Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

ISV Delegiertenversammlung Mehrzweckhalle Rothenthurm

SKMH Anträge haben eine weitere Hürde genommen !

An der von ISV Präsident Peter Ackermann souverän geführten DV war die Gemütlichkeit gross geschrieben. Zügig und zufriedenstellend wurde ein Traktandum nach dem andern abgehandelt. Es gab aber auch einige kritische Töne. So kritisierte der ehemalige Schwyzer Spitzenschwinger Daniel von Euw, bekannt als Co - Kommentator des Radio Central, einige haarsträubende Härtefälle im Einteilungswesen an Schwingfesten der letzten Saison. Er appellierte eindringlich zu mehr Vernunft und Fairness an zukünftigen Wettkämpfen.
Aus Sicht des SKMH interessierten natürlich die beiden laufenden Anträge zu Einladungsbegehrungen von auswärtigen Schwingern an Rangfesten, sowie Startmöglichkeiten der Schwinger an auswärtigen Rangfesten. Die neuen Richtlinien schränken die bisherigen traditionellen, verbandsübergreifenden Beziehungen verschiedener Schwingklubs drastisch ein. Mit den beiden Anträgen will man diese Richtlinien wieder Rückgängig machen. Zuerst erläuterte Präsident Ackermann die Richtlinien aus Sicht des eidgenössischen Zentralvorstands, danach überliess er das Rednerpult dem eidgenössischen Ehrenmitglied Hans Zeiter. Dieser stellte den Delegierten in überzeugender Manier die Anträge vor und begründete auch warum der SKMH und Schwyzer Kantonalverband die neuen Richtlinien rückgängig machen wollen. Danach meldete sich der ehemalige Spitzenschwinger und eidgenössisches Ehrenmitglied Eugen Hasler zu Wort, gab seine Bedenken zu den neuen Richtlinien ebenfalls zum Ausdruck. Beide appellierten an eine vernünftige Weitsicht der Delegierten. Weiter meldete sich Peter Ackermann nochmals zu Wort. Auch der St. Galler Kantonalverband habe einen Antrag gegen die neuen Richtlinien lanciert, der sei an der Nordostschweizer Delegiertenversammlung mit grosser Mehrheit angenommen worden. Auch der ISV Vorstand unterstütze die Anträge des SKMH einstimmig. Als letzter Redner meldete sich der Ob-Nidwaldner Präsident Andre Sigrist. Auch die Ob-Nidwaldner Schwinger seien gegen die neuen Richtlinien, fürchten sie doch um die Existenz ihres beliebten und traditionellen Allweg-Schwingets. Danach wurde abgestimmt und mit einer überwältigenden Mehrheit wurden die beiden Anträge angenommen. Diese werden nun an der eidgenössischen Abgeordnetenversammlung in St. Gallen am 5./6. März auf höchster Ebene nochmals behandelt.
Bei den Ehrungen wurden zwei langjährige Schaffer für den Schwingsport, der Luzerner Hansueli Wyss, sowie der Küssnachter Hans Pfrunder in den Stand der ISV Ehrenmitglieder erhoben. Der SKMH gratuliert den beiden herzlich zur Ehrung, speziell dem Schwyzer Schwingerkameraden Hans Pfrunder.
HRU
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Vorschau Klubschwinget

Ein Wettkampf unter Freunden

Am  Samstag 27. Februar 2016 findet der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March – Höfe (SKMH) statt. Der Wettkampf wird im Schwingkeller Pfäffikon ( Schulhaus Brüel ) durchgeführt und beginnt um 14:30 Uhr.
Erkoren werden die Klubmeister bei den Aktiven, den Jungschwingern Kat. A Jahrgänge 01 - 03, und Kat. B Jahrgänge 04 – 08. Speziell daran ist dass die Schwinger, die sich aus unzähligen Trainings bestens kennen, für einmal als Gegner antreten werden.
Der Eintritt ist gratis, es wird eine Festwirtschaft geführt und bei ein paar gemütlichen Stunden wird es für alle schwingbegeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer interessant zu sehen sein, wie die Athleten des SKMH in Form sind.

Lasst sehen aus alter Zeit......
Im Anschluss an das Klubschwinget des SKMH findet im Rest. Sternen in Pfäffikon eine öffentliche Filmvorführung über das Eidg. Schwingfest in Sion 1986 statt.
Vorstandsmitglied Alois Laimbacher jun. ist es erneut gelungen, den bestens bekannten Schwingfestfilmer Karl Bürgler aus Baar in seinem Archiv stöbern zu lassen. So manches altes Schwingerherz wird wohl noch einmal höher schlagen, wenn Bilder längst vergangener Tage über die Leinwand flimmern. Am Eidg. Schwingfest in Sion gelang dem Zuger Harry Knüsel ein historischer Triumph! Im Schlussgang entthronte er den zweifachen Ostschweizer König Ernst Schläpfer und holte damit zum ersten Mal in der Geschichte den Königstitel in die Innerschweiz. Es sollte bis zum heutigen Zeitpunkt der einzige bleiben. Weiter wird man in diesem Film die zu dieser Zeit bestens bekannten Koryphäen wie Kurt Schneiter, Niklaus Gasser, Johann Santschi, Hans Hämmerli, Leo Betschart, Eugen Hasler, Michel Rouiller, den Riesen Clemens Jehle, sowie den Wirbelwind Hansueli Mühlethaler zu sehen bekommen.
Mit Sicherheit ein schwingerischer Leckerbissen besonderer Art für jung und alt. Die Filmvorführung beginnt um 20,30 Uhr und dauert ca. zwei Std. Der Eintritt ist gratis und der SKMH würde sich freuen möglichst viele Klubmitglieder und Schwingerfreunde begrüssen zu können. HRU

1986, Sion, 23./24. August
Am Samstag zeitweise sehr starker Regen, am Sonntag bedeckt und nachmittags wieder Regen.
277 Schwinger.
26’000 Zuschauer.
Kampfgerichtspräsident:
Obmann Otto Brändli, Bommen.
OK-Präsident: Pierre Moren.
Festansprache:
Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz.
Kränze: 46
Im Kranzausstich: 132 Schwinger.
Schwingerkönig: Knüsel Heinrich.
Schlussgang: In der siebten Minute versucht Schläpfer einen Brienzer; Knüsel hängt aus und leert rückwärts platt.

1. Knüsel Heinrich, Abtwil AG
2. Hämmerli Hans, Niederwil SG
3. Gasser Niklaus, Bäriswil BE
Schneiter Kurt, Schmerikon
4. Thomi Armin, Neuhausen
5. Schläpfer Ernst, Herisau
Rouiller Michel, Belfaux
Santschi Johann, Seedorf BE
6. Jehle Clemens, Zürich
Lüthi Hans, Igis
Geissbühler Urs, Eriswil
Moser Walter, Landiswil
Suter Josef, Sattel
Christen Ferdinand, Läufelfingen
Heinzer Richard, Muotathal
Yerly Gabriel, Berlens
Betschart Leo, Sins
 7. Mühlethaler Hansueli, Unterlangenegg
Odermatt Franz, Ennetmoos
Stoll Walter, Schwarzenburg
Huber Matthäus, Eppenberg
Rietberger Fritz, Malans GR
8. Giger Emil, Teufen AR
Hurni Fritz, Frutigen
Rüfenacht Silvio, Hettiswil
Schuler Leo, Sattel
Joder Hansueli, Münchenbuchsee
Vetsch Mathias, Grabs
Schneider Jörg, Rudolfingen
Winiger Werner, Sulz LU
9. Krebs Daniel, Riggisberg
Burch Josef, Rotkreuz
Engi Johann-Martin, Davos
Emch Ueli, Kammersrohr
Riedo André, Plaffeien
Suter Martin, Sattel
Herrsche Lothar, Altstätten
Rufer Hanspeter, Wald ZH
10. Bifrare Alain, Muraz-Collombey
Lötscher Walter, Baar
Schlachter Stefan, Möhlin
Graf Johann, Gstaad
Odermatt Martin, Engelberg
Reichmuth Josef, Zug
Vogt Walter, Eglisau
von Gunten Peter, Grindelwald

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An der Technik gefeilt

Am letzten Freitagabend fand im Schwingkeller Siebnen der traditionelle Schwingkurs des Schwingklubs March – Höfe statt.

Der im letzten Jahr zurückgetretene Eidgenosse Adi Laimbacher aus Schwyz, zeigte den zahlreich erschienen Anwesenden sein umfängliches Repertoire. Er zeigte aber nicht nur einzelne Schwünge von Stand oder Boden, sondern auch Kombinationen und Bewegungsabläufe. Zusätzlich streute Laimbacher immer wieder wertvolle Tipps ein, auf was in gewissen Kampfsituationen zu achten ist.

15 Aktive des Schwingklubs und zahlreiche Zuschauer verfolgten interessiert die gezeigten Schwünge und beteiligten sich rege am Kurs. Für jeden Schwinger hatte es etwas dabei. Die Jungen erhielten die Möglichkeit ihre Grundtechnik weiter zu entwickeln, die Routiniers nutzten die Gelegenheit um ihr bereits schon vorhandenes Können zu verfeinern.

Mit Sicherheit wird das Gelernte in den folgenden Trainings fleissig weiter geübt, damit man für die kommende  Saison bestens gerüstet ist und man möglichst viele Kränze und Auszeichnungen erobern kann.

Anschliessend konnte man sich im Rest. Schwyzerhüsli Siebnen bei einem Imbiss stärken und ein paar gemütliche Momente miteinander verbringen.  HRU
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Nordostschweizer wollen weiterhin Gäste aus March und Höfe

An der Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverbands im bündnerischen Felsberg wurde die geplante neue Regelung betreffend Einladung von Gästeschwingern an Regionalfeste kritisiert. Die neue Regelung hätte Auswirkungen für den Rapperswiler Verband. Dieser pflegt zusammen mit den Schwingklubs March-Höfe und Einsiedeln seit 85 Jahren die Tradition gegenseitiger Einladungen. Diese Tradition soll weiter Bestand haben. Ein entsprechender Antrag der St. Galler Delegierten zuhanden der Eidgenössischen Abgeordnetenversammlung wurde klar angenommen. (wgi) Höfner Volksblatt
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Delegiertenversammlung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbands 9. Januar 2016 in Oberarth

Pünktlich um 18:30 Uhr wurde ein feines Nachtessen serviert und anschliessend begrüsste Kantonalpräsident Iwan Besmer die Delegierten der sechs Schwyzer Schwingklubs und eröffnete seine erste Delegiertenversammlung. Der Arther Jodelklub versüsste schon zum Auftakt die Versammlung mit ihren gelungenen Auftritten.

In seinem ersten Jahresbericht streifte Präsident Besmer nochmals die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Wobei für ihn das Schwyzer Kantonale in Küssnacht, der kantonale Nachwuchsschwingertag im Vorderthal, sowie der Rücktritt von Adi Laimbacher am Rigi Schwinget die Höhepunkte waren. Nachdenklich stimmte ihn, dass der Mitgliederbestand bei Aktiv- und Jungschwingern stagnierte. Bei der Totenehrung erhob sich die Versammlung im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder von den Sitzen.

Obwohl letztes Jahr die Verletzungshexe unter den Schwyzer Schwingern wütete, durfte der technische Leiter Fidel Schorno von einem erfolgreichen Jahr berichten. So konnten acht Kranzfestsiege, 10 Rangfestsiege und 73 Kränze errungen werden. Dies waren 4 Kränze weniger als im Vorjahr und mit einigen Bedenken vermerkte er dass die Schwyzer zum ersten Mal seit langem am Innerschweizer Schwingfest nicht mehr am meisten Kränze holte. Erfreulich war dass es 2015 sieben frische Kranzschwinger gab. Mit Adi Laimbacher liess ein Schwyzer Eidgenosse auf der Rigi für immer die Zwilchhosen in die Lüfte steigen. Er erkämpfte sich in seiner imposanten Karriere 105 Kränze und zwanzig Kranzfestsiege. Unter anderen beendete auch der Siebner Markus Koller seine schwingerische Laufbahn.

Der Jungschwingerleiter Rene Schelbert durfte ebenfalls von einem erfolgreichen Jahr berichten, genau wie Verbandskassier Rochus Büeler, der den Delegierten einen Gewinn der Jahresrechnung vorweisen durfte.

J + S Coach Christian Grab war amtsmüde geworden und wurde von Präsident Besmer würdig verabschiedet. Als sein Nachfolger wurde Marcel Steinauer gewählt.

Für den kantonalen Jungschwingertag 2016 wurde Einsiedeln als Austragungsort von der Versammlung bestätigt und für das Schwyzer kantonale Schwingfest 2017 erhielt Arth von den Delegierten die Zustimmung.

Des weiteren wurde das Arbeitsprogramm für die kommende Saison bestätigt und die Kampfrichter für Kranzfeste gewählt. Am Eidg. Schwingfest in Estavayer-de-Lac wird der Schwyzer Verband durch Armin Niederöst als Kampfrichter und Marcel Steinauer als Ersatzkampfrichter vertreten sein.

Bei den Ehrungen wurden die fünf Schwyzer Zweiggewinner am Eidg. Nachwuchsschwingertag in Aarburg, Michael Gwerder, Lukas Reichmuth, Patrick Betschart, Fabian Birchler, sowie der Siebner Ueli Hegner ausgezeichnt. Weiter wurden die Kranzfestsieger Philipp Laimbacher, Andreas Ulrich, Christian Schuler und Mike Mülestein geehrt, wobei es für letzteren eine Premiere war.

Und als Höhepunkt wurden für ihr jahrelanges, unermüdliches und aufopfernden Schaffens für den Schwingsport vier Funktionäre geehrt, Peter Diethelm und Daniel Mächler als Verdienstmitglieder, Edi Kündig und Adi Föhn als Ehrenmitglieder.

Einigen Gesprächsstoff lieferten die drei zu behandelnden Anträge, doch blieb alles in einem würdigen Rahmen. So wurde als erstes der Antrag für Änderungen der Gästekontingente an Kantonalfesten innerhalb des ISV Gebietes deutlich angenommen.
Die zwei Anträge des Schwingklubs March - Höfe zwecks Gästegesuche und Startmöglichkeiten an Rangfesten, wurden gar mit einem überwältigendem Mehr angenommen. Da sich unter Verschiedenem niemand mehr meldete, schloss Iwan Besmer um 22,45 Uhr seine erste kantonale Delegiertenversammlung als Präsident und die Anwesenden frönten dem kameradschaftlichen Beisammensein bis in die frühen Morgenstunden.
HRU
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Grosse Ehre für Ueli Bamert

Der Tuggner Ueli Bamert ist für sein jahrelanges Schaffen für den Ring- und Schwingsport ausgezeichnet worden. Ein Gremium des Schwyzer Sportverbandes, sowie eine Auswahl von Schwyzer Medien verlieh Bamert den Schwyzer Sportverdienstpreis.
Dies ist die höchste kantonale Ehrung für eine langjährige engagierte Nachwuchsförderung und ein herzliches Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz.
Bamert hat sich in der Ringer- und Schwingerszene als erfolgreicher Athlet, Organisator, Jugendleiter und Kampfrichter über gut 30 Jahre hinweg einen bekannten Namen gemacht.
Die Ringerriege Tuggen und der Schwingklub March - Höfe gratuliert Ueli zur ehrenvollen Auszeichnung und hofft dass sein Einsatz fürs Ringen und Schwingen noch lange nicht ermüden wird.

Die offizielle Preisübergabe wird an der Schwyzer Sportlergala in Unteriberg im April sein.
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Saisonstart am Berchtoldsschwinget

Spitzenplatz für Dominik Streiff

Mit dem traditionellen Berchtoldsschwinget in der Zürcher Saalsporthalle wurde bereits die neue Schwingsaison 2016 eingeläutet. Die Favoriten hatten das Geschehen sicher im Griff, so standen mit Michael Bless und Martin Glaus zwei Ostschweizer Eidgenossen im Schlussgang. In diesem fackelte der Appenzeller Bless nicht lange und holte sich mit einem wuchtigen Kurz im ersten Zug den Sieg.

Unter den 122 angetretenen Schwingern befanden sich auch fünf vom Schwingklub March - Höfe. Dabei sicherte sich der Buttikoner Forstwart Dominik Streiff mit dem vierten Rang ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Der Turnerschwinger startete optimal mit zwei Siegen gegen Michael Fehr und den Kranzschwinger Christian Jöhl. Gegen einen weiteren Kranzer, Michael Steiner war Streiff mehrmals am Drücker, musste sich aber mit einem Remis begnügen. Bei Wettkampfhälfte befand sich der Märchler immer noch in der Spitzengruppe, dies bescherte ihm im vierten Gang den späteren Sieger Michael Bless als Gegner. Streiff wehrte sich gegen den Eidgenossen nach Kräften, musste aber nach einem wuchtigen Kurzangriff klein bei geben. Danach war ihm die Einteilung wohl gesinnt und mit zwei schönen Siegen im Ausstich gegen Jann Bärtsch und Marcel Rebsamen sicherte er sich verdient die Auszeichnung.
Um diese konnte auch noch der Feusisberger Andreas Höfliger schwingen. Er verpasste sie aber mit einem Unentschieden im letzten Gang gegen Christian Bernold. Zuvor erkämpfte er sich drei Siege und zwei Niederlagen gegen Martin Glaus und Roger Rychen.
Ebenfalls nur knapp hinter den Auszeichnungsrängen lag Janik Keller. Der zähe Höfner siegte dreimal, holte ein Remis und verlor zweimal.
Gut kämpften auch die jungen Ueli Hegner und Pascal Ulrich. Hegner holte drei Siege und gleich viele Niederlagen, Ulrich zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. HRU
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Generalversammlung 2015 des Schwingklub March -Höfe

Auf ein arbeitsreiches Schwingerjahr zurückgeschaut !

Am Samstag 12. Dezember 2015 hielt der Schwingklub March - Höfe im Rest. Sternen in Pfäffikon seine 84. ordentliche Generalversammlung ab. Der Saal war gut gefüllt als Präsident Josef Holdener nach einem währschaften Znacht die anwesenden 87 Mitglieder begrüsste und die GV eröffnete. Gekonnt führte Holdener durch die Versammlung und ein Traktandum nach dem Andern wurde abgehandelt. Es war ein arbeitsintensives Jahr mit vier organisierten Schwingfesten im Klubgebiet, wobei der erstmals im Vorderthal durchgeführte kantonale Nachwuchsschwingertag ein Höhepunkt war. Es war aber auch ein Jahr in dem man sich wieder von treuen Klubmitgliedern für immer verabschieden musste. Zu Ehren der lieben Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.
Im Rückblick auf das verflossene Jahr konnten Präsident Holdener, die technischen Leiter Kilian Hasler ( Aktive, zum ersten Mal) und Martin Ulrich ( Jungschwinger), sowie die Kassiere Samuel Diethelm ( Vereinskassier, auch zum ersten Mal) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen) von einem äusserst ereignisreichen Jahr berichten. So wurden bei den Aktiven 8 Kränze, sowie 50 Auszeichnungen ( ein Rangfestsieg ) errungen. Dies war erheblich weniger als im Vorjahr, Grund dafür war die Verletzungshexe, die etwas gar emsig unter den Aktiven gewirkt hatte. Am meisten Kränze holte sich Bruno Nötzli mit vier Exemplaren, vor Andreas Höfliger mit drei und Reto Nötzli mit einem Kranz. Am meisten Auszeichnungen ( neun ) holte sich Dominik Streiff vor Pirmin Föhn ( sieben ). Bei den Jungschwingern war es ein Rekordjahr mit 139 Auszeichnungen ( sieben Festsiege ).
Da alle Personen in den verschiedenen Ämtern noch frisch und munter sind, konnte das Wahlgeschäft ausgelassen werden.
Bei Mutationen konnten vier Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Holdener mit den Klubstatuten beschenkt.
Im schönsten aller Traktanden, Ehrungen, wurden zuerst alle Aktivschwinger die mehr als 45-mal trainiert haben, mit einem Zinnbecher geehrt. Dies wurde vier Schwingern zuteil, am fleissigsten war Pirmin Föhn vor Damian Ulrich, Dominik Streiff und Pascal Ulrich. Mit seinem sechsten Becher erhielt Streiff auch noch die Kanne dazu. Weiter wurden Markus Koller und Bruno Flück zu Freimitgliedern vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Und als Höhepunkt wurde dem Präsidenten Josef Holdener, sowie Hansruedi Ulrich die Klubehrenmitgliedschaft verliehen. Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön für eine langjährige und einsatzfreudige Vereinstätigkeit.
Weiter hiess es die Weichen zu stellen für die Saison 2016. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und dass Arbeitsprogramm unserer Klubanlässe bestimmt.
OK Präsident Balz Ulrich informierte die Versammlung über den Stand der Vorbereitungen des im nächsten Jahr stattfindenden 93. Schwyzer Kantonalschwingfest in Schindellegi.
Grosses Interesse weckten die beiden Anträge die der Klubvorstand der Versammlung vorlegte. Grund dafür waren die neuen Richtlinien die der Eidg. Zentralvorstand Mitte Jahr beschlossen hat. Diesen neuen Regelungen würden sich negativ auf mehrere Rangschwingfeste und Startmöglichkeiten der Schwinger an Rangschwingfesten auswirken. Mit den beiden Anträgen würde man nun dem Geschehen entschlossen entgegentreten. Der eine Antrag war gegen eine drastische Beschränkung der Startmöglichkeiten an Wettkämpfen für die Schwinger, der andere gegen eine erhebliche Einschränkung der Gästegesuche an den Rangschwingfesten. Beide Anträge wurden von der Versammlung einstimmig gutgeheissen und zur Abstimmung an die kantonale DV vom 9. Januar 2016 in Oberarth überwiesen.
Weiter wurde über einen Antrag an der bevorstehenden DV diskutiert, bei dem eine dreijährige Probephase mit grösseren Gästekontingenten an Kantonalfesten im ISV Gebiet geplant wäre. Dieses sorgte für hitzige Diskussionen. Nach einigen Wortmeldungen war der Grundtenor eindeutig, man fand es schon fast paradox, die Gästekontingente an Rangfesten kürzen zu wollen, an Kranzfesten aber zu erweitern, denn so schwäche man eben die Basis! So fasste der Schwingklub March - Höfe einstimmig die Parole diesen Antrag an der DV zurück zu weisen und neu zu überarbeiten.
Als um 00:30 Uhr Präsident Holdener das letzte Wort ergriff um die Versammlung zu schliessen, war bei manchem der Puls noch im erhöhten Bereich. Aber mit manch gemütlichem Jass und lustigem Beisammensein wies unter Schwingern üblich ist, wurde der Abend dennoch zufrieden bis in die frühen Morgenstunden ausgeklungen.
HRU
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Dä Samichlaus isch cho.

Ganz tüüf im dunklä Winterwald,
s isch chüähl verussä und snachtet bald.
Ä huufä Chind am spielä und am flissig umärännä,
höchuf äs grosses Füür schön warm tuät brännä.
I all dem luutä Lachä und Schneeballä rüährä,
tuätmä ganz plötzli äs hells fiins Glögglä ghörä,
dä Samichlaus chunnt und dä Schmutzli hindädrii,
sii händ äs goldigs Buäch und ä grossä Sack däbii.
Im Chlaus siini Hüttä inä gönd dä all ganz gschwind,
ganz ruähig isch plötzli sogar dä lüütescht Wirbelwind.
Idä Hüttä staht er da dä grossi wiissbärtig Maa,
mit ruähigä tüüfä Stimm redet är und luäget dChindä aa.
Hübschli gönd dä dChind zuänem und tüänd auno chli zitterä,
isch dä Chlaus dä fertig sinds dä weidli wieder bidä Eltärä.
Dä Schmutzli isch ä schwarzä Maa und chnurrä tuäter au dazuä,
doch Angscht vonem muässmä käni ha är hät no niemertem öpis tuä.
Bi mängem Chind gar äs Tränli lauft unds gar nüm weis was machä,
gmerkts dä gli dä Chlaus isch ä liebä Maa und weidli chas au lachä.
und wänn dä Schmutzli dä Sack ufmacht dä gahts dä würkli gschwind,
dänn mit Nüss, Schoggi und Mandarindli da strahlet jedes Chind.
Doch plötzli isch de Zauber verbii diä Beidä gönd ganz gschwind,
zur Hüttä us mä gseht sii nüm uf sii wartet no ä huufä andri Chind.
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Niklausschwinget in Dietikon

Corvi holte letzte Auszeichnung für Schwingklub March - Höfe im alten Jahr

Noch einmal zeigten am traditionellen Niklausschwinget in Dietikon 90 Schwinger aus fast der ganzen Schweiz den 800 Zuschauern interessanten Schwingsport. Die heimischen Nordostschweizer vermochten nicht zu verhindern, dass sich im Schlussgang zwei Gästeschwinger gegenüberstanden. In diesem behielt der Nordwestschweizer Riese Patrick Räbmatter gegen den Berner Philipp Roth das bessere Ende für sich und holte sich den Tagessieg.
Der Schwingklub March - Höfe wurde durch den kräftigen Bächer Turner Dominik Corvi gut vertreten. Mit drei Siegen gegen Gregor Jordi, Patrick Schmid und Patrick Fässler, zwei Remis gegen Marco Nägeli und Matthias Zimmermann, sowie der Niederlage gegen Urs Giger holte sich Corvi die Auszeichnung im siebten Rang. Mit vier Kranzern auf seinem Notenblatt, hatte er sich seine Auszeichnung mit einer guten Leistung verdient. Somit ist die Saison 2015 für den SKMH abgeschlossen und die Aktiven bereiten sich mit intensiven Trainings schon auf die neue Saison vor. Bleibt zu hoffen dass die Verletzungshexe nächstes Jahr unter den Ausserschwyzer Schwingern nicht mehr so wütet wie diese Saison.
HRU
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93. Schwyzer Kantonales Schwing- und Älplerfest

Der Festort Schindellegi stellt sich vor

In knapp fünf Monaten, am 8. Mai evtl. 16. Mai 2016 findet in Schindellegi das vom Schwingklub March - Höfe organisierte 93. Schwyzer kantonale Schwing- und Älplerfest statt. Der auf dem Maihofareal geplante Ehrentag der Schwyzer Schwinger findet nach 1929 ( Sieger Alois Kälin Einsiedeln und Ernst Hürlimann Wädenswil ), 1960 ( Sieger die Innerschwyzer Schwingerlegende Anton Steiner Ingenbohl ), erst zum dritten Mal im Höfner Dorf Schindellegi statt.
Grund genug um das Grenzdorf zwischen innerem und äusseren Kantonsteil ein wenig besser vorzustellen. Erstmals in den Chroniken erwähnt wurde Schindellegi um 1220, als in grossen Massen Holzschindeln an der Sihl verarbeitet und gelagert wurden. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage zwischen Innerschwyz und Ausserschwyz war die Ortschaft immer wieder betroffen von kriegerischen Auseinandersetzungen. Gleich an mehreren Kriegen wurde Schindellegi immer wieder erobert und besetzt. Am schlimmsten war es 1799, als der Ort durch französische Truppen stark verwüstet wurde.

Der Aufschwung kam mit der Eisenbahn

Als nach der Franzosenepoche 1848 die neue Schweiz in Form eines Bundesstaates gegründet wurde, herrschte wie fast im ganzen Land auch in Schindellegi bittere Armut. Der Aufschwung begann langsam ab 1877 als der Eisenbahnanschluss an die Strecke Wädenswil - Einsiedeln erstellt wurde. Mit der Bahn kam die Industrie, die Arbeit, gesichertes Einkommen und damit auch ein normales Leben der Einheimischen ermöglichten. Als Zeichen dafür darf der Bau der wunderschönen St. Anna Kirche bezeichnet werden, die 1909 geweiht wurde. Auch von den Wirren der beiden Weltkriege, von denen unser Land glücklicherweise verschont blieb, erholten sich die Höfner, auch wenn das Leben dazumal hart war. Als Zeichen der Moderne wurde 1965 das Schulhaus Maihof mit Mehrzweckturnhalle und 2009 der neue Maihofsaal erbaut.

Gute Schindellegler Lebensstruktur

Das 764 m ü. m. gelegene Dorf Schindellegi gehört zur Gemeinde Feusisberg und zählt aktuell gut 5000 Einwohner. Mit über 25 Firmen ist das heimische Gewerbe sehr gut vertreten. Nebst einem tiefen Steuersatz, der hoch thronenden stolzen Kirche und einer wundervollen Aussicht auf den Zürichsee hat Schindellegi aber noch weit mehr zu bieten. Als Prunkstück gilt das Dorfleben allgemein, dieses wird mit über 70 Vereinen aktiv bereichert und der Zusammenhalt der Bevölkerung ist äusserst intakt. Dies durfte auch der Schwingklub March - Höfe erfahren, wurden die Verantwortlichen des Schwyzer Kantonalschwingfestes von Beginn an von Gemeinde, Kulturkommission, Gewerbe und Bevölkerung bestens unterstützt!

OK voll im Plan

Und genau diesen Rückenwind spürt das Organisationskomitee unter der Leitung von OKP Balz Ulrich. Mit viel Herzblut ist man am Werk um ein würdiges Schwyzer Kantonales auf die Beine zu stellen. So wird das Bauwesen organisiert und genügend Helfer rekrutiert. Unter der Leitung von Gabenchef Josef Holdener und Florian Hüppin ( Festführer ) wird fleissig Gaben und Inserate gesammelt. Fest steht auch schon das Unterhaltungsprogramm, mit Gabentempeleröffnung und Unterhaltung am Abend vor dem Schwingfest, sowie festlichem Rahmenprogramm am Wettkampftag. Der Billetvorverkauf wird im Januar des neuen Jahres eröffnet, Infos dazu findet man unter www.schwyzer2016.ch. Bereits unter Dach und Fach ist das Sponsoring, geleitet von Vize - OKP Dani Corvi. So konnte er die Gemeinde Feusisberg - Schindellegi, Immostern Lachen GmbH, Raiffeisenbank Höfe, Reichmuth Bauunternehmung AG, Schuler Maschinen und Fahrzeugbau AG, Schweizerische Mobiliarversicherung, und Steimen Heizung und Klima AG als Hauptsponsoren für unser Schwingfest in Schindellegi gewinnen. Das OK Schindellegi 2016 bedankt sich bei allen Sponsoren und Gabenspendern für ihre grosszügige Unterstützung.
HRU
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Rangordnung an Klubjassmeisterschaft wieder hergestellt

Nachdem letztes Jahr mit Rita Kessler erstmals eine Frau die Jassmeisterschaft vom Schwingklub March-Höfe für sich entscheiden konnte, gaben dieses Jahr wieder die Männer den Ton an. Allen voran Martin Ulrich, der bereits seinen vierten Sieg an der Klubjassmeisterschaft feiern konnte.
Nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass führte er das 32 köpfige Teilnehmerfeld bereits mit 3794 Punkten an. Mit Agnes Holdener war ihm aber erneut eine Frau mit 3710 Punkten dicht auf den Fersen.
In der Finalrunde mit Handjass trafen die beiden Führenden auf Werner Rhyner mit 3607 Punkten und Routinier Robert Ziegler mit 3566 Punkten. Hier zeigten sich diese drei Herren keinerlei als Gentleman und reichten Agnes Holdener regelrecht durch so dass diese auf den 8. Rang zurückfiel. Dafür konnte sich Martin Ulrich schadlos halten und sein vierter Sieg an der Klubjassmeisterschaft war Tatsache.
Auch dieses Jahr konnte den Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden. Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.

Hier die Rangliste:

Rang Name Punkte Topklassierungen der letzten Jahre

1. Ulrich Martin 4278 Pte. (95/1, 00/1, 12/1, 13/2, 08/6, 09/7, 10/7)
2. Ziegler Robert 4189 Pte. (07/2, 01/3, 12/4, 05/13, 10/15, 11/20)
3. Rhyner Werner 4131 Pte. (06/4, 03/7, 09/12, 08/14)
4. Nauer Andreas 4125 Pte. (14/8, 03/31)
5. Laimbacher Alois jun. 4043 Pte. (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
6. Diethelm Samuel 4021 Pte. (11/1, 13/12, 14/14, 12/17)
7. Ulrich Hansruedi 3998 Pte. (01/1, 05/1, 12/2, 98/4, 02/4, 99/5, 14/5)
8. Holdener Agnes 3963 Pte. (12/10, 13/17, 11/22, 14/22, 10/31)
9. Laimbacher Bernadette 3911 Pte. (11/4, 10/5, 06/6, 07/11, 12/13, 09/14)
10. Mächler Niklaus 3892 Pte. (10/17, 13/22, 11/23)
11. Diethelm Albert 3872 Pte. (11/3, 14/4, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10)
12. Hasler Urs 3851 Pte. (08/2, 03/3, 09/3, 99/4, 05/5, 07/5, 12/5)
13. Ulrich Xaver 3846 Pte. (98/2, 03/4, 00/6, 08/8, 99/9, 02/9, 14/9)
14. Laimbacher Alois sen. 3826 Pte. (84/1, 12/6, 04/12, 07/12, 13/13, 14/16)
15. Schnyder Erich 3738 Pte. (01/2, 03/6, 04/6, 11/7, 97/8, 05/8, 07/8)
16. Holdener Josef sen. 3736 Pte. (13/14, 09/15, 14/25, 10/26, 12/27)
17. Hasler Kilian 3727 Pte. (10/3, 13/5, 14/10, 11/12, 12/12, 06/14)
18. Ulrich Balz 3710 Pte. (13/1, 97/3, 98/3, 02/3, 07/3, 08/3, 14/3)
19. Kessler Hans sen. 3683 Pte. (86/1, 92/1, 99/1, 04/1, 06/1, 10/2, 02/5)
20. Kessler Hans jun. 3682 Pte. (97/2, 14/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
21. Krieg Ueli 3680 Pte.
22. Züger Michi 3655 Pte.
23. Letter Wolfgang 3625 Pte. (13/6, 14/29)
24. Mächler Daniel 3619 Pte. (09/2, 11/2, 06/3, 97/4, 14/7, 98/9, 99/10)
25. Niederberger Gottfried 3609 Pte (09/4, 14/15, 10/22, 12/22)
26. Holdener Josef jun. 3568 Pte. (05/11, 11/14, 98/19, 97/23, 99/26)
27. Gemperli Guido sen. 3513 Pte. (07/1, 12/3, 08/11, 09/13, 11/16, 14/17)
28. Kessler Rita 3453 Pte. (14/1, 07/7, 06/15, 11/18, 03/20, 13/24)
29 Hasler Simone 3419 Pte. (12/15, 13/16, 10/21, 14/28, 11/32)
30. Züger Benno 3408 Pte. (09/1, 05/3, 00/5, 14/6, 06/8, 13/10)
31. Krieg Silvan 3404 Pte
32. Vetsch Janine 3402 Pte
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Pirmin Föhn stellt im Schlussgang in Unteriberg

Da sich der Freienbacher Pirmin Föhn (Bild) und der Muotathaler Dario Gwerder im Schlussgang des 46. Herbstschwingertags in Unteriberg gestern vor 600 Zuschauern nach zehn Minuten unentschiedentrennten, konnte der Illgauer Guido Gwerder den Sieg erben. Für den 27-jährigen Föhn hatte es nach der Startniederlage gegen Bruno Linggi nicht vielversprechend ausgesehen. Doch mit den Siegen gegen Christian Bucher und Thomas Albert tastete er sich wieder an die Spitze heran. Und es kam für den Zimmermann noch besser: Problemlos meisterte er Michael Kuriger und bezwang auch den höher eingestuften Stefan Kenel. Im Schlussgang brachte Föhn seinen Widersacher kurz vor Zeitablauf an den Rand einer Niederlage, doch zum Resultat reichte es nicht. Neben Pirmin Föhn erkämpften sich mit dem Siebner Joel Kessler und den beiden Buttiknern Pascal Ulrich und Marcel Ulrich drei weitere Ausserschwyzer die Auszeichnung. 
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Herbstschwinget Unteriberg 
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Ein wunderbarer Herbstschwingertag

Der 78. Herbstschwingertag in Siebnen wird in den Schwingerherzen noch lange in Erinnerung bleiben. Bestes Herbstwetter, gute Organisation, traditionelle Folklore, spannender Schwingsport und ein würdiger Sieger prägten den letzten Schwinganlass des Jahres vom Schwingklub March - Höfe.

Mit dem Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter und dem Höfner Bruno Nötzli bestritten zwei Eidgenossen den Schlussgang, die man schon zu Beginn auf der Rechnung haben musste. Zwar ging der sportliche Verlauf des Festes von Anfang an drunter und drüber, dennoch kamen die 2800 Zuschauer in den Genuss eines würdigen Schlussganges. Der einheimische Nötzli kam leider einmal mehr mit dem Schwingstil des Thurgauers Burkhalter nicht zurecht und musste den Siegermuni seinem Bezwinger überlassen.

Sechs Auszeichnungen für SKMH Schwinger

Unter den gut 120 Schwingern waren natürlich mehrere Athleten des organisierenden SKMH am Start. Aber im Gegensatz zu anderen Jahren war es aufgrund der vielen Verletzten ein regelrechtes Rumpfteam. Darum sind die sechs gewonnenen Auszeichnungen als guter Erfolg zu werten.
Hinter Schlussgangverlierer Bruno Nötzli, der zuletzt den fünften Rang belegte, klasierte sich gleich im sechsten Rang der Siebner Fredy Bruhin mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Sein Sieg gegen den Nordwestschweizer Teilverbandskranzer Johann Scherrer war sein Meisterstück des Tages.
Im siebten Rang klassierte sich Dominik Streiff. Der Turnerschwinger zeigte einen äusserst starken Wettkampf und besiegte zwei Kranzer und stellte gegen die starken Marcel Bieri und um den Schlussgang mit Stefan Gasser. Eine noch bessere Klassierung verpasste er durch eine abschliessende Niederlage gegen Andre Bürgler.
Im achten Rang sicherte sich Pirmin Föhn die Auszeichnung mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Föhn war nach starkem Beginn schon nach fünf Gängen Auszeichnungssicher und verlor zuletzt den Kampf um den Ehrenplatz gegen den Nordwestschweizer Patrick Räbmatter.
Mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage sicherte sich der zähe Janik Keller die Auszeichnung im zehnten Rang und im 11. Rang erkämpfte sich diese Joel Kessler mit drei Siegen und drei Niederlagen.
HRU
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Allwegauszeichnung für Dominik Streiff

An dem vom Eidgenossen Benji von Ah gewonnenen Allwegschwinget nahmen auch vier Schwinger vom Schwingklub March - Höfe teil. Dabei sicherte sich der Buttikoner Dominik Streiff zum ersten Mal die begehrte Allwegauszeichnung.

Dominik Streiff blieb den ganzen Tag unbesiegt und belegte zuletzt mit drei Siegen und drei Unentschieden den guten siebten Rang. Zu Beginn siegte der Forstwart gegen Christian Hess, ehe er mit Roger Bachmann einen Kranzer stellte. Im dritten Gang kam es noch besser für den Märchler, denn er konnte den starken Luzerner Kranzer Andre Muff bezwingen und lag zur Wettkampfhälfte an zweiter Stelle. Nachdem Streiff im vierten Gang mit Pirmin Egli einen weiteren Kranzer stellte, siegte er im fünften Gang gegen Lukas Ottiger und sicherte sich die Auszeichnung vorzeitig. Um einen absoluten Spitzenplatz kämpfte der Blondschopf gegen den Appenzeller Andreas Fässler. Fässler, der vor kurzer Zeit den Schwägalpkranz gewann und am Appenzeller Kantonalen im Schlussgang stand, gilt als einer der stärkeren Ostschweizer. Doch auch von ihm liess sich Streiff nicht bezwingen und man trennte sich als ebenbürtig.
Nicht in Form war der Höfner Eidgenosse Bruno Nötzli. Er verpasste die Auszeichnung mit zwei Siegen und vier Remis deutlich. Allerdings bekam es Nötzli auch mehrmals mit Gegnern zu tun, die äusserst defensiv schwangen.
Einen Konditionstest absolvierte Joel Kessler, er holte sich ein Sieg, fünfmal jedoch ging er über die volle Gangdauer.
Marcel Ulrich schwang nach längerer Zeit wieder einmal bei den Aktiven mit. Mit einen Sieg und drei Niederlagen verpasste der Velomechaniker jedoch den Ausstich.
HRU
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Chilbischwinget Einsiedeln 2015

Bereits zum siebten Mal und überlegen mit 2,50 Punkten Vorsprung gewinnt Christian Schuler vor 1000 Zuschauern den Chilbi-Schwinget in Einsiedeln. Er bezwingt im Schlussgang Dominik Waser nach 2:07 mit Stich. Für Waser war es ein Zusatzgang. Ihm bleibt am Ende der zweite Schlussrang gemeinsam mit Dario Gwerder, Pirmin Föhn und Marco Fankhauser.
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