Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Mit fünf Siegen, vier davon platt, und einem Gestellten gewinnt Urs Doppmann (Romoos) den ersten Tessiner Nichtkranzer-Schwinget in Gudo. Im Schlussgang bezwang er Ueli Hegner (Siebnen), der zum Ende auf Rang vier landet. Den zweiten Platz belegt Roman Schelbert (Ingenbohl), den dritten Michael Gwerder (Brunnen).
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Archiv Bild
Total verregneter Michaelskreuzschwinget                                                                                                     Archiv Bild: Huber Alex am Abendschwinget Baar

Am Sonntag wurde ob dem Luzernischen Root der traditionelle Michaelskreuzschwinget ausgetragen. Wie schon das ganze Wochenende litt das Schwingfest unter den Wetterkapriolen. So wurde der Wettkampf wie bereits der Abendschwinget Baar, aufgrund des starken Regens nach fünf Gängen beendet. Der einzige sechste Gang war der Schlussgang zwischen dem Entlebucher Joel Wicki und dem Zuger Pirmin Reichmuth. In diesem blieb Wicki siegreich und fing seinen Kontrahenten noch auf der Ziellinie ab. Reichmuth blieb aufgrund seines grossen Vorsprungs immerhin noch der Rang 1b.

Vom Schwingklub March – Höfe konnten sich drei Schwinger die begehrte Auszeichnung sichern. Bestklassierter Ausserschwyzer war überraschend der Tuggner Alex Huber. Der 20jährige Lastwagenmechaniker verblüfft seit seinem Comeback nach sehr langer Verletzungspause immer wieder mit guten Ansätzen. Huber startete optimal mit zwei Siegen gegen Ruedi Gisler und Roman Krummenacher. Gegen die jungen Kranzer Seppi Felder und Roger Bürli musste er zwar noch klein beigeben. Doch mit einem abschliessenden Sieg gegen Luca Heiniger durfte Huber mit dem vierten Rang ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste belegen.

Im siebten Rang klassierten sich Florian Hasler und Janik Keller. Der Vorderthaler Hasler startete mit einem Remis gegen Adrian Dober. Danach siegte er dreimal in Folge gegen Damian Egli, Julian Lang und Silvio Wyrsch. Im fünften Gang kämpfte er sogar gegen den späteren Sieger Wicki um die Schlussgangteilnahme, wo er unterliegen musste. Trotzdem reichte es Hasler zur Auszeichnung.
Der zähe Pfäffikoner Keller siegte zu Beginn zweimal gegen Patrice Bühler und Andreas Odermatt. Im dritten Gang folgte eine Niederlage gegen Bruno Fink. Nach einem weiteren Sieg gegen Luca Heiniger sicherte sich Keller die Auszeichnung im fünften Gang mit einem Remis gegen den Kranzer Manuel Egli.

Der junge Galgener Damian Ulrich verpasste mit zwei Siegen und drei Niederlagen die Auszeichnung zwar nur knapp, wurde aber bei der Rangverkündigung mit einem Nachwuchsförderpreis des Jahrgangs 1999 ausgezeichnet.
HRU
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Ausserschwyzer Grosserfolg am Abendschwinget Baar

118 Schwinger aus der ganzen Innerschweiz besuchten den Baarer Traditionsanlass. Wegen den ergiebigen Regengüssen zuletzt entschied sich das Organisationskomitee die Schwinger und die 550 angereisten Zuschauer zu schonen und den Wettkampf nach fünf Gängen schon zu beenden. Somit absolvierten der Feusisberger Andreas Höfliger und der Rothenthurmer Philipp Schuler mit dem Schlussgang als einzige sechs Gänge. In dieser Endausmarchung wollte keinem der Sieg bringende Wurf gelingen und man trennte sich als gleich stark. Trotz dem Remis durften sich beide als Sieger ausrufen lassen, Schuler als 1a und Höfliger als 1b. Dies aufgrund der besseren Gänge auf dem Notenblatt des Rothenthurmers.
Das Fest verlief sehr überraschungsreich. Weder die Eidgenossen Reto und Bruno Nötzli vermochten sich den Sieg zu holen, sowie auch der Zuger Leader Pirmin Reichmuth scheiterte. Der Co - Sieg Höfligers war vollauf verdient. Nach einem glücklichen Startsieg gegen Marcel Bieri, verlor er im zweiten Gang gegen Pirmin Reichmuth. Danach war nicht mehr zu bremsen und siegte dreimal in Folge gegen Bruno Schürpf und die starken Walchwiler Brüder Remo und Rainer Betschart. Und der gestellte Schlussgang Philipp Schuler reichte aus zum geteilten Festsieg. Dies sogar zum ersten Mal in Höfligers Karriere.

Reto Nötzli belegte den guten dritten Rang mit vier Siegen und einer Niederlage. Diese bezog er gegen Pirmin Reichmuth im ersten Gang. Damit revanchierte sich der Zuger für die Schlussgangniederlage am ISV Fest in Cham 2014. Danach liess Nötzli lauter Siege folgen gegen Roland Bucher, Ueli Rohrer, Stefan Arnold und Simon Zimmermann.

Bruno Nötzli startete bestens mit drei Siegen gegen Christian Odermatt, Remo Betschart und Simon Zimmermann. Danach verpasste er den Schlussgang durch zwei Remis gegen den unbequemen Thomas Hurschler und Pirmin Reichmuth. Mit diesem Leistungsauszug belegte Nötzli zuletzt den vierten Rang.

Der frischgebackene Kranzer Joel Kessler zeigte eine weitere sehr starke Leistung. So besiegte er Michael Briker, Lukas Bürgler und Markus von Ah. Gegen die erfahrenen Kranzer Marcel Bieri und Carlo Gwerder musste Kessler unterliegen. Damit belegte er den siebten Rang.
Ebenfalls die Auszeichnung holte sich der junge Ueli Hegner. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen reichte es im neunten Rang gerade noch zur Auszeichnung.
HRU
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Zwei Stooskränze für Schwingklub March – Höfe durch Andreas Höfliger und Reto Nötzli

An dem vom Rothenturmer Christian Schuler gewonnenen Stoosschwinget zeigten die Ausserschwyzer mehrheitlich gute Leistungen. Andreas Höfliger und Reto Nötzli zeigten absolute Topleistungen und wurden mit dem Kranz belohnt.
Dass an einem Bergschwinget das begehrte Eichenlaub sehr hoch hängt, diese Erkenntnis wurde am diesjährigen Stoosschwinget einmal mehr bestätigt. So waren etliche Eidgenossen schon früh in Rücklage geraten und verpassten gar den Kranz. Trotz aller Überraschungen setzte sich letztendlich mit Christian Schuler einer der meistgenannten Favoriten durch und feierte seinen zweiten Sieg nach 2009 auf dem Stoos.
Unter den 90 Schwingern aus der Inner- und Nordwestschweiz waren auch vier Schwinger des Schwingklub March – Höfe. Im fünften Rang klassierte sich Reto Nötzli. Der Pfäffikoner holte sich den Kranz mit drei Siegen und drei Remis. Der Start war optimal mit einem Sieg gegen den Luzerner Kantonalfestsieger Sven Schurtenberger. Danach folgten aber drei Unentschieden in Serie gegen den Nidwaldner Martin Zimmermann, David Schmid und David Egli. Das Nötzli in diesen Duellen den Ton angab und mehrmals einem Sieg nahe war, zeigte sich in der Tatsache, dass er in jedem Gang die Maximalnote für einen Gestellten geschrieben bekam. Nach einem Sieg im fünften Gang gegen Dominik Hess, traf er im entscheidenden letzten Gang auf den Obwaldner Stefan Gasser. Gegen ihn hatte Nötzli in Vergangenheit immer Mühe und auch schon verloren. Doch diesmal schlug Nötzli zu, bezwang seinen Gegner und holte sich den Stooskranz.
Gar seinen allerersten Bergkranz erkämpfte sich der Feusisberger Andreas Höfliger. Und dies absolut verdient! Der gross gewachsene Sennenschwinger startete fulminant. So besiegte er am Morgen der Reihe nach, Jonas Brun, den Eidgenossen Remo Stalder und Thomas Thalmann alle mit der Maximalnote. Diese wichtigen Viertelpunkte konnte der Höfner am Nachmittag gut brauchen, den er stellte dreimal gegen starke Gegner wie der Eidgenosse Philipp Gloggner, Nick Alpiger und der baumlange Janic Voggensberger. Diese sehr gute Leistungen Höfligers wurden dank dem am Morgen erschaffenen Punktepolsters mit dem ersten Bergkranz seiner Karriere belohnt.
Florian Hasler und Bruno Nötzli verpassten den Kranz und belegten gemeinsam den 13. Rang. Hasler erreichte zwei Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage gegen Christian Odermatt, gegen den er schon am Schwyzer in Schindellegi untendurch musste. Haslers Glanzstück war zweifellos das Remis im dritten Gang gegen den Innerschweizer Topschwinger Benji von Ah.
Bruno Nötzli vermochte in der starken Konkurrenz keine nennenswerte Akzente zu setzen. So erreichte der Landwirt zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen, so zuletzt auch noch gegen den letztjährigen ISV Verbandsfestsieger Andi Imhof. Dieser Kampf war allerdings fast bedeutungslos, denn beide Schwinger waren im Kampf um die Kränze schon vor dem letzten Gang chancenlos.
HRU
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Sven Schurtenberger
Keine Kränze aus dem Entlebuch

Mit dem Luzerner fand am Sonntag in Eschholzmatt das letzte Kantonalschwingfest dieser Saison innerhalb des Innerschweizer Teilverbands statt. Nicht einer der sechs angetretenen Eidgenossen schwang obenaus, sondern der stämmige Sennenschwinger Sven Schurtenberger. Dank seinem Schlussgangerfolg über Rene Suppiger durfte er bereits seinen zweiten Sieg am eigenen Kantonalfest feiern.
Unter den 208 angetretenen Schwingern waren auch drei vom Schwingklub March – Höfe als Gäste am Start. Kranzschwinger Florian Hasler, Fredi Bruhin und Robin Nauer. Alle drei hielten gut mit, verpassten aber letztendlich das begehrte Eichenlaub!
Fredi Bruhin und Robin Nauer belegten gemeinsam den 12. Rang und konnten beide um den Kranz schwingen. Bruhin erreichte drei Siege gegen Sandro Rust, Ueli Fankhauser und Mathias Hodler. Gegen Roger Bürli zu Beginn und Werner Suppiger im vierten Gang musste der Siebner untendurch. Im entscheidenden letzten Gang traf er auf den jungen Luzerner Kranzer Sven Lang. In diesem Gefecht konnte keiner als Sieger hervorgehen und beide verpassten durch das Remis den Kranz.
Robin Nauer hatte das genau gleiche Notenblatt. Drei Siege gegen Beat Staffelbach, Ueli Zürcher und den Kranzschwinger Bruno Fink. Gegen Martin Felder und Lukas Schärli musste der Schindellegler als Verlierer vom Platz. Im entscheidenden letzten Gang traf Nauer auf den Teilverbandskranzer Pirmin Egli, gegen den er sich als ebenbürtig trennte. Dadurch verpasste auch Nauer seinen ersten Kranzgewinn.
Florian Hasler startete mit einem Sieg gegen Armin Muff optimal in den Wettkampf. Danach fasste er zwei Unentschieden gegen Michael Müller und Roger Bürli. Nach einem weiteren Sieg gegen Lukas Ottiger wurden Haslers Kranzchancen durch eine Niederlage gegen den Eidgenossen Erich Fankhauser begraben. Und durch das abschliessende Remis gegen Peter Gerber verlor der Vorderthaler nochmals Terrain auf der Rangliste.
HRU
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Gerenschwinget Wädenswil 22. Mai 2016  Sieger Nötzli Reto

Reto Nötzli, war am Gerenschwinget in Wädenswil am Start. Als einziger Eidgenosse im Feld sicherte sich der Turnerschwinger den Sieg mit 2,25 Punkten Vorsprung souverän. Reto holte gegen Karim Leuppi, Christoph Odermatt, Adrian Steinauer, Roland Kälin und Andreas Gwerder jeweils eine 10.00. Im Schlussgang bodigte Reto Nötzli seinen Kontrahenten Andreas Gwerder, der sich im dritten Schlussrang klassierte, ein zweites Mal. Der Kampf dauerte gerade einmal 60 Sekunden, ehe sich der Pfäffiker mit Wyberhaken zum Sieg schwang. Im dritten Rang klassierte sich Klubkollege Andreas Höfliger, sechster wurde der in Altendorf aufgewachsene Cornel Fässler.

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Rottal Schwinget in Ruswil

Auszeichnungen für Joel Kessler und Pascal Ulrich
Am Pfingstmontag fand der traditionelle Rottalschwinget in Ruswil statt. Die Arbeit der 144 Schwinger aus der Innerschweiz und Nordostschweiz wurde von 1700 Zuschauern begutachtet. Im Schlussgang bezwang der Gersauer Eidgenosse Andreas Ulrich, den Entlebucher Joel Wicki und feierte somit den Festsieg.
Vom Schwingklub March – Höfe waren fünf Schwinger mit von der Partie, von ihnen konnten sich Joel Kessler und Pascal Ulrich in den Auszeichnungsrängen klassieren. Der frischgebackene Kranzschwinger Kessler erreichte den 10. Rang mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Der gross gewachsene Sennenschwinger verblüffte die Schwingerszene mit einem Sieg zum Auftakt gegen den starken Teilverbandskranzer Armin Muff. Auch durfte er sich mit dem gleichaltrigen Talent Wicki messen und verlor.
Pascal Ulrich erkämpfte sich die Auszeichnung mit drei Siegen und drei Verlustpartien im 12. Rang. Dies war die erste Auszeichnung des stets mit viel Risiko schwingenden Forstwartlehrlings aus Buttikon in diesem Jahr.
Die weiteren Ausserschwyzer verpassten die Auszeichnungen. Der Rückkehrer aus Tuggen, Alex Huber, hatte mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen ein ausgeglichenes Pensum.
Daniel Schilter gewann zweimal, holte ein Remis und verlor dreimal, derweil Ueli Hegner zweimal siegte und viermal untendurch musste.
HRU
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Spitzenplatz für Bruno Nötzli in Glarus

An dem vom Bündner Armon Orlik gewonnenen Glarner/Bündner Schwingertag in Glarus sicherte sich der Höfner Eidgenosse Bruno Nötzli den Kranz im dritten Rang. Unter den 128 Schwingern nahmen im Gesamten vier Schwinger vom Schwingklub March – Höfe teil.
3500 Zuschauer wurden Zeugen wie der König von Nyon 2001, Arnold Forrer, seinen 137. Kranzgewinn feierte. Dies nicht etwa knapp, so wurde der Toggenburger erst im Schlussgang gestoppt.
Die Zuschauer konnten aber auch miterleben wie die Athleten des Schwingklubs March – Höfe allesamt gute Leistungen boten, aber nicht jeder gleich viel Wettkampfglück hatte. Der dritte Rang von Bruno Nötzli war vollauf verdient. Im Startgefecht trennte er sich vom derzeit stärksten Glarner, Roger Rychen resultatlos. Dabei stand Nötzli zweimal sehr nahe am Sieg. Nach einem Sieg im zweiten Gang gegen Reto Landolt wurde er im dritten Gang vom Altmeister Forrer ins Kurzholz befördert. Am Nachmittag liess Nötzli aber nichts mehr anbrennen und siegte dreimal gegen den Überraschungsmann vom Zürcher Kantonalen, Thomas Kammermann, Sepp Fuster und zuletzt gegen den unbequemen Markus Schläpfer.
Ebenfalls um das begehrte Eichenlaub schwingen konnten Reto Nötzli und Florian Hasler. Der zweite Eidgenosse Reto Nötzli unterlag im Startduell dem späteren Sieger Armon Orlik. Nach diesem Dämpfer kämpfte sich der Höfner wieder heran, so gelang ihm im fünften Gang sogar ein Sieg gegen den letztjährigen Sieger des NOS Schwingfestes, Michael Rhyner. Im Kampf um den Kranz wurde Nötzli von der Glarner Einteilung nicht gerade geschont, so unterlag er dem Glarner Roger Rychen und verpasste damit den Kranz, währendem sein Bezwinger den Ehrenplatz feiern konnte.
Florian Hasler erreichte drei Siege, ein Remis gegen den Bündner Curdin Orlik und zwei Niederlagen gegen den Bündner Eidgenossen Beat Clopath, sowie im letzten Gang um den Kranz gegen den Appenzeller Martin Herrsche.
Andreas Höfliger verpasste den Kranz dank einer Maximalnote im letzten Gang nur um einen Viertelpunkt, hatte aber schon zuvor keine Chance mehr aufs Eichenlaub. Der Höfner erreichte drei Siege, zwei Remis, darunter gegen den Eidgenossen Beat Clopath, sowie eine Niederlage.
HRU
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Schwyzer Kantonales Schwing- und Älplerfest in Schindellegi
Einfach ein genialer Tag!!!!
Was war das für ein wunderschöner Sonntag, der 8. Mai 2016! Ein Tag an den viele Menschen gerne noch zurück denken werden. Das Höfner Dorf Schindellegi erlebte ein Festwochenende der prächtigen Sorte. Herrlichstes Sommerwetter, 4400 Zuschauerinnen und Zuschauer und ein von OKP Balz Ulrich angeführtes OK mit ihren über 300 Helferinnen und Helfer, sorgten für ein wunderschönes und würdiges Schwingfest.
Bereits am Samstagnachmittag ging es los, mit der Eröffnung des beeindruckenden Gabentempels. Bei gemütlicher Abendstimmung traf sich Jung und Alt von nah und fern, amüsierte sich köstlich bei der Comedyshow und frönte der Geselligkeit bei lüpfiger und rockiger Musik.
Am Sonntag waren die 206 angetretenen Schwinger die Stars. Egal ob blutjunger Schwinger, oder erfahrener Eidgenosse, sie alle gaben ihr Bestes und sorgten dafür, dass das 93. Schwyzer Kantonale ein würdiges wurde. So durften wir ein Schwingfest erleben, dass jedes Herz eines Schwingerfreundes höher schlagen liess! Viele spannende Gänge, urchige Folklore, zwei würdige Festsieger und fünf stolze Kranzgewinner vom organisierenden Schwingklub March – Höfe. Doch nun will ich nicht unnötig länger werden, sondern lasse für einmal anstelle eines ausführlichen Festberichts, die knapp 1500 Bilder von unserem Fest sprechen. Viel Spass beim Schauen……
Euer Pressechef
HRU
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Junge „Böse“ in Galgenen

Am kommenden Pfingstmontag 16. Mai evtl. Sonntag 29. Mai 2016, führt der Schwingklub March – Höfe zum 25. Mal den traditionellen Jungschwingertag in Galgenen durch

Das Organisationskomitee ist bereit um den hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauern ein gemütliches Schwingfest zu bescheren. Der ideale Wettkampfplatz beim alten Mehrzweckgebäude, das Festzelt dass die Gäste vor Regen oder praller Sonne schützt und die mit viel Einsatz geführte Festwirtschaft, die fürs leibliche Wohl aller sorgt, bilden einen gelungenen Rahmen. Wettkampfbeginn ist um 9:45 Uhr.
Der Schwingsport hat glücklicherweise keine Nachwuchsprobleme, und so werden am Pfingstmontag an die 200 Jungschwinger in Galgenen erwartet. Jungschwinger aus den Kantonen Schwyz, Glarus, Zürich, St.Gallen, Zug, Luzern sowie auch wieder Athleten von unseren befreundeten blutjungen Schwingklubs Engadin und Tessin, werden versuchen sich so gut wie möglich in Szene zu setzen. Jungschwingertage haben einen ganz speziellen Reiz. Angriff total, lautet die Parole! Taktieren ist in den allermeisten Fällen ein Fremdwort, und es wird frisch von der Leber weg geschwungen. Es wird mit Sicherheit höchst interessant zu beobachten sein, wie die jungen Sägemehlakrobaten versuchen ihre Gegner auf den Rücken zu legen. Die erfolgreichsten Kämpfer dürfen dann auch einen Zweig und ein Glöggli aus dem reichhaltigen Gabentempel in Empfang nehmen. Und oftmals kommt es vor, dass die Zweiggewinner von heute auch die Kranzschwinger von morgen sein werden.
Sollten die Wetterbedingungen ganz schlecht sein, so würde der Jungschwingertag auf den Sonntag 29. Mai verschoben. Beginn ebenfalls 9,45 Uhr. Unter der Nummer 1600 kann man sich ab 7,00 Uhr über die Durchführung des Festes informieren.
Der Schwingklub March – Höfe lädt alle freundlichst ein, um die jungen Talente bei ihrem Wirken im stiebenden Sägemehl zu beobachten. Und wer weis, vielleicht wird sogar ein zukünftiger Schwingerkönig gesichtet.
HRU
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Überraschender Siegescoup für Reto Nötzli !

Der am Samstag durchgeführte Abendschwinget in Küssnacht erlebte ein überraschendes Ende. Nicht einer der Topfavoriten Philipp Laimbacher, Andi Imhof oder Mike Müllestein schwangen obenaus, sondern der Rückkehrer Reto Nötzli aus Pfäffikon!
Unter den 76 angetretenen Schwingern waren auch vier vom Schwingklub March – Höfe (SKMH). Die gut 700 Zuschauer erlebten ein Rangschwingfest mit zahlreichen Überraschungen. Dass Reto Nötzli schon so kurz nach seinem Comeback schon wieder Schwingfeste gewinnen kann, damit hätte wohl niemand gerechnet. Er hat sich seinen überraschenden Sieg jedoch vollauf verdient und damit für den weiteren Saisonverlauf enorm viel Selbstvertrauen getankt!
Zum Auftakt bezwang der Höfner Eidgenosse den starken Muotathaler Ralf Schelbert. Gegen den zweiten jungen, wilden aus dem Muotathal, Dario Gwerder, gab es einen überraschenden Dämpfer in Form einer Niederlage. Dieser Dario Gwerder, Sohn des bekannten Kranzschwingers Roland Gwerder, entwickelt sich immer mehr zu einem grossen Versprechen der Zukunft. Schon öfters ist der 18jährige mit guten Leistungen aufgefallen. So hat der frisch gebackene Kranzschwinger auch in Küssnacht mit dem Sieg gegen Nötzli und dem Remis gegen den Urner Eidgenossen Andi Imhof weitere Meilensteine gesetzt. Zurück zu Reto Nötzli, der erholte sich nach der nicht einkalkulierten Niederlage bestens und bezwang im dritten Gang den Zuger Manuel Elsener. Im vierten Gang wurde ein weiterer Zuger, Martin Zimmermann, ins Kurzholz befördert. Und mit dem überraschenden Sieg gegen den starken Steinerberger Mike Müllestein stand Nötzli bereits im Schlussgang. Und in diesem setzte Nötzli noch das Tüpfelchen aufs i und bezwang bereits nach 40 Sekunden den grossen Favoriten Philipp Laimbacher mit Wyberhaken. Damit war Reto Nötzlis erster Saisonsieg Tatsache.
Die drei anderen Schwinger vom SKMH verpassten die Auszeichnung, davon Joel Kessler um einen winzigen Viertelpunkt. Er hatte ein ausgeglichenes Notenblatt, mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen. Roman Bingisser und Marcel Ulrich verpassten die Auszeichnung in Küssnacht mit je zwei Siegen und vier Niederlagen.
HRU
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Jungschwingertag Galgenen

Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen!

Am Pfingstmontag 16.Mai, evtl. Sonntag 29. Mai 2016 findet in Galgenen der traditionelle Jungschwingertag des Schwingklub March – Höfe statt.

Die Schwingsaison ist im vollen Gang und am Pfingstmontag werden traditionell die jungen Wilden die Stars im Sägemehl sein.
Bereits zum 25. Mal führt der Schwingklub March – Höfe (SKMH) den bestens bekannten Jungschwingertag in Galgenen durch. Das Organisationskomitee des SKMH wird wie üblich alles daransetzen, dass sich die Jungschwinger wie auch Zuschauerinnen und Zuschauer bei unserem Jungschwingertag wohl fühlen. Der Anlass findet beim alten Mehrzweckgebäude statt, und Beginn ist um 9:45 Uhr. Es werden an die 200 Jungschwinger von nah und fern erwartet, die um die begehrten Zweige kämpfen. Auch die mit viel Aufmerksamkeit geführte Festwirtschaft wird fürs leibliche Wohl der Schwingfestbesucher sorgen. Ein weiteres Plus an unserem Jungschwingertag ist das vom OK erstellte Festzelt, aus dem die Besucher perfekt die spannenden Kämpfe in den Sägemehlringen übersehen können.
Bei ganz schlechten Wetterbedingungen wäre der Sonntag 29. Mai als Verschiebedatum vorgesehen. Beginn ebenfalls um 9:45 Uhr. Unter der Nummer 1600 kann man sich ab 7:00 Uhr über die Durchführung informieren. Bleibt zu hoffen, dass Petrus ein Schwingerfreund ist, und unserem Anlass schönes Wetter beschert.

Der Schwingklub March – Höfe würde sich freuen, möglichst viele Gäste in Galgenen begrüssen zu können.
HRU
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Enttäuschendes Zuger Kantonales für Ausserschwyzer Schwinger

Mit Spannung erwartete man aus Sicht des Schwingklub March – Höfe (SKMH), das erste Kranzfest in der Innerschweiz. Das Zuger Kantonale in Hünenberg – See, dass bei misslichen Wetterbedingungen durchgeführt wurde, endete aus Ausserschwyzer Sicht enttäuschend !

Mit Christian Schuler hat das Schwingfest einen würdigen Sieger gefunden. Er gewann alle seine Gänge, im Schlussgang auch gegen seinen Lehrmeister Martin Grab.
Der einzige Kranzgewinn der SKMH Athleten konnte der Feusiberger Andreas Höfliger verbuchen. Der gross gewachsene Höfner nutzte seine Chance, dass ihm die Zuger Einteilung für einmal milde gestimmt war und belegte mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage den guten vierten Rang.
Mit Florian Hasler und dem Nichtkranzer Joel Kessler konnten zwei weitere Schwinger des SKMH um den begehrten Kranz schwingen. Hasler war den ganzen Tag immer im vorderen Mittelfeld anzutreffen. Durch das Unentschieden im letzten Gang gegen den starken Zuger Rainer Betschart verpasste er jedoch noch den Kranz, derweil die Punkteteilung seinem Gegner zum Eichenlaub reichte.
Joel Kessler hatte nach fünf Gängen zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen auf seinem Notenblatt. Im letzten Gang musste er jedoch Sieg und Kranz dem erfahrenen Melk Britschgi überlassen.
Pirmin Föhn konnte zwar nicht mehr um den Kranz schwingen, doch mit einem abschliessenden Sieg rückte er in der Rangliste noch ein Stück nach vorn. Zuletzt konnte der technische Leiter 2 drei Siege, zwei Verlustpartien und ein Remis vorweisen.
Ein Lichtblick war das heiss ersehnte Comeback nach langer Verletzungsdauer von Reto Nötzli. Ganz egal mit oder ohne Kranz, es ist ein schönes Gefühl, dass er wieder im Sägemehl stehen kann! Nötzli begann optimal und besiegte zum Auftakt den schwergewichtigen Zuger Dominik Waser. Doch danach riss der Faden und der Höfner stellte viermal in Folge. Mit einem abschliessenden Sieg sorgte er jedoch für einen versöhnlichen Abschluss.
Eine enttäuschende Leistung zeigte Bruno Nötzli. Von ihm durfte man aufgrund der bisherigen Saisonresultate mehr erwarten. Nötzli wurde von der Einteilung nicht geschont, so hatte er schon am Vormittag mit Pirmin Reichmuth und Christian Schuler zwei Hochkaräter als Gegner. Mit zwei Siegen, drei Remis und der Niederlage gegen den Festsieger verpasste er den Kranz deutlich.
Genau die gleichen Gänge hatte Cornel Fässler auf dem Notenblatt. Fredi Bruhin und Dominik Corvi kamen überhaupt nicht vom Fleck! Mit je einem Sieg, einer Niederlage und vier Unentschieden blieben sie weit zurück.
Die übrigen Schwinger des SKMH kämpften sich so gut es ging durch den Zuger Schneesturm, hatten aber nie eine Chance in die Nähe der Kränze zu kommen.
HRU
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Auszeichnung in Wolhusen für Florian Hasler

Eines steht fest, der organisierende Schwingklub Wolhusen hätte besseres Wetter verdient für ihren Jubiläumsanlass, 110 Jahre Bad Schwinget Wolhusen ! Es ist nämlich ansonsten ein Rangschwinget der schöneren Sorte. Aber trotz des misslichen Wetters, die Schwinger (134), und vor allem die Zuschauer ( 1400 !!) hielten dem Jubiläumsanlass die Treue.

Aushängeschild war natürlich die Teilnahme von Schwingerkönig Kilian Wenger. Der König von Frauenfeld 2010 gab denn auch den Tarif durch und zeigte gegen die versammelte Luzerner Elite keine Schwäche, Er siegte überlegen mit sechs gewonnenen Gängen, zuletzt im Schlussgang gegen Joel Wicki nach knapp sechs Minuten mit Kurz und Nachdrücken.
Vom Schwingklub March – Höfe waren drei Schwinger am Start, und mit dem Vorderthaler Florian Hasler klassierte sich einer in den Auszeichnungsrängen. Hasler zeigte eine gute erste Wettkampfhälfte mit dem Startunentschieden gegen den Eidgenossen Alain Müller, sowie zwei Siegen gegen Toni Müller und Josef Lustenberger. Danach kam er ins Stocken. Die Niederlage gegen den starken Luzerner Nichtkranzer Roger Bürli war nicht so geplant. Mit einem Sieg im fünften Gang gegen Tobias Fischer sicherte er sich die Auszeichnung dennoch vorzeitig. Aber mit dem Remis zuletzt gegen Adrian Scherer verpasste Hasler eine noch bessere Klassierung und landete zuletzt auf dem 11. Rang.
Die Siebner Joel Kessler und Ueli Hegner verpassten zwar die Auszeichnungsränge, fielen aber nicht stark ab. So hatte Kessler eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen, Remis und Niederlagen, Hegner siegte ebenfalls zweimal, stellte einmal und verlor drei Gänge.
Schon bald gilt es ernst für die Ausserschwyzer Schwinger, der Kranzfestauftakt am Zuger Kantonalen am nächsten Sonntag läutet eine erste heisse Phase in der Schwingsaison 2016 ein.
HRU
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Am Sonntag fanden bei angenehmen Frühlingswetter gleich zwei Rangschwingfeste mit Ausserschwyzer Beteiligung statt. Dabei holten sich die Schwinger des Schwingklub March – Höfe (SKMH) gesamthaft sechs Auszeichnungen.
Am Muotathaler Schwinget war das Teilnehmerfeld hochkarätig und die 101 angetretenen Schwinger zeigten den rund 800 Zuschauern besten Schwingsport. Gewonnen wurde der Anlass vom Zuger Rückkehrer Pirmin Reichmuth, der im Schlussgang den Berner Gast Matthias Aeschbacher mit einem bilderbuchmässigen Brienzer vorwärts bezwang. Der Höfner Eidgenosse Bruno Nötzli klassierte sich mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage im guten vierten Rang. Leider blieb dies die einzige Auszeichnung für den SKMH im Muotathal, denn im entscheidenden letzten Gang verloren Robin Nauer, Thomas Mächler und Roman Ulrich alle darum.
HRU
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Rapperswiler Verbandsschwinget 10.04.2016

100 prozentige Ausbeute in Wagen
Am Rapperswiler Verbandsschwingertag in Wagen trafen sich vor 1100 Zuschauern 117 Schwinger zum friedlichen Wettkampf. Dabei holte sich der Rothenthurmer Eidgenosse Martin Grab seinen bereits zweiten Saisonsieg. Im Schlussgang fertigte er den letztjährigen NOS Sieger Michael Rhyner bereits im ersten Zug ab. Von den fünf angetretenen Schwingern vom SKMH holten sich alle die Auszeichnung. Am besten klassierte sich überraschend der Siebner Joel Kessler. Der baumlange Sennenschwinger belegte mit vier Siegen und zwei Niederlagen den tollen vierten Rang.
Auch Florian Hasler zeigte bereits wieder ein gutes Schwingfest. Mit seiner Routine erreichte er mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage den starken sechsten Rang. Im achten Rang klassierten sich Dominik Streiff und Dominik Corvi. Während Streiff mit drei Siegen und drei Remis einen ansprechenden Wettkampf zeigte, startete Corvi schlecht ins Schwingfest. Nur dank einem starken Schlussspurt mit zwei Siegen im Ausstich konnte er sich noch die Auszeichnung sichern.
Ebenfalls unbesiegt blieb Pirmin Föhn. Mit drei Siegen und drei Remis belegte er zuletzt den neunten Rang. Nach diesem schwungreichen Wochenende können die Ausserschwyzer Schwinger guten Mutes ans Zuger Kantonale in zwei Wochen reisen und auf einen guten Start in die Kranzfestsaison 2016 hoffen.
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Gelungenes Frühjahrsschwinget Pfäffikon

Petrus meinte es wieder einmal gut mit den Organisatoren, er beschied dem Frühjahrsschwinget Pfäffikon einen angenehmen Frühlingstag, so dass man nach zwei Jahren Unterbruch auf der Seeanlage schwingen konnte. 1100 Zuschauerinnen und Zuschauer genossen ein gemütliches Schwingfest und viele spannende Gänge der 113 angetretenen Schwinger. Der überragende Mann im Sägemehl war der Rothenthurmer Christian Schuler, der nach seinem Schlussgangsieg über den Nidwaldner Marcel Mathis bereits zum vierten Mal in Pfäffikon triumphieren konnte.

Das Comeback von Reto Nötzli fand in Pfäffikon noch nicht statt, er will sich nach seiner Knieverletzung noch etwas Zeit lassen für seinen ersten Einsatz. Die Schwinger des SKMH zeigten eine gute Leistung und konnten sich gesamthaft elf Auszeichnungen erkämpfen.

Allen voran Bruno Nötzli. Nach gestelltem ersten Gang siegte er fünfmal in Serie und sicherte sich den verdienten Ehrenplatz.
Mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage klassierte sich Florian Hasler im guten dritten Rang.
Gleich dahinter kam Dominik Corvi im vierten Rang mit vier Siegen und zwei Niederlagen.
Ebenfalls eine gute Leistung zeigte Cornel Fässler, der mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage den sechsten Rang belegte.
Weiter holt sich Pirmin Föhn die Auszeichnung im neunten Rang, Roman Bingisser, Andreas Höfliger und Joel Kessler im zehnten Rang, der junge Ueli Hegner im elften Rang, sowie Robin Nauer und Tobias Bürgi im 12. Rang.
Pech hatte Janik Keller, er erlitt eine Bänderverletzung am Fuss. Bleibt zu hoffen, dass es nicht so gravierend ist, dass er die Kantonalen verpasst.
HRU
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Frühjahrsschwinget Oberarth

Schlussgangteilnahme für Bruno Nötzli in Oberarth
Am Sonntag fand dann in Oberarth mit dem Frühjahrsschwinget der erste Freiluftanlass der Saison statt. Den Organisatoren war ein herrlicher Frühlingstag beschieden, so dass den rund 500 Zuschauern ein gemütliches Schwingfest präsentiert werden konnte.

Unter den 67 angetretenen Schwingern befanden sich auch sechs vom SKMH, wobei der Pfäffikoner Bruno Nötzli der einzige Eidgenosse im Teilnehmerfeld war. Zusammen mit dem Mythenverbändler Mike Müllestein waren sie die grössten Favoriten auf den Tagessieg. Nötzli stellte zum Auftakt gegen den Berner Gast Jonas Lengacher. Gegen ihn stellte er schon letztes Jahr auf dem Brünig, wobei das Remis nur dem Berner zum Kranz reichte. Danach reihte der Höfner Landwirt vier Siege aneinander gegen Rene Fassbind, Christoph Moos, Marcel Betschart und David Suter. Mit diesem Leistungsausweis zog Nötzli in den Schlussgang ein, wo er eben auf Mike Müllestein traf. Nach einem längeren Kampf musste sich der Eidgenosse einem Kurzzug des letztjährigen Schwyzer Kantonalfestsiegers beugen und belegte zuletzt den vierten Rang.

Erneut eine starke Leistung konnte der Feusisberger Andreas Höfliger abrufen. Nach dem Startunentschieden gegen den zähen Nordwestschweizer Stefan Studinger folgten drei Siege gegen Josias Wittwer, Lukas Reichmuth, und Josef Heinzer. Damit befand sich der gross gewachsene Sennenschwinger in der Spitzengruppe und traf im fünften Gang auf Mike Müllestein. Mit dem Unentschieden gegen den späteren Festsieger verpasste Höfliger den Schlussgang, sicherte sich aber mit dem abschliessenden Sieg gegen Beat Kennel den verdienten Ehrenplatz.

Auf dem guten fünften Rang platzierte sich der in Reichenburg wohnhafte Altendörfler Cornel Fässler. Das Startremis gegen Alex Schuler war ein Achtungserfolg. Mit den zwei Siegen gegen Jan Wittwer und Peter Zgraggen war Fässler wieder vorn dabei. Nicht budgetiert war im vierten Gang die Niederlage gegen den unbekannten Berner Nichtkranzer Stefan Reichen. Doch der Blondschopf zeigte zum Abschluss nochmals sein Können und bezwang in den letzten beiden Gängen Sepp Märchy und Pirmin Diener.

Der Galgener Damian Ulrich verpasste mit zwei Siegen und vier Niederlagen die Auszeichnung
und sein Bruder Roman Ulrich und Silvan Krieg mit je einem Remis und drei Niederlagen den Ausstich.
Nun geht es Schlag auf Schlag, am Ostermontag werden die Ausserschwyzer am Heimschwingfest in Pfäffikon an der Arbeit sein, man darf gespannt sein auf ihre Leistungen.
HRU
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Rangschwinget Engelberg

Ausserschwyzer Schwinger in guter Frühform

Am Wochenende standen für die Schwinger des Schwingklub March – Höfe (SKMH) gleich zwei Schwingfeste auf dem Programm. Dabei wurden sehr gute Leistungen gezeigt und vier Auszeichnungen erkämpft.
Bereits am Samstag ging es los mit dem Rangschwinget Engelberg. An diesem Hallenschwingfest nahm der SKMH zum ersten Mal teil. Vor 400 Zuschauern nahmen 165 Schwinger teil und gewonnen wurde der Anlass vom Nidwaldner Eidgenossen Marcel Mathis mit der Höchstpunktzahl von 60,00 Punkten. Im Schlussgang bodigte er den Willerzeller Adrian Steinauer. Von den vier jungen angetretenen Ausserschwyzer Schwingern holte sich der Siebner Joel Kessler die Auszeichnung. Er konnte drei Siege, zwei Remis und eine Niederlage vorweisen. Sein Glanzstück war mit Sicherheit der Sieg gegen den Kranzschwinger Thomas Töngi.
Tobias Bürgi Feusisberg und Thomas Mächler Galgenen verpassten diese knapp. Bürgi erkämpfte sich eine ausgeglichene Bilanz mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. Mächler gewann zweimal und verlor viermal. Der Pfäffikoner Roman Bingisser erwischte einen schlechten Start und verpasste den Ausstich.
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Frühjahrsschwinget steht vor der Tür

Bald ist es soweit, am Ostermontag 28. März 2016 führt der Schwingklub March – Höfe den bestens bekannten Frühjahrsschwinget in Pfäffikon durch. Das Schwingfest findet bei schönem Wetter auf der Seeanlage Pfäffikon und bei schlechtem Wetter in der Reithalle Eulenhof in Freienbach statt. Beginn ist jeweils um 10:45 Uhr. Ab 8:00 Uhr kann man unter der Telefonnummer 1600 erfahren, wo das Schwingfest abgehalten wird.

Das bestens bewährte Organisationskomitee unter der Führung von OK- Präsident Daniel Corvi, wird wie immer alles unternehmen, damit die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer, sowie auch die Schwinger ein zufriedenes Frühjahrsschwinget erleben dürfen. Fürs leibliche Wohl wird mit genügend Speis und Trank gesorgt sein, wobei beim Frühjahrsschwinget, die von der Bäckerfamilie Erich und Käthy Schnyder Horgen hergestellten traditionellen Käseschnitten der grosse Schlager sind.
Folkloristische Unterhaltung
Ein Schwingfest ist nicht nur Schwingen, selbstverständlich darf auch die Folklore nicht fehlen. Auch dafür hat das OK gesorgt. Mit dem Jodelklub Luegisland Wollerau, den Fahnenschwingern Bruno Bänziger und Hanspeter Barmettler, dem Alphorntrio Märchlergruäss und der Ländlerkapelle Aubriggruess mit Urgestein Hans Oetiker am Bass, wird den Festbesuchern ein gemütliches Rahmenprogramm geboten.

Starkes Teilnehmerfeld
Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind rund 120 Schwinger gemeldet, und auch die Qualität des Teilnehmerfeldes darf sich sehen lassen, da fast 50 der Athleten Kranzschwinger sind. Allerdings ist eine genaue Meldeliste derzeit nicht möglich, da im Frühjahr viele Schwinger sich jeweils kurzfristig zu einer Teilnahme entschliessen. Jedoch sind derzeit fünf Eidgenossen, mehrere Festsieger und 12 Teilverbandskranzer gemeldet. Mit Martin Grab, Christian Schuler und dem Nidwaldner Marcel Mathis sind einige Hochkaräter am Start, somit ist Spannung im Kampf um den Tagessieg garantiert. Die Schwyzer schicken einige starke Kranzschwinger nach Pfäffikon. Namen wie Roland Kälin, Pirmin Diener, Daniel Inderbitzin und Markus Effinger, werden für interessante Schwingerkost sorgen. Die Zuger sind mit den Gebrüdern Rainer und Remo Betschart, Adrian und Peter Elsener, Marcel Bieri sowie Franz Föhn bestens vertreten. Die Ob- Nidwaldner entsenden neben Mathis die Kranzer Jakob Niederberger, Benno Käslin, Thomas Töngi und Simon Zimmermann in die Höfe. Die Urner sind mit den Kranzern Andreas und Severin Arnold sowie Roger Baumann und Fabian Herger gut vertreten. Aus dem Lager der Luzerner sind Christoph Achermann, Michael Graber, Bruno Fink und Christoph Bernet die bekanntesten Namen. Aus dem Nordostschweizer Verband sind Hanspeter Kamer, Dominik Oertig, Beat Vogel, Martin Odermatt, sowie der zähe Ivan Riget die bekanntesten Namen die gemeldet sind.

Starke March – Höfe Mannschaft
Die Aktiven des SKMH haben Heimvorteil und wollen versuchen sich best möglichst in Szene zu setzen. Und wer weiss, vielleicht gibt es gar wie im letzten Jahr einen einheimischen Sieger in Pfäffikon. Angeführt werden sie von den Eidgenossen und Mitfavoriten auf den Tagessieg Reto und Bruno Nötzli.  Sie werden unterstützt von Florian Hasler, Andreas Höfliger und Pirmin Föhn, dem jungen Kranzer Cornel Fässler, sowie dem unverwüstlichen Kämpfer Albert Diethelm. Aber auch die Nichtkranzer, Dominik Streiff, Dominik Corvi, Joel Kessler und Fredi Bruhin gilt es zu beachten. Sie alle werden versuchen ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen.

Alles in allem darf man sich auf einen spannenden Frühjahrsschwinget mit hochstehendem Schwingsport freuen. Bleibt zu hoffen dass Petrus ebenfalls ein Schwingerfreund ist und uns angenehmes Frühlingswetter beschert. HRU
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Hallenschwinget Sarnen

Auszeichnung für Dominik Corvi
Am grossen Hallenschwinget Sarnen versammelte sich zum ersten Mal in der neuen Saison ein Grossteil der Innerschweizer Elite. Dazu kamen noch Gästeschwinger aus dem Bündnerland, so dass über 180 Schwinger am Start waren. Schnell war ersichtlich dass die favorisierten Athleten keine Überraschungen zuliessen. So bezwang im Schlussgang der Gersauer Eidgenosse Andreas Ulrich nach fünf Minuten den Nidwaldner Martin Zimmermann mittels Schlungg und durfte somit nach einigen Ehrenplätzen seinen ersten Festsieg in Sarnen bejubeln. Gleich auf dem Ehrenplatz folgten mit Christian Schuler und Benji von Ah zwei weitere Eidgenossen.

Der Schwingklub March – Höfe war mit fünf jungen Wettkämpfern vertreten, wobei sich der Bächer Dominik Corvi am besten schlug und sich die Auszeichnung im zehnten Rang holte. Der Turnerschwinger zeigte auf, dass mit ihm immer mehr zu rechnen ist. Nach einem verhaltenen Anschwingen, zwei Remis gegen Linus Fessler und Dominik Halter trumpfte Corvi gross auf und siegte dreimal am Stück gegen Roman Amgarten ( Kranzer ), Ronny Schöpfer und Simon Zimmermann ( Kranzer ). Damit hatte er die Auszeichnung schon vor dem letzten Gang auf sicher. Im Kampf um einen Spitzenplatz unterlag Corvi zuletzt dem starken Dominik Waser.
Joel Kessler ( Siebnen ) verpasste zwar mit zwei Siegen, drei Remis und einer Niederlage die Auszeichnung, besiegte aber mit Daniel Vogler ebenfalls einen Kranzschwinger.
Der Buttikoner Marcel Ulrich startete mit zwei Siegen optimal und durfte anschliessend mit dem Eidgenossen Benji von Ah in die Hosen. Nach der erwarteten Niederlage gegen den Spitzenmann riss der Faden bei Ulrich, und er beendete sein Pensum mit zwei Remis und einer weiteren Niederlage.
Die beiden jüngsten der Ausserschwyzer, die Galgener Brüder Damian und Roman Ulrich, verpassten beide den Ausstich. Roman mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Damian mit einem Sieg und drei Niederlagen.
Mit dem Hallenschwinget Sarnen ist die Hallensaison abgeschlossen. Die neue Schwingsaison kommt langsam in die Gänge und wenn Petrus es will findet bereits am nächsten Sonntag in Oberarth der erste Freiluftanlass statt.
HRU
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Eidgenössische Abgeordnetenversammlung (AV) in St.Gallen

Gewonnen hat……der Schwingsport !!!

Am vergangenen Wochenende wurde im wunderschönen St.Galler Athletikzentrum die Abgeordnetenversammlung des eidgenössischen Schwingerverbandes abgehalten. Aus Sicht des Schwingklub March – Höfe war man klar auf den Ausgang der zu behandelten Anträge zu den neuen Richtlinien des Zentralvorstands zum Gästewesen an Rangschwingfesten gespannt.
Ein dickes Lob verdiente sich der gastgebende Schwingklub Stadt St.Gallen, unter der umsichtigen Leitung des OK Präsidenten Franz Inauen, wurden die zahlreichen Gäste mit viel Aufmerksamkeit und Herzblut verwöhnt.
An der Versammlung nahmen am Samstag und Sonntag 297 Personen teil, darunter 198 stimmberechtigte Delegierte und Ehrenmitglieder. AV Präsident Markus Lauener führte mit seiner ruhigen Art gekonnt durch die Versammlung. Nach den allgemeinen Rückblicken auf das verflossene Jahr, wurden mit der neuen Statutenrevision die ersten aktuellen Sachgeschäfte abgehandelt. Ausser einem Antrag des Glarner Kantonalverbandes der die Vergabe von eidgenössischen Schwingfesten von bisher vier auf neu fünf Jahre vor dem Fest ändern wollte, war die Revision reine Formsache. Die Delegierten hatten aber keine offene Ohren zu dem Glarner Begehren und verwarfen ihren Antrag mit 140 : 36 Stimmen deutlich.
Deutlich mehr Spannung versprachen die von den Teilverbänden Innerschweiz (ISV) und Nordostschweiz (NOS) lancierten Anträge zu den neuen Richtlinien bei Gästeregelungen an Rangfesten. Mit den drei zu behandelten Anträgen sollten die vom Zentralvorstand am 15. Juni 2015 in Kraft gesetzten Richtlinien wieder abgeschafft werden, da für Schwinger und Rangfeste erhebliche Nachteile erstehen würden. Die Ausgangslage war sehr ungewiss, da die Delegierten gut ersichtlich in zwei Lager  ISV und NOS, gegen Berner und Nordwestschweizer gespalten waren. Nicht genau ersichtlich war im Voraus die Gesinnung der Schwingerkameraden aus der Romandie. Plötzlich gab es aber unerwartete Hilfe für die Anträge vom ehemaligen Nordwestschweizer Spitzenschwinger Guido Thürig, der sich innerhalb seines Verbandes für die Anträge stark machte.

Mit dem Antrag des NOS Verbandes wollte man wieder erreichen das die Schwinger an vier anstatt nur zwei auswärtigen Rangfesten starten dürfe. NOS Präsident Hanspeter Rufer, der St. Galler Oberländer Paul Ackermann, sowie der Entlebucher Pius Kaufmann machten sich stark für diese Sache. Mit Erfolg, mit einer überwältigenden Mehrheit wurde dem NOS Antrag zugestimmt.

Weiter trug der Galgener Eugen Hasler der Versammlung die beiden ISV Anträge in überzeugender Art und Weise vor.
Beim ersten Antrag des ISV ging es um die Sicherstellung von vier anstatt zwei Rangfestbesuchen von benachbarten Schwingklubs, die verschiedenen Teilverbänden angehören. Eugen Hasler und auch der Spitzenschwinger Martin Grab trugen mit flammenden Voten ihre Sorgen aus der Sicht eines Schwingers zu den neuen Richtlinien vor. Mit Erfolg, der erste Antrag wurde trotz entgegen gesetzter Weisung des Zentralvorstandes mit 109:73 Stimmen deutlich angenommen.
Beim zweiten ISV Antrag ging es um die Erhaltung der Sonderrechte bei Einladungsbegehren der sechs traditionellen Rangfeste Frühjahrsschwinget Pfäffikon, Herbstschwingertag Siebnen, Allweg Schwinget, Olma Schwinget, Berchtoldsschwinget, sowie dem Niklausschwinget Dietikon. Der OKP des Kilchberger Schwinget Peter Hoff, sowie der Ob/Nidwaldner Präsident Andre Sigrist gaben der Versammlung ihre Bedenken aus der Sicht eines Organisationskomitees bekannt. Mit den neuen Richtlinien würden solche Rangfeste regelrecht kastriert, was erhebliche finanzielle Konsequenzen nachziehen würde. Und wieder widersetzten sich die Delegierten dem Zentralvorstand und nahmen auch den zweiten ISV Antrag deutlich mit 114:68 Stimmen an.
Mit diesen Entscheiden waren die Würfel gefallen, die neuen Richtlinien werden Rückgängig gemacht, es bleibt alles wieder beim alten System, was ja immer bestens funktioniert hat. Auch wenn  diese Angelegenheiten vielerorts für flammende Herzen und rauchende Köpfe gesorgt haben, die Schwingerschweiz zuweilen fast in zwei Lager gespalten wurde, als Verlierer darf sich niemand fühlen. Denn mit den Entscheiden von St.Gallen gibt es nur einen Sieger und dass ist der wunderschöne Schwingsport selbst!!
Als Höhepunkt des ersten Tages wurden die vier langjährigen Schaffer für den Schwingsport Fredi Aubert (Murten), Max Rombach (Oberuzwil), Manfred Schneider (Ittigen) sowie Ueli Schlüchter (Zäziwil) mit der eidgenössischen Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
Der zweite Versammlungstag am Sonntag verlief äusserst ruhig und war geprägt von der Vorstellung des neuen Schwingerlehrbuch, der Schlussbilanz des eidgenössischen Nachwuchsschwingets in Aarburg, der Zwischenbilanz des bevorstehenden Eidgenössischen in Estavayer – de- Lac, sowie dem geplanten 125 Jahrjubiläum des ESV 2020. In diesem Jahr werden als Feierlichkeiten eine Jubiläumsfeier, sowie ein Jubiläumsschwingfest durchgeführt. Aus diesem Grund wird der Kilchberger Schwinget um ein Jahr auf 2021 verschoben.
HRU
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Bruno Nötzli`s gelungene Titelverteidigung am Klubschwinget 2016

Am letzten Samstag fand im Schwingkeller Pfäffikon der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March – Höfe (SKMH) statt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten diesen Anlass mit grossem Interesse und sorgten dafür, dass der Schwingkeller zum Bersten voll war. Die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, und die Festwirtschaft unter der Leitung von Rene Mettler und Peter Margelisch hatte alle Hände voll zu tun.

13 Aktive und 17 Jungschwinger stiegen in die Zwilchhosen und kämpften um Sieg und Ehr. Es entwickelten sich etliche spannende Duelle. Bei den Aktiven war der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli die Ton angebenden Figur. Mit überzeugender Leistung qualifizierte er sich für den Schlussgang. Im diesem kurzen, aber intensiven Kampf behielt Bruno mit einem schönen Kurzzug gegen den Neo Vorderthaler Florian Hasler die Oberhand und holte sich damit zum zweiten Mal den begehrten Wanderpreis.

Bei den Jungschwingern Kat. A 01 -03, gab es folgendes Szenario zu beobachten. Der Hüttner Reto Uhr war die dominierende Figur und siegte verdient zum ersten Mal am Klubschwinget. Im Schlussgang bezwang er nach äusserst hartem Kampf seinen Cousin Simon Rusch aus Vorderthal.

In der Kat. B 04 – 08, war Fabian Krieg ( Buttikon) der stärkste. Mit überlegter, für sein Alter schon erstaunlich technisch ausgereifter Schwingerarbeit, qualifizierte er sich sicher für den Schlussgang. In diesem hiess sein Gegner Sandro Schnellmann           ( Wangen). In einem turbulenten Schlussgang behielt Krieg das bessere Ende für sich und konnte verdient zum erstem Mal den Siegerpreis abholen. Es war nicht zu übersehen dass im SKMH momentan recht viel gutes Schwingerholz vorhanden ist, sei es bei den Aktiven wie bei den Jungschwingern.

Gediegener Filmabend
Anschliessend begab sich eine stattliche, bunt gemischte Schar von alten und jungen Schwingerfreunden ins Rest. Sternen in Pfäffikon, wo man vom Personal freundlich empfangen wurde. Der langjährige Schwingfestfilmer Karl Bürgler (Baar), führte seinen Film vom Eidg. Schwingfest 1986 in Sion vor. Karl Bürgler betonte dass dieser Film gewissermassen ein Renner sei, wurde er doch schweizweit über 50 Male vorgeführt. Mit grossem Interesse verfolgten die Zuschauer, wie die Athleten vor fast 30 Jahren um den begehrten Festsieg kämpften. Vor allem die technische Vielfältigkeit, mit der die Schwinger von dazumals gegeneinander kämpften, löste Bewunderung aus. Und mit einem erfreuten Raunen beobachtete man die alten SKMH Haudegen Eugen Hasler, Meinrad Schilter und Josef Fleischmann bei ihrer Schwingerarbeit. Mit grossem Applaus wurde der gut gelungene Schwingerfilm von Karl Bürgler verdankt. Organisator Alois Laimbacher jun. zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass, und betonte auch in Zukunft solche Abende zu planen. Anschliessend an die Vorführung blieb noch genügend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
HRU
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Spannender Schwingsport auf der Ringermatte

Am vergangenen Sonntag fand in Niederurnen der beliebte Hallenschwinget statt. Die zahlreich erschienenen Zuschauer verfolgten die spannenden Kämpfe der 54 Schwinger für einmal nicht im Sägemehl, sondern auf der Ringermatte.
Mit einem nach gut sieben Minuten wuchtig gezogenen Kurz/Kreuzgriff gewann der Glarner Roger Rychen im Schlussgang gegen den Appenzeller Marcel Kuster und verteidigte damit erfolgreich seinen Sieg vom Vorjahr.

Mit einem Grossaufgebot von zehn Schwingern war der Schwingklub March – Höfe gut vertreten. Neben starken Athleten, waren auch einige blutjunge Aktive am Start. Vier von den zehn Ausserschwyzern konnten sich die Auszeichnung sichern.
Als bester Märchler klassierte sich Dominik Streiff im sehr guten dritten Rang. Mit seiner angriffigen Schwingweise konnte er gegen Ivo Hengartner, Christian Bernold, Patrick Schiesser und Christian Schnyder gewinnen. Gegen die Teilverbandskranzer Ernst Bühler und Marcel Kuster stand er auf verlorenem Posten.
Als einziger Eidgenosse im Teilnehmerfeld war Bruno Nötzli automatisch auch ein Favorit auf den Tagessieg. Er vermochte jedoch nicht zu reüssieren, zeigte aber mit drei Siegen und drei Remis eine solide Leistung. Zudem war dieses Schwingfest ein guter Test, hatte er doch lauter Kranzschwinger auf seinem Notenblatt. Gegen Christian Jöhl, Reto Landolt und Beat Wickli gewann er sicher, gegen den Festsieger Roger Rychen, Marcel Kuster und Ernst Bühler trennte Nötzli sich in intensiven Gängen resultatlos. Zuletzt klassierte er sich im fünften Rang.
Im siebten Rang war Andreas Höfliger zu finden mit drei Siegen gegen Beat Vogel, Pirmin Gmür und Christian Schnyder. Gegen Ernst Bühler und Peter Horner erwies er sich als gleich stark. Die einzige Niederlage kassierte der Höfner unglücklich gegen Martin Roth.
Im zehnten Rang klassierte sich Janik Keller mit drei Siegen gegen Josef Fuster, Thomas Kuster und Jann Bärtsch. Dem gegenüber stehen drei Niederlagen gegen Beat Wickli, Urs Giger und zuletzt unglücklich gegen Roman Wittenwiler.
Die restlichen Ausserschwyzer verpassten die Auszeichnungsränge, wobei von den Jungen keiner deutlich abfiel und erfreulicherweise alle mindestens zwei Gegner bezwingen konnten.
HRU
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ISV Delegiertenversammlung Mehrzweckhalle Rothenthurm

SKMH Anträge haben eine weitere Hürde genommen !

An der von ISV Präsident Peter Ackermann souverän geführten DV war die Gemütlichkeit gross geschrieben. Zügig und zufriedenstellend wurde ein Traktandum nach dem andern abgehandelt. Es gab aber auch einige kritische Töne. So kritisierte der ehemalige Schwyzer Spitzenschwinger Daniel von Euw, bekannt als Co - Kommentator des Radio Central, einige haarsträubende Härtefälle im Einteilungswesen an Schwingfesten der letzten Saison. Er appellierte eindringlich zu mehr Vernunft und Fairness an zukünftigen Wettkämpfen.
Aus Sicht des SKMH interessierten natürlich die beiden laufenden Anträge zu Einladungsbegehrungen von auswärtigen Schwingern an Rangfesten, sowie Startmöglichkeiten der Schwinger an auswärtigen Rangfesten. Die neuen Richtlinien schränken die bisherigen traditionellen, verbandsübergreifenden Beziehungen verschiedener Schwingklubs drastisch ein. Mit den beiden Anträgen will man diese Richtlinien wieder Rückgängig machen. Zuerst erläuterte Präsident Ackermann die Richtlinien aus Sicht des eidgenössischen Zentralvorstands, danach überliess er das Rednerpult dem eidgenössischen Ehrenmitglied Hans Zeiter. Dieser stellte den Delegierten in überzeugender Manier die Anträge vor und begründete auch warum der SKMH und Schwyzer Kantonalverband die neuen Richtlinien rückgängig machen wollen. Danach meldete sich der ehemalige Spitzenschwinger und eidgenössisches Ehrenmitglied Eugen Hasler zu Wort, gab seine Bedenken zu den neuen Richtlinien ebenfalls zum Ausdruck. Beide appellierten an eine vernünftige Weitsicht der Delegierten. Weiter meldete sich Peter Ackermann nochmals zu Wort. Auch der St. Galler Kantonalverband habe einen Antrag gegen die neuen Richtlinien lanciert, der sei an der Nordostschweizer Delegiertenversammlung mit grosser Mehrheit angenommen worden. Auch der ISV Vorstand unterstütze die Anträge des SKMH einstimmig. Als letzter Redner meldete sich der Ob-Nidwaldner Präsident Andre Sigrist. Auch die Ob-Nidwaldner Schwinger seien gegen die neuen Richtlinien, fürchten sie doch um die Existenz ihres beliebten und traditionellen Allweg-Schwingets. Danach wurde abgestimmt und mit einer überwältigenden Mehrheit wurden die beiden Anträge angenommen. Diese werden nun an der eidgenössischen Abgeordnetenversammlung in St. Gallen am 5./6. März auf höchster Ebene nochmals behandelt.
Bei den Ehrungen wurden zwei langjährige Schaffer für den Schwingsport, der Luzerner Hansueli Wyss, sowie der Küssnachter Hans Pfrunder in den Stand der ISV Ehrenmitglieder erhoben. Der SKMH gratuliert den beiden herzlich zur Ehrung, speziell dem Schwyzer Schwingerkameraden Hans Pfrunder.
HRU
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