Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Rigi Bergfest 14.07.2019

Benj von Ah erbt den Sieg auf der Rigi

Nach dem gestellten Schlussgang zwischen dem Schwyzer Christian Schuler und dem Nordostschweizer Domenic Schneider konnte sich Benj von Ah erstmals als Rigi-Sieger feiern lassen. Und dies durchaus verdient. Der Obwaldner Publikumsliebling stand nämlich als einziger Schwinger nach vier Gängen mit einer reinen Weste da, vergab aber die Schlussgangqualifikation mit der Niederlage im fünften Gang gegen Christian Schuler. Im sechsten Gang reüssierte er dann gegen den jungen Nordwestschweizer Joel Strebel und brachte sich damit in eine gute Ausgangslage.
Die Ausserschwyzer enttäuschten auf der Rigi. Dominik Streiff (Tuggen) schied nach vier Gängen und vier Gestellten aus dem Fest, Andreas Höfliger (Feusisberg) landete nach zwei Siegen und vier Niederlagen auf dem 15. Platz.
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Klöntal Schwinget
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Innerschweizer Teilverband Schwingfest in Flüelen ISAF
Teilverband Kranz für Reto Nötzli im 7. Schlussrang

Bis zum dritten Gang gings noch
Die Schwinger des Schwingclubs March-Höfe kamen am Innerschweizer nicht auf Touren.
Nach dem dritten Gang auf den sieben Sägemehlringen am Urnersee belegten gleich fünf Schwinger des Schwingclubs March-Höfe den sechsten Rang mit 28,25 Punkten: Dominik Streiff, Alex Huber (beide Tuggen), Andreas Höfliger, Tobias Bürgi (beide Feusisberg) sowie Reto Nötzli (Pfäffikon).
Nötzli hatte die beiden ersten Gänge etwas Glück Im ersten Gang ein Sieg in der letzten Minute, im zweiten Gang nach einem Konter fast verloren, dann im nächsten Zug zum Sieg – dies zweimal gegen Nichteidgenossen. Im dritten Gang verlor Reto Nötzli gegen den späteren Sieger Nick Alpiger. Höfliger stellte im ersten Gang gegen Teilverbandskranzer Jonas Brun, gewann dann zweimal gegen einen Kranzer und Nichtkranzer. Streiff stellte gegen Samir Leuppi, den Sieger des Zürcher Kantonalen. Bürgi war nach zwei Gängen gegen zwei Nichtkranzer weit vorne, verlor im dritten Gang gegen einen Teilverbandskranzer klar im ersten Zug.
Alex Huber hat als zweitbester March-Höfe-Schwinger bis zum fünften Gang nie verloren und hätte sich mit einer 10 im letzten Gang noch Hoffnungen auf einen Kranz machen können. Sein Gestellter am Schluss reichte aber nicht.

von Franz Feldmann, Höfner Volksblatt
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Abendschwinget Baar

Pirmin Reichmuth wird in Baar überlegener Sieger. Er bezwingt im Schlussgang Marcel Bieri nach 1:45 Minuten mit innerem Haken. Er gewann alle sechs Gänge und weist 59,50 Punkte auf. Hinter dem Chamer belegt sein Schlussganggegner Bieri den zweiten Schlussrang mit 57,25 Punkten, der den Schlussgang als Zusatzgang bestritt. Rang drei gehört Rainer Betschart, dahinter folgen Roman Zurfluh und Marco Reichmuth. Philipp Gloggner musste nach den Niederlagen gegen Marco und Pirmin Reichmuth auch noch einen Gestellten gegen Dominik Waser in Kauf nehmen. Als einziger Schwinger des SKMH war Kessler Joel am Start. Er beendete im 15 Schlussrang.
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1. Moos Schwinget in Schönenberg
guter 3. Rang für Andy Höfliger, Rang 12 für Damian Ulrich

Am 1. Moos Schwinget in Schönenberg trafen sich im Schlussgang Marcel Bieri und Philipp Schuler zum Duell. Auch dieser Schlussgang endete resultatlos, was dem Zuger Bieri zum alleinigen Festsieg reichte. Der Feusisberger Andreas Höfliger erreichte mit vier Siegen und zwei Niederlagen ein sehr gutes Resultat. Damian Ulrich (Galgenen) erkämpfte sich die Auszeichnung mit drei Siegen und drei Niederlagen im 12. Rang.
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Haldiberg Schwinget 2019

Am Sonntag nahmen drei Schwinger des Schwingklub March-Höfe am Rangschwingfest auf dem Haldiberg ob Schattdorf teil. Die Ausserschwyzer schlugen sich wacker und klassierten sich allesamt in den Auszeichnungen.
Der Haldibergschwinget wurde vom Entlebucher Jonas Brun gewonnen. Ihm genügte nach fünf Siegen ein gestellter Schlussgang gegen den Urner Marco Wyrsch zum alleinigen Festsieg. Als bester Ausserschwyzer klassierte sich Reto Nötzli (Pfäffikon) im fünften Rang. Der Höfner Eidgenosse erreichte vier Siege, ein Remis und musste sich nur vom Sieger Brun bezwingen lassen. Ueli Hegner (Siebnen) holte sich die Auszeichnung im zehnten Rang. Auf seinem Notenblatt standen zuletzt drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Gleich einen Rang dahinter klassierte sich Joel Kessler (Siebnen). Der grossgewachsene Märchler erreichte dabei drei Siege und drei Niederlagen.
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5. Rang für Kessler Joel am Rangschwinget in Muotathal
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Kranz für Hegner Ueli am Glarner - Bündner Kantonalen in Glarus
Glarner Kranz für Ueli Hegner

Der diesjährige Glarner-Bündner Schwingertag wurde von Armon Orlik gewonnen. Der Schlussgangteilnehmer von Estavayer 2016 bezwang im Schlussgang den Unspunnensieger 2011 Daniel Bösch. Der SKMH war mit nur zwei Schwingern sehr schwach vertreten. Dafür war die Freude über den Kranzgewinn von Ueli Hegner umso grösser.
Der 19jährige Metzger aus Siebnen dürfte sich mit seinem zweiten Kranzgewinn 2019 wohl das Ticket fürs ESAF Zug gesichert haben. Hegner wurde von der Glarner Einteilung äusserst fair behandelt und der Märchler wusste seine Chancen zu nutzen. So startete er mit einem Sieg gegen Reto Koch optimal in den Tag. Dies bescherte ihm im zweiten Gang den Eidgenossen Domenic Schneider als Gegner, gegen den Hegner unterlag. Nach einem Sieg gegen Markus Tanner unterlag Hegner im vierten Gang dem zähen Thurgauer Michael Steiner. Nach einem weiteren Erfolg gegen Leo Salnajs, besiegte Hegner im entscheidenden Duell den St.Galler Andre Büsser und holte sich damit seinen ersten Glarner Kranz im achten Rang.
Der zweite Märchler Dominik Streiff, kam während des ganzen Tages nie recht auf Touren. Auch Streiff wurde nicht überladen, aber der sonst so defensiv starke Tuggner kassierte gegen normale Kranzer unerwartete Niederlagen, die ihm jegliche Chancen auf einen Kranzgewinn raubten.
HRU
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kein Kranz am Stoos Bergfest 2019
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61. Morgartenschwinget 2019

Bei der 61. Austragung des Morgarten Schwingfest schien es von Anfang spannend zu werden. Acht Teilverbandskranzer sorgten für ein attraktives Teilnehmerfeld.
Bei sonnigem und warmen Wetter traten 79 Schwinger in den Ring. Als Favoriten galten die Basler Gäste Roger Erb und Christian Brand. Auch die Zuger Dominik Waser, Noe van Messel und Rainer Betschart hatten eine realistische Chance auf einen Spitzenplatz. Nach fünf spannenden Gängen stand ein Gast und ein Einheimischer für den Schlussgang fest. Im Sägemehl traf der 26-jährige Roger Erb auf den zwei Jahre jüngeren Walchwiler Roland Bucher.  

Trotz einigen Angriffen beider Schwinger endete die Partie nach 10 Minuten gestellt. Als lachender Dritter profitierte der Luzerner Urs Doppmann vom Unentschieden und gewann das Morgarten Schwinget. Urs Doppmann reihte zu Anfang vier Siege aneinander gegen Dominik Waser, Roland Reichmuth, Adrian Hurschler und Rainer Betschart. Danach stellte er den jungen Noe van Messel und gewann zuletzt gegen André Bürgler.
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Luzerner Kantonales in Willisau

Keine Kränze am Luzerner

Das von Pirmin Reichmuth gewonnene 100. Luzerner Jubiläumskantonalfest in Willisau, stand aus Sicht des Schwingklubs March-Höfe unter keinem guten Stern. Von den vier angetretenen Ausserschwyzern konnte einzig Joel Kessler ums Eichenlaub schwingen und er sündigte dabei im letzten Gang sträflich.
Dabei machte Kessler am Luzerner gegenüber vom Ob/Nidwaldner vor Wochenfrist einen starken Eindruck. Den besten Kampf lieferte er im vierten Gang, als er sich gegen den starken Luzerner Reto Gloggner, ein späterer Kranzgewinner, als gleich stark trennte. Nach fünf Gängen war Kessler noch voll auf Kranzkurs. Und die Einteilung meinte es gnädig mit ihm und bescherte dem Märchler mit Sven Barmet einen Nichtkranzer als Gegner im entscheidenden Gang. Doch Kessler vermochte die grosse Chance nicht zu nutzen, durch den Gestellten verpasste er den Kranz um einen lumpigen Viertelpunkt.
Andreas Höfliger war nach vier Gängen mit zwei Siegen und zwei Remis noch voll auf Kurs. Doch durch die Niederlage im fünften Gang gegen den Eidgenossen Erich Fankhauser hatte er keine Chancen mehr auf den Kranzgewinn. Mit einem abschliessenden Sieg kam Höfliger noch bis auf einen halben Punkt an die Kranzränge heran.
Silvan Krieg erreichte in Willisau ein Sieg, ein Remis und vier Niederlagen und Janik Keller musste nach drei sieglosen Gängen den Wettkampf verletzungshalber aufgeben.
HRU
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Fotos: Schwinger - Blog                                                                                                               
Pfannenstielschwinget 30. Mai 2019
Reto Nötzli auf dem Pfannenstiel im Schlussgang

Am Auffahrtstag, bei herrlichem Wetter, kam der beliebte Pfannenstielschwinget zur Austragung. Leider war der Schwingeraufmarsch nicht so gross wie die Zuschauermenge. So zeigten nur gerade 56 Schwinger aus der Ostschweiz, darunter Gäste aus Einsiedeln und March-Höfe, den 1200 Festbesuchern ihr Können. Gewonnen wurde der Anlass vom Zürcher Spitzenschwinger Samir Leuppi, nach gut fünf Minuten konnte er im Schlussgang den Höfner Eidgenossen Reto Nötzli bezwingen.
Dabei zeigte Reto Nötzli wie an den letzten Festen ein weiteres Mal eine starke Leistung. Nach dem zu erwartenden Startremis gegen den Zürcher Eidgenossen Fabian Kindlimann bezwang Nötzli der Reihe nach die Ostschweizer Daniel Elmer, Tobias Riget, Beda Arztmann und Damian Ott. Damit qualifizierte er sich verdient für den Schlussgang. In diesem musste er aber das bessere Ende Samir Leuppi überlassen und platzierte sich zuletzt im fünften Rang.
Ebenfalls in den Auszeichnungen klassierte sich der Tuggner Dominik Streiff. Mit drei Siegen und gleich vielen Remis belegte er den achten Schlussrang. Philipp Lehmann, Benjamin Nock und Nicola Funk wurden sicher bezwungen. Gegen Tobias Riget, Damian Ott und zuletzt den Eidgenossen Fabian Kindlimann trennte er sich als gleich stark.
Silvan Krieg verpasste mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen die Auszeichnungen knapp.
HRU
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Ob. - & Nidwaldner Kantonales in Oberdorf NW 26. Mai 2019
Ob/Nidwaldner Kranz für Reto Nötzli

Das diesjährige Ob/Nidwaldner Kantonalschwingfest in Oberdorf wurde vom Bündner Gast Armon Orlik gewonnen. Der Eidgenosse besiegte im Schlussgang den Urner Matthias Herger nach kurzer Zeit und entführte damit den Sieg in die Ostschweiz. Vom SKMH traten vier Schwinger zum Wettkampf an und man konnte mit Glück einen Kranzgewinn durch Reto Nötzli feiern.
Reto Nötzli startete mit einem Remis gegen den Urner Eidgenossen Andi Imhof und einem Sieg gegen den jungen Kranzer Jonas Gisler planmässig in den Wettkampf. Doch das Ausschwingen verlief nicht nach dem Gusto des Höfners. So stellte er mit Stefan Gasser und den äusserst defensiv eingestellten Ivan Rohrer. Im Ausstich konnte er noch zwei Siege gegen Markus Niederberger und Armin Reichmuth realisieren. Dadurch das der Kranz relativ tief rausging, fand Nötzli gerade noch im letzten Kranzrang Unterschlupf.
Damian Ulrich hatte mit dem Kampf um die Kränze nichts zu tun, konnte aber sechs Gänge schwingen und erreichte zwei Siege und vier Niederlagen.
Wie schnell es im Schwingen von himmelhochjauchzend bis bitter enttäuscht gehen kann, erlebte Joel Kessler am eigenen Leib. Vor Wochenfrist noch gefeierter Schlussgangteilnehmer am Schwyzer, verpasste der Märchler in Oberdorf sieglos gar den Ausstich. Nach der Startniederlage gegen den Luzerner Roman Zurfluh, stellte Kessler dreimal in Folge und schied vorzeitig aus.
Nicht besser erging es dem Höfner Kranzer Janik Keller. Nach zwei Remis und zwei Niederlagen war auch für Keller der Wettkampf vorzeitig zu Ende.
HRU
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Schwyzer Kantonales in Bennau 19. Mai 2019
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Überraschender Joel Kessler am Schwyzer im Schlussgang

Der vom Schwingklub Einsiedeln bestens organisierte Ehrentag der Schwyzer Schwinger zog fast 4000 Zuschauer nach Bennau um die spannenden Kämpfe ums begehrte Schwyzer Eichenlaub zu beobachten. Überlegener Sieger wurde der Luzerner Sven Schurtenberger der alle sechs Gänge für sich entscheiden konnte. Im Schlussgang traf er auf den stark auftrumpfenden Märchler Joel Kessler, welcher er nach kurzem, intensiven Kampf gewann. Für den SKMH verlief das Schwyzer mit gesamthaft vier Kranzgewinnen mehrheitlich zufriedenstellend.
Auffallend war, dass die vier Ausserschwyzer Kranzgewinner Nötzli, Höfliger, Hegner und Kessler allesamt Topklassierungen erreichen konnten. Mit dem Ehrenplatz holte sich Reto Nötzli die zweite Spitzenklassierung innert Wochenfrist. In einem intensiven Remis gegen Benji von Ah zu Beginn hatte der Höfner deutlich mehr vom Gang. Im zweiten Gang wurde Peter Gasser sicher bezwungen. Mit dem zweiten Gestellten im dritten Gang gegen Dominik Waser, war Nötzli um den Tagessieg vorzeitig zurückgebunden. Doch mit drei Siegen in Folge gegen Lukas Reichmuth, Dominik Hess und Stefan Langensand stiess der Höfner auf den zweiten Schlussrang vor.
Den ausgezeichneten dritten Rang belegten gemeinsam Andreas Höfliger und Ueli Hegner. Höfliger stellte zum Auftakt gegen Jonas Burch, wies danach aber Christoph Kammermann und Manuel Vogel auf die Verliererstrasse. Im vierten Gang wurde ein Angriff Höfligers gegen Stefan Arnold eiskalt vom Urner ausgekontert und der Höfner musste sich ungläubig das Sägemehl abwischen lassen. Doch Höfliger fasste sich schnell wieder und sicherte sich seinen ersten Saisonkranz mit den abschliessenden Siegen gegen Severin Steiner und Ueli Zürcher.
Ueli Hegner startete mit einem Sieg gegen Martin Amgarten optimal in den Tag. Im zweiten Gang brachte Hegner zur Überraschung vieler Erich Fankhauser an den Rand einer Niederlage. In der Folge musste sich der Märchler aber dennoch der Klasse des Eidgenossen beugen. Nach dem Gestellten gegen Fabian Arnold holte sich Hegner im Ausstich zwei Siege gegen Christian Pianta und David Wüest und holte sich damit den ersten Kranz des Jahres. Vor allem das letzte Duell gegen Wüest war ein echter Krimi. Hegner konnte das hochstehende Duell nur wenige Sekunden vor Schluss für sich entscheiden.
Der Mann des Tages aus Ausserschwyzer Sicht war aber klar Joel Kessler. Der Märchler verpasste wegen einer Verletzung einige Frühjahrsfeste. Umso motivierter stieg er in den Kampf und siegte im Anschwingen gegen Ueli Zürcher und Stefan Gasser. Der optimale Start bescherte Kessler im dritten Gang den Eidgenossen Rene Suppiger als Gegner, gegen den er nach kurzer Gangdauer verlor. Nach einem weiteren Sieg gegen Ueli Durrer zeigte Kessler sein Meisterstück im fünften Gang gegen den starken Stefan Ettlin. Dessen Kurzzug konnte Kessler mit Kreuzgriff kontern und hatte den Kranz bereits nach fünf Gängen auf sicher. Und da die vor ihm liegenden Favoriten allesamt ihren fünften Gang stellten, fand sich Kessler unverhofft im Schlussgang wieder. Nach der Niederlage gegen Schurtenberger klassierte sich der Märchler zuletzt im ausgezeichneten vierten Rang.
Ebenfalls um den Kranz schwingen konnte Dominik Streiff. Doch im entscheidenden Duell traf er auf Rene Suppiger und musste bereits nach kurzer Zeit den Sieg und Kranz dem Luzerner Favoriten überlassen.
HRU
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Sorry für die schlechte Bildqualität . Vermutlich ist die Speicherkarte eingefrohren :-) pm
98. Urner Kantonales 2019 in Bürglen

Grandiose Leistung von Reto Nötzli

Mit dem Urner Kantonalen in Bürglen ging der Reigen der Kantonalschwingfeste im ISV Gebiet weiter. Das hervorragend besetzte Schwingfest wurde wieder eine sichere Beute von Pirmin Reichmuth. Dabei schwang der Zuger Eidgenosse noch dominanter als vor Wochenfrist bei seinem ersten Kranzfestsieg am Zuger und siegte hochüberlegen mit dem sehr selten erreichten Punktemaximum von 60.00 Punkten! Vom SKMH waren fünf Schwinger im Einsatz, wobei es der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli bei seinem ersten Kranzfest der Saison richtiggehend krachen liess!!

Aufgrund der doch eher dürftigen Resultate an den Frühjahrsfesten, war man gespannt wie der Turnerschwinger in die Kranzfestsaison starten würde. Eine Leistungssteigerung durfte man Nötzli durchaus zutrauen, dass der Chauffeur aber derart gross auftrumpfen würde, war doch eine saftige Überraschung. Dabei war es nicht der mit Joel Wicki geteilte dritte Rang der für Verwunderung sorgte, sondern die Art und Weise wie Nötzli selbst namhafte Gegner aus dem Weg räumte. Im Anschwingen traf Nötzli auf den Entlebucher Eidgenossen Erich Fankhauser. Dies war eine perfekte Paarung, denn die beiden wirbligen und explosiv schwingenden Kämpfer passen bestens zusammen. Und sie brachten auch mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen das Sägemehl zum stieben. Hin und her wogte das Geschehen, bis nach Kampfhälfte Nötzli einen Zug des Luzerners eiskalt mit Wyberhaken konterte und zum platten Resultat werfen konnte. Im zweiten Gang traf der Höfner auf Marcel Mathis. Gegen den Nidwaldner hatte Nötzli nicht die besten Erinnerungen, musste er auch schon untendurch gegen den Fussstich- und Hakenspezialisten. Doch diesmal hatte Nötzli seinen Gegner im Griff und kam nach relativ kurzer Gangdauer zum zweiten Erfolg über einen Eidgenossen. Im dritten Gang wurde der Luzerner Überraschungsmann Michael Graber schon nach kurzer Zeit sicher bezwungen. Somit kam es im vierten Gang zum Knaller gegen den momentan klar stärksten Innerschweizer Pirmin Reichmuth. Der Höfner kam zwar nicht zu guten Siegeschancen, doch stand er einiges länger als viele andere Gegner Reichmuths. Doch nach gut zwei Minuten musste sich auch Nötzli auf einen hohen Kurzzug hin, geschlagen geben. Im Ausstich wurden die Luzerner Simon Schmid und Andre Muff konstant bearbeitet bis sie auf dem Rücken lagen. Auch der Sieg gegen Muff gilt als wertvoll einzustufen, den zuvor trotzte der Luzerner dem Schwyzer Eidgenossen Mike Müllestein locker ein Remis ab. Mit diesem tollen Leistungsausweis war der absolute Spitzenplatz von Reto Nötzli vollauf verdient.

Vom SKMH konnte nur noch Pascal Ulrich aus Buttikon um das begehrte Eichenlaub schwingen. Ulrich hatte nach fünf Gängen drei Siege und zwei Niederlagen auf seinem Konto, konnte aber gegen die ihm zugeteilten Kranzer keine Erfolge vermelden. Damit war ihm im letzten Gang ein starker Gegner gewiss. So kam es auch, Ulrich traf auf Simon Schmid und musste Sieg und Kranz dem talentierten Luzerner überlassen.

Andreas Höfliger startete mit zwei Remis gegen Marco Reichmuth und Lukas von Laufen verhalten in den Tag. Nach zwei Maximalnoten gegen Nichtkranzer kam es im fünften Gang zum wegweisenden Duell gegen den Urner Eidgenossen Andi Imhof. Der Feusisberger stellte sich offen zum Kampf und kam auch zu Chancen. Doch wurde er von Imhof mit einem Gammen erwischt und damit zerstörte der Favorit Höfligers Kranzträume. Mit einem abschliessenden Sieg sorgte Höfliger immerhin noch für Resultatkosmetik.
Der Feusiberger Tobias Bürgi hatte am Ende des Tages zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen auf dem Notenblatt. Ganz schlimm erwischte es Daniel Schilter aus Wilen. Der Kranzer verpasste mit einem Remis und drei Niederlagen den Ausstich.
HRU    
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© Fotos by Peter Margelisch

Kranz für Streiff Dominik am Zuger Kantonalen in Rotkreuz 2019
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Die Eröffnung der diesjährigen Kranzfestsaison wurde sogar von Frau Holle als Schwingerfan begleitet. So mussten am Morgen zuerst die Schwingplätze vom Schnee befreit werden bevor das 100. Zuger Kantonalschwingfest in Rotkreuz eröffnet werden konnte. Das Zuger wurde geprägt vom hochüberlegenen Sieger Pirmin Reichmuth aus Cham, welcher sein erstes Kranzfest gewinnen konnte. Im Schlussgang liess er auch Marcel Bieri keine Chance. Aber auch einige saftige Überraschungen gab es zu bestaunen, den wer rechnete schon damit, dass die beiden gestandenen Eidgenossen Marcel Mathis und Mike Müllestein ohne Kranzgewinn blieben.

Vom SKMH überzeugten vor allem die beiden Tuggner Dominik Streiff und Alex Huber den ganzen Tag mit starken Leistungen. Wie es manchmal so ist, war das Gegnerglück nicht beiden gleich beschieden, ein Phänomen das sich im Schwingsport immer wieder wechselt.

Dominik Streiff startete durch die beiden Gestellten im Anschwingen gegen Damian Stöckli und Reto Leuthard verhalten. Nach zwei Maximalnoten im Ausschwingen gegen Marco Schöpfer und Fabian Anderegg war der Turnerschwinger wieder bei den Leuten. Im fünften Gang trotzte er dem starken Entlebucher Damian Egli ein beachtliches Remis ab und im letzten Gang erhielt Streiff mit dem jungen Zuger Andre Bucher eine mehr als faire Chance um den Kranz. Der Märchler nutzte dieses Angebot vehement und sicherte sich mit einer weiteren Zehn verdient seinen ersten Zuger Kranz im siebten Schlussrang.

Alex Huber darf sich getrost in die Kategorie «Härtefälle» einreihen lassen. Was dem Tuggner letztendlich blieb waren enttäuschend leere Hände und die Gewissheit gegen starke Gegner gut geschwungen zu haben. Darum gilt es für Huber dranzubleiben, denn Fortuna wird auch ihn wieder begrüssen. Huber startete mit einem Glanzstück, indem er im ersten Gang den nur äusserst schwer zu bezwingenden Ivan Rohrer überrumpelte. Im zweiten Gang traf er auf den zähen Adrian Elsener gegen den er sich als gleich stark trennte. Benjamin Gander im dritten Gang konnte er sicher bezwingen. Und im vierten Gang traf der Märchler gleich nochmals auf einen Verteidigungskünstler, gegen Marco Rohrer gab es ein Remis. Im fünften Gang wurde der spätere Kranzgewinner Noe van Messel sicher bezwungen. Damit befand sich Huber hoch in den Punkten, so dass die Chance auf ein leichteres Los gering war. Dass ihm aber mit Damian Egli gleich ein vierter starker Teilverbandskranzer hingestellt wurde, war dann aber doch etwas hart. Huber versuchte im entscheidenden Kampf zum Erfolg zu kommen, musste aber den Kranz seinem Gegner überlassen.

Ueli Hegner kam nach einem miserablen Start nie in Kranznähe. Doch der Märchler zeigte Charakter und schuf sich mit drei Siegen und drei Niederlagen wieder etwas nach vorne. Pascal Ulrich und Tobias Bürgi hatten beide mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen ein ausgeglichenes Notenblatt. Damian Ulrich siegte zweimal, viermal musste er jedoch untendurch.
HRU
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Abendschwinget Küssnacht 27. April 2019

Vier Auszeichnungen für Schwingklub March – Höfe am Abendschwingen in Küssnacht

Bei garstigen Wetterbedingungen wurde am Samstagabend der Abendschwinget Küssnacht durchgeführt. Dabei sicherte sich der Rothenthurmer Christian Schuler seinen ersten Saisonsieg. Im Schlussgang bezwang er den aufstrebenden Mythenverbändler Michael Gwerder.

Vom SKMH holten sich vier Schwinger die Auszeichnung
Als bestklassierter Ausserschwyzer belegte Reto Nötzli aus Pfäffikon mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage den sechsten Rang. Zwar schwingt der Höfner Eidgenosse momentan noch seiner guten Form hinterher, doch hat er schon mehrmals bewiesen, dass er bereit sein kann, wenn es drauf ankommt.  

Im siebten Rang holte sich der Tuggner Dominik Streiff eine weitere Auszeichnung in dieser Saison. Streiff zeigte dabei eine ansprechende Leistung mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage gegen den späteren Sieger Schuler.

Mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen erkämpfte sich der Feusisberger Tobias Bürgi die Auszeichnung im achten Rang und im zehnten Rang fand der Galgener Damian Ulrich mit drei Siegen und drei tauchern im letzten auszeichnungsberechtigtem Rang Unterschlupf.

Weniger gut lief es Daniel Schilter Wilen und dem blutjungen Feusisberger Simon Bürgi, sie verpassten beide die Auszeichnung relativ deutlich.
Von nun an gilt es für die Ausserschwyzer Schwinger ernst, denn am nächsten Wochenende steht mit dem Zuger Kantonalen in Rotkreuz das erste Kranzfest der Saison an.
HRU
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Frühjahrsschwinget Pfäffikon SZ 22.04.2019
Gelungener Frühjahrsschwinget in Pfäffikon

Der diesjährige Frühjahrsschwinget am Ostermontag in Pfäffikon wurde bei besten Bedingungen zu einem vollen Erfolg. Auf der herrlichen Seeanlage, bei traumhaftem Frühlingswetter zeigten die 128 angetretenen Schwinger den zahlriechen Zuschauern besten Schwingsport. Als Sieger durfte sich der Chamer Pirmin Reichmuth ausrufen lassen, nachdem er im Schlussgang mit einem Blitzsieg den Willerzeller Adrian Steinauer bodigte. Damit revanchierte sich Reichmuth umgehend für die überraschende Auftaktniederlage gegen Steinauer.
Die Schwinger des organisierenden SKMH holten sich acht Auszeichnungen, doch konnten nicht alle wie gewünscht überzeugen. Als bestklassierter Ausserschwyzer klassierte sich Andreas Höfliger im guten vierten Rang mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage. Im sechsten Rang platzierten sich Dominik Streiff und Reto Nötzli mit dem gleichen Leistungsausweis, aber tieferen Noten. Janik Keller holte sich die Auszeichnung im neunten Rang mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage. Im elften Rang klassierten sich Alex Huber und Damian Ulrich. Huber hatte drei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage vorzuweisen, Ulrich drei Siege, ein Remis und zwei Taucher. Vor allem Huber kämpfte den ganzen Tag stark mit, patzerte aber im letzten Gang überraschend. Und im 12. Rang ergatterten sich Daniel Schilter und Tobias Bürgi gerade noch die Auszeichnung mit drei Siegen und ebenso vielen Niederlagen.
Pech hatten Ueli Hegner und Stefan Gemsch, welche verletzungshalber den Wettkampf aufgeben mussten, sowie Joel Kessler der wegen einer Verletzung erst gar nicht antreten konnte.
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Fotos: Lorenz Reifler
Rapperswiler Verbandsschwingfest Schmerikon 14.04.2019
Ehrenplatz für Joel Kessler in Schmerikon

Am Rapperswiler Verbandsschwingertag in Schmerikon setzte sich der St. Galler Unspunnensieger von 2011 Daniel Bösch, überzeugend durch und gewann nach einem Schlussgangerfolg gegen den Appenzeller Michael Bless diesen Anlass zu dritten Mal.
Das Schwingfest wurde ohne Rücksicht auf Verluste bei misslichsten, fast winterlichen Wetterbedingungen durchgewürgt. Der Bumerang blieb nicht aus, den die Schwinger und Festbesucher erschienen nur äusserst spärlich in Schmerikon.
Vom Schwingklub March-Höfe nahmen sechs Schwinger am Wettkampf teil. Dabei zeigte der 21jährige Joel Kessler aus Siebnen einen sehr starken Wettkampf und belegte verdient den Ehrenplatz. Der baumlange Konstrukteur startete mit einem Plattwurf gegen den flinken und nur schwer zu bezwingenden Marco Good optimal. Dieser Erfolg bescherte ihm im zweiten Gang schon einen Spitzenmann als Gegner. Gegen den späteren Sieger Bösch musste Kessler als Verlierer vom Platz. Im dritten Gang wurde Pascal Scherrer sicher bezwungen und im vierten Gang trennte er sich vom starken Einheimischen Dominik Oertig in einem interessanten Duell als ebenbürtig. Danach drehte der Märchler im Ausstich richtig auf und besiegte im fünften Gang Ignaz Hobi und im abschliessenden Duell mit Tobias Riget einen weiteren starken Gastgeber. Mit dieser starken Tagesleistung hatte sich Kessler den zweiten Schlussrang vollends verdient.

Im achten Rang ergatterte sich Ueli Hegner aus Siebnen mit drei Siegen und drei Niederlagen gerade noch die Auszeichnung. Hegner wurde von der Einteilung gnädig behandelt. Den drei Tauchern gegen Tobias Riget, Martin Roth und den Nichtkranzer Marcel Räbsamen, stehen die drei Siegen gegen Jan Wehrli, Christian Schnyder und Ramon Baumgartner gegenüber.

Damian Ulrich, Daniel Schilter und Silvan Krieg verpassten die Auszeichnung klar. Pascal Ulrich und Stefan Gemsch mussten den Wettkampf nach drei Gängen verletzungshalber abbrechen.
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Starke Märchler am Bad Schwinget Wolhusen

Da Frau Holle letzte Woche dem zweiten Freiluftanlass im Kanton Schwyz, dem Muotathaler Schwinget, einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, wichen einige Schwinger in den Kanton Luzern aus und nahmen am Bad Schwinget in Wolhusen teil. Dort sorgten vor allem die Athleten vom Schwingklub March-Höfe für Furore und holten sich drei Auszeichnungen.
Allen voran die beiden Tuggner Alex Huber und Dominik Streiff, welche beide Spitzenplätze belegten.
Am Morgen deutete noch nicht viel auf ein so gutes Abschneiden hin, den sämtliche Märchler zogen einen eher schwachen Start hin. So verlor Alex Huber zum Auftakt gegen den grossgewachsenen Entlebucher Jonas Brun. Im zweiten Gang konnte der Lastwagenmechaniker aber den äusserst zähen und verteidigungsstarken Seppi Felder bezwingen. Im Ausschwingen wurden die beiden Nichtkranzer Simon Achermann und Christian Egli sicher bezwungen. Und im Ausstich überraschte der Tuggner die Zuschauer, indem er mit Martin Bättig und Sven Lang zwei starke Luzerner Kranzer bezwang. So preschte Huber mit fünf Siegen am Stück auf den tollen dritten Rang vor.

Dominik Streiff trennte sich zu Beginn von Martin Felder als gleich stark. Im zweiten Gang wurde der Strassenarbeiter jedoch vom aufstrebenden Nichtkranzer Ueli Zürcher überrumpelt und kassierte eine für ihn eher seltene Niederlage. In den Gängen drei und vier besiegte Streiff den Kranzer Thomas Thalmann und den jungen Sven Wyss und erholte sich damit vom schlechten Start. Und im Ausstich steigerte sich der Märchler noch mehr und besiegte die Kranzer Ron Stadelmann und Roger Müller. Mit dieser Leistungssteigerung sicherte sich Streiff den glänzenden vierten Schlussrang.

Im 12. Rang erkämpfte sich Ueli Hegner aus Siebnen gerade noch die Auszeichnung. Der Metzger erreichte drei Siege gegen Ivo Vogel, Kilian Bühler und Thomas Bucher. Gegen Martin Bättig, den nach langer Verletzung zurückgekehrten Roman Zurfluh und David Wicki musste er untendurch.
Am nächsten Wochenende stehen die Schwinger des SKMH an zwei Orten im Einsatz. So finden der Rapperswiler Verbandsschwingertag in Schmerikon, sowie im zweiten Anlauf der Muotathaler Schwinget statt.
HRU
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Frühjahrsschwinget Oberarth 24. März 2019


Drei Auszeichnungen für den Schwingklub March-Höfe in Oberarth

Zum Auftakt der Freiluftsaison 2019 am Frühjahrsschwinget in Oberarth wurde dem organisierenden Schwingerverband am Rigi und den über 800 Zuschauern ein herrlicher Frühlingstag beschieden. Der Chamer Eidgenosse Pirmin Reichmuth bestätigte seine ausgezeichnete Form und feierte nach dem Schlussgangsieg gegen den Luzerner Eidgenossen Philipp Gloggner einen weiteren Festsieg.
Unter den 137 Schwingern aus der Innerschweiz und Gästen aus dem Aargauer und Berner Verband, nahmen auch fünf Kämpfer vom Schwingklub March-Höfe teil. Im sechsten Rang klassierten sich gemeinsam die beiden Höfner Andreas Höfliger und Reto Nötzli.
Höfliger zeigte einen guten Saisonauftakt. So gewann er zu Beginn gegen den Aargauer Gast Kaj Hügli. Nach einem Remis gegen Roland Reichmuth liess der Feusisberger drei Siege am Stück gegen Marc Lustenberger, Theo Blaser und Ueli Zürcher folgen. Damit verpasste er eine mögliche Schlussgangteilnahme nur um einen Viertelpunkt. Im letzten Gang schwang Höfliger gegen den Aargauer Eidgenossen Patrick Räbmatter um den eventuellen Festsieg. Doch er musste das bessere Ende dem Gast überlassen, welcher damit noch zum Festsieger Reichmuth aufschliessen konnte. Dies war übrigens die erste Niederlage Höfligers gegen den Eidgenossen aus dem Aargau, an früheren Festen hatte er ihn schon bezwungen und gestellt.

Der Eidgenosse Reto Nötzli verlor zum Auftakt gegen den späteren Sieger Reichmuth. Das war das erste wettkampfmässige Aufeinandertreffen der beiden seit dem Schlussgang am ISAF Cham 2014. Danach liess sich Nötzli drei blanke Zehner gegen Fabian Durrer, Tobias Hurschler und Lukas Bernhard schreiben. Im Kampf um die Schlussgangteilnahme verlor der Höfner gegen den schwergewichtigen Räbmatter. Mit einem abschliessenden Sieg gegen den Walchwiler Rainer Betschart sicherte sich Nötzli jedoch die Auszeichnung verdient.

Mit seinem Standartprogramm, drei Siege, drei Remis, sicherte sich der Tuggner Dominik Streiff die Auszeichnung im neunten Rang. Michael Briker, Sven Klossner und Peter Zgraggen wurden bezwungen, gegen den Luzerner Marco Thierstein und gegen die Aargauer Stephan Studinger und Kaj Hügli trennte sich Streiff als gleich stark.

Der Galgener Damian Ulrich verlor den letzten Kampf und verpasste damit die Auszeichnung. Doch es gab auch einen Lichtblick. Zum ersten Mal konnte er mit Matthias Hürlimann einen Kranzschwinger bezwingen, etwas worauf der Märchler aufbauen kann.
Daniel Schilter lief es in Oberarth nicht nach Wunsch. Mit einem Sieg, zwei Remis und drei Niederlagen verpasste der Wiler die Auszeichnung klar.
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                         Grosses Hallenschwingen Sarnen 17. März 2019                           


Auszeichnung für Ueli Hegner in Sarnen

Am Hallenschwinget in Sarnen traf sich zum ersten Mal in der neuen Saison ein grosser Teil der ISV Elite zum friedlichen Stelldichein. Der Festsieg ging verdient an den Zuger Eidgenossen Pirmin Reichmuth, welcher im Schlussgang den zähen Luzerner Werner Suppiger bodigte. Auffallend war das einige Innerschweizer Spitzenschwinger noch lange nicht in Bestform sind. Dies wird sich im Hinblick auf die Kranzfestsaison bestimmt noch ändern.

Vom vierköpfigen Aufgebot des SKMH konnte sich nur gerade Ueli Hegner aus Siebnen die Auszeichnung sichern. Dies dafür mit einer Topleistung! Der Metzger erfreut sich einer hervorragenden Frühform. Denn nach der Schlussgangteilnahme am Hallenschwinget Niederurnen, lieferte der Märchler mit dem vierten Rang in Sarnen ein weiteres starkes Resultat ab. Nach dem Auftaktsieg gegen Lars Würsch, sorgte Hegner für eine Überraschung indem er im zweiten Gang den starken Obwaldner Stefan Ettlin bezwang. Dies bescherte ihm im dritten Gang den Eidgenossen Benji von Ah als Gegner, gegen den Hegner verlor. Im vierten Gang wurde Dominik Gasser 1 bezwungen, ehe er im fünften gegen den unbequemen Toni Omlin stellte. Im abschliessenden sechsten Gang bezwang Hegner Sebastian Arnold und durfte sich damit über ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste erfreuen.

Der Tuggner Alex Huber zeigte mit drei Siegen und drei Tauchern eine eigentlich solide Leistung. Da der Lastwagenmechaniker aber nicht gerade mit guten Noten gesegnet war, verpasste er die Auszeichnung um einen lumpigen Viertelpunkt.

Vom Eidgenossen Reto Nötzli hätte man sicher mehr erwarten können als zwei Siege und vier Remis. Der Lastwagenchauffeur aus Pfäffikon hatte zwar einige unbequeme Gegner auf seinem Notenblatt, doch im absoluten Ernstfall müssten eben genau solche Gegner aus dem Weg geräumt werden. Doch vom sympathischen Höfner weiss man, dass er anfangs Saison ein paar Feste braucht um in Schwung zu kommen und diese Zeit hat er ja auch noch.

Der Galgener Damian Ulrich konnte sich nicht recht in Szene setzen und verpasste mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen den Ausstich.
HRU

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Aktive: Alex Huber Tuggen, Kat. A: Alexander Schnellmann Schübelbach, Kat. B: Roman Müller Wilen bei Wollerau

09.März 2019 Klubschwingen Pfäffikon SZ

Alex Huber erstmals Klubmeister

Am letzten Samstag fand im Schwingkeller Pfäffikon der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March – Höfe (SKMH) statt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten diesen Anlass mit grossem Interesse und sorgten dafür, dass der Schwingkeller zum Bersten voll war. Die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, und die Festwirtschaft unter der Leitung von Rene Mettler und Peter Margelisch hatte alle Hände voll zu tun. Leider nur acht Aktive und dafür erfreuliche 22 Jungschwinger stiegen in die Zwilchhosen und kämpften um Sieg und Ehr. Vor allem der schwache Aufmarsch der Aktivschwinger stimmt bedenklich, denn für jeden Schwinger wäre so ein wettkampfmässiges Training nur von Nutzen, sei es auf den Weg nach Zug oder zu einem ersten Kranzgewinn. Durch das Fehlen des Favoriten Reto Nötzli, war das Feld offen für einen neuen Klubmeister. Als stärkster Mann entpuppte sich der Tuggner Alex Huber. Mit überzeugenden, druckvollen Leistungen qualifizierte er sich mit fünf Siegen unangefochten für den Schlussgang. Im diesem traf er auf Joel Kessler aus Siebnen, den er im ersten Gang bezwingen konnte. Doch der Schlussgang verlief umgekehrt. Bereits im ersten Zug war der baumlange Kessler nach einem explosiven Kurz nahe am Sieg. Und kurze Zeit später bettete er Huber mit einer Kombination Kreuzgriff-linker Gammen platt ins Sägemehl. Der Schaden für Huber war gering, sein in den ersten fünf Gängen erarbeitetes Punktepolster war derart gross, dass er trotz Schlussgangniederlage als Sieger ausgerufen werden konnte.

Bei den Jungschwingern Kat. A 04 -06, gab es folgendes Szenario zu beobachten. Alex Schnellmann aus Schübelbach war die dominierende Figur und siegte verdient. Im Schlussgang bezwang er David Solenthaler aus Wilen.

In der Kat. B 07 – 11, war Roman Müller aus Wilen der stärkste. Mit überlegter, für sein Alter schon erstaunlich technisch ausgereifter Schwingerarbeit, qualifizierte er sich sicher für den Schlussgang. In diesem hiess sein Gegner Dominik Nauer (Schindellegi). Im Schlussgang behielt Müller das bessere Ende für sich und durfte damit verdient zum erstem Mal den Siegerpreis abholen.  

Gediegener Filmabend
Anschliessend begab sich eine stattliche, bunt gemischte Schar von alten und jungen Schwingerfreunden ins Rest. Sternen in Pfäffikon. Der langjährige Schwingfestfilmer Karl Bürgler (Baar), führte seinen Film vom Kilchberger Schwinget 1978 vor. Mit grossem Interesse verfolgten die Zuschauer, wie die Athleten vor gut 40 Jahren um den begehrten Festsieg kämpften. Vor allem die technische Vielfältigkeit, mit der die Schwinger von dazumals gegeneinander kämpften, löste Bewunderung aus. Mit grossem Applaus wurde der gut gelungene Schwingerfilm von Karl Bürgler verdankt. Organisator Alois Laimbacher jun. zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass, und betonte auch in Zukunft solche Abende zu planen. Anschliessend an die Vorführung blieb noch genügend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
HRU
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Bild: Schwinger - Blog
                                                            Bild: Schwinger - Blog
17. Februar 2019 Hallenschwinget Niederurnen
Ueli Hegner in Niederurnen im Schlussgang

Der diesjährige Hallenschwinget in Niederurnen litt gewissermassen unter dem Wetter. Wegen dem schönen Frühlingswetter fanden nur wenige Schwinger und Zuschauer den Weg in die Halle. Schade eigentlich, denn der Anlass war vom Schwingklub Niederurnen und Umgebung wie immer bestens organisiert.
Auch wenn nur wenige Schwinger am Start waren, die Besetzung durfte sich sehen lassen. So trafen die NOS Schwinger auf die Gastklubs vom SKMH, Einsiedeln und Worblenthal. Da Vorjahressieger Roger Rychen verletzungshalber kurzfristig passen musste, rückte der Berner Eidgenosse zum grossen Favoriten auf. Und der Publikumsliebling zeigte sich von seiner besten Seite und stand nach fünf souveränen Siegen im Schlussgang. Als sein Gegner kristallisierte sich der Märchler Ueli Hegner aus dem Feld. Der 19jährige Metzger aus Siebnen startete mit einem turbulenten Remis gegen Christian Jöhl. Thomas Riedi wurde im zweiten Gang sicher bezwungen, ehe Hegner im dritten gegen den Zürcher Offensivschwinger Nicola Wey in einen Konter lief und verlor. Gegen den talentierten Ostschweizer Jungspund Werner Keller musste Hegner im vierten Gang hart kämpfen, bis der Sieg im Trockenen war. Eine kurze Angelegenheit war der fünfte Gang, wo der Märchler gegen Sämi Horner eine schöne Zehn holte. Da Graber nach fünf Gängen einen grossen Vorsprung hatte, musste ausgeschwungen werden um seinen Schlussganggegner zu ermitteln. In diesem sechsten Gang gelang Hegner sein Husarenstück, indem er den starken Gasterländer Dominik Oertig mit einem herrlichen Übersprung platt bezwang. Der Schlussgang gegen Graber war dann eine relativ kurze Sache. Schon früh sprengte der Berner Hegner zu Boden, wo er in seiner unnachahmlichen Art den Märchler bearbeitete bis dieser sich entkräftet geschlagen geben musste. Somit feierte Willi Graber seinen ersten Sieg am Hallenschwinget Niederurnen und Ueli Hegner belegte den tollen zweiten Platz.
Dominik Streiff schwang ebenfalls gut. Mit seinem Standartprogram, drei Siege, drei Remis, belegte er den achten Auszeichnungsrang. Streiff hatte ein hartes Programm zu absolvieren, wobei er gegen Nicola Wey, Pirmin Gmür und Tobias Riget stellte und mit Jaime Marty einen Kranzer bezwang.  
Joel Kessler gewann die Auszeichnung im neunten Rang mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen. Auch Kessler hatte ein happiges Programm. Gegen Reto Landolt und den talentierten Berner Adrian Walther mussste Kessler untendurch, gegen Tobias Riget und Pirmin Gmür kam es zu Remis.
Damian Ulrich, Stefan Gemsch und Silvan Krieg verloren alle ihren letzten Gang und verpassten damit die Auszeichnungen.
HRU
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ISV Delegiertenversammlung vom 02. Februar 2019 in Erstfeld
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Training der Aktiven am 17. Januar 2019 im Schwingkeller Pfäffikon SZ
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Delegiertenversammlung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbands, 12. Januar 2019 im Rest. Sternen in Muotathal

Pünktlich um 18:30 Uhr wurde im Rest. Sternen ein feines Nachtessen serviert und anschliessend begrüsste Kantonalpräsident Iwan Besmer die 142 anwesenden Versammlungsteilnehmer. Darunter befanden sich Gäste aus Politik und Sport, Medienschaffende, viele kantonale Verdienst – und Ehrenmitglieder, sowie die Delegierten der sechs Schwyzer Schwingklubs.
Der Jodelklub Muotathal versüsste als Willkommensgruss schon zum Auftakt die Versammlung mit ihren gelungenen Auftritten.

In seinem Jahresbericht streifte Präsident Besmer nochmals die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wobei für ihn das gelungene Schwyzer Kantonale in Sattel, der kantonale Nachwuchsschwingertag in Muotathal, der Rücktritt von Martin Grab, aber auch der leidige Dopingfall von Martin Grab die wichtigsten Ereignisse waren. Zu diesem Fall meldete sich der Betroffene gleich selber vor der Versammlung und gab eine genauere Schilderung des Falls und einige Erklärungen ab. Grab bekräftigte, dass er weiterhin von seiner Unschuld überzeugt sei. Das Ganze sei eine Verkettung unglücklicher Umstände, es gäbe eine Theorie eines Naturheilpraktikers die seine Unschuld begründen könne, doch die werde nicht anerkannt. Weiter äusserte der Rothenthurmer seinen Unmut über die schleppende Art des Verfahrens und vor allem auch über die fehlende Unterstützung des Eidgenössischen Schwingerverbands.
Der Mitgliederbestand des Schwyzer Schwingerverbands beläuft sich 2018 bei 225 Jungschwingern (+ 14), 268 Aktivschwingern (+ 12) und total 3559 Mitgliedern (+ 315). Bei der Totenehrung erhob sich die Versammlung im Gedenken an die 14 verstorbenen Mitglieder von den Sitzen.
Da letztes Jahr die Verletzungshexe unter den Schwyzer Schwingern wieder fleissig war, durfte der scheidende technische Leiter Fidel Schorno von einem nur halbwegs erfolgreichen Jahr berichten. So konnten insgesamt drei Kranzfestsiege (-1), 68 Kränze (- 7), acht Rangfestsiege (- 3) und 265 Auszeichnungen (- 92) errungen werden. Dies waren einiges weniger Kränze und Auszeichnungen als im Vorjahr und mit einigen Bedenken vermerkte er, dass die Schwyzer am Innerschweizer Schwingfest wieder nicht am meisten Kränze holte. Erfreulich war, dass es 2018 mit Lukas Reichmuth Schwyz, Bruno Schürpf Schwyz und Daniel Schuler Rothethurm drei frische Schwyzer Kranzschwinger gab. Mit Martin Grab (125 Kränze) hängte ein berühmter Schwyzer Eidgenosse die Zwilchhosen an den Nagel. Ebenfalls beendeten auch Florian Hasler Vorderthal (23 Kränze) und Guido Gwerder Illgau (23 Kränze) ihre schwingerische Laufbahn.

Der Jungschwingerleiter Armin Auf der Maur durfte in seinem Rückblick von einem erfolgreichen und intensiven Jahr berichten, genau wie Verbandskassier Rochus Büeler, der den Delegierten einen Gewinn der Jahresrechnung vorweisen durfte.  

Für den kantonalen Jungschwingertag 2019 wurde Oberarth als Austragungsort von der Versammlung bestätigt und für das Schwyzer kantonale Schwingfest 2020 erhielt Muotathal von den Delegierten die Zustimmung.
Weiter wurde das Arbeitsprogramm für die kommende Saison bestätigt und die Kampfrichter für Kranzfeste gewählt, wobei der Kanton Schwyz am ESAF in Zug von Philipp Suter Oberarth und Hansruedi Ulrich Galgenen vertreten wird.  
Bei den Vorstandswahlen kam es zu zwei Rochaden. So wurde der langjährige technische Leiter Fidel Schorno Oberarth durch Marcel Steinauer Willerzell ersetzt. Das Amt Vizepräsident bleibt trotz Wechsel in Küssnachter Hand. Hans Pfrunder übergibt seinen Posten an Markus Brunner.
Für die Einteilungen für die Saison 2019 wurden neben dem neuen technischen Leiter Steinauer auch Kilian Hasler Schübelbach und Stefan Strüby Seewen gewählt.

Bei den Ehrungen wurden zuerst die Jubilare geehrt die einen runden Geburtstag feiern durften, wobei Hans Kessler Ibach mit seinen 90 Lenzen der älteste war. Danach gehörte die Bühne den Jungen, so wurden mit Florian Lustenberger Schwyz und Severin Steiner Ibach die Doppelzweiggewinner vom Eidg. Nachwuchsschwingertag in Landquart geehrt. Weiter wurden die Kranzfestsieger Mike Müllestein (Nordwestschweizer), Christian Schuler (ISAF) und Martin Grab (Zuger) geehrt. Und unter riesigem Beifall wurde Martin Grab nach langer und äusserst erfolgreicher Karriere als Aktivschwinger verabschiedet. Und als Höhepunkt wurden für ihr jahrelanges, unermüdliches Schaffen für den Schwingsport zwei verdiente Funktionäre geehrt. Die beiden Muotathaler Manfred Betschart und Rene Schelbert wurden unter grossem Beifall in die erlauchte Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Der Antrag die neuen Beschickungsrechte um drei Jahre zu verlängern, wurde mit grosser Mehrheit angenommen. Zum Abschluss schloss Präsident Iwan Besmer diese gemütliche und ruhige kantonale Delegiertenversammlung und die Anwesenden frönten dem kameradschaftlichen Beisammensein bis in die frühen Morgenstunden.
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Philipp Düggelin (Freimitglied) Florian Hüppin (Freimitglied) Dr. med. Max Schneider (Verdienstmitglied)
Pirmin Föhn (Freimitglied)


Auf ein gelungenes Vereinsjahr zurückgeschaut


Am Samstag 15. Dezember hielt der Schwingklub March - Höfe im Rest. Hirschen in Reichenburg seine 87. ordentliche Generalversammlung ab. Der Saal war gut gefüllt als Präsident Josef Holdener nach einem währschaften Znacht die anwesenden 86 Mitglieder begrüsste und die GV eröffnete.
Gekonnt führte Holdener durch die Versammlung und ein Traktandum nach dem andern wurde abgehandelt. Es war ein ruhiges Jahr, in dem die drei bestens gelungenen sportlichen Klubanlässe Frühjahrsschwinget Pfäffikon, Jungschwingertag Galgenen und Herbstschwingertag Siebnen bei schönstem Wetter die Höhepunkte waren.
Es war aber auch ein Jahr in dem man sich wieder von fünf treuen Klubmitgliedern für immer verabschieden musste. Zu Ehren der lieben Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.
Im Rückblick auf das verflossene Jahr konnten Präsident Holdener, die technischen Leiter Kilian Hasler (Aktive) und Martin Ulrich (Jungschwinger), sowie die Kassiere Samuel Diethelm (Vereinskassier) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen) von einem ereignisreichen Jahr berichten. So wurden bei den Aktiven 11 Kränze, sowie 57 Auszeichnungen (ein Rangfestsieg und drei weitere Schlussgangteilnahmen) errungen. Am meisten Kränze holte sich Reto Nötzli mit fünf Exemplaren, vor Florian Hasler mit vier und Andreas Höfliger, sowie Dominik Streiff mit je einem Kranz. Am meisten Auszeichnungen (zehn) holte sich Alex Huber vor Andreas Höfliger, Dominik Streiff und Joel Kessler (je acht). Mit Florian Hasler trat eine langjährige Teamstütze nach erfolgreicher Karriere zurück. Bei den Jungschwingern gab es 88 Auszeichnungen (14 Festsiege und acht weitere Schlussgänge). Am erfolgreichsten waren Alexander Schnellmann mit 12 Auszeichnungen vor seinem Zwillingsbruder Adrian (elf) und Alex Styger (zehn). Styger, sowie auch Simon Bürgi vertraten unseren Klub zudem am eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart.    

Beim Wahlgeschäft kam es nur zu einer Änderung, der 1. Rechnungsprüfer Bruno Nötzli sen. schied turnusgemäss aus und wurde durch Heribert Schuler ersetzt.
Bei Mutationen konnten drei Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Holdener mit den Klubstatuten beschenkt. Dem gegenüber standen vier Austritte. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Mitgliedergesamtstand minim.
Im schönsten aller Traktanden, Ehrungen, wurden zuerst Aktivschwinger die mehr als 45-mal trainiert haben, mit einem Zinnbecher geehrt. Dies schaffte aber leider nur Andreas Höfliger. Weiter wurden Philipp Düggelin, Pirmin Föhn, Florian Hüppin und Daniel Schnellmann nach 15jähriger Vereinszugehörigkeit zu Freimitgliedern ernannt. Und als Höhepunkt wurde Dr. Max Schneider als verdientes Klubverdienstmitglied geehrt. Max Schneider steht schon seit 20 Jahren als Platzarzt für unseren Klub im Einsatz.
Weiter hiess es die Weichen zu stellen für die Saison 2019. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und dass Arbeitsprogramm unserer Klubanlässe bestimmt. So werden 2019 der Frühjahrsschwinget Pfäffikon am Ostermontag 22.4., der Jungschwingertag Galgenen am Pfingstmontag 10.6. und der Herbstschwingertag Siebnen am 22.9. stattfinden.
Unter Verschiedenem informierten Sekretär Reto Kümin über den geplanten Campus Freienbach mit integriertem Schwingkeller und Veteranenobmann Göpf Niederberger über den Veteranenausflug.
Das letzte Wort aber hatte Präsident Holdener indem er allen eine fröhliche Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr wünschte und mit diesen Worten die Versammlung schloss.
HRU
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