Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Schwingkurs mit Kursleiter Ulrich Andreas im Schwingkeller Siebnen
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Klubjassmeisterschaft 2019

Klubjassmeisterschaft  mit zwei Sieger

Die diesjährige Jassmeisterschaft des Schwingklubs March-Höfe stand ganz im Zeichen von einer ausgeglichenen Spitzengruppe mit wenig Überraschungen.
Im Teilnehmerfeld der 32 Jasserinnen und Jassern waren nicht weniger als sieben ehemalige Sieger am Start. Obwohl Titelverteidiger Werner Rhyner schon früh aus der Entscheidung fiel, präsentierte sich die Zwischenrangliste nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass erwartungsgemäss.
An vorderster Front um den Tagessieg trafen Urs Hasler mit 3675 Punkten, Gottfried Niederberger mit 3628 Punkten, Niklaus Mächler mit 3571 Punkten und Erich Schnyder mit 3555 Punkten aufeinander. Diese Vier gelten als sehr ausgewiesene Jasser. Ein Sieg an der Klubjassmeisterschaft gelang  bis anhin jedoch noch keinem von ihnen. Urs Hasler und Niklaus Mächler konnten schlussendlich dem Druck in dieser sehr offenen Runde am besten Stand halten. Auch den Angriff aus der zweiten Reihe von den ehemaligen Siegern Balz Ulrich, Alois Laimbacher und Benno Züger konnten sie abwehren.
Am Schluss durften sich Urs Hasler und Niklaus Mächler mit hauchdünnem Vorsprung von 5 Punkten auf Erich Schnyder und Balz Ulrich gemeinsam als Sieger feiern. Speziell für Urs Hasler dürfte dieser Sieg nach vielen Ehrenplätzen von besonderer Bedeutung sein.
Der vierfache Jassmeister und Jungschwingerleiter Martin Ulrich landete weit hinten in der Rangliste und musste sich teils gar von seinen Schützlingen geschlagen geben.
Auch dieses Jahr konnte allen Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden.
Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.

Hier die Rangliste:

Rang  Name                                 Punkte      Topklassierungen der letzten Jahre

1a. Hasler Urs 4112 Pte.  (08/2, 16/2, 17/2, 03/3, 09/3, 99/4, 12/5)
1b. Mächler Niklaus 4112 Pte.  (15/10, 16/14, 10/17, 13/22, 11/23)
3a. Schnyder Erich 4107 Pte.  (01/2, 03/6, 04/6, 11/7, 97/8, 05/8, 07/8)
3b. Ulrich Balz 4107 Pte.  (13/1, 98/3, 02/3, 07/3, 08/3, 14/3, 18/3)
5. Laimbacher Alois jun. 4090 Pte.  (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
6. Züger Benno 4044 Pte.  (09/1, 17/1, 18/2, 05/3, 00/5, 14/6, 06/8)
7.      Niederberger Gottfried       3982 Pte   (09/4, 16/5, 17/7, 14/15, 10/22, 12/22)
8. Schilter Meinrad       3961 Pte   (00/15, 05/15, 01/17, 03/21, 99/24)
9. Hüppin Florian                   3955 Pte.  (07/6, 09/6, 14/10, 11/12, 12/19, 17,/22)
10. Nauer Andreas 3943 Pte.  (15/4, 14/8, 18/8, 03/31)
11. Laimbacher Alois sen. 3920 Pte.  (84/1, 12/6, 16/6, 04/12, 07/12, 13/13)
12. Müller Ruth 3864 Pte.  
13. Laimbacher Bernadette 3862 Pte.  (11/4, 18/4, 10/5, 06/6, 15/9, 07/11)
14. Ulrich Xaver 3803 Pte.  (98/2, 03/4, 00/6, 08/8,  99/9, 02/9, 14/9)
15. Kessler Hans jun. 3794 Pte.  (97/2, 14/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
16.     Holdener Christoph            3788 Pte.  (09/18, 03/22, 12/23)
17. Dobler Sepp 3786 Pte.  (18/6, 09/8, 11/26)
18.   Köpfli Willi 3779 Pte.  
19. Müller Elmar 3755 Pte.  
20.   Keller Urs 3715 Pte.  
21.   Mächler Bernhard 3706 Pte.  (03/2, 00/3, 17/5, 97/7, 05/7, 11/8, 10/9)
22.    Diethelm Albert 3666 Pte.  (11/3, 14/4, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10)
23.     Kessler Rita 3662 Pte.  (14/1, 16/4, 18/5, 07/7, 17/13, 06/15)
24. Rhyner Werner 3633 Pte.  (18/1, 15/3, 06/4, 03/7, 09/12, 08/14)
25.    Schilter Daniel                  3546 Pte.  
26.    Hüppin Lukas                   3535 Pte.  (17/12, 18/13)
27.   Züger Benjamin 3499 Pte.  
28. Ulrich Martin             3420 Pte.  (95/1, 00/1, 12/1, 15/1, 13/2, 08/6, 10/7)
29. Letter Wolfgang 3398 Pte.  (17/4, 13/6, 16/8, 18/11, 15/23, 14/29)
30.    Holdener Gaby                   3388 Pte.  (12/25, 09/27)
31.    Laimbacher Leonie          3315 Pte.  
32. Hasler Cyrill 3230 Pte.  (18/14)
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50. Herbstschwingertag Unteriberg
Auszeichnung für Joel Kessler in Unteriberg

Der beliebte Herbstschwingertag in Unteriberg durfte am Samstag zum 50. Mal ausgetragen werden. Mit 49 teilnehmenden Schwingern, verpasste man diesmal die magische Jubiläumszahl nur knapp. Im Schlussgang kam es zum Bruderduell zwischen Christian und Philipp Schuler, welches der Eidgenosse Christian schon nach kurzer Zeit für sich entscheiden konnte. Als einziger Märchler konnte sich Joel Kessler aus Siebnen in den Auszeichnungsrängen klassieren.
Kessler begann sein Pensum wenig verheissungsvoll mit der Niederlage gegen Philipp Schuler und dem Remis gegen Daniel Inderbitzin. Nach zwei Siegen gegen Thomas Schuler und Fabio Castelli, verlor der Märchler im fünften Gang gegen Roland Kälin. Mit dem abschliessenden Sieg gegen den blutjungen Silvan Appert, sicherte sich Kessler die Auszeichnung im zehnten Rang.
Jungschwinger Simon Bürgi aus Feusisberg erreichte ein Sieg und fünf Niederlagen. Der Galgener Stefan Gemsch brach nach zwei Niederlagen den Wettkampf krankheitshalber ab.
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Herbstschwingertag Siebnen 2019
Gelungener Herbstschwingertag in Siebnen

Die 82. Auflage des Herbstschwingertages in Siebnen, wird für den Schwingklub March – Höfe in bester Erinnerung bleiben. Bei schönstem Herbstwetter durften die Organisatoren mit 3100 Zuschauerinnen und Zuschauern einen enormen Besucheraufmarsch erleben. Auch das Teilnehmerfeld stimmte, so waren unter den 139 Schwingern aus der Nordwest-, Nordost- und Innerschweiz sieben Eidgenossen und fast ein Drittel Kranzschwinger mit von der Partie. Mit Andreas Ulrich, Bruno Linggi und Christian Gwerder verabschiedeten sich drei starke Schwyzer von der aktiven Schwingerszene. Und als absoluter Höhepunkt besiegte der Aargauer Patrick Räbmatter im Schlussgang den Schwyzer Michael Gwerder.
Die Schwinger zeigten zum Saisonabschluss nochmals attraktiven Sport und sorgten damit für einen äusserst spannenden Wettkampfverlauf. So waren die meisten Favoriten vor dem fünften Gang noch voll im Geschäft für den Tagessieg und es kam zu einigen spannenden Duellen um die Schlussgangqualifikation. Der Nordwestschweizer Patrick Räbmatter besiegte schon nach kurzer Zeit Beat Kennel und stand im Schlussgang. Stefan Burkhalter besiegte den einheimischen Ueli Hegner und durfte sich ebenfalls Hoffnung darauf machen. Doch dann besiegte Michael Gwerder in einem spannenden Duell Reto Nötzli und infolge des besseren Notenblatts stand der junge Mythenverbändler im Schlussgang. Stefan Burkhalter besiegte im letzten Gang noch Christian Odermatt und hätte bei einem gestellten Schlussgang den Tagessieg geerbt. Doch dazu kam es nicht, denn die Endausmarchung war eine kurze Angelegenheit. Schon nach rascher Gangdauer besiegte Räbmatter seinen Kontrahenten Gwerder und siegte als erster Nordwestschweizer überhaupt am Herbstschwingertag Siebnen.  

Sechs Auszeichnungen für die Gastgeber
Auch die Teamleistung des Schwingklubs March – Höfe war erfreulich, sicherten sich doch die Gastgeber gesamthaft sechs Auszeichnungen. Reto Nötzli belegte nach guten Leistungen mit dem vierten Rang einen Spitzenplatz. Ebenfalls die Auszeichnung sicherten sich Ueli Hegner und Joel Kessler im achten Rang, Alex Huber, neunter Rang, Damian Ulrich im elften Rang und Pascal Ulrich im 12. Rang.
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1. Tessiner Rangschwingfest Vezia

Am Samstag fand in Vezia, in der Nähe von Lugano, bei schönstem Herbstwetter der erste Tessiner Rangschwinget statt. Das Organisationskomitee unter der Leitung vom Tessiner Schwingerförderer Edi Ritter und ihre fleissigen Helfer zauberten mit viel Leidenschaft einen Brauchtumstag von allererster Güte aus dem Ärmel. Schwingen, Steinstossen, Hornussen und verschiedene folkloristische Darbietungen lockten nicht nur viele Besucher aus der Deutschschweiz an, sondern auch die einheimische Bevölkerung war sehr zahlreich vertreten. Der erste Tessiner Rangschwinget wurde gewonnen vom Rothenthurmer Christian Schuler, der im Schlussgang im Eidgenossenduell den Urner Andi Imhof nach kurzer Zeit mit Wyberhaken erwischte und sich als erster Festsieger an einem Rangfest im Tessin ausrufen lassen konnte.
Gesamthaft waren rund 80 Aktive und 70 Jungschwinger aus der ganzen Innerschweiz, sowie Gäste aus dem Baselbiet und Oberwallis am Start. Unter ihnen auch die zwei Märchler Damian Ulrich und Stefan Gemsch. Die beiden Galgener zeigten zeitweise gute Ansätze, verpassten aber die Auszeichnungsränge. Damian Ulrich hatte nach fünf Gängen drei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto und konnte um die Auszeichnung schwingen. Gegen den Urner Kranzer Michael Zurfluh musste er im letzten Gang den Sieg seinem Gegner überlassen. Stefan Gemsch erreichte im Tessin zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen.
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Alex Huber bester Schwyzer beim Allweg Schwingen im 4. Rang

Auszeichnung für Alex Huber auf dem Allweg

Der diesjährige Allwegschwinget stand ganz im Zeichen des schlechten Wetters und noch mehr in der verdienten grossartigen Verabschiedung der drei langjährigen Innerschweizer Teamstützen Marcel Mathis, Lutz Scheuber und Stefan Gasser. Sie beendeten allesamt auf dem Allweg ihre erfolgreichen Schwingerkarrieren. Mathis krönte seinen allerletzten Einsatz mit dem Festsieg.
Vom Schwingklub March-Höfe stand mit Alex Huber nur ein einziger Vertreter unseres Klubs im Einsatz. Dieser vertrat aber unsere Klubfarben ausgezeichnet. Huber startete ausgezeichnet in den Tag, indem er nach offenem Schlagabtausch den starken Dominik Hess in den letzten Sekunden noch bezwingen konnte. Im zweiten Gang folgte aber ein Dämpfer. Gegen Ruedi Käslin nahm der Tuggner etwas zu viel Risiko und wurde prompt ausgekontert. Dank zwei Siegen gegen Moritz Ziegler und Manuel Vogel arbeitete sich Huber wieder weit nach vorne. Dies bescherte ihm im fünften Gang den starken Thomas Hurschler als Gegner. Huber konnte aber dem Favoriten ein ungefährdetes Remis abtrotzen. Und mit einem schnellen Plattwurf im letzten Gang gegen Lars Würsch sicherte sich Huber seine erste Allwegauszeichnung im tollen vierten Rang.
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Veteranenausflug zum Rütihof in Gränichen AG
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Tolle Bilder der Schwyzer Schwinger am ESAF Zug 2019 von Albert Réne Kolb Schindellegi
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ESAF ZUG 2019

Bittere Momente für die Ausserschwyzer
Das Geschehen im Sägemehl in Zug lief nicht nach dem Gusto des Schwingklubs March-Höfe. Es war geprägt von vergebenen Chancen und bitteren Niederlagen. Im Ausstich war nur noch Andreas Höfliger dabei.

von Andreas Züger
Ein Quintett aus der Region March-Höfe war angetreten.
Früh wurde daraus ein Quartett, am Samstagabend ein Trio, am Sonntagmittag ein Einzelkämpfer. Und auch bei diesem ging es im achten Gang nicht mehr um einen Kranz, sondern «nur» noch um die Platzierung.
Für den Schwingklub March-Höfe begann es schon sehr, sehr bitter. Der ehrgeizige Dominik Streiff startete sichtlich motiviert in seine ESAF-Premiere, hielt gegen Michael Ledermann gut mit, verlor dann dennoch. Bitter war aber nicht die Niederlage, sondern die schwere Verletzung, die sich der Tuggner beim entscheidenden Zug zuzog. Mit augenscheinlichem Bruch wurde Streiff auf der Bahre aus der Arena gefahren.

Reto Nötzli: Nie im Fest angekommen Es war ein denkbar schlechter Start für den Ausserschwyzer Klub. Sportlich ging es unglücklich weiter. Für die Schwinger und die mehr als 300 Märchler und Höfner unter den Zuschauern, die ihr Ticket über den SK March-Höfe beziehen konnten, endete das Fest enttäuschend.
Allen voran für Reto Nötzli. Keine Frage: Die Ambitionen des Pfäffikers auf seinen zweiten Eidgenössischen Kranz waren berechtigt. Nötzli, der 2013 in Burgdorf Eidgenosse wurde, wollte den missratenen Auftritt von 2016, als er nach sechs Gängen aus dem Wettkampf ausschied, wettmachen. Dies gelang ihm nicht. Erneut war am Sonntagmittag Schluss.
Nach drei Gängen lag Nötzli, der just am Samstag seinen 30. Geburtstag feierte, zwar auf Kurs. Unwiderstehlich wirkte er aber nie. Dann ging es bergab. Gegen Werner Schlegel (4. Gang) lag Nötzli im Sägemehl, bevor er richtig im Gang ankam. Gegen Michael Steiner (5. Gang) war Nötzli pausenlos im Angriff. Er dominierte den Kampf nach Belieben, liess seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Doch der entscheidende Wurf, der gelang nicht. Es passte, dass Nötzli letztlich auch gegen den unbekannten Michael Ledermann tauchte. Jener Ledermann, der zum Auftakt gegen Streiff im Ring stand.

Andreas Höfliger: Verpasste Chancen Andreas Höfliger startete mit zwei Siegen in den Wettkampf. Alles lief für ihn – auch die Einteilung. Im dritten Gang erhielt er die riesige Chance, einen besiegten Eidgenossen aufs Notenblatt schreiben zu können. Martin Hersche, der aus einer Verletzung kam und heuer noch keinen Kranz gewinnen konnte, wäre für Höfliger zu packen gewesen. Es boten sich zwei, drei Chancen, den Nordostschweizer zu bodigen.
Letztlich verlor Höfliger aber. Diese Niederlage war der Knackpunkt. Immerhin: Höfliger gewann den sechsten Gang und kam in den Ausstich. Dass er an seinem letzten ESAF acht Gänge dabei blieb, ist ein schöner Erfolg für den Routinier aus Feusisberg. Aus dem Kampf um den Kranz musste er sich jedoch nach der Niederlage im siebten Gang verabschieden.

Joel Kessler: Mehr wäre dringelegen
Auch der Siebner Joel Kessler darf mit seinem Wettkampf zufrieden sein, auch wenn mehr dringelegen wäre. Er überstand den Schnitt nach vier Gängen souverän, ein zweiter Sieg gelang ihm am Sonntag dann aber nicht und ging so nach sechs Gängen duschen. Auffallend war: Oft versuchte Kessler, seine auf dem Bauch liegenden Gegner auf dem Boden auf den Rücken zu drehen. Gelingen wollte es ihm nie.

Jungspund Ueli Hegner verfehlte zwar sein Ziel, auch am zweiten Tag noch in die Hosen steigen zu dürfen, weil er am ersten Tag dreimal verlor. Immerhin weiss er, wie es sich anfühlt, in der riesigen Arena einen Gang zu gewinnen. Im dritten Kampf suchte er den Sieg konsequent – und fand ihn auch.

Andreas Züger, Höfner Volksblatt
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1. Schwägalp Kranz für Reto

Erster Schwägalpkranz für Reto Nötzli
Der 20. Schwägalpschwinget wurde vom Thurgauer Königskandidaten Samuel Giger und vom St.Galler Daniel Bösch gewonnen. Giger reichte im Schlussgang ein Unentschieden gegen den Innerschweizer Marcel Mathis zum Festsieg. Diesen musste er aber mit dem Unspunnensieger von 2011 Daniel Bösch teilen, der durch das Remis im Schlussgang noch auf Rang 1b vorrücken konnte. Der einzige Ausserschwyzer Schwinger auf der Schwägalp, Reto Nötzli aus Pfäffikon, zeigte ein weiteres Mal eine tolle Saisonleistung und holte sich im fünften Rang seinen ersten Bergkranz auf der Schwägalp.
Nötzli traf im Anschwingen im Spitzenduell auf den späteren Festsieger Giger. Nötzli wehrte sich nach Kräften, konnte aber nicht verhindern, dass er vom Thurgauer in der ersten Wettkampfhälfte auf den Rücken befördert wurde. Der Höfner liess sich durch den Starttaucher aber nicht aus der Bahn werfen und siegte danach gegen die Ostschweizer Mittelschwinger Werner Schlegel, Fabian Rüegg und Roman Schnurrenberger souverän. Im fünften Gang musste Nötzli gegen den in letzter Zeit immer stärker schwingenden Westschweizer Lario Kramer seine zweite Niederlage hinnehmen. Nun war der Höfner unter Druck, er brauchte zum Abschluss zwingend die Maximalnote zum sicheren Kranzgewinn. Im letzten Duell traf der Höfner auf Dominik Oertig. Nötzli schwang konsequent und sicher und kam so verdient zum platten Resultat. Die Freude über seinen ersten Schwägalpkranz war bei Nötzli natürlich gross.
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Einkleidung der SKMH und SKSV Teilnehmer am ESAF in Zug
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NWS Teilverbandsfest in Wittnau



Nordwestschweizer Kranz für Reto Nötzli

Das zweitletzte Teilverbandsfest dieser Saison im aargauischen Wittnau fand zwei Sieger. Der einheimische Eidgenosse David Schmid konnte im Schlussgang den bis dahin überlegenen Aargauer Andreas Döbeli noch abfangen und damit zum zweiten Mal nach 2018 das Nordwestschweizer Schwingfest gewinnen. Für Döbeli reichte sein grosses Punktepolster noch aus um im Rang 1b trotz Schlussgangniederlage seinen ersten Kranzfestsieg zu feiern.
Der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli durfte als Gastschwinger den Innerschweizer Verband vertreten und zeigte dabei eine sehr starke Leistung. Mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage gegen den Festsieger Schmid holte sich Nötzli seinen ersten Nordwestschweizer Teilverbandskranz im tollen vierten Rang.
Zum Auftakt traf der Turnerschwinger auf Mario Thürig. Beide schwangen eher verhalten und so war das Unentschieden die logische Folge. In den Gängen zwei und drei holte sich Nötzli durch ruhige, saubere Schwingerarbeit gegen Samuel Brun und Stephan Studinger zwei Maximalnoten. So kam es im vierten Gang zum Spitzenduell gegen David Schmid. Die erste Ganghälfte gehörte klar Nötzli. Er machte Druck, kam zu guten Chancen, scheiterte aber an dessen eiserner Verteidigung. Doch danach drehte der Aargauer immer mehr auf. In der letzten Minute wurde Nötzli erwischt und musste sich Sekunden vor Schluss am Boden noch bezwingen lassen. Der Höfner zeigte im fünften Gang eine tolle Reaktion, indem er den aufstrebenden Joel Strebel im ersten Zug mit einem sehenswerten Wyberhaken ins Sägemehl beförderte. Und im letzten Gang liess sich Nötzli auch vom Verteidigungskünstler Andreas Henzer nicht aufhalten und holte sich mit einem verdienten Sieg den Kranz.
Damit durfte sich Reto Nötzli über seinen zweiten auswärtigen Teilverbandskranz freuen. Auch kann der Höfner die Gewissheit, einen intensiven Härtetest fürs Eidgenössische erfolgreich bestanden zu haben, nach Zug mitnehmen.
HRU
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Klewenalp Schwingen 2019

Dem überlegenen Sieger Pirmin Reichmuth aus Cham konnte auf der Klewenalp niemand das Wasser reichen. Der Feusisberger Andreas Höfliger war als Siebter bester Schwinger des Schwingklubs March-Höfe. Rang 13 für Kessler Joel, 16. Ulrich Pascal, 16. Streiff Dominik und 18. Hegner Ueli.
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Sörenberg Schwinget

Wie erwartet drückte Joel Wicki dem Bergschwinget in Sörenberg mit sechs Siegen den Stempel auf und gewann das Heimfest nach 2016 und 2018 zum dritten Mal. Im Entlebucher Schlussgang überwältigte er seinen Trainingskameraden Jonas Brun in der dritten Minute mit Kurz. Der Luzerner Königsanwärter feiert den sechsten Sieg in dieser Saison. In den sechs ausgetragenen Kämpfen kam Wicki einzig gegen die Schwyzer Nachwuchshoffnung Michael Gwerder nach einem Angriff mit innerem Haken einen kurzen Moment in eine heikle Situation, meisterte diese jedoch bravourös.
Trotz einer vor einer Woche im Schlussgang des Brünig-Schwingets zugezogenen Prellung an der linken Schulter wollte der Lokalmatador unbedingt antreten. «Die Verletzung ist praktisch auskuriert und behinderte mich nicht mehr gross. Vor der eigenen Haustüre zu gewinnen ist für mich immer ein sehr spezieller Moment und der Sieg hat einen hohen Stellenwert», resümierte Joel Wicki. Die nächsten drei Wochen werde er noch mit einige Trainingseinheiten absolvieren und viel Zeit mit den engsten Bezugspersonen verbringen. Zweiter wurde Sven Schurtenberger. Dominik Streiff belegte den neunten Rang. Rang 16 erschwang sich der Siebner Kessler Joel und Hegner Ueli beendete den Wettkampf im 18. Schlussrang
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Rickenschwinget 2019

Daniel Bösch gewinnt das Ricken Schwinget zum vierten Mal

Drei Wochen vor dem ESAF wurde nochmals intensiv geschwungen . Auf dem Ricken feierten gleich zwei Schwinger ihr Comeback. Martin Hersche kam zurück nach einer langen Verletzungspause. Unspunnen-Sieger Daniel Bösch bestritt sein erstes Fest seit dem Schwarzsee-Schwinget und schlug nach 2010, 2015 sowie 2016 gleich wieder zu. Fünf Siege in sechs Gängen, viermal mit der Maximalnote 10 auf dem Notenblatt. Im Schlussgang bezwang er den Überraschungsmann Fabian Rüegg mit Kniestich nach gut zweieinhalb Minuten. Vom Schwingklub March - Höfe waren Pascal Ulrich (16.), Damian Ulrich (16.) und Stefan Gemsch (24.) im Einsatz.
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Brünig Schwinget 28. Juli 2019
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Zugerberg Schwinget 2019

Bei sonnigem Wetter fand heute auf dem Zuger Hausberg der traditionelle Zugerbergschwinget statt. 65 Schwinger aus der ganzen Innerschweiz und vom befreundeten solothurnischen Schwingklub Dornek-Thierstein und Laufental zeigten den 850 Zuschauern ihr Können. Vom Schwingklub March - Höfe waren drei Aktive im Einsatz. Alex Huber konnte sich im guten 7. Rang die Auszeichnung erschwingen. Ebenfalls eine Auszeichnung holte sich Dominik Streiff ab und beendete das Fest im 10. Schlussrang. Damian Ulrich klassierte sich im 14. Rang
Im Schlussgang verletzte sich der vierfache Sieger Remo Betschart nach 3:14 Minuten am Knie, womit ein Ersatz gesucht werden musste. Aus dem punktgleich Duo Mathias Hürlimann und Reto Kaufmann fiel die Wahl auf den Luzerner, da Hürlimann und Christian Bucher demselben Klub angehören. Da sich der Luzerner im sechsten Gang ebenfalls verletzte und zum Nähen auf dem Weg ins Spital befand fiel die Wahl trotzdem auf Hürlimann. Dabei siegte Bucher 38 Sekunden vor Ablauf der Zeit mit Kurz. Für Bucher ist es der vierte regionale Festsieg. Hürlimann, für den der Schlussgang ein Zusatzgang bedeutete und Reto Kaufmann belegen den Ehrenplatz, gefolgt von Dominik Waser und Adrian Steinauer im Rang drei.
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Rigi Bergfest 14.07.2019

Benj von Ah erbt den Sieg auf der Rigi

Nach dem gestellten Schlussgang zwischen dem Schwyzer Christian Schuler und dem Nordostschweizer Domenic Schneider konnte sich Benj von Ah erstmals als Rigi-Sieger feiern lassen. Und dies durchaus verdient. Der Obwaldner Publikumsliebling stand nämlich als einziger Schwinger nach vier Gängen mit einer reinen Weste da, vergab aber die Schlussgangqualifikation mit der Niederlage im fünften Gang gegen Christian Schuler. Im sechsten Gang reüssierte er dann gegen den jungen Nordwestschweizer Joel Strebel und brachte sich damit in eine gute Ausgangslage.
Die Ausserschwyzer enttäuschten auf der Rigi. Dominik Streiff (Tuggen) schied nach vier Gängen und vier Gestellten aus dem Fest, Andreas Höfliger (Feusisberg) landete nach zwei Siegen und vier Niederlagen auf dem 15. Platz.
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Klöntal Schwinget
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Innerschweizer Teilverband Schwingfest in Flüelen ISAF
Teilverband Kranz für Reto Nötzli im 7. Schlussrang

Bis zum dritten Gang gings noch
Die Schwinger des Schwingclubs March-Höfe kamen am Innerschweizer nicht auf Touren.
Nach dem dritten Gang auf den sieben Sägemehlringen am Urnersee belegten gleich fünf Schwinger des Schwingclubs March-Höfe den sechsten Rang mit 28,25 Punkten: Dominik Streiff, Alex Huber (beide Tuggen), Andreas Höfliger, Tobias Bürgi (beide Feusisberg) sowie Reto Nötzli (Pfäffikon).
Nötzli hatte die beiden ersten Gänge etwas Glück Im ersten Gang ein Sieg in der letzten Minute, im zweiten Gang nach einem Konter fast verloren, dann im nächsten Zug zum Sieg – dies zweimal gegen Nichteidgenossen. Im dritten Gang verlor Reto Nötzli gegen den späteren Sieger Nick Alpiger. Höfliger stellte im ersten Gang gegen Teilverbandskranzer Jonas Brun, gewann dann zweimal gegen einen Kranzer und Nichtkranzer. Streiff stellte gegen Samir Leuppi, den Sieger des Zürcher Kantonalen. Bürgi war nach zwei Gängen gegen zwei Nichtkranzer weit vorne, verlor im dritten Gang gegen einen Teilverbandskranzer klar im ersten Zug.
Alex Huber hat als zweitbester March-Höfe-Schwinger bis zum fünften Gang nie verloren und hätte sich mit einer 10 im letzten Gang noch Hoffnungen auf einen Kranz machen können. Sein Gestellter am Schluss reichte aber nicht.

von Franz Feldmann, Höfner Volksblatt
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Abendschwinget Baar

Pirmin Reichmuth wird in Baar überlegener Sieger. Er bezwingt im Schlussgang Marcel Bieri nach 1:45 Minuten mit innerem Haken. Er gewann alle sechs Gänge und weist 59,50 Punkte auf. Hinter dem Chamer belegt sein Schlussganggegner Bieri den zweiten Schlussrang mit 57,25 Punkten, der den Schlussgang als Zusatzgang bestritt. Rang drei gehört Rainer Betschart, dahinter folgen Roman Zurfluh und Marco Reichmuth. Philipp Gloggner musste nach den Niederlagen gegen Marco und Pirmin Reichmuth auch noch einen Gestellten gegen Dominik Waser in Kauf nehmen. Als einziger Schwinger des SKMH war Kessler Joel am Start. Er beendete im 15 Schlussrang.
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1. Moos Schwinget in Schönenberg
guter 3. Rang für Andy Höfliger, Rang 12 für Damian Ulrich

Am 1. Moos Schwinget in Schönenberg trafen sich im Schlussgang Marcel Bieri und Philipp Schuler zum Duell. Auch dieser Schlussgang endete resultatlos, was dem Zuger Bieri zum alleinigen Festsieg reichte. Der Feusisberger Andreas Höfliger erreichte mit vier Siegen und zwei Niederlagen ein sehr gutes Resultat. Damian Ulrich (Galgenen) erkämpfte sich die Auszeichnung mit drei Siegen und drei Niederlagen im 12. Rang.
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Haldiberg Schwinget 2019

Am Sonntag nahmen drei Schwinger des Schwingklub March-Höfe am Rangschwingfest auf dem Haldiberg ob Schattdorf teil. Die Ausserschwyzer schlugen sich wacker und klassierten sich allesamt in den Auszeichnungen.
Der Haldibergschwinget wurde vom Entlebucher Jonas Brun gewonnen. Ihm genügte nach fünf Siegen ein gestellter Schlussgang gegen den Urner Marco Wyrsch zum alleinigen Festsieg. Als bester Ausserschwyzer klassierte sich Reto Nötzli (Pfäffikon) im fünften Rang. Der Höfner Eidgenosse erreichte vier Siege, ein Remis und musste sich nur vom Sieger Brun bezwingen lassen. Ueli Hegner (Siebnen) holte sich die Auszeichnung im zehnten Rang. Auf seinem Notenblatt standen zuletzt drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Gleich einen Rang dahinter klassierte sich Joel Kessler (Siebnen). Der grossgewachsene Märchler erreichte dabei drei Siege und drei Niederlagen.
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5. Rang für Kessler Joel am Rangschwinget in Muotathal
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Kranz für Hegner Ueli am Glarner - Bündner Kantonalen in Glarus
Glarner Kranz für Ueli Hegner

Der diesjährige Glarner-Bündner Schwingertag wurde von Armon Orlik gewonnen. Der Schlussgangteilnehmer von Estavayer 2016 bezwang im Schlussgang den Unspunnensieger 2011 Daniel Bösch. Der SKMH war mit nur zwei Schwingern sehr schwach vertreten. Dafür war die Freude über den Kranzgewinn von Ueli Hegner umso grösser.
Der 19jährige Metzger aus Siebnen dürfte sich mit seinem zweiten Kranzgewinn 2019 wohl das Ticket fürs ESAF Zug gesichert haben. Hegner wurde von der Glarner Einteilung äusserst fair behandelt und der Märchler wusste seine Chancen zu nutzen. So startete er mit einem Sieg gegen Reto Koch optimal in den Tag. Dies bescherte ihm im zweiten Gang den Eidgenossen Domenic Schneider als Gegner, gegen den Hegner unterlag. Nach einem Sieg gegen Markus Tanner unterlag Hegner im vierten Gang dem zähen Thurgauer Michael Steiner. Nach einem weiteren Erfolg gegen Leo Salnajs, besiegte Hegner im entscheidenden Duell den St.Galler Andre Büsser und holte sich damit seinen ersten Glarner Kranz im achten Rang.
Der zweite Märchler Dominik Streiff, kam während des ganzen Tages nie recht auf Touren. Auch Streiff wurde nicht überladen, aber der sonst so defensiv starke Tuggner kassierte gegen normale Kranzer unerwartete Niederlagen, die ihm jegliche Chancen auf einen Kranzgewinn raubten.
HRU
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kein Kranz am Stoos Bergfest 2019
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61. Morgartenschwinget 2019

Bei der 61. Austragung des Morgarten Schwingfest schien es von Anfang spannend zu werden. Acht Teilverbandskranzer sorgten für ein attraktives Teilnehmerfeld.
Bei sonnigem und warmen Wetter traten 79 Schwinger in den Ring. Als Favoriten galten die Basler Gäste Roger Erb und Christian Brand. Auch die Zuger Dominik Waser, Noe van Messel und Rainer Betschart hatten eine realistische Chance auf einen Spitzenplatz. Nach fünf spannenden Gängen stand ein Gast und ein Einheimischer für den Schlussgang fest. Im Sägemehl traf der 26-jährige Roger Erb auf den zwei Jahre jüngeren Walchwiler Roland Bucher.  

Trotz einigen Angriffen beider Schwinger endete die Partie nach 10 Minuten gestellt. Als lachender Dritter profitierte der Luzerner Urs Doppmann vom Unentschieden und gewann das Morgarten Schwinget. Urs Doppmann reihte zu Anfang vier Siege aneinander gegen Dominik Waser, Roland Reichmuth, Adrian Hurschler und Rainer Betschart. Danach stellte er den jungen Noe van Messel und gewann zuletzt gegen André Bürgler.
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