan und Franz-Toni Kenel werden für interessante Schwingerkost sorgen. Die Zuger sind mit Sandro Strebel, Armin Reichmuth und Martin Zimmermann vertreten. Die Ob- Nidwaldner entsenden die Kranzer Fabian und Michael Gassmann, Jakob Niederberger, Marco und Ivan Rohrer, Markus Spichtig und Thomas Töngi. Die Urner sind mit den Kranzern Andreas Severin und Raphael Arnold sowie Roger Baumann und Armin Indergand gut vertreten. Aus dem Lager der Luzerner sind Christoph Achermann, Michael Graber und Marco Heiniger die bekanntesten Namen. Aus dem Nordostschweizer Verband ist der Eidgenosse Martin Glaus gemeldet. Als Mitfavorit muss sicher auch der Glarner Roger Rychen beachtet werden. Mit seinem draufgängerischen Schwingstil hat er sich schon zwei Saisonsiege an seine Fahne geheftet. Weiter sind Peter Horner, Andreas Gwerder, Pirmin Jud, Beat Vogel und der junge Reto Landolt die bekanntesten Namen die gemeldet sind.

Starke March – Höfe Mannschaft
Die Aktiven des SKMH haben Heimvorteil und wollen versuchen sich best möglichst in Szene zu setzen. Und wer weis, vielleicht gibt es gar wieder einmal einen einheimischen Sieger in Pfäffikon. Angeführt werden sie von den Eidgenossen und Mitfavoriten auf den Tagessieg Reto und Bruno Nötzli. Sie werden unterstützt von Florian Hasler, Markus Keller, Andreas Höfliger und Pirmin Föhn, dem jungen Kranzer Cornel Fässler, sowie dem unverwüstlichen Kämpfer Albert Diethelm. Aber auch die Nichtkranzer, Dominik Streiff, Dominik Corvi, Bruno Flück, und Roman Ulrich gilt es zu beachten. Sie alle werden versuchen ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen.
Alles in allem darf man sich auf einen spannenden Frühjahrsschwinget mit hochstehendem Schwingsport freuen. Bleibt zu hoffen dass Petrus ebenfalls ein Schwingerfreund ist und uns angenehmes Frühlingswetter beschert. HRU


Vorschau Frühjahrsschwinget Pfäffikon

Osterhase im Sägemehl

Der traditionelle Frühjahrsschwinget in Pfäffikon wird auch dieses Jahr am Ostermontag durchgeführt. Der Anlass gehört zu den ersten Freiluftschwingfesten der neuen Saison.
Auch in diesem Jahr pflegt der Schwingklub March – Höfe weiterhin seine Traditionen.
Am Ostermontag 6. April 2015, findet der in der Region fest verankerte Frühjahrsschwinget in Pfäffikon statt. Als einer der ersten Freiluftanlässe der noch jungen Saison, hat dieses Schwingfest einen speziellen Charakter. Die wichtigen kantonalen Kranzfeste stehen schon bald vor der Tür. Und da ein Rangschwingfest die beste Gelegenheit ist, um seinen Formstand zu prüfen, werden mit Sicherheit viele arrivierte Kranzschwinger den Weg nach Pfäffikon finden. Erwartet werden rund 130 Schwinger aus dem Innerschweizer- und Nordostschweizer Verband. Mit Sicherheit ein Augenschmaus für alle Schwingerfans.

Eindrückliche Festkulisse

Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass der Frühjahrsschwinget Pfäffikon, mit der wunderschönen Anlage und der herrlichen Seesicht, gepaart mit verschiedenen folkloristischen Unterhaltungen, ein Schwingfest der lieblicheren Sorte ist. Fürs leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher wird die mit viel Aufmerksamkeit geführte Festwirtschaft sorgen. Und wenn die Schwinger mit ihrer rassigen Arbeit das Sägemehl stieben lassen, werden alle Gemüter zufrieden gestellt.

Ideale Schlechtwettervariante

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird das Schwingfest nicht verschoben, sondern der Festplatz verlegt. Seit einigen Jahren hat das OK unter der Leitung von Daniel Corvi dafür eine perfekte Alternative bereit. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen, findet der Frühjahrsschwinget in der Reithalle Eulenhof in Freienbach statt. Gleich wo geschwungen wird, Beginn ist um 10,45 Uhr, ab 8,00 Uhr kann man sich unter der Nummer 1600 informieren, wo geschwungen wird.
Der Schwingklub March – Höfe würde sich freuen, möglichst viele Besucher in Pfäffikon begrüssen zu können.

HRU
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Spitzenplatz für Reto Nötzli am Hallenschwinget Sarnen.

Am Hallenschwinget Sarnen versammelte sich zum ersten Mal in dieser Saison ein Grossteil der ISV Elite. 1100 Zuschauer beobachteten die Arbeit der 171 Schwinger im Sägemehl. Gewonnen wurde der Anlass vom Rothenthurmer Eidgenossen Christian Schuler, er bezwang im Schlussgang Rainer Betschart aus Walchwil im ersten Zug mit Wyberhaken.
Angeführt vom Pfäffikoner Eidgenossen Reto Nötzli traten sechs Schwinger von unserem Klub zum Wettkampf an. Reto Nötzli gelang dabei ein gutes Ergebnis, er blieb unbesiegt und klassierte sich im dritten Rang. Im ersten Gang trennte er sich von Benji von Ah unentschieden und auch im fünften Gang gegen den Nidwaldner Martin Zimmermann gab es ein Remis. Die restlichen vier Gegner Peter Barmettler, Thomas Bucher, Raphael Arnold und Roland Bucher bezwang der Turnerschwinger sicher.
Die fünf anderen Ausserschwyzer verpassten die Auszeichnung zum Teil sehr knapp. So fehlte Dominik Corvi nach der abschliessenden Niederlage gegen Reto Fankhauser ein Viertelpunkt zur Auszeichnung. Dominik Streiff verpasste diese durch ein Unentschieden gegen David Wyrsch. Janik Keller verlor um die Auszeichnung gegen Marco Reichmuth und Joel Kessler ging mit einem gestellten letzten Gang gegen Beat Rohrer auch leer aus. Der junge Damian Ulrich sammelte Erfahrung und verpasste mit einem Sieg und drei Niederlagen den Ausstich um einen Viertelpunkt.
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Bruderduell am Klubschwinget

Am letzten Samstag fand im Schwingkeller Pfäffikon der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March – Höfe (SKMH) statt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten diesen Anlass mit grossem Interesse und sorgten dafür, dass der Schwingkeller zum Bersten voll war. Die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, und die Festwirtschaft unter der Leitung von Rene Mettler hatte alle Hände voll zu tun. 18 Aktive und 25 Jungschwinger stiegen in die Zwilchhosen und kämpften um Sieg und Ehr. Es entwickelten sich etliche spannende Duelle. Bei den Aktiven waren die Pfäffikoner Eidgenossen Bruno und Reto Nötzli die Ton angebenden Figuren. Mit überzeugenden Leistungen qualifizierten sie sich für den Schlussgang. Und in diesem kurzen, aber intensiven Kampf behielt der jüngere Bruno mit einem schönen Kurzzug die Oberhand und holte sich damit zum ersten Mal den begehrten Wanderpreis. 
Bei den Jungschwingern Kat. A 00 -02, gab es folgendes Szenario zu beobachten. Der Vorderthaler Kenny Marty war die dominierende Figur und siegte verdient zum ersten Mal am Klubschwinget. Im Schlussgang bezwang er nach äusserst hartem Kampf Silvan Krieg aus Siebnen
In der Kat. B 03 – 07, war Alex Styger ( Schindellegi) der stärkste. Mit überlegter, für sein Alter schon erstaunlich technisch ausgereifter Schwingerarbeit, qualifizierte er sich sicher für den Schlussgang. In diesem hiess sein Gegner wie schon im Vorjahr Simon Bürgi ( Feusisberg). In einem turbulenten Schlussgang behielt Styger das bessere Ende für sich und konnte verdient den Siegerpreis abholen. Es war nicht zu übersehen dass im SKMH momentan recht viel gutes Schwingerholz vorhanden ist, sei es bei den Aktiven wie bei den Jungschwingern.

Gediegener Filmabend
Anschliessend begab sich eine stattliche, bunt gemischte Schar von alten und jungen Schwingerfreunden ins Rest. Feld in Feusisberg, wo man vom Personal freundlich empfangen wurde. Der langjährige Schwingfestfilmer Karl Bürgler (Baar), führte seinen Film vom Eidg. Jubiläumsschwinget in Baden 1970 vor. Dies war der erste Schwingerfilm von Bürgler und etwas kürzer als andere. Darum präsentierte er noch als Zückerchen den Film vom Eidg. Schwingfest in Langenthal 1983. Mit grossem Interesse verfolgten die Zuschauer, wie die Athleten vor gut 40 Jahren um den begehrten Festsieg kämpften. Vor allem die technische Vielfältigkeit, mit der die Schwinger von dazumals gegeneinander kämpften, löste Bewunderung aus. Mit grossem Applaus wurde der gut gelungene Schwingerfilm von Karl Bürgler verdankt. Organisator Alois Laimbacher jun. zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass, und betonte auch in Zukunft solche Abende zu planen. Anschliessend an die Vorführung blieb noch genügend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
HRU

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Hallenschwinget Niederurnen

Gute Mannschaftsleistung der jungen Märchler Aktivschwinger auf der Matte

Am vergangenen Sonntag fand in Niederurnen der traditionelle Hallenschwinget statt. Der vom Schwingklub Niederurnen bestens durchgeführte Anlass wurde von über 500 Zuschauern besucht. Das wohl einzige Schwingfest der Saison, wo auf der Matte statt im Sägemehl geschwungen wird, bietet immer wieder den jungen Schwingern Gelegenheit wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln, da die Besetzung nicht übermässig stark ist.
Gewonnen wurde das Schwingfest vom Glarner Lokalmatador Rocher Rychen, er bezwang im Schlussgang schon nach 16 Sekunden den Zürcher Remo Ackermann durch abfangen eines Kurzzugs.
Unter den 61 Schwingern traten auch sechs Schwinger vom Schwingklub March - Höfe an. Sie schlugen sich wacker und konnten sich alle in den auszeichnungsberechtigten Rängen klassieren. Vor allem die blutjungen Kämpfer Ueli Hegner, Pascal und Damian Ulrich überraschten bei ihrem ersten Einsatz bei den Aktivschwingern mit guten Leistungen.
Als bester Märchler im sehr guten vierten Rang klassierte sich Dominik Streiff. Der gross gewachsene Turnerschwinger konnte vier Gegner bezwingen, darunter mit Reto Landolt einen Kranzschwinger. Zweimal, gegen Ernst Bühler und Christian Jöhl musste Streiff unten durch.
Den siebten Rang belegte der Buttikoner Pascal Ulrich. Mit seinem risikoreichen Schwingstil konnte er drei Gegner bezwingen, gegen die Kranzschwinger Peter Horner und Roman Nägeli zahlte er noch Lehrgeld und zuletzt trennte er sich vom Glarner Christian Schnyder als ebenbürtig.
Im achten Rang klassierten sich Janik Keller und Bruno Flück. Beide hatten ein strenges Pensum zu bewältigen. Keller holte sich drei sichere Siege. Die routinierten Kranzer Bruno Vestner und Andreas Fässler brachte der Höfner mit seiner ausgeklügelten Defensive zur Verzweiflung und holte zwei wertvolle Unentschieden. Einzig gegen Patrick Schmid fasste er eine nicht zwingende Niederlage.
Flück erkämpfte sich die gleichen Gänge. Dreimal siegte er sicher. Gegen die Kranzer Thomas Kuster und Bruno Manser stellte er ohne Mühe. Die einzige Niederlage fasste der zähe Kämpfer gegen den starken Marcel Kuster. Nach verbissenem Kampf wurde er wenige Sekunden vor Schluss noch erwischt.
Im neunten Rang erkämpfte sich Ueli Hegner aus Siebnen die Auszeichnung. Mit drei schönen Siegen und drei Niederlagen schaffte er einen gelungenen Start bei den Aktivschwingern.
Und als dritter im Bunde der drei Märchler Frischlinge holte sich auch der Galgener Damian Ulrich seine erste Auszeichnung bei den Grossen. Er konnte ebenfalls drei Siege und drei Niederlagen vorweisen.
HRU
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Bericht Schwingkurs

An der Technik gefeilt

Am letzten Freitagabend fand im Schwingkeller Siebnen der traditionelle Schwingkurs des Schwingklubs March – Höfe statt.
Der aktive St. Galler Eidgenosse Martin Glaus aus Schänis, zeigte den zahlreich erschienen Anwesenden sein umfängliches Repertoire. Er zeigte aber nicht nur einzelne Schwünge von Stand oder Boden, sondern auch Kombinationen und Bewegungsabläufe. Zusätzlich streute Glaus immer wieder wertvolle Tipps ein, auf was in gewissen Kampfsituationen zu achten ist.
11 Aktive des Schwingklubs und zahlreiche Zuschauer verfolgten interessiert die gezeigten Schwünge und beteiligten sich rege am Kurs. Für jeden Schwinger hatte es etwas dabei. Die Jungen erhielten die Möglichkeit ihre Grundtechnik weiter zu entwickeln, die Routiniers nutzten die Gelegenheit um ihr bereits schon vorhandenes Können zu verfeinern.
Mit Sicherheit wird das Gelernte in den folgenden Trainings fleissig weiter geübt, damit man für die kommende Saison bestens gerüstet ist und man möglichst viele Kränze und Auszeichnungen erobern kann.
Anschliessend konnte man sich im Rest. Schwyzerhüsli Siebnen bei einem Imbiss stärken und ein paar gemütliche Momente miteinander verbringen.

HRU
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Delegiertenversammlung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbands
10. Januar 2015 bei der Schiessanlage Cholmattli Rothenthurm.

Pünktlich um 18, 30 Uhr begrüsste der scheidende Kantonalpräsident Daniel Corvi die Delegierten der sechs Schwyzer Schwingklubs und eröffnete die Versammlung. Der Rothenthurmer Jodelklub versüsste schon zum Auftakt die Versammlung mit ihren gelungenen Auftritten.
In seinem letzten Jahresbericht streifte Präsident Corvi nochmals die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wobei für ihn das Schwyzer Kantonale im Muotathal, der 100. Kranz von Adi Laimbacher auf der Schwägalp, sowie die guten Leistungen der Schwyzer am Kilchberger Schwinget die Höhepunkte waren. Obwohl der Jungschwingerbestand erfreulicherweise um 21 auf 185 Schwinger stieg, nahm der Gesamtbestand im Kanton Schwyz leicht ab. Bei der Totenehrung erhob sich die Versammlung im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder von den Sitzen.
Obwohl letztes Jahr die Verletzungshexe unter den Schwyzer Schwingern wütete, durfte der technische Leiter Fidel Schorno von einem erfolgreichen Jahr berichten. So konnten vier Kranzfestsiege, 13 Rangfestsiege und 77 Kränze errungen werden. Dies waren zwar 14 Kränze weniger, aber die Gründe dafür waren bekannt. Erfreulich war dass es 2014 sechs frische Kranzschwinger gab, unter ihnen auch der Freienbacher Pirmin Föhn. Auch für Schorno war der Kilchberger Schwinget der Höhepunkt, an dem sich Philipp Laimbacher für den Schlussgang qualifizierte und auch die sechs anderen Schwyzer Schwinger, darunter auch Reto und Bruno Nötzli Pfäffikon, sehr gute Leistungen zeigten. Mit Edi Kündig hängte ein Schwyzer Eidgenosse für immer die Zwilchhosen an den berühmten Nagel. Er erkämpfte sich 78 Kränze und zwei Kranzfestsiege. Unter anderen beendete auch der Schübelbachner Kilian Hasler seine schwingerische Laufbahn.
Der Jungschwingerleiter Rene Schelbert durfte ebenfalls von einem erfolgreichen Jahr berichten, genau wie Verbandskassier Rochus Büeler der den Delegierten einen Gewinn der Jahresrechnung vorweisen durfte.
Bei den Wahlen ergab sich ein  Führungswechsel. Nach  zwei Jahren als Präsident übergab der Bächer Daniel Corvi  sein Amt an Ivan Besmer. So wurde Corvi nach 14 jähriger Vorstandstätigkeit mit besten Wünschen von den Delegierten in den Ruhestand entlassen. Auch der Medienchef Stefan Beeler war amtsmüde, er wurde ersetzt durch Michael Schelbert.
Für den kantonalen Jungschwingertag 2015 wurde Vorderthal als Austragungsort von der Versammlung bestätigt und für das Schwyzer kantonale Schwingfest 2016 erhielt Schindellegi von den Delegierten die Zustimmung.
Bei den Ehrungen wurden die am Kilchberger Schwinget aktiven Schwyzer Schwinger geehrt. Darunter auch die Brüder Reto und Bruno Nötzli. Reto wurde auch noch für seinen ersten Kranzfestsieg am Innerschweizer in Cham geehrt. Eine spezielle Ehrung durfte Adi Laimbacher erfahren, der als dritter Schwyzer Schwinger nach Eugen Hasler und Martin Grab in den erlauchten 100er Klub aufstieg. 100 Kränze, eine aussergewöhnliche Leistung!! Und als Höhepunkt wurde für ihr jahrelanges, unermüdliches und aufopfernden Schaffens für den Schwingsport an fünf Funktionäre, darunter Guido Gemperli Siebnen, die kantonale Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Unter Verschiedenem orientierte Präsident Corvi die Delegierten über den geplanten Beitritt des eidgenössischen Schwingerverbands zu Swiss Olymipic. Da weiter von den Klubs keine Anträge gestellt wurden, schloss Daniel Corvi zum letzten Mal um 22,30 Uhr die kantonale Delegiertenversammlung und nach einem währschaften Znacht wurde dem kameradschaftlichen Beisammensein bis in die frühen Morgenstunden gefrönt.
HRU
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Vorschau Schwingkurs 2015

Schwingerlektion aus dem Gasterland

Am Freitagabend den 23. Januar 2015, ist es wieder soweit. Die Aktivschwinger des Schwingklubs March – Höfe bekommen die Möglichkeit ihre Technik zu verfeinern mit dem alljährlichen Schwingkurs.
Dem neuen Technischen Leiter Kilian Hasler ist es gelungen, dafür einen absoluten Topschwinger zu organisieren.
Kursleiter wird der noch aktive Schänner Eidgenosse Martin Glaus sein. Der bald 32-jährige, gross gewachsene, für unseren Nachbarklub Rapperswil und Umgebung kämpfende Sennenschwinger, ist einer der ganz Bösen der Schwingerszene. Ruhig, bescheiden und immer fair kämpfend, ist Glaus einer der ganz grossen Sympathieträger in unserem Land. Sein Markenzeichen ist sein Kurzzug, mit dem er wie ein gefürchtetes Naturereignis über seine Gegner herzieht. Aber auch mit seinem Schlungg und einer geschickten Kampfübersicht ist er stets brandgefährlich und schon manchem höher eingestuften Gegner zum Stolperstein geworden. Glaus ist zwar ein ausgesprochener Standschwinger, aber auch im Bodenkampf gut bewandert. Bisher hat sich der St.Galler 70 Kränze erkämpft, wovon der eidgenössische von Frauenfeld 2010 sein wichtigster ist. Weiter zieren alle möglichen Teilverbandskränze sein Palmares. Bisher hat Glaus einen Kranzfestsieg auf seinem Konto, er konnte das St.Galler Kantonale 2005 als lachender Dritter gewinnen. Dazu kommen 2014 zwei Schlussgangteilnahmen am Glarner - Bündner und Schaffhauser Kantonalen.

Kursbeginn ist um 20,00 Uhr im Schwingkeller Siebnen beim Stockbergschulhaus. Nach dem Kurs trifft man sich im Rest. Schwyzerhüsli zu einem Imbiss und gemütlichen Beisammensein. Klubmitglieder und Schwingerfreunde sollten sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

HRU
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Berchtold- Schwinget

Topleistung von Andreas Höfliger

Kaum richtig die Neujahrsfeierlichkeiten ausgeschlafen, stiegen in Zürich die Schwinger am 118. Berchtold Schwinget zum ersten Mal in diesem Jahr in die Zwilchhosen.
Und es kam auch gleich zur ersten faustdicken Überraschung! Nicht etwa die Favoriten Daniel Bösch oder Michael Bless reüssierten, sondern mit dem Glarner Roger Rychen trug sich ein neuer Name in die hochkarätige Siegerliste ein.

1400 Zuschauer besuchten den traditionellen Berchtold Schwinget und wurden von den 140 Schwingern mit vielen spannenden Kämpfen verwöhnt. Im Schlussgang standen sich der gross gewachsene Glarner Sennenschwinger Roger Rychen und der Berner Turnerschwinger Jonas Lengacher gegenüber. In einem offen geführten Duell kam Rychen nach drei Minuten mit einer herrlichen Kurz/Kreuzgriff Kombination zum heiss ersehnten Erfolg.
Vom Schwingklub March - Höfe waren mit Bruno Nötzli und Andreas Höfliger zwei Teilnehmer am Start. Und sie schlugen sich Bestens. Vor allem der kräftige Sennenschwinger Andreas Höfliger erreichte mit dem Ehrenplatz ein Topresultat. In der ersten Wettkampfhälfte war der Feusisberger eine Klasse für sich und bezwang Thomas Kuster, Martin Odermatt und Christian Brand sicher. Dies bescherte ihm im vierten Gang den Eidgenossen Michael Bless als Gegner. Gegen den Appenzeller Spitzenschwinger steckte Höfliger kein bisschen zurück und konterte die Attacken seines Gegners jeweils gefährlich zurück. Doch dann leistete er sich eine kurze Unachtsamkeit am Boden und wurde eiskalt erwischt. Höfliger liess sich durch diese Niederlage nicht aus dem Konzept bringen und fegte Christian Jöhl mit einem wuchtigen Kurzzug vom Platz. Nun kam es zuletzt zum Kampf um einen absoluten Spitzenplatz. Gegner war der Nordwestschweizer Patrick Räbmatter. Räbmatter, ein Urgetüm von einem Mann, brachte Höfliger mit gewaltigen Kurzattacken mehrmals in Bedrängnis. Wie länger der Kampf lief kam Höfliger aber nun mehr auf. Bei einer ersten Hüfterattacke verpasste er den Sieg nur um Haaresbreite. Kurz darauf reichte es, mit dem gleichen Rezept warf er den schwergewichtigen Gegner zum platten Resultat. Damit durfte sich der bärtige Polymechaniker über den hochverdienten Ehrenplatz freuen.
Auch der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli zeigte eine gute Leistung und erreichte ungeschlagen den fünften Rang. Zu Beginn trennte er sich in einer flauen Begegnung gegen den Unspunnensieger Daniel Bösch unentschieden. Bei der einzigen gefährlichen Aktion des Ganges war Nötzli am Drücker. Nach zwei sicheren Siegen gegen Roman Schnurrenberger und Christian Jöhl befand sich Nötzli wieder in der Spitzengruppe. Im vierten Gang gegen den Winterthurer Samir Leuppi kämpfte der Höfner Landwirt zu passiv und fiel mit dem zweiten Remis aus der Entscheidung um den Tagessieg. Mit zwei schönen Siegen gegen die starken Ostschweizer Kranzer Beda Coray ( Hüfter) und Lukas Nigg ( Fussstich) beendete Nötzli seinen gelungenen Wettkampf.
Damit ging für den Schwingklub March - Höfe die Saison 2015 erfolgreich los und lässt auf weitere gute Resultate hoffen.
HRU
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Generalversammlung 2014 des Schwingklub March -Höfe

Auf ein erfolgreiches Schwingerjahr zurückgeschaut

Am Samstag 13. Dezember 2014 hielt der Schwingklub March - Höfe im Rest. Hirschen in Wangen seine 83. ordentliche Generalversammlung ab. Der Saal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt als Präsident Josef Holdener nach einem währschaften Znacht die anwesenden 95 Mitglieder begrüsste und die GV eröffnete. Gekonnt führte Holdener durch die Versammlung und ein Traktandum nach dem Andern wurde abgehandelt. Es war ein Jahr mit mehreren Höhepunkten. Das ISV Schwingfest in Cham, mit Sieger Reto Nötzli, der Kilchberger Schwinget, wo Reto und Bruno Nötzli für unseren Klub im Einsatz standen, sowie der glanzvolle Siebner Herbstschwingertag, der auch von Reto Nötzli gewonnen wurde. Es war aber auch ein Jahr in dem man sich wieder von treuen Klubmitgliedern für immer verabschieden musste. Zu Ehren der drei Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.
Im Rückblick auf das verflossene Jahr konnten Präsident Holdener, die technischen Leiter Guido Gemperli ( Aktive, zum letzten Mal) und Martin Ulrich ( Jungschwinger), sowie die Kassiere Michael Diethelm ( Vereinskassier, auch zum letzten Mal) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen) von einem äusserst erfolgreichem Jahr berichten. So wurden bei den Aktiven 11 Kränze (ein Kranzfestsieg ), sowie 86 Auszeichnungen ( drei Rangfestsiege ) errungen. Bei den Jungschwingern wurden 107 Auszeichnungen ( fünf Festsiege ) erkämpft. Und da auch die Finanzen im sonnigen Bereich waren, konnte man von einem gelungenen Jahr 2014 sprechen!
Bei den Wahlen gab es einige Änderungen. Kassier Michael Diethelm und der technische Leiter 1 Guido Gemperli waren amtsmüde und gaben ihre Posten ab. Als neuer Kassier wurde Samuel Diethelm gewählt, als technischer Leiter 1 Kilian Hasler und als technischer Leiter 2 Pirmin Föhn. Markus Keller Altendorf wurde neuer Versicherungskassier sowie Archivar und Bruno Nötzli sen. wurde als 2. Rechnungsrevisor gewählt.
Bei Mutationen konnten fünf neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Holdener mit den Klubstatuten beschenkt.
Im schönsten aller Traktanden, Ehrungen, wurden zuerst alle Aktivschwinger die mehr als 45-mal trainiert haben, mit einem Zinnbecher geehrt. Dies wurde fünf Schwingern zuteil, am fleissigsten waren Kilian Hasler und Pirmin Föhn. Dass fleissiges Training auch fruchtet zeigte sich darin, dass solche Schwinger in der Regel auch am erfolgreichsten sind. Am meisten Kränze holte sich Reto Nötzli ( 4 ) vor Bruno Nötzli ( 3 ) und Kilian Hasler ( 2 ). Am meisten Auszeichnungen holten sich Andreas Höfliger und Bruno Nötzli ( 10 ), Dominik Streiff ( 9 ) sowie der Neukranzer Pirmin Föhn ( 8 ). Weiter wurde Kilian Hasler zum Freimitglied vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Und als Höhepunkt wurden Peter Diethelm, sowie dem scheidenden Kassier Michael Diethelm die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön für eine langjährige und einsatzfreudige Vereinstätigkeit.
Weiter hiess es die Weichen zu stellen für die Saison 2015. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und dass Arbeitsprogramm unserer Klubanlässe bestimmt.
Da am 7. evtl. 13. Juni 2015 der Kantonale Jungschwingertag turnusgemäss in unser Klubgebiet kommt, wurde als Durchführungsort Vorderthal gewählt, mit Daniel Mächler als OK- Präsident.
Und als Austragungsort für dass am 8. evtl. 16. Mai stattfindenden Schwyzer Kantonal Schwingfest, dass ebenfalls in unser Klubgebiet fällt, wurde Schindellegi gewählt, mit Balz Ulrich als OK - Präsident.
Als um 23,30 Uhr Präsident Holdener das Wort ergriff um die Versammlung zu schliessen, war noch lange nicht Feierabend. Mit manch scharfen Jass, und gemütlichen Beisammensein wies unter Schwingern üblich ist, wurde der Abend bis in die frühen Morgenstunden ausgeklungen.
HRU
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Dä Samichlaus isch cho

Ganz tüüf im dunklä Winterwald,
s isch chüähl verussä und snachtet bald.
Ä huufä Chind am spielä und am flissig umärännä,
höchuf äs grosses Füür schön warm tuät brännä.
I all dem luutä Lachä und Schneeballä rüährä,
tuätmä ganz plötzli äs hells fiins Glögglä ghörä,
dä Samichlaus chunnt und dä Schmutzli hindädrii,
sii händ äs goldigs Buäch und ä grossä Sack däbii.
Im Chlaus siini Hüttä inä gönd dä all ganz gschwind,
ganz ruähig isch plötzli sogar dä lüütescht Wirbelwind.
Idä Hüttä staht er da dä grossi wiissbärtig Maa,
mit ruähigä tüüfä Stimm redet är und luäget dChindä aa.
Hübschli gönd dä dChind zuänem und tüänd auno chli zitterä,
isch dä Chlaus dä fertig sinds dä weidli wieder bidä Eltärä.
Dä Schmutzli isch ä schwarzä Maa und chnurrä tuäter au dazuä,
doch Angscht vonem muässmä käni ha är hät no niemertem öpis tuä.
Bi mängem Chind gar äs Tränli lauft unds gar nüm weis was machä,
gmerkts dä gli dä Chlaus isch ä liebä Maa und weidli chas au lachä.
und wänn dä Schmutzli dä Sack ufmacht dä gahts dä würkli gschwind,
dänn mit Nüss, Schoggi und Mandarindli da strahlet jedes Chind.
Doch plötzli isch de Zauber verbii diä Beidä gönd ganz gschwind,
zur Hüttä us mä gseht sii nüm uf sii wartet no ä huufä andri Chind.

Rita Kessler durchbricht Männerdomäne an der Jassmeisterschaft

Was schon lange befürchtet wurde ist nun eingetroffen. Mit Rita Kessler gewinnt erstmals eine Frau die Jassmeisterschaft vom Schwingklub March-Höfe. Nachdem Rita Kessler an der letztjährigen Jassmeisterschaft noch im letzten Rang klassiert war, zeigte sie heuer von beginn weg einen starken Eindruck und jasste gleich reihenweise Spitzenjasser aus dem Weg.
Nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass führte sie das 32 köpfige Teilnehmerfeld bereits mit 3698 Punkten an.
In der Finalrunde mit Handjass kannte sie auch kein Pardon mit ihrem Ehemann Hans mit 3684 Punkten sowie den beiden Routiniers Daniel Mächler mit 3629 und Benno Züger mit 3532 Punkten. Auch diese Runde konnte Ria Kessler für sich entscheiden und der erster Sieg einer Frau an der Klubjassmeisterschaft war Tatsache. Ehemann Hans Kessler musste mit dem Ehrenplatz vorlieb nehmen und Titelverteidiger Balz Ulrich schaffte es dank einem Endspurt im Handjass immerhin noch auf den dritten Rang.
Auch dieses Jahr konnte den Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden. Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.
Hier die Rangliste:

Rang Name Punkte Topklassierungen der letzten Jahre

1. Kessler Rita 4270 Pte. (07/7, 06/15, 11/18, 03/20, 13/24, 12/26)
2. Kessler Hans jun. 4207 Pte. (97/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
3. Ulrich Balz 4013 Pte. (13/1, 97/3, 98/3, 02/3, 07/3, 08/3, 09/10)
4. Diethelm Albert 3993 Pte. (11/3, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10, 10/14)
5. Ulrich Hansruedi 3981 Pte. (01/1, 05/1, 12/2, 98/4, 02/4, 99/5, 04/5)
6. Züger Benno 3980 Pte. (09/1, 05/3, 00/5, 06/8, 13/10, 12/11)
7. Mächler Daniel 3970 Pte. (09/2, 11/2, 06/3, 97/4, 98/9, 99/10)
8. Nauer Andreas 3956 Pte. (03/31)
9. Ulrich Xaver 3950 Pte. (98/2, 03/4, 00/6, 08/8, 99/9, 02/9)
10a. Hasler Kilian 3904 Pte. (10/3, 13/5, 11/12, 12/12, 06/14, 07/21)
10b. Hüppin Florian 3904 Pte. (07/6, 09/6, 11/12, 12/19, 10/23, 13/23)
12. Hasler Urs 3887 Pte. (08/2, 03/3, 09/3, 99/4, 05/5, 07/5, 12/5)
13. Bruhin Fredi sen. 3824 Pte. (13/3, 05/4, 97/13, 07/13, 08/16, 11/28)
14. Diethelm Samuel 3785 Pte. (11/1, 13/12, 12/17)
15. Niederberger Gottfried 3770 Pte (09/4, 10/22, 12/22)
16. Laimbacher Alois sen. 3766 Pte. (84/1, 12/6, 04/12, 07/12, 13/13, 11/19)
17. Gemperli Guido sen. 3750 Pte. (07/1, 12/3, 08/11, 09/13, 11/16, 10/20)
18. Zeiter Hans 3713 Pte. (00/2, 11/10, 98/13)
19. Kessler Hans sen. 3702 Pte. (86/1, 92/1, 99/1, 04/1, 06/1, 10/2, 02/5)
20. Ulrich Martin 3685 Pte. (95/1, 00/1, 12/1, 13/2, 08/6, 09/7, 10/7)
21. Ulrich Roman 3658 Pte.
22. Holdener Agnes 3656 Pte. (12/10, 13/17, 11/22, 10/31)
23. Kümin Reto 3650 Pte. (06/9, 01/19, 08/22, 04/30)
24. Ulrich Manuela 3648 Pte. (12/18, 06/32, 10/32)
25. Holdener Josef sen. 3627 Pte. (13/14, 09/15, 10/26, 12/27, 11/31)
26. Laimbacher Alois jun. 3622 Pte. (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
27. Ziegler Robert 3599 Pte. (07/2, 01/3, 12/4, 05/13, 10/15, 11/20)
28. Hasler Simone 3565 Pte. (12/15, 13/16, 10/21, 11/32, 08/35)
29 Letter Wolfgang 3521 Pte. (13/6)
30. Ulrich Damian 3400 Pte
31. Bruhin Fredy jun. 3396 Pte
32. Schnellmann Jan 3224 Pte
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Schlussgang Unteriberg<br />Nötzli Bruno vs. Höfliger Andreas

Gelungener Saisonabschluss für Ausserschwyzer Schwinger

Schönstes Herbstwetter, eine vorbildliche Organisation des Schwingklub Einsiedeln, 800 begeisterte Zuschauer, der diesjährige Herbstschwingertag in Unteriberg liess keine Wünsche offen. Trotzdem fiel der Schwingeraufmarsch am letzten Freiluftschwingfest der Saison 2014 äusserst spärlich aus.

Die 40 wettkampflustigen Sägemehlakrobaten aus der Innerschweiz und Nordostschweiz liessen sich darob nicht beirren und zeigten dem Publikum attraktive Schwingkost.
Vom Schwingklub March - Höfe waren mit Bruno Nötzli, Andreas Höfliger
und Janik Keller drei Höfner Schwinger am Start. Da Nötzli als einziger Eidgenosse im Teilnehmerfeld zum Favoritenkreis um den Tagessieg gehörte, durfte man auf den Ausgang des Festes gespannt sein.

Spannender Höfner Schlussgang


Bruno Nötzli startete verhalten in den Wettkampf. Gegen Adi Steinauer trennte er sich in einem Gang ohne Höhepunkte unentschieden. Im zweiten Gang kam er gegen Roland Kälin zu seinem ersten Sieg. Danach kam der gross gewachsene Turnerschwinger so richtig in Fahrt und besiegte der Reihe nach die Muotathaler Andreas Gwerder, Silvan Betschart und um die Schlussgangqualifikation Stefan Heinzer.
Andreas Höfliger startete mit Siegen gegen Markus Effinger und Remo Betschart fulminant in den Wettkampf. Umso überraschender war, dass er im dritten Gang die Verteidigung des zähen Muotathalers Theo Blaser nicht durchbrechen konnte. Hingegen konnte er im vierten Gang den Zuger Marcel Elsener im ersten Zug bezwingen. Im fünften Gang besiegte Höfliger den zähen Turnerschwinger Roland Kälin nach einem spannenden Kampf und sicherte sich somit ebenfalls den Schlussgangeinzug.
Die auf zehn Minuten angesetzte Endausmarchung verlief äusserst spannend, die beiden Klubkameraden zeigten dem Publikum offensives Schwingen. Meist war es Höfliger der versuchte mit seinen Kurz und Hüfterangriffen Nötzli zu bezwingen. Nach vier Minuten lancierte Nötzli seinen ersten richtigen Angriff und kam dem Sieg sehr nahe. Und nach gut sechs Minuten war es soweit, mit einem kraftvollen Kurzzug beförderte Nötzli seinen Kontrahenten auf den Rücken und durfte damit seinen ersten Saisonsieg und auch seinen ersten Sieg in Unteriberg feiern. Der unterlegene Andreas Höfliger durfte sich dennoch über den Ehrenplatz und eine gelungene Leistung freuen.
Auch der dritte Höfner im Bunde durfte sich über eine gewonnene Auszeichnung freuen. Der junge Janik Keller absolvierte einen ausgeglichenen Wettkampf. Zwei Siege gegen Michael Steiner und Marco Gwerder, zwei Remis gegen Thomas Bucher und überraschend auch gegen den starken Kranzer Franz - Toni Kenel, sowie zwei Verlustpartien gegen Christian Pianta und zuletzt gegen Stefan Heinzer reichten zum zehnten Rang.
HRU
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Grandioser 77. Herbstschwingertag Siebnen

Der diesjährige Herbstschwingertag Siebnen war fast wie eine Kopie vom letzten Jahr. Herrlichstes Herbstwetter, beste Stimmung bei den 3100 Zuschauern, spannender und attraktiver Schwingsport und mit dem Pfäffikoner Eidgenossen Reto Nötzli der gleiche Sieger.

Die 135 Schwinger aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Berner Verband, wovon sieben Eidgenossen, zeigten sich nochmals von der besten Seite. Und da mehr als die Hälfte aller Teilnehmer Kranzschwinger waren, stieg erfreulicherweise auch das sportliche Niveau und machte die Siebner Auszeichnung zu einer würdigen Auszeichnung.
Mit Reto Nötzli und dem Rothenthurmer Eidgenossen Christian Schuler standen zwei Schwinger im Schlussgang die sich die Teilnahme verdient hatten. So räumten sie im Anschwingen mit Willi Graber und Stefan Burkhalter eigenhändig zwei Mitfavoriten um den Tagessieg aus dem Weg. Aber sie mussten auf dem Weg in den Schlussgang auch Punkte liegen lassen, in spannenden Gängen trennte sich Schuler im dritten gegen Armon Orlik und Nötzli im vierten gegen Mike Müllestein als ebenbürtig.

Der Schlussgang war dann relativ kurz aber spannend, weil beide Schwinger sofort den Sieg suchten. Und nach gut vier Minuten war Nötzli der Glücklichere, er konnte einen Angriff Schulers mit Hüfter kontern und am Boden in sicheren Griffen zum gültigen Resultat vervollständigen. Somit durfte der 25jährige Reto Nötzli zum zweiten Mal den Siegermuni in Empfang nehmen.

Elf Auszeichnungen für den gastgebenden Schwingklub March - Höfe.


Nebst dem Sieger zeigten auch zehn andere Schwinger des SKMH gute Leistungen und konnten sich in den Auszeichnungsrängen klassieren.
Einen Spitzenplatz sicherte sich der zweite Pfäffikoner Eidgenosse, Bruno Nötzli. Vier sichere Siege und zwei Remis gegen die Ostschweizer Martin Glaus und Armon Orlik brachten ihm den fünften Rang.
Im sechsten Rang klassierte sich der bärtige Sennenschwinger Andreas Höfliger, er erkämpfte sich vier Siege, stellte gegen den Zürcher Eidgenossen Fabian Kindlimann und verlor im Kampf um den Schlussgang gegen Christian Schuler.
Im sehr guten siebten Rang klassierte sich der junge Nichtkranzer Dominik Corvi mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Er beförderte im dritten Gang völlig überraschend den starken Ostschweizer Roger Rychen mit einem herrlichen Überwurf platt ins Sägemehl.
Einen speziellen Tag erlebte Kilian Hasler. Der Neffe von Eugen Hasler, stets mit einem schwarzweiss karierten Hemd schwingend, absolvierte sein letztes Fest. Und er schlug sich gut und holte sich drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage im neunten Rang zum letztem Mal eine Auszeichnung. Ihm wurde die Ehre zuteil den letzten Gang in seiner Karriere gegen einen absoluten Spitzenmann, Willi Graber, auszutragen. Hasler kämpfte würdig mit bis sich die Klasse des Berner Eidgenossen durchsetzte. Somit geht Kilian Hasler, 30jährig, zweifacher Familienvater und vierfacher Kranzgewinner ( 3 SZ, 1 GL ), in den schwingerischen Ruhestand.
Weiter holten sich im zehnten Rang Florian Hasler, Markus Keller und der Nichtkranzer Dominik Streiff die Auszeichnung. Vor allem Streiff überraschte, indem er dem Ostschweizer Eidgenossen Stefan Burkhalter ein Unentschieden abtrotzte.
Auch noch in den auszeichnungsberechtigten Rängen klassierten sich Albert Diethelm, Cornel Fässler und Pirmin Föhn.
HRU
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der Schwingklub March - Höfe gratuliert Balz Hauser zum 90. Geburtstag

Wenn Schwinger auf eine Reise gehen,
froh gesinnt am Morgen vor dem Car stehen,
dann sind alle fit und voll im Schwung,
Vorstand OKP`s mit freundlicher Begleitung.
Durch den Nebel kämpfend ging`s nach Dornbirn,
lustig fidel und mit viel heiterem Sinn.
Fleissig einen Schnupftabak genommen,
aus dem Rolls-Royce Museum ein Auto mitgenommen,
Auf dem Dornbirner Hausberg den Nebel vertrieben,
ab der wunderschönen Aussicht die Augen gerieben,
noch kurz die Nacht zum Tag gemacht,
dann zufrieden die Äuglein zugemacht.
In Inatura Mensch Tier und Technik näher kennengelernt,
auf dem Heimweg noch das schöne Appenzell überrennt,
alle wohlbehalten Zuhause angekommen,
und viele schöne Erinnerungen mitgenommen.
Schwingklub March - Höfe

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Drei Allweg Auszeichnungen für Ausserschwyzer Schwinger


Auch nach dem Saisonhöhepunkt Kilchberger Schwinget, wurden die Schwinger noch lange nicht wettkampfmüde. So standen beim traditionellen Allwegschwinget oberhalb von Ennetmoos 127 Aktive nochmals ins Sägemehl und boten den 2700 Zuschauern beste Unterhaltung. Im Schlussgang besiegte Lutz Scheuber Büren Adrian Steinauer Willerzell und holte sich damit das Siegesrind wie schon im Vorjahr ab.
Vom Schwingklub March - Höfe waren sieben Teilnehmer am Start, drei von ihnen konnten sich die begehrte Allwegauszeichnung sichern.
Im sehr guten vierten Rang klassierten sich die beiden Höfner Bruno Nötzli
und Andreas Höfliger. Nötzli missriet das Anschwingen, Niederlage gegen den Festsieger Scheuber und ein Remis gegen Markus Spichtig. Danach liess der gross gewachsene Turnerschwinger seine Klasse aufblitzen und besiegte der Reihe nach Remo Wallimann, Jonas Brun, Nick Alpiger und Stefan Stöckli.
Auch Höfliger
zeigte sich beim Wettkampf unterhalb des Schlachtdenkmals von seiner starken Seite. Seinen zwei Niederlagen gegen Marcel Mathis und Martin Zimmermann standen vier Siege gegen Stefan Stöckli, Roman Amgarten, Roland Bucher und Dominik Hess gegenüber.
Im achten Rang holte sich der junge Cornel Fässler
seine erste Auszeichnung auf dem Allweg. Mit drei Siegen gegen Marcel Zumstein, Andreas Odermatt und Jonas Brun, den zwei Unentschieden gegen Peter Schärli und Remo Odermatt, sowie der abschliessenden Niederlage gegen Martin Zimmermann durfte sich Fässlers Notenblatt durchaus sehen lassen.
Um einen Viertelpunkt verpasste Reto Nötzli
die Auszeichnung. Im entscheidenden letzten Gang wurde Nötzli mit Benji von Ah von der Einteilung etwas überhart angefasst! Während sich der siegreiche von Ah über den Ehrenplatz freuen durfte, wurde Nötzli sogar noch aus den Auszeichnungsrängen gedrängt.
HRU
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Auf an den Siebner Herbstschwingertag!

Am Sonntag 28. September 2014 ist es soweit, der Schwingklub March – Höfe führt wieder den traditionellen Herbstschwingertag in Siebnen durch.
Der Höhepunkt der Schwingsaison 2014 mit dem Kilchbergerschwinget ist schon wieder Geschichte, und hat im Berner Schwingerkönig Matthias Sempach einen würdigen Sieger gefunden. Mit Freuden erinnern wir uns an die Kämpfe der Gebrüder Reto und Bruno Nötzli zurück, die unseren Klub am Saisonhöhepunkt würdig vertreten haben. Die Schwingsaison 2014 geht nun langsam aber sicher zu Ende und mit dem vom SKMH organisierten 77. Herbstschwingertag Siebnen findet ein letzter grosser Leckerbissen der Sägemehlzunft statt.
Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren und das bewährte Organisationskomitee unter der Leitung von OKP Benno Züger, wird wie jedes Jahr alles daran setzen, damit sich Schwinger wie Festbesucher in Siebnen wohl fühlen werden.
Ideales Festgelände

Das Areal des MPS Siebnen ist ein idealer Standort um so ein Schwingfest durchzuführen. Ein schöner übersichtlicher Schwingplatz, Tribünenplätze, ein grosser bestuhlter Hartplatz von wo man bequem die gezeigte Schwingerarbeit übersehen kann. Sollte das Wetter mal nicht so mitspielen, findet man im grossen Festzelt beim Schwingplatz, oder in der Turnhalle des MPS genügend trockene Sitzmöglichkeiten. Fürs leibliche Wohl der Zuschauerinnen und Zuschauer, wird die mit viel Einsatz und Aufmerksamkeit geführte Festwirtschaft unter der erstmaligen Leitung von Philipp Düggelin sorgen. Sei es mit der bewährten Berner Platte zum Mittagessen in der Turnhalle, oder verschiedenste Grilladen auf dem Festplatz, mit Sicherheit werden alle eine Möglichkeit finden sich zu verköstigen. Wie immer wird den Besuchern mit Treichlern, Alphornbläser, Fahnenschwingern und Jodelklängen, auch willkommene folkloristische Unterhaltung angeboten. Ab 16,00 Uhr wird in der Turnhalle Ländlermusik mit Urgestein Hans Oetiker am Bass und seinen Musikanten aufspielen. Und auch die „Hosenlupfbar“ steht wieder bereit, um für einen gelungenen Ausklang der Saison zu sorgen.
Muni „ Florian “ sticht heraus

Dem erstmals als Gabenchef amteten Siebner Markus Koller und seinen fleissigen Mitsammlern ist es wiederum gelungen, einen prächtigen Gabentempel für die Schwinger auf die Beine zu stellen. Allem voran wieder die drei Lebendpreise. Der Siegermuni „Florian“ wurde gespendet von Peter Kohler, Hagedorn AG, Strassen- und Tiefbau Pfäffikon. Weiter das Rind „Fortuna“, dass gespendet wurde von Herbert Hasler, Hasler Bodenbeläge GmbH Galgenen und das Kalb „Montana“, gespendet von Diethelm Edi, Diethelm Bauplanung GmbH Tuggen. Mit vielen anderen schönen Gaben wird der Gabentempel schmückend abgerundet. Der Schwingklub March - Höfe bedankt sich bei allen Spendern recht herzlich.  
Wie immer wird auch das Teilnehmerfeld hochkarätig sein. Ca. 130 Schwinger aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Gäste aus dem Berner Verbandsgebiet, werden versuchen die Saison mit einem guten Ergebnis abzuschliessen. Derzeit sind sieben Eidgenossen gemeldet. Und auch viele andere starke Kranzschwinger werden in Siebnen antreten. Sie alle werden mit Sicherheit versuchen nochmals kräftig zuzupacken, um den Zuschauern ein schwingerischer Augenschmaus zu bereiten.
Der Beginn ist auf 8,30 Uhr angesetzt, ein Verschiebedatum ist nicht eingeplant und ab 6,00 Uhr kann man sich am Festtag unter der Nummer 1600 über die Durchführung des Festes informieren.
Bleibt zu hoffen dass OKP Benno Züger auch dieses Jahr wieder einen guten Draht zu Petrus findet. Der SKMH würde sich freuen möglichst viele Besucher bei uns in Siebnen begrüssen zu können.
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Beide Nötzlis im Ausstich
Reto Nötzlis Ziel war, über sechs Gänge imWettkampf zu bleiben. Obwohl er dies schaffte, zeigt er sich aufgrund zwei Niederlagen zum Schluss nicht wirklich zufrieden. Ganz anders Bruno Nötzli, der für den kranken Alexander Vonlaufen nachnominiert wurde.

Reto Nötzli wurde bei der Einteilung nicht geschont, was sich an einem «Kilchberger» aber kaum verhindern lässt.Wie am Berner Kantonalfest musste er gegen Florian Gnägi antreten, wie beim Anschwingen auf dem Brünig gegen Christian Stucki (beide gestellt). «Ich freute mich auf das Duell gegen Stucki, obwohl ich auf dem Brünig rasch verloren habe. Ich schwinge gerne mit ihm», sagte Nötzli nach dem Wettkampf. Der grösste und schwerste Athlet des Teilnehmerfelds schaffte es nicht, den Pfäffiker aus denAngeln zu heben. Nötzli verteidigte äusserst geschickt und verdiente sich so 8,75 Punkte. Dieses Resultat ist umso höher einzustufen, wenn man sich daran erinnert, wie Stucki im zweiten Gang den Nordostschweizer Michael Bless durch die Luft wirbelte und scheinbar ohne Mühe auf den Rücken wuchtete. Nach dem gestellten Gang zumAuftakt gegen Daniel Bösch wurde Stucki durch Nötzli somit definitiv zurückgebunden.
«Weiss nicht, was passiert ist»
Reto Nötzli erreichte zwar sein Ziel und blieb über sechs Gänge im Wettkampf, wirklich zufrieden war er am Ende des Tages trotzdem nicht. Durch zwei Niederlagen wurde er in der Rangliste weit zurückgeworfen. «GegenArmon Orlik wollte ich unbedingt gewinnen, auch weil ich auf der Schwägalp gegen ihn verloren hatte. Er liegt in meiner Reichweite.» Doch hatte der Gang begonnen, lag Nötzli auf dem Rücken. «Ich weiss selber nicht, was da genau passiert ist.» Die Niederlage gegen Stefan Burkhalter («er passt mir einfach nicht») beendete dann den Wettkampf Nötzlis.
Bruno Nötzli sehr zufrieden
Mehr Grund zum Lachen hatte Bruno Nötzli, und dies schon vor dem Wettkampf. Am Freitag wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass er eventuell doch am «Kilchberger» starten könne. Eigentlich war der 22-Jährige nur als Ersatzschwinger vorgesehen. Am Samstag kam dann der definitive Bescheid, dass er Alexander Vonlaufen ersetzen werde. Somit hatte Nötzli sein Saisonziel, am Jahreshöhepunkt teilnehmen zu können, also doch noch erreicht.
Nach fünf Gängen hatte Bruno Nötzli bereits fünf Eidgenossen auf dem Notenblatt. Nach zwei Gängen lag er noch zurück, steigerte sich dann aber, mit Ausnahme der gelungenen Schwägalp-Revanche von Daniel Bösch, kontinuierlich. Grosse Sprünge nach vorn machte Nötzli durch zwei abschliessende Siege. Erst gegen Urban Götte, der unmittelbar hintereinander gegen beide Nötzlis antreten musste, dann gegen Remo Käser.
Die beiden Siege spülten Nötzli bis auf den neunten Rang vor, noch vor Eidgenossen wie Christoph Bieri, Bruno Gisler oder Michael Bless. Damit bewies er, dass er seine Baisse zu Saisonmitte beenden und wieder zur guten Form zurückfinden konnte. Dies deutete Bruno Nötzli bereits mit dem starken Auftritt inklusive Kranzgewinn beim letzten Bergfest des Jahres auf der Schwägalp an. «Ich kann mit meinem Wettkampf sehr zufrieden sein», so der Turnerschwinger.
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Schwägalp Schwinget

Bruno Nötzli auf der Schwägalp ganz stark

Am letzten Bergkranzfest der Saison auf der Schwägalp wurde den 11000 begeisterten Zuschauern beste Unterhaltung geboten. Man kann sagen, dass ganz einfach alles passte! Das Wetter, die Atmosphäre, beste Organisation und ganz viel hochklassiger Schwingsport gespickt mit einigen zünftigen Überraschungen.
Unter den 90 angetretenen Schwingern entwickelte sich ein Dreikampf um Sieg und Kränze zwischen den heimischen Ostschweizer Schwingern und den Gästen aus dem Innerschweizer und Nordwestschweizer Verband.
Die einheimischen Schwinger vermochten die Gästeschwinger nicht zu halten und so standen sich im Schlussgang mit Mario Thürig und Benji von Ah zwei Gäste gegenüber. Dieser Endkampf war dann jedoch ein kurzes Spektakel, denn bereits im ersten Zug siegte Thürig mittels Wyberhaken gegen von Ah und triumphierte damit zum ersten Mal auf der Schwägalp.
Vom Schwingklub March - Höfe standen die Pfäffikoner Brüder Reto und Bruno Nötzli
im Einsatz. Und dabei brillierte dieses mal der Jüngere.
Erster Schwägalpkranz für Bruno Nötzli

Brunos Leistung am Fusse des Säntis war schlichtweg grossartig und überraschend. In letzter Zeit konnte er zwar nicht immer seine beste Leistung abrufen, doch zeigte nun er wieder einmal was er richtig drauf hat und holte sich seinen ersten Schwägalpkranz im fünften Rang!
Mit seiner gekonnten Technik bezwang Bruno im ersten Gang den Toggenburger Urs Abderhalden. Danach stellte er gegen den Bündner Pascal Hirt in einem ausgeglichenen Kampf. Im dritten Gang folgte ein schneller Sieg gegen den schwergewichtigen Thurgauer Marc Zbinden. Sein absolutes Husarenstück lieferte Bruno aber im vierten Gang gegen Daniel Bösch ab. Er liess den Ostschweizer bei seinen Angriffen gekonnt abblitzen, und ging plötzlich selber mit Kurz in die Offensive, brachte Bösch in Seitenlage und liess am Boden nicht mehr locker bis der Unspunnensieger auf dem Rücken lag. Die Sensation war perfekt!
Nun war Bruno so hoch in den Punkten, dass bei einem Sieg im fünften Gang sogar mit dem Schlussgang geliebäugelt werden konnte. Doch sein Gegner war der Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter, mit dem Bruno immer Mühe hatte. Und auch dieses Mal wurde er schnell erwischt und verlor. Nun hiess es volle Konzentration auf den letzten Gang. Sein Gegner war der Appenzeller Martin Hersche. Bruno ging resolut ans Werk und kam schon nach kurzer Zeit mit Kurz zum heiss ersehnten Erfolg. Mit diesem Sieg war sein erster Schwägalpkranz Tatsache.
Reto Nötzli klebte das Pech an den Schwinghosen.
Reto Nötzli erlebte einen undankbaren Wettkampf! Die ersten drei Gänge gegen Urban Götte, Armon Orlik und Michael Rhyner verliefen alle gleich. Reto war ständig am Drücker, schwang angriffig, war mehrmals nahe am Sieg und wurde dann knallhart ausgekontert und verlor. Von solch einem Schock am Vormittag muss man sich zuerst mal erholen. Reto machte dies aber bestens und holte in den Gängen vier und fünf gegen Sandro Schlegel und Dominik Oertig zwei schöne Plattwürfe. Nun hatte Reto sogar noch eine Chance um den Kranz zu schwingen bei optimalen Festverlauf. Doch war auch klar dass er ein hochkarätiger Gegner bekommen würde. Doch mit Fabian Kindlimann erhielt er den wohl unbequemsten aller Teilnehmer. Reto kam mit der ruppigen Schwingweise des Zürcher Oberländers überhaupt nicht zurecht, musste diesen Kampf unentschieden beenden und verpasste somit den Kranzgewinn.
HRU
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Wir gratulieren Anita und Mäge Keller - Laimbacher zur Hochzeit
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Melchseefrutt Schwinget

Auszeichnung für Dominik Streiff


An Maria Himmelfahrt wurde bei garstigen Wetterbedingungen der traditionelle Melchseefrutt Schwinget durchgeführt. 500 Zuschauer trotzten Kälte und Nässe und verfolgten wie im Schlussgang der Gasteidgenosse Thomas Zaugg nach drei Minuten den Nidwaldner Lutz Scheuber mit einem Lätz ins Sägemehl bettete und damit den Festsieg ins Emmental entführte.
Unter den 102 angetretenen Schwingern waren auch zwei aus der March. Und dabei schlug sich Dominik Streiff
aus Buttikon wacker an holte sich die Auszeichnung im achten Rang.
Der gross gewachsene Turnerschwinger hatte drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen auf seinem Notenblatt. Nach einem blitzsauberen Start mit Siegen gegen Reto Bürgi und Reto Della Torre wurde er zünftig eingeteilt. Gegen den Festsieger Zaugg sowie den starken Sepp Odermatt war Streiff chancenlos und verlor. Im fünften Gang erhielt er mit dem Berner Kurt Fankhauser nochmals ein schwerer Brocken. Diesem trotzte er aber ein beachtliches Unentschieden ab. Mit einem schönen Plattwurf zum Abschluss gegen Hans Durrer sicherte sich der Blondschopf verdient die Auszeichnung.
Ebenfalls im Einsatz stand der blutjunge Kilian Wild
aus Siebnen. Ihm gelang zwar ein schöner Sieg, doch in drei Gängen musste er noch Lehrgeld bezahlen und verpasste somit den Ausstich.
HRU
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Berner Kantonalschwingfest St. Imier

Frustrierender Ausflug in den Jura für Reto Nötzli

An dem von Florian Gnägi gewonnenen Teilverbandsfest der Berner Schwinger, erwies sich einmal mehr die Überlegenheit der Mutzen. Und dass Berner Teilverbandsboden für Gästeschwinger ungemütlich ist, sah man in der Tatsache das mit Marcel Mathis nur gerade ein Gast den Kranz erkämpfen konnte. Alle anderen Gäste und sogar der einheimische Schwingerkönig Kilian Wenger gingen leer aus!!
Am schlimmsten erwischte es den Innerschweizer Sieger Reto Nötzli
. Er verpasste ohne einen Sieg sogar den Ausstich.
Zu Beginn kreuzte er die Klingen mit dem nachmaligen Sieger Gnägi. Diese Begegnung ging verloren. Und auch gegen den Emmentaler Matthias Aeschbacher, den er auf dem Brünig noch bezwang, musste Reto unterliegen.
Im dritten Gang traf er auf Philipp Gehrig, einen wendigen Turnerschwinger. Trotz Bemühungen des Höfners konnte er keinen Siegeswurf platzieren und musste ein Remis hinnehmen. Und mit der überraschenden Niederlage im vierten Gang gegen Simon Urfer, verpasste Reto sogar den Ausstich.
Nun gilt es für Reto den Kopf nicht hängen zu lassen, jeder kann mal einen schlechten Tag einziehen und am nächsten Sonntag geht es ja auf der Schwägalp schon wieder weiter.

Spannender Schwingsport am laufenden Band

Das verlängerte Nationalfeiertags Wochenende war auch geprägt von mehreren Schwingfesten im ganzen Land. An drei Rangfesten nahmen auch Mitglieder des Schwingklubs March - Höfe ( SKMH) teil und sorgten für Furore. Ein historischer Sieg, eine Schlussgangqualifikation und etliche Auszeichnungen, war die reichhaltige Ausbeute.

Starkes Comeback von Florian Hasler mit Schlussgangteilnahme belohnt.

Das bestens organisierte Gerenschwinget in Wädenswil hätte eigentlich von der Stimmung her mehr Schwinger verdient. Doch nur 41 Schwinger wollten am Nationalfeiertag in die Schwinghosen steigen. Immerhin war der Zuschaueraufmarsch mit 600 zufriedenen Gästen erfreulich. Vom SKMH waren acht Teilnehmer am Start, fünf von ihnen erkämpften sich die Auszeichnung.
Allen voran der Wangner Florian Hasler
. Der 28 jährige Zimmermann hatte aufgrund einer Verletzung eine längere Pause einlegen müssen. Und gleich bei seinem ersten Einsatz zeigte er wieder was in ihm steckt. In der ersten Hälfte war Hasler eine Klasse für sich. Weder Roman Schnurrenberger, Sämi Meier und Marco Nägeli hatten den wuchtigen Angriffen des Märchlers etwas entgegen zu setzen. In Gang vier griff Hasler zum ersten Mal an dem Tag mit dem Thurgauer Eidgenossen Stefan Burkhalter zusammen. Von Beginn weg ging Hasler angriffig ans Werk, wurde aber vom Routinier nach Gangmitte am Boden überrollt. Im fünften Gang hielt er sich gegen Martin Schuler nicht lange auf und siegte mit einem perfekten Wyberhaken. Dank dieser Maximalnote qualifizierte sich der gross gewachsene Sennenschwinger zum ersten Mal seit 2010 ( Klöntaler Schwinget ) wieder für einen Schlussgang. In diesem traf Hasler wieder auf Burkhalter. Und wieder suchte er mit diversen Angriffen den Sieg, kam aber nicht richtig durch. Nach gut fünf Minuten musste Hasler auf einen wuchtigen Kurz Burkhalters erneut kapitulieren und den Festsieg dem Thurgauer überlassen. Trotzdem durfte Hasler mit dem dritten Rang bei seinem Comeback zufrieden sein.
Erneut einen starken Eindruck hinterliess Dominik Streiff
( Buttikon). Mit vier sicheren Siegen gegen Dominik Schlumpf, Dominik Oertig, Christian Lagler und Martin Schuler, sowie einem Unentschieden gegen Andreas Gwerder und der Niederlage gegen den Festsieger, holte er sich den tollen vierten Rang. Der 20 jährige Forstwart überraschte auch diesmal wieder positiv, vor allem bei seinem Sieg gegen den Uznacher Kranzschwinger Oertig. Aber auch im Kampf um den Schlussgang konnte er dem Eidgenossen Burkhalter lange Zeit gut Paroli bieten.
Ebenfalls eine gute Leistung gelungen ist dem Feusisberger Andreas Höfliger
. Der kräftige Standschwinger blieb unbesiegt und klassierte sich mit drei Siegen gegen Tobias Riget, Michi Hari und Dominik Schlumpf, sowie drei Unentschieden gegen den Eidgenossen Fabian Kindlimann, Martin Odermatt und Marco Nägeli im fünften Rang. Stark geschwungen hatte er gegen Kindlimann, dem er ohne Mühe ein Remis abrang.
Im achten Rang holten sich auch noch Bruno Flück
( Trachslau) und Janik Keller (Pfäffikon) die Auszeichnung. Flück hatte drei Siege, zwei Remis und eine Niederlage auf seinem Notenblatt, der junge Keller drei Siege, zwei Niederlagen und eine Punkteteilung.
2015 fällt der Gerenschwinget definitiv aus, da der organisierende Schwingklub Zürichsee linkes Ufer am 10. Mai das Zürcher Kantonalschwingfest in Wädenswil organisiert.

Reto Nötzli schafft erneut Historisches!

Am Sonntag fand unter anderem auch der traditionelle Rickenschwinget statt. Unter den 116 angetretenen Schwingern waren ein Grossteil der Nordostschweizer Elite und Gäste aus Ausserschwyz vorhanden. Und die 3300 Zuschauer konnten mitverfolgen, wie der 25 jährige Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli
erneut zu einem Paukenschlag ausholte. Nötzli war klar der beste Schwinger auf dem Platz. Mit vier sicheren Siegen gegen den Eidgenossen Gerry Süess zum Auftakt, Marco Good, Simon Kid und Tobias Krähenbühl, sowie einem unterhaltsamen Remis gegen einen weiteren Eidgenossen Stefan Burkhalter, qualifizierte sich der Höfner Turnerschwinger verdient für den Schlussgang. Dort stellte sich mit dem Lokalmatador Martin Glaus ein dritter Eidgenosse in den Weg. Aber nicht lange, nach nur einer Minute Kampfdauer bezwang Nötzli seinen Gegner mit Wyberhaken und holte damit als erster Schwinger des SKMH den Festsieg auf dem Ricken. Ein historischer Moment!! Aber nicht nur der Festsieger überzeugte, auch als Mannschaft waren die Ausserschwyzer Schwinger stark, klassierten sich doch alle in der vorderen Ranglistenhälfte.
So klassierten sich Markus Keller, Pirmin Föhn
und Florian Hasler im guten achten Rang. Keller blieb unbesiegt und hatte drei Siege und drei Unentschieden auf seinem Notenblatt. Föhn und Hasler konnten beide drei Siege, zwei Remis und eine Niederlage vorweisen.
Im zehnten Rang platzierten sich Cornel Fässler
und Bruno Nötzli. Auch sie hatten ein gleich gutes Notenblatt vorzuweisen und holten sich je drei Siege, zwei Niederlagen und eine Punkteteilung.

Die Jungen reüssierten auf dem Urnerboden.

Aber auch auf dem Urnerboden wurde geschwungen. 1000 Zuschauer verfolgten wie die 98 angetretenen Schwinger aus der Innerschweiz und dem Glarnerland um den Festsieg kämpften. Dabei standen sich im Schlussgang Stefan Arnold und Markus Spichtig gegenüber, wobei der Urner Arnold dass bessere Ende für sich behielt. Vom SKMH waren vier Wettkämpfer am Start, wobei sich die jungen Janik Keller, Dominik Streiff und Roman Ulrich wacker schlugen und sich die Auszeichnung erkämpften. Bestklassierter Ausserschwyzer war Janik Keller. Mit drei Siegen, zwei Remis und der Niederlage zuletzt gegen den erfahrenen Urner Elias Kempf klassierte er sich im zehnten Rang. Keller brachte es zudem fertig, mit David Wyrsch einen ganz zähen Kranzschwinger zu besiegen.
Dominik Streiff platzierte sich mit drei Siegen, einem Remis und den Niederlagen gegen Martin Zimmermann und zuletzt gegen den Eidgenossen Bruno Müller im elften Rang.
Der Wollerauer Roman Ulrich holte sich zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dank dem Remis im letzten Gang gegen den Urner Kranzschwinger Armin Indergand, fand er gerade noch im letzten auszeichnungsberechtigten Rang Unterschlupf.
HRU
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Keine Kränze auf dem Brünig

An dem bestens besuchten Brünigschwinget waren es vor allem die Berner die den Ton angaben. Sie holten sich mit Kilian Wenger den Festsieg und auch am meisten Kränze.
Vom Schwingklub March - Höfe war das Höfner Trio Reto
und Bruno Nötzli, sowie Andreas Höfliger am Start. Alle drei verpassten den Brünigkranz klar und klassierten sich gemeinsam im 16. Rang.
Reto Nötzli hatte mit Sicherheit das härteste Programm der drei Ausserschwyzer zu absolvieren. Zu Beginn durfte er sich mit dem Berner Hünen Christian Stucki messen. Doch schon nach wenigen Augenblicken musste Reto sich der gewaltigen Urkraft des Kilchbergsiegers beugen. Nach zwei schnellen Siegen gegen Stefan von Büren und Matthias Aeschbacher war er bei Wettkampfhälfte noch voll auf Kranzkurs. Der eigentliche Knackpunkt des Tages war der vierte Gang gegen den Ostschweizer Fredi Kohler. Um sich eine gute Ausgangslage für den Kranzausstich zu schaffen, war ein Sieg gefordert. Reto war ständig im Angriff, konnte aber Kohlers Verteidigung nicht knacken, gestellt. Nun war klar dass er im fünften Gang einen namhaften Gegner bezwingen musste, um im Rennen um die Kränze zu bleiben. Sein Gegner war der Eidgenosse Fabian Kindlimann. Reto kam mit der ruppigen Schwingart des Zürchers überhaupt nicht zurecht und musste wieder einen gestellten Gang hinnehmen. Und im letzten Gang gegen Remo Käser kam auch noch Pech dazu. Nachdem er den Kampf dominierte, bekam er bei einem Brienzer vorwärts Angriff zu viel Schwung und anstatt einem Plattwurf zu seinen Gunsten, kam Reto selber unter die Räder.
Bruno Nötzli schwang mit dem nachmaligen Schlussgangteilnehmer Matthias Glarner an. Lange konnte er den Kampf ausgeglichen gestalten, bis er auf einen Kurzzug des Berners doch noch verlor. Im zweiten Gang entpuppte sich sein Gegner als ganz unbequemer. Richard Tschanz hing Bruno ständig in den Beinen und so hatte er keine vernünftige Chance auf einen siegbringenden Wurf, gestellt. Darauf hin wurde der Jurassier Mael Staub schnell mit Kurz bezwungen. Im vierten Gang war es wieder ein Leichtgewicht das Bruno zur Verzweiflung brachte. Der St.Galler Marco Good liess sich einfach nicht bezwingen, mit seinen Beinangriffen brachte er Bruno selber noch in Bedrängnis. Auch dieser Gang endete resultatlos. Im fünften Gang hiess sein Gegner Stefan Burkhalter. Gegen den Thurgauer Eidgenossen hielt sich Bruno zuerst gut, bis er frech zu gerade Kurz anzog und in einen Kreuzgriff Konter des Ostschweizers lief. Mit einem schönen Sieg zum Abschluss mittels Kurz gegen den Berner Heinz Habegger, beendete Bruno seinen Wettkampf.
Andreas Höfliger startete fulminant in seinen Wettkampf. Markus Reust wurde per Kurz schon nach wenigen Augenblicken abgefertigt. Im zweiten Gang überraschte Höfliger viele Schwingkenner, indem er den Sieger des Ob-Nidwaldner Kantonalen, Martin Zimmermann mit Kurz und Nachdrücken auf den Rücken berförderte. In den Gängen drei und vier bekam er es mit zwei Berner Eidgenossen zu tun. Während er Willi Graber alles abverlangte und erst nach zäher Gegenwehr unterlag, verlor er gegen Bernhard Kämpf nach wenigen Sekunden. Mit einem Sieg im fünften Gang hätte auch Höfliger noch um den Kranz kämpfen können, doch trennte er sich in einem offenen Duell mit Matthias Aeschbacher unentschieden. Zuletzt unterlag Andreas noch gegen den mehrfachen Schweizermeister im Ringen , Werner Suppiger.
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 Turnerschwinger Dominik Streiff zeigte nach einer Verletzungspause eine starke Leistung.

Am Samstag fand im Glarner Bergparadies Klöntal der traditionelle Bergschwinget statt. Das Schwingfest wurde inmitten der majestätischen Bergwelt und direkt am prächtigen Klöntalersee durchgeführt, ein wahrhaftiger Schmaus für Aug und Seele.

In den vergangenen Jahren wurde dieses Schwingfest von den Schwingern eher ein wenig vernachlässigt, doch am Samstag wurde das OK von den zahlreichen Schwingern förmlich überrascht. Bei heissesten Temperaturen trafen sich über hundert Schwinger und Jungschwinger aus der Nordostschweiz und dem Kanton Schwyz zum friedlichen Wettkampf.
Vom Schwingklub March - Höfe
waren acht Schwinger am Start, vier von ihnen erkämpften sich verdient die Auszeichnung. Da auch die Gebrüder Nötzli am Start waren, durfte man auch mit dem Festsieg liebäugeln, doch eine Schlussgangteilnahme blieb ihnen verwehrt. So standen mit Roger Rychen und Ursin Battaglia zwei Ostschweizer in der Endausmarchung. In dieser war der Glarner Rychen gegen den Bündner siegreich und gewann somit den Klöntaler Schwinget.
Bestklassierter vom SKMH war im dritten Rang Reto Nötzli.
Nötzli blieb mit vier Siegen und zwei Remis unbesiegt. Gegen Ruedi Eugster im ersten und Michael Rhyner im fünften Gang, war der Höfner zwar ständig am Drücker, konnte aber den siegbringenden Wurf nicht landen. Somit verpasste er den Schlussgang knapp. Gegen die vier Kranzer Ursin Battaglia, Pirmin Gmür, Dominik Oertig und Beat Vogel, machte Nötzli nicht lange Federlesens und gewann sicher.
Pirmin Föhn
wurde für seine gute Leistung mit dem vierten Rang belohnt. Nach vier Gängen hatte er drei Siege gegen Hanspeter Kamer, Manuel Breitenmoser, Christian Jöhl, sowie ein Unentschieden gegen Ruedi Eugster auf seinem Notenblatt. Im Kampf um den Schlussgang traf er dann auf Roger Rychen. Die beiden gross gewachsenen Sennenschwinger lieferten sich ein spannendes Duell, wo Föhn nach Gangmitte auf einen Kreuzgriff des Glarners unterliegen musste. Im letzten Gang bezwang Föhn noch den aufstrebenden Pirmin Gmür und sicherte sich somit einen Spitzenplatz.
Nach einer Verletzungspause griff Dominik Streiff
erstmals wieder ins Geschehen ein. Und er zeigte eine sehr starke Leistung, mit vier Siegen und zwei Unentschieden ging er ohne Niederlage vom Platz und klassierte sich im fünften Rang. Obwohl noch Nichtkranzer, wurde er im ersten Gang mit dem Kranzschwinger Reto Bleiker eingeteilt. Streiff liess sich darob nicht beirren und bezwang seinen Gegner sicher. Nach einem weiteren Sieg gegen Kaspar Rutz, sorgte er mit den zwei Remis gegen die Kranzer Peter Horner und Christian Bernold noch mehr für Aufsehen. Mehrmals brachte er die stärker eingestuften Gegner an den Rand einer Niederlage. Nach vier Gängen hatte er schon ein enormes Pensum vorzuweisen. Im Ausstich zeigte sich die Einteilung gegenüber dem Märchler Turnerschwinger als äusserst fair! Mit Christian Pianta und Daniel Kunz erhielt er zwei lösbare Aufgaben, welche Streiff dann auch resolut nützte.
Im siebten Rang klassierte sich Bruno Nötzli
. Mit drei Siegen und drei Remis blieb auch er ohne Niederlage. Die Siege gegen Hanspeter Kamer, Christian Bernold und Franz Freuler fielen überzeugend aus. Bei seinen drei Punkteteilungen gegen Michael Rhyner, Roger Rychen und Martin Streuli war Nötzli zwar bemüht zum Erfolg zu kommen, aber man merkte dass bei seinen Zügen ein wenig die Explosivität fehlte.
Joel Kessler
und Fredi Bruhin verpassten zwar die Auszeichnung, sammelten aber wertvolle Erfahrung. Pech hatten Robin Nauer und Cornel Fässler, sie schieden beide infolge Unfall aus. Besonders für Fässler wars bitter, trumpfte er doch zuvor gross auf.
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Rigischwinget

Dunkle Rigiwolken über Bruno Nötzli und Andreas Höfliger


Der vom Urner Eidgenossen Andi Imhof überzeugend gewonnenen Rigischwinget, war mehr oder weniger total verregnet und auch für die Aktiven des Schwingklubs March - Höfe eine trostlose Geschichte. Es fing schon schlecht an vor dem Anschwingen. Waren doch aufgrund von Verletzungen und Krankheit nur zwei anstatt vier SKMH Schwinger am Start. Der nach gemeldete Bruno Nötzli
sowie Andreas Höfliger erwischten aber leider keinen guten Tag und verpassten beide ohne einen Sieg den Kranzausstich.
Bruno
traf im ersten Gang auf Mario Thürig. In einem offenen Kampf kam auch er zu Chancen, wurde dann aber von einem Wyberhaken Thürigs erwischt und platt bezwungen. Gegen Benno Käslin erwarteten die meisten Zuschauer wohl einen Sieg. Doch Bruno kam nicht auf Touren und musste gegen den sich geschickt verteidigenden Nidwaldner stellen. Im dritten Gang gegen Sepp Odermatt machte Bruno mächtig Dampf, kam zu guten Siegeschancen, doch wollte ihm der entscheidende Wurf einfach nicht gelingen. Mit dem Messer am Hals hatte er nun gegen den Thurgauer Tobias Krähenbühl anzutreten. Bruno kam mit dem Schwingstil seines Gegners überhaupt nicht zurecht und konnte seine Schwünge nie richtig an den Mann bringen. Der starke Ostschweizer wurde mit seinen Angriffen sogar selber noch gefährlich, bis er zur allgemeinen Überraschung Bruno bezwingen konnte. Durch diese Niederlage verpasste Bruno leider den Ausstich.
Nicht viel besser erging es Andreas
. Beat Wickli im Anschwingen dominierte er zwar, doch der siegbringende Wurf wollte ihm nicht gelingen. Gegen Stefan Gasser im zweiten Gang musste er nicht lange leiden und verlor rasch. Auch gegen Christian Bernold im dritten Gang war Andreas ständig am Drücker, fand aber kein Siegesrezept. Und auch im vierten Gang musste er nach einem angriffig geführten Kampf gegen Remo Betschart stellen, und schied aus.
Klar war dass die beiden Höfner unter Wert geschlagen wurden, denn mit etwas mehr Wettkampfglück wäre mehr drinnen gelegen.
HRU
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Reto Nötzli triumphiert sensationell am Innerschweizerischen

Der 6.Juli 2014 wird als historischer Tag in die Geschichtsbücher des Schwingklubs March - Höfe eingehen. Nicht einer der vielgenannten Favoriten, sondern völlig überraschend der 24 jährige Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli holte sich am Innerschweizerischen Schwingfest in Cham vor 8500 begeisterten Zuschauern den Siegeskranz ab!! Somit geht erstmals seit 20 Jahren wieder ein Innerschweizer Sieg in unsere Gefilde.  
Im Schlussgang besiegte der vielseitige Turnerschwinger den zweiten Überraschungsmann des Tages, den einheimischen Pirmin Reichmuth nach neun Minuten Kampfdauer mit innerem Haken und Nachdrücken am Boden und feierte somit seinen ersten Kranzfestsieg!

Verhaltener Start

Am Morgen rechnete wohl noch keiner damit dass Reto Nötzlis 21. Kranzgewinn mit einem derart  totalen Überraschungscoup verbunden sein wird.
Im Anschwingen traf der leidenschaftliche Ländlermusikant auf den Ob-Nidwaldner Kantonalfestsieger Martin Zimmermann. In einem auf Biegen und Brechen geführten Duell, mit heissen Siegeschancen auf beiden Seiten, trennten sich die Beiden als ebenbürtig. Danach folgte ein hart erkämpfter Sieg gegen den Obwaldner Stefan Langensand. Mit einem Blitzsieg im dritten Gang gegen das Entlebucher Nachwuchstalent Joel Wicki, deutete der Höfner so richtig an dass mit ihm zu rechnen ist. Und mit dem anschliessenden sicheren Sieg gegen den Zuger Remo Betschart preschte er zum ersten Mal an dem Tag in die absolute Spitzengruppe ein.

Nötzlis Willensleistung im fünften Gang

Im fünften Gang hiess sein Gegner Bruno Müller. Gegen den routinierten Zuger Eidgenossen Müller hatte Nötzli schon mehrmals anzutreten und immer Mühe gehabt. Auch in diesem Duell wurde Nötzli aufs äusserste gefordert und musste sich sogar vehement im Bodenkampf  gegen eine drohende Niederlage wehren. Doch kurz vor Schluss konnte er den Zuger mit einem blitzschnellen Angriff überraschen und bezwingen. Und mit der erhaltenen Maximalnote hatte  Reto Nötzli die Schlussgangqualifikation auf sicher.

Schlussgang an Spannung kaum zu überbieten

Die Schlussgangpaarung Reto Nötzli gegen Pirmin Reichmuth war nicht nur ein Duell zweier talentierter junger Ausnahmekönnern, nein sie drückte dem Fest irgendwie den Stempel auf. Es gab viele Überraschungen und man merkte wie die Jungen gewaltig nachdrückten.
In der auf zwölf Minuten angesetzten Endausmarchung war die Spannung greifbar! Trotzdem versuchten es beide immer wieder zum Erfolg zu kommen. Mehrmals wechselten sich die Angriffe ab, Szenenapplaus und Anfeuerungsrufe von den Tribünen erfolgten, bis Reto Nötzli mit seinem Siegeswurf in der neunten Minute uns erlöste.

Kompletter Familientriumph

Unter den 228 angetretenen Schwingern waren 13 Teilnehmer vom Schwingklub March-Höfe mit von der Partie. Nebst dem Festsieger konnte sich auch der zweite Eidgenosse vom SKMH Bruno Nötzli mit vier Siegen und zwei Remis im sechsten Rang mit dem begehrten Kranz krönen lassen. Der jüngere der Nötzli Brüder startete mit einem Unentschieden gegen den sehr defensiv eingestellten Luzerner Eidgenossen Alain Müller. Trotz allen Bemühungen konnte er dessen Verteidigung nicht durchbrechen. Sein Sieg im zweiten Gang gegen den wehrhaften Luzerner Damian Egli war ein hartes Stück Arbeit. Danach war es wieder ein Luzerner der Nötzli mit seiner defensiven Einstellung forderte, Lukas Schärli liess sich einfach nicht bezwingen und hängte dem Höfner das zweite Unentschieden an. Nach dem Mittagessen liess Nötzli seine Klasse aber aufblitzen. Mit explosiven Zügen bezwang er der Reihe nach Martin Bättig. Andreas Odermatt und im Kampf um den Kranz mit Stefan Arnold einen der derzeit stärksten Urner. Mit dieser Leistung hat sich Bruno Nötzli seinen dritten Saisonkranz vollends verdient.
Aber auch Andreas Höfliger und Cornel Fässler
zeigten einen starken Wettkampf, wurden jedoch nicht belohnt.
Höfliger startete mit einer Niederlage gegen den starken Zuger Franz Föhn. Danach drehte der gross gewachsene Sennenschwinger mächtig auf und besiegte die Kranzer Peter Gasser, Beat Theiler und Markus Schnider. Dazu trotzte er dem Eidgenossen Alain Müller ein Remis ab. Mit diesem Notenblatt durfte er auf eine faire Chance im Kampf um den Kranz hoffen, doch mit Alexander V
onlaufen erhielt er einen äusserst starken Gegner zugeteilt, gegen den er auch nach kurzer Zeit verlor.
Fässler konnte zwar nicht mehr um den Kranz schwingen, doch er zeigte einen sehr starken Wettkampf. Im Anschwingen durfte er zwei Siege gegen Roger Koch und völlig überraschend auch gegen den sehr starken Nidwaldner Lutz Scheuber feiern. Dazu stellte er im dritten Gang gegen den Eidgenossen Alain Müller. Am Nachmittag verliess ihn jedoch das Glück. Niederlage nach guten Siegeschancen gegen Andre Muff und ein Unentschieden gegen Dominik Waser. Damit war der junge Draufgänger Fässler aus dem Kranzrennen gefallen. Trotzdem zeigte er Moral und besiegte zum Schluss mit Michael Gassmann einen weiteren Kranzer.
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