Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Rita Kessler durchbricht Männerdomäne an der Jassmeisterschaft

Was schon lange befürchtet wurde ist nun eingetroffen. Mit Rita Kessler gewinnt erstmals eine Frau die Jassmeisterschaft vom Schwingklub March-Höfe. Nachdem Rita Kessler an der letztjährigen Jassmeisterschaft noch im letzten Rang klassiert war, zeigte sie heuer von beginn weg einen starken Eindruck und jasste gleich reihenweise Spitzenjasser aus dem Weg.
Nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass führte sie das 32 köpfige Teilnehmerfeld bereits mit 3698 Punkten an.
In der Finalrunde mit Handjass kannte sie auch kein Pardon mit ihrem Ehemann Hans mit 3684 Punkten sowie den beiden Routiniers Daniel Mächler mit 3629 und Benno Züger mit 3532 Punkten. Auch diese Runde konnte Ria Kessler für sich entscheiden und der erster Sieg einer Frau an der Klubjassmeisterschaft war Tatsache. Ehemann Hans Kessler musste mit dem Ehrenplatz vorlieb nehmen und Titelverteidiger Balz Ulrich schaffte es dank einem Endspurt im Handjass immerhin noch auf den dritten Rang.
Auch dieses Jahr konnte den Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden. Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.
Hier die Rangliste:

Rang Name Punkte Topklassierungen der letzten Jahre

1. Kessler Rita 4270 Pte. (07/7, 06/15, 11/18, 03/20, 13/24, 12/26)
2. Kessler Hans jun. 4207 Pte. (97/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
3. Ulrich Balz 4013 Pte. (13/1, 97/3, 98/3, 02/3, 07/3, 08/3, 09/10)
4. Diethelm Albert 3993 Pte. (11/3, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10, 10/14)
5. Ulrich Hansruedi 3981 Pte. (01/1, 05/1, 12/2, 98/4, 02/4, 99/5, 04/5)
6. Züger Benno 3980 Pte. (09/1, 05/3, 00/5, 06/8, 13/10, 12/11)
7. Mächler Daniel 3970 Pte. (09/2, 11/2, 06/3, 97/4, 98/9, 99/10)
8. Nauer Andreas 3956 Pte. (03/31)
9. Ulrich Xaver 3950 Pte. (98/2, 03/4, 00/6, 08/8, 99/9, 02/9)
10a. Hasler Kilian 3904 Pte. (10/3, 13/5, 11/12, 12/12, 06/14, 07/21)
10b. Hüppin Florian 3904 Pte. (07/6, 09/6, 11/12, 12/19, 10/23, 13/23)
12. Hasler Urs 3887 Pte. (08/2, 03/3, 09/3, 99/4, 05/5, 07/5, 12/5)
13. Bruhin Fredi sen. 3824 Pte. (13/3, 05/4, 97/13, 07/13, 08/16, 11/28)
14. Diethelm Samuel 3785 Pte. (11/1, 13/12, 12/17)
15. Niederberger Gottfried 3770 Pte (09/4, 10/22, 12/22)
16. Laimbacher Alois sen. 3766 Pte. (84/1, 12/6, 04/12, 07/12, 13/13, 11/19)
17. Gemperli Guido sen. 3750 Pte. (07/1, 12/3, 08/11, 09/13, 11/16, 10/20)
18. Zeiter Hans 3713 Pte. (00/2, 11/10, 98/13)
19. Kessler Hans sen. 3702 Pte. (86/1, 92/1, 99/1, 04/1, 06/1, 10/2, 02/5)
20. Ulrich Martin 3685 Pte. (95/1, 00/1, 12/1, 13/2, 08/6, 09/7, 10/7)
21. Ulrich Roman 3658 Pte.
22. Holdener Agnes 3656 Pte. (12/10, 13/17, 11/22, 10/31)
23. Kümin Reto 3650 Pte. (06/9, 01/19, 08/22, 04/30)
24. Ulrich Manuela 3648 Pte. (12/18, 06/32, 10/32)
25. Holdener Josef sen. 3627 Pte. (13/14, 09/15, 10/26, 12/27, 11/31)
26. Laimbacher Alois jun. 3622 Pte. (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
27. Ziegler Robert 3599 Pte. (07/2, 01/3, 12/4, 05/13, 10/15, 11/20)
28. Hasler Simone 3565 Pte. (12/15, 13/16, 10/21, 11/32, 08/35)
29 Letter Wolfgang 3521 Pte. (13/6)
30. Ulrich Damian 3400 Pte
31. Bruhin Fredy jun. 3396 Pte
32. Schnellmann Jan 3224 Pte
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Schlussgang Unteriberg<br />Nötzli Bruno vs. Höfliger Andreas

Gelungener Saisonabschluss für Ausserschwyzer Schwinger

Schönstes Herbstwetter, eine vorbildliche Organisation des Schwingklub Einsiedeln, 800 begeisterte Zuschauer, der diesjährige Herbstschwingertag in Unteriberg liess keine Wünsche offen. Trotzdem fiel der Schwingeraufmarsch am letzten Freiluftschwingfest der Saison 2014 äusserst spärlich aus.

Die 40 wettkampflustigen Sägemehlakrobaten aus der Innerschweiz und Nordostschweiz liessen sich darob nicht beirren und zeigten dem Publikum attraktive Schwingkost.
Vom Schwingklub March - Höfe waren mit Bruno Nötzli, Andreas Höfliger
und Janik Keller drei Höfner Schwinger am Start. Da Nötzli als einziger Eidgenosse im Teilnehmerfeld zum Favoritenkreis um den Tagessieg gehörte, durfte man auf den Ausgang des Festes gespannt sein.

Spannender Höfner Schlussgang


Bruno Nötzli startete verhalten in den Wettkampf. Gegen Adi Steinauer trennte er sich in einem Gang ohne Höhepunkte unentschieden. Im zweiten Gang kam er gegen Roland Kälin zu seinem ersten Sieg. Danach kam der gross gewachsene Turnerschwinger so richtig in Fahrt und besiegte der Reihe nach die Muotathaler Andreas Gwerder, Silvan Betschart und um die Schlussgangqualifikation Stefan Heinzer.
Andreas Höfliger startete mit Siegen gegen Markus Effinger und Remo Betschart fulminant in den Wettkampf. Umso überraschender war, dass er im dritten Gang die Verteidigung des zähen Muotathalers Theo Blaser nicht durchbrechen konnte. Hingegen konnte er im vierten Gang den Zuger Marcel Elsener im ersten Zug bezwingen. Im fünften Gang besiegte Höfliger den zähen Turnerschwinger Roland Kälin nach einem spannenden Kampf und sicherte sich somit ebenfalls den Schlussgangeinzug.
Die auf zehn Minuten angesetzte Endausmarchung verlief äusserst spannend, die beiden Klubkameraden zeigten dem Publikum offensives Schwingen. Meist war es Höfliger der versuchte mit seinen Kurz und Hüfterangriffen Nötzli zu bezwingen. Nach vier Minuten lancierte Nötzli seinen ersten richtigen Angriff und kam dem Sieg sehr nahe. Und nach gut sechs Minuten war es soweit, mit einem kraftvollen Kurzzug beförderte Nötzli seinen Kontrahenten auf den Rücken und durfte damit seinen ersten Saisonsieg und auch seinen ersten Sieg in Unteriberg feiern. Der unterlegene Andreas Höfliger durfte sich dennoch über den Ehrenplatz und eine gelungene Leistung freuen.
Auch der dritte Höfner im Bunde durfte sich über eine gewonnene Auszeichnung freuen. Der junge Janik Keller absolvierte einen ausgeglichenen Wettkampf. Zwei Siege gegen Michael Steiner und Marco Gwerder, zwei Remis gegen Thomas Bucher und überraschend auch gegen den starken Kranzer Franz - Toni Kenel, sowie zwei Verlustpartien gegen Christian Pianta und zuletzt gegen Stefan Heinzer reichten zum zehnten Rang.
HRU
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Grandioser 77. Herbstschwingertag Siebnen

Der diesjährige Herbstschwingertag Siebnen war fast wie eine Kopie vom letzten Jahr. Herrlichstes Herbstwetter, beste Stimmung bei den 3100 Zuschauern, spannender und attraktiver Schwingsport und mit dem Pfäffikoner Eidgenossen Reto Nötzli der gleiche Sieger.

Die 135 Schwinger aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Berner Verband, wovon sieben Eidgenossen, zeigten sich nochmals von der besten Seite. Und da mehr als die Hälfte aller Teilnehmer Kranzschwinger waren, stieg erfreulicherweise auch das sportliche Niveau und machte die Siebner Auszeichnung zu einer würdigen Auszeichnung.
Mit Reto Nötzli und dem Rothenthurmer Eidgenossen Christian Schuler standen zwei Schwinger im Schlussgang die sich die Teilnahme verdient hatten. So räumten sie im Anschwingen mit Willi Graber und Stefan Burkhalter eigenhändig zwei Mitfavoriten um den Tagessieg aus dem Weg. Aber sie mussten auf dem Weg in den Schlussgang auch Punkte liegen lassen, in spannenden Gängen trennte sich Schuler im dritten gegen Armon Orlik und Nötzli im vierten gegen Mike Müllestein als ebenbürtig.

Der Schlussgang war dann relativ kurz aber spannend, weil beide Schwinger sofort den Sieg suchten. Und nach gut vier Minuten war Nötzli der Glücklichere, er konnte einen Angriff Schulers mit Hüfter kontern und am Boden in sicheren Griffen zum gültigen Resultat vervollständigen. Somit durfte der 25jährige Reto Nötzli zum zweiten Mal den Siegermuni in Empfang nehmen.

Elf Auszeichnungen für den gastgebenden Schwingklub March - Höfe.


Nebst dem Sieger zeigten auch zehn andere Schwinger des SKMH gute Leistungen und konnten sich in den Auszeichnungsrängen klassieren.
Einen Spitzenplatz sicherte sich der zweite Pfäffikoner Eidgenosse, Bruno Nötzli. Vier sichere Siege und zwei Remis gegen die Ostschweizer Martin Glaus und Armon Orlik brachten ihm den fünften Rang.
Im sechsten Rang klassierte sich der bärtige Sennenschwinger Andreas Höfliger, er erkämpfte sich vier Siege, stellte gegen den Zürcher Eidgenossen Fabian Kindlimann und verlor im Kampf um den Schlussgang gegen Christian Schuler.
Im sehr guten siebten Rang klassierte sich der junge Nichtkranzer Dominik Corvi mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Er beförderte im dritten Gang völlig überraschend den starken Ostschweizer Roger Rychen mit einem herrlichen Überwurf platt ins Sägemehl.
Einen speziellen Tag erlebte Kilian Hasler. Der Neffe von Eugen Hasler, stets mit einem schwarzweiss karierten Hemd schwingend, absolvierte sein letztes Fest. Und er schlug sich gut und holte sich drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage im neunten Rang zum letztem Mal eine Auszeichnung. Ihm wurde die Ehre zuteil den letzten Gang in seiner Karriere gegen einen absoluten Spitzenmann, Willi Graber, auszutragen. Hasler kämpfte würdig mit bis sich die Klasse des Berner Eidgenossen durchsetzte. Somit geht Kilian Hasler, 30jährig, zweifacher Familienvater und vierfacher Kranzgewinner ( 3 SZ, 1 GL ), in den schwingerischen Ruhestand.
Weiter holten sich im zehnten Rang Florian Hasler, Markus Keller und der Nichtkranzer Dominik Streiff die Auszeichnung. Vor allem Streiff überraschte, indem er dem Ostschweizer Eidgenossen Stefan Burkhalter ein Unentschieden abtrotzte.
Auch noch in den auszeichnungsberechtigten Rängen klassierten sich Albert Diethelm, Cornel Fässler und Pirmin Föhn.
HRU
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der Schwingklub March - Höfe gratuliert Balz Hauser zum 90. Geburtstag

Wenn Schwinger auf eine Reise gehen,
froh gesinnt am Morgen vor dem Car stehen,
dann sind alle fit und voll im Schwung,
Vorstand OKP`s mit freundlicher Begleitung.
Durch den Nebel kämpfend ging`s nach Dornbirn,
lustig fidel und mit viel heiterem Sinn.
Fleissig einen Schnupftabak genommen,
aus dem Rolls-Royce Museum ein Auto mitgenommen,
Auf dem Dornbirner Hausberg den Nebel vertrieben,
ab der wunderschönen Aussicht die Augen gerieben,
noch kurz die Nacht zum Tag gemacht,
dann zufrieden die Äuglein zugemacht.
In Inatura Mensch Tier und Technik näher kennengelernt,
auf dem Heimweg noch das schöne Appenzell überrennt,
alle wohlbehalten Zuhause angekommen,
und viele schöne Erinnerungen mitgenommen.
Schwingklub March - Höfe

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Drei Allweg Auszeichnungen für Ausserschwyzer Schwinger


Auch nach dem Saisonhöhepunkt Kilchberger Schwinget, wurden die Schwinger noch lange nicht wettkampfmüde. So standen beim traditionellen Allwegschwinget oberhalb von Ennetmoos 127 Aktive nochmals ins Sägemehl und boten den 2700 Zuschauern beste Unterhaltung. Im Schlussgang besiegte Lutz Scheuber Büren Adrian Steinauer Willerzell und holte sich damit das Siegesrind wie schon im Vorjahr ab.
Vom Schwingklub March - Höfe waren sieben Teilnehmer am Start, drei von ihnen konnten sich die begehrte Allwegauszeichnung sichern.
Im sehr guten vierten Rang klassierten sich die beiden Höfner Bruno Nötzli
und Andreas Höfliger. Nötzli missriet das Anschwingen, Niederlage gegen den Festsieger Scheuber und ein Remis gegen Markus Spichtig. Danach liess der gross gewachsene Turnerschwinger seine Klasse aufblitzen und besiegte der Reihe nach Remo Wallimann, Jonas Brun, Nick Alpiger und Stefan Stöckli.
Auch Höfliger
zeigte sich beim Wettkampf unterhalb des Schlachtdenkmals von seiner starken Seite. Seinen zwei Niederlagen gegen Marcel Mathis und Martin Zimmermann standen vier Siege gegen Stefan Stöckli, Roman Amgarten, Roland Bucher und Dominik Hess gegenüber.
Im achten Rang holte sich der junge Cornel Fässler
seine erste Auszeichnung auf dem Allweg. Mit drei Siegen gegen Marcel Zumstein, Andreas Odermatt und Jonas Brun, den zwei Unentschieden gegen Peter Schärli und Remo Odermatt, sowie der abschliessenden Niederlage gegen Martin Zimmermann durfte sich Fässlers Notenblatt durchaus sehen lassen.
Um einen Viertelpunkt verpasste Reto Nötzli
die Auszeichnung. Im entscheidenden letzten Gang wurde Nötzli mit Benji von Ah von der Einteilung etwas überhart angefasst! Während sich der siegreiche von Ah über den Ehrenplatz freuen durfte, wurde Nötzli sogar noch aus den Auszeichnungsrängen gedrängt.
HRU
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Auf an den Siebner Herbstschwingertag!

Am Sonntag 28. September 2014 ist es soweit, der Schwingklub March – Höfe führt wieder den traditionellen Herbstschwingertag in Siebnen durch.
Der Höhepunkt der Schwingsaison 2014 mit dem Kilchbergerschwinget ist schon wieder Geschichte, und hat im Berner Schwingerkönig Matthias Sempach einen würdigen Sieger gefunden. Mit Freuden erinnern wir uns an die Kämpfe der Gebrüder Reto und Bruno Nötzli zurück, die unseren Klub am Saisonhöhepunkt würdig vertreten haben. Die Schwingsaison 2014 geht nun langsam aber sicher zu Ende und mit dem vom SKMH organisierten 77. Herbstschwingertag Siebnen findet ein letzter grosser Leckerbissen der Sägemehlzunft statt.
Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren und das bewährte Organisationskomitee unter der Leitung von OKP Benno Züger, wird wie jedes Jahr alles daran setzen, damit sich Schwinger wie Festbesucher in Siebnen wohl fühlen werden.
Ideales Festgelände

Das Areal des MPS Siebnen ist ein idealer Standort um so ein Schwingfest durchzuführen. Ein schöner übersichtlicher Schwingplatz, Tribünenplätze, ein grosser bestuhlter Hartplatz von wo man bequem die gezeigte Schwingerarbeit übersehen kann. Sollte das Wetter mal nicht so mitspielen, findet man im grossen Festzelt beim Schwingplatz, oder in der Turnhalle des MPS genügend trockene Sitzmöglichkeiten. Fürs leibliche Wohl der Zuschauerinnen und Zuschauer, wird die mit viel Einsatz und Aufmerksamkeit geführte Festwirtschaft unter der erstmaligen Leitung von Philipp Düggelin sorgen. Sei es mit der bewährten Berner Platte zum Mittagessen in der Turnhalle, oder verschiedenste Grilladen auf dem Festplatz, mit Sicherheit werden alle eine Möglichkeit finden sich zu verköstigen. Wie immer wird den Besuchern mit Treichlern, Alphornbläser, Fahnenschwingern und Jodelklängen, auch willkommene folkloristische Unterhaltung angeboten. Ab 16,00 Uhr wird in der Turnhalle Ländlermusik mit Urgestein Hans Oetiker am Bass und seinen Musikanten aufspielen. Und auch die „Hosenlupfbar“ steht wieder bereit, um für einen gelungenen Ausklang der Saison zu sorgen.
Muni „ Florian “ sticht heraus

Dem erstmals als Gabenchef amteten Siebner Markus Koller und seinen fleissigen Mitsammlern ist es wiederum gelungen, einen prächtigen Gabentempel für die Schwinger auf die Beine zu stellen. Allem voran wieder die drei Lebendpreise. Der Siegermuni „Florian“ wurde gespendet von Peter Kohler, Hagedorn AG, Strassen- und Tiefbau Pfäffikon. Weiter das Rind „Fortuna“, dass gespendet wurde von Herbert Hasler, Hasler Bodenbeläge GmbH Galgenen und das Kalb „Montana“, gespendet von Diethelm Edi, Diethelm Bauplanung GmbH Tuggen. Mit vielen anderen schönen Gaben wird der Gabentempel schmückend abgerundet. Der Schwingklub March - Höfe bedankt sich bei allen Spendern recht herzlich.  
Wie immer wird auch das Teilnehmerfeld hochkarätig sein. Ca. 130 Schwinger aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Gäste aus dem Berner Verbandsgebiet, werden versuchen die Saison mit einem guten Ergebnis abzuschliessen. Derzeit sind sieben Eidgenossen gemeldet. Und auch viele andere starke Kranzschwinger werden in Siebnen antreten. Sie alle werden mit Sicherheit versuchen nochmals kräftig zuzupacken, um den Zuschauern ein schwingerischer Augenschmaus zu bereiten.
Der Beginn ist auf 8,30 Uhr angesetzt, ein Verschiebedatum ist nicht eingeplant und ab 6,00 Uhr kann man sich am Festtag unter der Nummer 1600 über die Durchführung des Festes informieren.
Bleibt zu hoffen dass OKP Benno Züger auch dieses Jahr wieder einen guten Draht zu Petrus findet. Der SKMH würde sich freuen möglichst viele Besucher bei uns in Siebnen begrüssen zu können.
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Beide Nötzlis im Ausstich
Reto Nötzlis Ziel war, über sechs Gänge imWettkampf zu bleiben. Obwohl er dies schaffte, zeigt er sich aufgrund zwei Niederlagen zum Schluss nicht wirklich zufrieden. Ganz anders Bruno Nötzli, der für den kranken Alexander Vonlaufen nachnominiert wurde.

Reto Nötzli wurde bei der Einteilung nicht geschont, was sich an einem «Kilchberger» aber kaum verhindern lässt.Wie am Berner Kantonalfest musste er gegen Florian Gnägi antreten, wie beim Anschwingen auf dem Brünig gegen Christian Stucki (beide gestellt). «Ich freute mich auf das Duell gegen Stucki, obwohl ich auf dem Brünig rasch verloren habe. Ich schwinge gerne mit ihm», sagte Nötzli nach dem Wettkampf. Der grösste und schwerste Athlet des Teilnehmerfelds schaffte es nicht, den Pfäffiker aus denAngeln zu heben. Nötzli verteidigte äusserst geschickt und verdiente sich so 8,75 Punkte. Dieses Resultat ist umso höher einzustufen, wenn man sich daran erinnert, wie Stucki im zweiten Gang den Nordostschweizer Michael Bless durch die Luft wirbelte und scheinbar ohne Mühe auf den Rücken wuchtete. Nach dem gestellten Gang zumAuftakt gegen Daniel Bösch wurde Stucki durch Nötzli somit definitiv zurückgebunden.
«Weiss nicht, was passiert ist»
Reto Nötzli erreichte zwar sein Ziel und blieb über sechs Gänge im Wettkampf, wirklich zufrieden war er am Ende des Tages trotzdem nicht. Durch zwei Niederlagen wurde er in der Rangliste weit zurückgeworfen. «GegenArmon Orlik wollte ich unbedingt gewinnen, auch weil ich auf der Schwägalp gegen ihn verloren hatte. Er liegt in meiner Reichweite.» Doch hatte der Gang begonnen, lag Nötzli auf dem Rücken. «Ich weiss selber nicht, was da genau passiert ist.» Die Niederlage gegen Stefan Burkhalter («er passt mir einfach nicht») beendete dann den Wettkampf Nötzlis.
Bruno Nötzli sehr zufrieden
Mehr Grund zum Lachen hatte Bruno Nötzli, und dies schon vor dem Wettkampf. Am Freitag wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass er eventuell doch am «Kilchberger» starten könne. Eigentlich war der 22-Jährige nur als Ersatzschwinger vorgesehen. Am Samstag kam dann der definitive Bescheid, dass er Alexander Vonlaufen ersetzen werde. Somit hatte Nötzli sein Saisonziel, am Jahreshöhepunkt teilnehmen zu können, also doch noch erreicht.
Nach fünf Gängen hatte Bruno Nötzli bereits fünf Eidgenossen auf dem Notenblatt. Nach zwei Gängen lag er noch zurück, steigerte sich dann aber, mit Ausnahme der gelungenen Schwägalp-Revanche von Daniel Bösch, kontinuierlich. Grosse Sprünge nach vorn machte Nötzli durch zwei abschliessende Siege. Erst gegen Urban Götte, der unmittelbar hintereinander gegen beide Nötzlis antreten musste, dann gegen Remo Käser.
Die beiden Siege spülten Nötzli bis auf den neunten Rang vor, noch vor Eidgenossen wie Christoph Bieri, Bruno Gisler oder Michael Bless. Damit bewies er, dass er seine Baisse zu Saisonmitte beenden und wieder zur guten Form zurückfinden konnte. Dies deutete Bruno Nötzli bereits mit dem starken Auftritt inklusive Kranzgewinn beim letzten Bergfest des Jahres auf der Schwägalp an. «Ich kann mit meinem Wettkampf sehr zufrieden sein», so der Turnerschwinger.
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Schwägalp Schwinget

Bruno Nötzli auf der Schwägalp ganz stark

Am letzten Bergkranzfest der Saison auf der Schwägalp wurde den 11000 begeisterten Zuschauern beste Unterhaltung geboten. Man kann sagen, dass ganz einfach alles passte! Das Wetter, die Atmosphäre, beste Organisation und ganz viel hochklassiger Schwingsport gespickt mit einigen zünftigen Überraschungen.
Unter den 90 angetretenen Schwingern entwickelte sich ein Dreikampf um Sieg und Kränze zwischen den heimischen Ostschweizer Schwingern und den Gästen aus dem Innerschweizer und Nordwestschweizer Verband.
Die einheimischen Schwinger vermochten die Gästeschwinger nicht zu halten und so standen sich im Schlussgang mit Mario Thürig und Benji von Ah zwei Gäste gegenüber. Dieser Endkampf war dann jedoch ein kurzes Spektakel, denn bereits im ersten Zug siegte Thürig mittels Wyberhaken gegen von Ah und triumphierte damit zum ersten Mal auf der Schwägalp.
Vom Schwingklub March - Höfe standen die Pfäffikoner Brüder Reto und Bruno Nötzli
im Einsatz. Und dabei brillierte dieses mal der Jüngere.
Erster Schwägalpkranz für Bruno Nötzli

Brunos Leistung am Fusse des Säntis war schlichtweg grossartig und überraschend. In letzter Zeit konnte er zwar nicht immer seine beste Leistung abrufen, doch zeigte nun er wieder einmal was er richtig drauf hat und holte sich seinen ersten Schwägalpkranz im fünften Rang!
Mit seiner gekonnten Technik bezwang Bruno im ersten Gang den Toggenburger Urs Abderhalden. Danach stellte er gegen den Bündner Pascal Hirt in einem ausgeglichenen Kampf. Im dritten Gang folgte ein schneller Sieg gegen den schwergewichtigen Thurgauer Marc Zbinden. Sein absolutes Husarenstück lieferte Bruno aber im vierten Gang gegen Daniel Bösch ab. Er liess den Ostschweizer bei seinen Angriffen gekonnt abblitzen, und ging plötzlich selber mit Kurz in die Offensive, brachte Bösch in Seitenlage und liess am Boden nicht mehr locker bis der Unspunnensieger auf dem Rücken lag. Die Sensation war perfekt!
Nun war Bruno so hoch in den Punkten, dass bei einem Sieg im fünften Gang sogar mit dem Schlussgang geliebäugelt werden konnte. Doch sein Gegner war der Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter, mit dem Bruno immer Mühe hatte. Und auch dieses Mal wurde er schnell erwischt und verlor. Nun hiess es volle Konzentration auf den letzten Gang. Sein Gegner war der Appenzeller Martin Hersche. Bruno ging resolut ans Werk und kam schon nach kurzer Zeit mit Kurz zum heiss ersehnten Erfolg. Mit diesem Sieg war sein erster Schwägalpkranz Tatsache.
Reto Nötzli klebte das Pech an den Schwinghosen.
Reto Nötzli erlebte einen undankbaren Wettkampf! Die ersten drei Gänge gegen Urban Götte, Armon Orlik und Michael Rhyner verliefen alle gleich. Reto war ständig am Drücker, schwang angriffig, war mehrmals nahe am Sieg und wurde dann knallhart ausgekontert und verlor. Von solch einem Schock am Vormittag muss man sich zuerst mal erholen. Reto machte dies aber bestens und holte in den Gängen vier und fünf gegen Sandro Schlegel und Dominik Oertig zwei schöne Plattwürfe. Nun hatte Reto sogar noch eine Chance um den Kranz zu schwingen bei optimalen Festverlauf. Doch war auch klar dass er ein hochkarätiger Gegner bekommen würde. Doch mit Fabian Kindlimann erhielt er den wohl unbequemsten aller Teilnehmer. Reto kam mit der ruppigen Schwingweise des Zürcher Oberländers überhaupt nicht zurecht, musste diesen Kampf unentschieden beenden und verpasste somit den Kranzgewinn.
HRU
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Wir gratulieren Anita und Mäge Keller - Laimbacher zur Hochzeit
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Melchseefrutt Schwinget

Auszeichnung für Dominik Streiff


An Maria Himmelfahrt wurde bei garstigen Wetterbedingungen der traditionelle Melchseefrutt Schwinget durchgeführt. 500 Zuschauer trotzten Kälte und Nässe und verfolgten wie im Schlussgang der Gasteidgenosse Thomas Zaugg nach drei Minuten den Nidwaldner Lutz Scheuber mit einem Lätz ins Sägemehl bettete und damit den Festsieg ins Emmental entführte.
Unter den 102 angetretenen Schwingern waren auch zwei aus der March. Und dabei schlug sich Dominik Streiff
aus Buttikon wacker an holte sich die Auszeichnung im achten Rang.
Der gross gewachsene Turnerschwinger hatte drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen auf seinem Notenblatt. Nach einem blitzsauberen Start mit Siegen gegen Reto Bürgi und Reto Della Torre wurde er zünftig eingeteilt. Gegen den Festsieger Zaugg sowie den starken Sepp Odermatt war Streiff chancenlos und verlor. Im fünften Gang erhielt er mit dem Berner Kurt Fankhauser nochmals ein schwerer Brocken. Diesem trotzte er aber ein beachtliches Unentschieden ab. Mit einem schönen Plattwurf zum Abschluss gegen Hans Durrer sicherte sich der Blondschopf verdient die Auszeichnung.
Ebenfalls im Einsatz stand der blutjunge Kilian Wild
aus Siebnen. Ihm gelang zwar ein schöner Sieg, doch in drei Gängen musste er noch Lehrgeld bezahlen und verpasste somit den Ausstich.
HRU
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Berner Kantonalschwingfest St. Imier

Frustrierender Ausflug in den Jura für Reto Nötzli

An dem von Florian Gnägi gewonnenen Teilverbandsfest der Berner Schwinger, erwies sich einmal mehr die Überlegenheit der Mutzen. Und dass Berner Teilverbandsboden für Gästeschwinger ungemütlich ist, sah man in der Tatsache das mit Marcel Mathis nur gerade ein Gast den Kranz erkämpfen konnte. Alle anderen Gäste und sogar der einheimische Schwingerkönig Kilian Wenger gingen leer aus!!
Am schlimmsten erwischte es den Innerschweizer Sieger Reto Nötzli
. Er verpasste ohne einen Sieg sogar den Ausstich.
Zu Beginn kreuzte er die Klingen mit dem nachmaligen Sieger Gnägi. Diese Begegnung ging verloren. Und auch gegen den Emmentaler Matthias Aeschbacher, den er auf dem Brünig noch bezwang, musste Reto unterliegen.
Im dritten Gang traf er auf Philipp Gehrig, einen wendigen Turnerschwinger. Trotz Bemühungen des Höfners konnte er keinen Siegeswurf platzieren und musste ein Remis hinnehmen. Und mit der überraschenden Niederlage im vierten Gang gegen Simon Urfer, verpasste Reto sogar den Ausstich.
Nun gilt es für Reto den Kopf nicht hängen zu lassen, jeder kann mal einen schlechten Tag einziehen und am nächsten Sonntag geht es ja auf der Schwägalp schon wieder weiter.

Spannender Schwingsport am laufenden Band

Das verlängerte Nationalfeiertags Wochenende war auch geprägt von mehreren Schwingfesten im ganzen Land. An drei Rangfesten nahmen auch Mitglieder des Schwingklubs March - Höfe ( SKMH) teil und sorgten für Furore. Ein historischer Sieg, eine Schlussgangqualifikation und etliche Auszeichnungen, war die reichhaltige Ausbeute.

Starkes Comeback von Florian Hasler mit Schlussgangteilnahme belohnt.

Das bestens organisierte Gerenschwinget in Wädenswil hätte eigentlich von der Stimmung her mehr Schwinger verdient. Doch nur 41 Schwinger wollten am Nationalfeiertag in die Schwinghosen steigen. Immerhin war der Zuschaueraufmarsch mit 600 zufriedenen Gästen erfreulich. Vom SKMH waren acht Teilnehmer am Start, fünf von ihnen erkämpften sich die Auszeichnung.
Allen voran der Wangner Florian Hasler
. Der 28 jährige Zimmermann hatte aufgrund einer Verletzung eine längere Pause einlegen müssen. Und gleich bei seinem ersten Einsatz zeigte er wieder was in ihm steckt. In der ersten Hälfte war Hasler eine Klasse für sich. Weder Roman Schnurrenberger, Sämi Meier und Marco Nägeli hatten den wuchtigen Angriffen des Märchlers etwas entgegen zu setzen. In Gang vier griff Hasler zum ersten Mal an dem Tag mit dem Thurgauer Eidgenossen Stefan Burkhalter zusammen. Von Beginn weg ging Hasler angriffig ans Werk, wurde aber vom Routinier nach Gangmitte am Boden überrollt. Im fünften Gang hielt er sich gegen Martin Schuler nicht lange auf und siegte mit einem perfekten Wyberhaken. Dank dieser Maximalnote qualifizierte sich der gross gewachsene Sennenschwinger zum ersten Mal seit 2010 ( Klöntaler Schwinget ) wieder für einen Schlussgang. In diesem traf Hasler wieder auf Burkhalter. Und wieder suchte er mit diversen Angriffen den Sieg, kam aber nicht richtig durch. Nach gut fünf Minuten musste Hasler auf einen wuchtigen Kurz Burkhalters erneut kapitulieren und den Festsieg dem Thurgauer überlassen. Trotzdem durfte Hasler mit dem dritten Rang bei seinem Comeback zufrieden sein.
Erneut einen starken Eindruck hinterliess Dominik Streiff
( Buttikon). Mit vier sicheren Siegen gegen Dominik Schlumpf, Dominik Oertig, Christian Lagler und Martin Schuler, sowie einem Unentschieden gegen Andreas Gwerder und der Niederlage gegen den Festsieger, holte er sich den tollen vierten Rang. Der 20 jährige Forstwart überraschte auch diesmal wieder positiv, vor allem bei seinem Sieg gegen den Uznacher Kranzschwinger Oertig. Aber auch im Kampf um den Schlussgang konnte er dem Eidgenossen Burkhalter lange Zeit gut Paroli bieten.
Ebenfalls eine gute Leistung gelungen ist dem Feusisberger Andreas Höfliger
. Der kräftige Standschwinger blieb unbesiegt und klassierte sich mit drei Siegen gegen Tobias Riget, Michi Hari und Dominik Schlumpf, sowie drei Unentschieden gegen den Eidgenossen Fabian Kindlimann, Martin Odermatt und Marco Nägeli im fünften Rang. Stark geschwungen hatte er gegen Kindlimann, dem er ohne Mühe ein Remis abrang.
Im achten Rang holten sich auch noch Bruno Flück
( Trachslau) und Janik Keller (Pfäffikon) die Auszeichnung. Flück hatte drei Siege, zwei Remis und eine Niederlage auf seinem Notenblatt, der junge Keller drei Siege, zwei Niederlagen und eine Punkteteilung.
2015 fällt der Gerenschwinget definitiv aus, da der organisierende Schwingklub Zürichsee linkes Ufer am 10. Mai das Zürcher Kantonalschwingfest in Wädenswil organisiert.

Reto Nötzli schafft erneut Historisches!

Am Sonntag fand unter anderem auch der traditionelle Rickenschwinget statt. Unter den 116 angetretenen Schwingern waren ein Grossteil der Nordostschweizer Elite und Gäste aus Ausserschwyz vorhanden. Und die 3300 Zuschauer konnten mitverfolgen, wie der 25 jährige Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli
erneut zu einem Paukenschlag ausholte. Nötzli war klar der beste Schwinger auf dem Platz. Mit vier sicheren Siegen gegen den Eidgenossen Gerry Süess zum Auftakt, Marco Good, Simon Kid und Tobias Krähenbühl, sowie einem unterhaltsamen Remis gegen einen weiteren Eidgenossen Stefan Burkhalter, qualifizierte sich der Höfner Turnerschwinger verdient für den Schlussgang. Dort stellte sich mit dem Lokalmatador Martin Glaus ein dritter Eidgenosse in den Weg. Aber nicht lange, nach nur einer Minute Kampfdauer bezwang Nötzli seinen Gegner mit Wyberhaken und holte damit als erster Schwinger des SKMH den Festsieg auf dem Ricken. Ein historischer Moment!! Aber nicht nur der Festsieger überzeugte, auch als Mannschaft waren die Ausserschwyzer Schwinger stark, klassierten sich doch alle in der vorderen Ranglistenhälfte.
So klassierten sich Markus Keller, Pirmin Föhn
und Florian Hasler im guten achten Rang. Keller blieb unbesiegt und hatte drei Siege und drei Unentschieden auf seinem Notenblatt. Föhn und Hasler konnten beide drei Siege, zwei Remis und eine Niederlage vorweisen.
Im zehnten Rang platzierten sich Cornel Fässler
und Bruno Nötzli. Auch sie hatten ein gleich gutes Notenblatt vorzuweisen und holten sich je drei Siege, zwei Niederlagen und eine Punkteteilung.

Die Jungen reüssierten auf dem Urnerboden.

Aber auch auf dem Urnerboden wurde geschwungen. 1000 Zuschauer verfolgten wie die 98 angetretenen Schwinger aus der Innerschweiz und dem Glarnerland um den Festsieg kämpften. Dabei standen sich im Schlussgang Stefan Arnold und Markus Spichtig gegenüber, wobei der Urner Arnold dass bessere Ende für sich behielt. Vom SKMH waren vier Wettkämpfer am Start, wobei sich die jungen Janik Keller, Dominik Streiff und Roman Ulrich wacker schlugen und sich die Auszeichnung erkämpften. Bestklassierter Ausserschwyzer war Janik Keller. Mit drei Siegen, zwei Remis und der Niederlage zuletzt gegen den erfahrenen Urner Elias Kempf klassierte er sich im zehnten Rang. Keller brachte es zudem fertig, mit David Wyrsch einen ganz zähen Kranzschwinger zu besiegen.
Dominik Streiff platzierte sich mit drei Siegen, einem Remis und den Niederlagen gegen Martin Zimmermann und zuletzt gegen den Eidgenossen Bruno Müller im elften Rang.
Der Wollerauer Roman Ulrich holte sich zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dank dem Remis im letzten Gang gegen den Urner Kranzschwinger Armin Indergand, fand er gerade noch im letzten auszeichnungsberechtigten Rang Unterschlupf.
HRU
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Keine Kränze auf dem Brünig

An dem bestens besuchten Brünigschwinget waren es vor allem die Berner die den Ton angaben. Sie holten sich mit Kilian Wenger den Festsieg und auch am meisten Kränze.
Vom Schwingklub March - Höfe war das Höfner Trio Reto
und Bruno Nötzli, sowie Andreas Höfliger am Start. Alle drei verpassten den Brünigkranz klar und klassierten sich gemeinsam im 16. Rang.
Reto Nötzli hatte mit Sicherheit das härteste Programm der drei Ausserschwyzer zu absolvieren. Zu Beginn durfte er sich mit dem Berner Hünen Christian Stucki messen. Doch schon nach wenigen Augenblicken musste Reto sich der gewaltigen Urkraft des Kilchbergsiegers beugen. Nach zwei schnellen Siegen gegen Stefan von Büren und Matthias Aeschbacher war er bei Wettkampfhälfte noch voll auf Kranzkurs. Der eigentliche Knackpunkt des Tages war der vierte Gang gegen den Ostschweizer Fredi Kohler. Um sich eine gute Ausgangslage für den Kranzausstich zu schaffen, war ein Sieg gefordert. Reto war ständig im Angriff, konnte aber Kohlers Verteidigung nicht knacken, gestellt. Nun war klar dass er im fünften Gang einen namhaften Gegner bezwingen musste, um im Rennen um die Kränze zu bleiben. Sein Gegner war der Eidgenosse Fabian Kindlimann. Reto kam mit der ruppigen Schwingart des Zürchers überhaupt nicht zurecht und musste wieder einen gestellten Gang hinnehmen. Und im letzten Gang gegen Remo Käser kam auch noch Pech dazu. Nachdem er den Kampf dominierte, bekam er bei einem Brienzer vorwärts Angriff zu viel Schwung und anstatt einem Plattwurf zu seinen Gunsten, kam Reto selber unter die Räder.
Bruno Nötzli schwang mit dem nachmaligen Schlussgangteilnehmer Matthias Glarner an. Lange konnte er den Kampf ausgeglichen gestalten, bis er auf einen Kurzzug des Berners doch noch verlor. Im zweiten Gang entpuppte sich sein Gegner als ganz unbequemer. Richard Tschanz hing Bruno ständig in den Beinen und so hatte er keine vernünftige Chance auf einen siegbringenden Wurf, gestellt. Darauf hin wurde der Jurassier Mael Staub schnell mit Kurz bezwungen. Im vierten Gang war es wieder ein Leichtgewicht das Bruno zur Verzweiflung brachte. Der St.Galler Marco Good liess sich einfach nicht bezwingen, mit seinen Beinangriffen brachte er Bruno selber noch in Bedrängnis. Auch dieser Gang endete resultatlos. Im fünften Gang hiess sein Gegner Stefan Burkhalter. Gegen den Thurgauer Eidgenossen hielt sich Bruno zuerst gut, bis er frech zu gerade Kurz anzog und in einen Kreuzgriff Konter des Ostschweizers lief. Mit einem schönen Sieg zum Abschluss mittels Kurz gegen den Berner Heinz Habegger, beendete Bruno seinen Wettkampf.
Andreas Höfliger startete fulminant in seinen Wettkampf. Markus Reust wurde per Kurz schon nach wenigen Augenblicken abgefertigt. Im zweiten Gang überraschte Höfliger viele Schwingkenner, indem er den Sieger des Ob-Nidwaldner Kantonalen, Martin Zimmermann mit Kurz und Nachdrücken auf den Rücken berförderte. In den Gängen drei und vier bekam er es mit zwei Berner Eidgenossen zu tun. Während er Willi Graber alles abverlangte und erst nach zäher Gegenwehr unterlag, verlor er gegen Bernhard Kämpf nach wenigen Sekunden. Mit einem Sieg im fünften Gang hätte auch Höfliger noch um den Kranz kämpfen können, doch trennte er sich in einem offenen Duell mit Matthias Aeschbacher unentschieden. Zuletzt unterlag Andreas noch gegen den mehrfachen Schweizermeister im Ringen , Werner Suppiger.
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 Turnerschwinger Dominik Streiff zeigte nach einer Verletzungspause eine starke Leistung.

Am Samstag fand im Glarner Bergparadies Klöntal der traditionelle Bergschwinget statt. Das Schwingfest wurde inmitten der majestätischen Bergwelt und direkt am prächtigen Klöntalersee durchgeführt, ein wahrhaftiger Schmaus für Aug und Seele.

In den vergangenen Jahren wurde dieses Schwingfest von den Schwingern eher ein wenig vernachlässigt, doch am Samstag wurde das OK von den zahlreichen Schwingern förmlich überrascht. Bei heissesten Temperaturen trafen sich über hundert Schwinger und Jungschwinger aus der Nordostschweiz und dem Kanton Schwyz zum friedlichen Wettkampf.
Vom Schwingklub March - Höfe
waren acht Schwinger am Start, vier von ihnen erkämpften sich verdient die Auszeichnung. Da auch die Gebrüder Nötzli am Start waren, durfte man auch mit dem Festsieg liebäugeln, doch eine Schlussgangteilnahme blieb ihnen verwehrt. So standen mit Roger Rychen und Ursin Battaglia zwei Ostschweizer in der Endausmarchung. In dieser war der Glarner Rychen gegen den Bündner siegreich und gewann somit den Klöntaler Schwinget.
Bestklassierter vom SKMH war im dritten Rang Reto Nötzli.
Nötzli blieb mit vier Siegen und zwei Remis unbesiegt. Gegen Ruedi Eugster im ersten und Michael Rhyner im fünften Gang, war der Höfner zwar ständig am Drücker, konnte aber den siegbringenden Wurf nicht landen. Somit verpasste er den Schlussgang knapp. Gegen die vier Kranzer Ursin Battaglia, Pirmin Gmür, Dominik Oertig und Beat Vogel, machte Nötzli nicht lange Federlesens und gewann sicher.
Pirmin Föhn
wurde für seine gute Leistung mit dem vierten Rang belohnt. Nach vier Gängen hatte er drei Siege gegen Hanspeter Kamer, Manuel Breitenmoser, Christian Jöhl, sowie ein Unentschieden gegen Ruedi Eugster auf seinem Notenblatt. Im Kampf um den Schlussgang traf er dann auf Roger Rychen. Die beiden gross gewachsenen Sennenschwinger lieferten sich ein spannendes Duell, wo Föhn nach Gangmitte auf einen Kreuzgriff des Glarners unterliegen musste. Im letzten Gang bezwang Föhn noch den aufstrebenden Pirmin Gmür und sicherte sich somit einen Spitzenplatz.
Nach einer Verletzungspause griff Dominik Streiff
erstmals wieder ins Geschehen ein. Und er zeigte eine sehr starke Leistung, mit vier Siegen und zwei Unentschieden ging er ohne Niederlage vom Platz und klassierte sich im fünften Rang. Obwohl noch Nichtkranzer, wurde er im ersten Gang mit dem Kranzschwinger Reto Bleiker eingeteilt. Streiff liess sich darob nicht beirren und bezwang seinen Gegner sicher. Nach einem weiteren Sieg gegen Kaspar Rutz, sorgte er mit den zwei Remis gegen die Kranzer Peter Horner und Christian Bernold noch mehr für Aufsehen. Mehrmals brachte er die stärker eingestuften Gegner an den Rand einer Niederlage. Nach vier Gängen hatte er schon ein enormes Pensum vorzuweisen. Im Ausstich zeigte sich die Einteilung gegenüber dem Märchler Turnerschwinger als äusserst fair! Mit Christian Pianta und Daniel Kunz erhielt er zwei lösbare Aufgaben, welche Streiff dann auch resolut nützte.
Im siebten Rang klassierte sich Bruno Nötzli
. Mit drei Siegen und drei Remis blieb auch er ohne Niederlage. Die Siege gegen Hanspeter Kamer, Christian Bernold und Franz Freuler fielen überzeugend aus. Bei seinen drei Punkteteilungen gegen Michael Rhyner, Roger Rychen und Martin Streuli war Nötzli zwar bemüht zum Erfolg zu kommen, aber man merkte dass bei seinen Zügen ein wenig die Explosivität fehlte.
Joel Kessler
und Fredi Bruhin verpassten zwar die Auszeichnung, sammelten aber wertvolle Erfahrung. Pech hatten Robin Nauer und Cornel Fässler, sie schieden beide infolge Unfall aus. Besonders für Fässler wars bitter, trumpfte er doch zuvor gross auf.
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Rigischwinget

Dunkle Rigiwolken über Bruno Nötzli und Andreas Höfliger


Der vom Urner Eidgenossen Andi Imhof überzeugend gewonnenen Rigischwinget, war mehr oder weniger total verregnet und auch für die Aktiven des Schwingklubs March - Höfe eine trostlose Geschichte. Es fing schon schlecht an vor dem Anschwingen. Waren doch aufgrund von Verletzungen und Krankheit nur zwei anstatt vier SKMH Schwinger am Start. Der nach gemeldete Bruno Nötzli
sowie Andreas Höfliger erwischten aber leider keinen guten Tag und verpassten beide ohne einen Sieg den Kranzausstich.
Bruno
traf im ersten Gang auf Mario Thürig. In einem offenen Kampf kam auch er zu Chancen, wurde dann aber von einem Wyberhaken Thürigs erwischt und platt bezwungen. Gegen Benno Käslin erwarteten die meisten Zuschauer wohl einen Sieg. Doch Bruno kam nicht auf Touren und musste gegen den sich geschickt verteidigenden Nidwaldner stellen. Im dritten Gang gegen Sepp Odermatt machte Bruno mächtig Dampf, kam zu guten Siegeschancen, doch wollte ihm der entscheidende Wurf einfach nicht gelingen. Mit dem Messer am Hals hatte er nun gegen den Thurgauer Tobias Krähenbühl anzutreten. Bruno kam mit dem Schwingstil seines Gegners überhaupt nicht zurecht und konnte seine Schwünge nie richtig an den Mann bringen. Der starke Ostschweizer wurde mit seinen Angriffen sogar selber noch gefährlich, bis er zur allgemeinen Überraschung Bruno bezwingen konnte. Durch diese Niederlage verpasste Bruno leider den Ausstich.
Nicht viel besser erging es Andreas
. Beat Wickli im Anschwingen dominierte er zwar, doch der siegbringende Wurf wollte ihm nicht gelingen. Gegen Stefan Gasser im zweiten Gang musste er nicht lange leiden und verlor rasch. Auch gegen Christian Bernold im dritten Gang war Andreas ständig am Drücker, fand aber kein Siegesrezept. Und auch im vierten Gang musste er nach einem angriffig geführten Kampf gegen Remo Betschart stellen, und schied aus.
Klar war dass die beiden Höfner unter Wert geschlagen wurden, denn mit etwas mehr Wettkampfglück wäre mehr drinnen gelegen.
HRU
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Reto Nötzli triumphiert sensationell am Innerschweizerischen

Der 6.Juli 2014 wird als historischer Tag in die Geschichtsbücher des Schwingklubs March - Höfe eingehen. Nicht einer der vielgenannten Favoriten, sondern völlig überraschend der 24 jährige Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli holte sich am Innerschweizerischen Schwingfest in Cham vor 8500 begeisterten Zuschauern den Siegeskranz ab!! Somit geht erstmals seit 20 Jahren wieder ein Innerschweizer Sieg in unsere Gefilde.  
Im Schlussgang besiegte der vielseitige Turnerschwinger den zweiten Überraschungsmann des Tages, den einheimischen Pirmin Reichmuth nach neun Minuten Kampfdauer mit innerem Haken und Nachdrücken am Boden und feierte somit seinen ersten Kranzfestsieg!

Verhaltener Start

Am Morgen rechnete wohl noch keiner damit dass Reto Nötzlis 21. Kranzgewinn mit einem derart  totalen Überraschungscoup verbunden sein wird.
Im Anschwingen traf der leidenschaftliche Ländlermusikant auf den Ob-Nidwaldner Kantonalfestsieger Martin Zimmermann. In einem auf Biegen und Brechen geführten Duell, mit heissen Siegeschancen auf beiden Seiten, trennten sich die Beiden als ebenbürtig. Danach folgte ein hart erkämpfter Sieg gegen den Obwaldner Stefan Langensand. Mit einem Blitzsieg im dritten Gang gegen das Entlebucher Nachwuchstalent Joel Wicki, deutete der Höfner so richtig an dass mit ihm zu rechnen ist. Und mit dem anschliessenden sicheren Sieg gegen den Zuger Remo Betschart preschte er zum ersten Mal an dem Tag in die absolute Spitzengruppe ein.

Nötzlis Willensleistung im fünften Gang

Im fünften Gang hiess sein Gegner Bruno Müller. Gegen den routinierten Zuger Eidgenossen Müller hatte Nötzli schon mehrmals anzutreten und immer Mühe gehabt. Auch in diesem Duell wurde Nötzli aufs äusserste gefordert und musste sich sogar vehement im Bodenkampf  gegen eine drohende Niederlage wehren. Doch kurz vor Schluss konnte er den Zuger mit einem blitzschnellen Angriff überraschen und bezwingen. Und mit der erhaltenen Maximalnote hatte  Reto Nötzli die Schlussgangqualifikation auf sicher.

Schlussgang an Spannung kaum zu überbieten

Die Schlussgangpaarung Reto Nötzli gegen Pirmin Reichmuth war nicht nur ein Duell zweier talentierter junger Ausnahmekönnern, nein sie drückte dem Fest irgendwie den Stempel auf. Es gab viele Überraschungen und man merkte wie die Jungen gewaltig nachdrückten.
In der auf zwölf Minuten angesetzten Endausmarchung war die Spannung greifbar! Trotzdem versuchten es beide immer wieder zum Erfolg zu kommen. Mehrmals wechselten sich die Angriffe ab, Szenenapplaus und Anfeuerungsrufe von den Tribünen erfolgten, bis Reto Nötzli mit seinem Siegeswurf in der neunten Minute uns erlöste.

Kompletter Familientriumph

Unter den 228 angetretenen Schwingern waren 13 Teilnehmer vom Schwingklub March-Höfe mit von der Partie. Nebst dem Festsieger konnte sich auch der zweite Eidgenosse vom SKMH Bruno Nötzli mit vier Siegen und zwei Remis im sechsten Rang mit dem begehrten Kranz krönen lassen. Der jüngere der Nötzli Brüder startete mit einem Unentschieden gegen den sehr defensiv eingestellten Luzerner Eidgenossen Alain Müller. Trotz allen Bemühungen konnte er dessen Verteidigung nicht durchbrechen. Sein Sieg im zweiten Gang gegen den wehrhaften Luzerner Damian Egli war ein hartes Stück Arbeit. Danach war es wieder ein Luzerner der Nötzli mit seiner defensiven Einstellung forderte, Lukas Schärli liess sich einfach nicht bezwingen und hängte dem Höfner das zweite Unentschieden an. Nach dem Mittagessen liess Nötzli seine Klasse aber aufblitzen. Mit explosiven Zügen bezwang er der Reihe nach Martin Bättig. Andreas Odermatt und im Kampf um den Kranz mit Stefan Arnold einen der derzeit stärksten Urner. Mit dieser Leistung hat sich Bruno Nötzli seinen dritten Saisonkranz vollends verdient.
Aber auch Andreas Höfliger und Cornel Fässler
zeigten einen starken Wettkampf, wurden jedoch nicht belohnt.
Höfliger startete mit einer Niederlage gegen den starken Zuger Franz Föhn. Danach drehte der gross gewachsene Sennenschwinger mächtig auf und besiegte die Kranzer Peter Gasser, Beat Theiler und Markus Schnider. Dazu trotzte er dem Eidgenossen Alain Müller ein Remis ab. Mit diesem Notenblatt durfte er auf eine faire Chance im Kampf um den Kranz hoffen, doch mit Alexander V
onlaufen erhielt er einen äusserst starken Gegner zugeteilt, gegen den er auch nach kurzer Zeit verlor.
Fässler konnte zwar nicht mehr um den Kranz schwingen, doch er zeigte einen sehr starken Wettkampf. Im Anschwingen durfte er zwei Siege gegen Roger Koch und völlig überraschend auch gegen den sehr starken Nidwaldner Lutz Scheuber feiern. Dazu stellte er im dritten Gang gegen den Eidgenossen Alain Müller. Am Nachmittag verliess ihn jedoch das Glück. Niederlage nach guten Siegeschancen gegen Andre Muff und ein Unentschieden gegen Dominik Waser. Damit war der junge Draufgänger Fässler aus dem Kranzrennen gefallen. Trotzdem zeigte er Moral und besiegte zum Schluss mit Michael Gassmann einen weiteren Kranzer.
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Wir gratulieren
Markus und Daniela Koller - Rickenbacher zur Hochzeit
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Michaelskreuzschwinget ob Root

Ehrenplatz für Bruno Nötzli


Am Sonntag fand bei besten Bedingungen oberhalb von Root der traditionelle Michaelskreuzschwinget statt. 1100 hoch gepilgerte Zuschauer beobachteten die Schwingerarbeit der 127 angetretenen Sportler aus der Innerschweiz. Im Schlussgang standen sich der Nidwaldner Eidgenosse Marcel Mathis und der Zuger Jungstar Pirmin Reichmuth gegenüber. Dabei liess der Favorit Mathis nichts anbrennen und siegte nach 3,30 Min. mittels Fussstich.
Als einziger Vertreter des Schwingklub March - Höfe war der Eidgenosse Bruno Nötzli
am Start. Dabei gelang ihm mit einem feinen zweiten Rang eine gute Leistung.
Zu Beginn verlor er das Duell mit dem späteren Sieger Mathis, danach landete er zwei sichere Siege gegen Simon Stadelmann und Samuel Reber. Nach dem Remis gegen den defensiv eingestellten Pius Schärli hatte er keine Chancen mehr auf den Tagessieg. Doch die beiden abschliessenden Siege gegen den Zuger Martin Zimmermann und Andreas Schöpfer brachten ihn wieder weit nach vorne. Mit diesem Ergebnis zeigte Bruno Nötzli dass er aufs Innerschweizerische Schwingfest in Form ist.  

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Abendschwinget Baar

Dritter Platz für Reto Nötzli


Am Freitagabend fand in Baar der traditionelle Abendschwinget statt. Bei angenehmen Bedingungen nutzten 88 Schwinger aus der Innerschweiz und dem Gastklub Rapperswil und Umgebung die Gelegenheit einmal unter Flutlicht zu schwingen.
Nicht etwa einer der beiden anwesenden Eidgenossen Reto Nötzli oder Martin Glaus machten das Rennen um den Tagesssieg, sondern der Zuger Nachwuchsmann Pirmin Reichmuth triumphierte. Im Schlussgang bezwang er den Urner Stefan Arnold nach zwei Minuten mit Übersprung. Somit durfte er bereits seinen dritten Saisonsieg feiern. Allerdings verursachte die Einteilung einige Male ein Stirnrunzeln, so wurde unter anderem der aufstrebende Chamer Reichmuth vor einem Duell mit den anwesenden Eidgenossen verschont.
Der Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli
war diesmal der einzige Vertreter des Schwingklub March - Höfe. Ihm gelang ein guter Wettkampf und belegte mit dem dritten Rang ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Im Anschwingen kriegte es der Turnerschwinger mit zwei Urnern zu tun. Gegen Stefan Arnold setzte es eine überraschende Niederlage ab. Danach wurde Andreas Arnold jedoch sicher bezwungen. In der Folge kam der Höfner in einen Lauf und besiegte der Reihe nach Christoph Moos, Martin Amgarten und Marcel Bieri. Es fehlte ihm nicht viel zur Schlussgangteilnahme. Mit einem abschliessenden Sieg wäre sogar der Ehrenlatz drinnen gelegen. Unverständlicherweise wurden im letzten Gang die beiden Schwyzer Nötzli und Bruno Linggi gepaart, da wären auch noch andere Varianten möglich gewesen! In diesem Duell gab es keinen Sieger und die Punkte wurden geteilt.
Mit diesem guten Ergebnis holte sich Reto Nötzli Selbstvertrauen für das kommende Innerschweizer Schwingfest.  
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Zwei Kränze für Schwingklub March - Höfe am Pfingstwochenende

Nach dem Morgartenschwinget vom Pfingstsamstag ging gestern Pfingstmontag das schwingintensive Wochenende mit dem Stoosschwinget und dem Glarner Kantonalschwingfest in Linthal weiter. Dabei konnte der SKMH zwei schöne Kranzgewinne feiern.

Ehrenplatz für Reto Nötzli auf dem Stoos

Bei dem von den Bernern Kilian Wenger und Christian Stucki gewonnenen Stoosschwinget standen zwei Schwinger vom SKMH im Einsatz.
Dabei gelang dem Pfäffikoner Eidgenossen Reto Nötzli
mit dem grandiosen zweiten Rang eine absolute Topleistung!
Mit einem blitzsauberen Start mit Siegen gegen Bernhard Kämpf und Simon Brodard brachte sich der wieselflinke Turnerschwinger in die Spitzengruppe. Im dritten Gang bremste er mit einem gestellten Duell gegen den späteren Sieger Schwingerkönig Kilian Wenger dessen Siegeszug. Nötzli war der einzige der dieses Kunststück vollbringen konnte. Mit einem sicheren Sieg gegen Samuel Dind wahrte er sich noch die Chance für den Schlussgangeinzug. Im Kampf um den Schlussgang stellte sich ihm aber der amtierende Schwingerkönig Matthias Sempach in den Weg. In einem langen Kampf forderte Nötzli dem König alles ab, bis er sich letztendlich doch noch geschlagen geben musste. Mit dem abschliessenden Sieg gegen Adrian Dober liess sich Nötzli die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und durfte sich ab seinem gewonnenen Stooskranz erfreuen.
Auch der zweite Ausserschwyzer Cornel Fässler
zeigte einen starken Wettkampf. Fässler ereichte zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen. Hauptsächlich am Vormittag überraschte der Altendörfler viele. Mit dem unerwartenden Sieg gegen Stefan Gasser gelang ihm eine zünftige Überraschung. Vor allem weil Gasser zuvor noch König Sempach locker ein Unentschieden abtrotzte. Durch diesen Sieg befand sich der junge Fässler plötzlich in der Spitzengruppe und er traf am Nachmittag auf lauter starker Gegner gegen die er chancenlos war und verlor. Trotzdem darf Fässler mit seiner Leistung zufrieden sein.

Kilian Hasler doppelt nach am Glarner

Aber auch im Glarnerland wurde am Pfingstmontag um Kränze gekämpft. In Linthal fand das Glarner Kantonalschwingfest statt, dass von Unspunnensieger Daniel Bösch gewonnen wurde. Der SKMH war als Gastklub mit sechs Athleten vertreten.
Dort zeigte der Schübelbachner Kilian Hasler
wie unbeschwert und gut er momentan drauf ist und feierte mit dem sechsten Platz seinen zweiten Kranzgewinn in dieser Saison nach dem Schwyzer. Hasler startete mit einem Remis gegen den unbequemen Adrian Oertig. Danach wurde Reto Schlegel sicher bezwungen. Im dritten Gang traf er auf den späteren Festsieger Bösch. Hasler musste nicht lange leiden und verlor rasch. Diese Niederlage steckte er gut weg und bezwang im vierten Gang Manuel Breitenmoser. Im fünften Gang wurde der wendige Sennenschwinger einem weiteren Härtetest unterzogen, sein Gegner war der Eidgenosse Reto Holdener. Und in diesem Kampf lieferte Hasler sein Husarenstück ab. Schon nach kurzer Zeit erwischte er den Favoriten mit Wyberhaken und die Überraschung war perfekt. Mit grosser Spannung wartete Hasler nun auf seinen letzten Gegener um den Kranz. Die Einteilung anerkennte dessen vorgängig gute Leistung und er erhielt mit Mauro Gartmann eine faire Chance. Der co Technisch Leiter des SKMH war voll konzentriert und ging resolut ans Werk. Mit einem sicheren Sieg durfte er sich über seinen ersten Glarner Kranz freuen.   
Mit Andreas Höfliger, Bruno Nötzli und Bruno Flück
konnten noch drei weitere Ausserschwyzer um die Kränze schwingen, aber das Glück war ihnen nicht hold.
Besonders hart erwischte es Höfliger. Er zeigte gegen den Eidgenossen Urban Götte einen tollen Kampf und verlor erst sechs Sekunden vor dem Ablauf der Zeit. Ein Unentschieden hätte wohl zum Kranz gereicht. Und so ergab sich das tragische Szenario dass Götte mit diesem Sieg den Ehrenplatz auf sicher hatte und Höfliger mit leeren Händen da stand.
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Morgartenschwinget

An historischer Stätte gekämpft


Am Pfingstsamstag fand unterhalb des Schlachtdenkmals der traditionelle Morgartenschwinget statt.
80 Schwinger aus dem ISV Gebiet, wovon fünf Athleten vom Schwingklub March - Höfe, zeigten den 550 anwesenden Zuschauern ihr Können.
Gewonnen wurde das Schwingfest vom Chamer Nachwuchstalent Pirmin Reichmuth. Der grossgewachsene Sennenschwinger dominierte nach Belieben und besiegte alle seine Gegner, zuletzt im Schlussgang auch Beat Theiler Unterägeri.
Vom SKMH konnten sich der Kranzschwinger Cornel Fässler,
Janik Keller und Dominik Streiff die Auszeichnung erkämpfen.
Cornel Fässler
zeigte einen gelungenen Wettkampf und blieb unbesiegt. Den drei Siegen gegen Armin Reichmuth, Remo Wallimann und Stefan Binggeli, stehen drei Unentschieden gegen Beat Theiler, Remo Betschart und Daniel Betschart gegenüber. Dies reichte zum guten fünften Rang.
Im siebten Rang findet man den jungen Janik Keller
. Er siegte gleich viermal, was ihm an einem Aktivschwingfest noch nie gelungen ist. Mit seiner ausgeklügelten Technik beförderte er Beat Suter, Remo Wallimann, Roland Reichmuth und Koni Gut auf den Rücken. Gegen die Kranzer Carlo Gwerder und Beat Theiler zog er noch den Kürzeren und verlor.
Den zehnten und letzten auszeichnungsberechtigten Rang belegte Dominik Streiff
. Nach vier Gängen war der Blondschopf dank drei Siegen gegen Dominik Hess, Christoph Moos und Marco Reichmuth, sowie der Niederlage gegen den späteren Sieger Pirmin Reichmuth, noch weit vorne platziert. Im Ausstich ging ihm jedoch der Schwung abhanden und er verlor gegen Stefan Ettlin und trennte sich von Christian Bieri als ebenbürtig.
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Pfannenstiel - Schwinget ob Meilen

Drei Auszeichnungen vom Pfannenstiel nach Ausserschwyz entführt


An Auffahrt fand oberhalb von Meilen der traditionelle Pfannenstiel - Schwinget statt.
Bei angenehmen Wetterbedingungen zeigten die zum Wettkampf angetretenen 73 Schwinger aus der Nordostschweiz und Innerschweiz den 1100 angereisten Zuschauern beste Unterhaltung.
Im Schlussgang trafen der Thurgauer Senior Eidgenosse Stefan Burkhalter und der grossgewachsene Gasterländer Tobias Riget aufeinander. Da keinem ein siegbringender Wurf gelingen wollte, endete das Finale unentschieden. Dadurch konnte der Zürcher Eidgenosse Fabian Kindlimann den alleinigen Festsieg erben.
Vom Schwingklub March - Höfe
waren vier Athleten am Start von denen sich drei die begehrte Auszeichnung sichern konnten. Mit etwas mehr Glück wäre auch eine Schlussgangteilnahme drinnen gelegen.
Den ausgezeichneten zweiten Rang erkämpfte sich der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli.
Der wieselflinke Turnerschwinger startete fulminant. Er brachte das Kunststück fertig den fast nicht zu bezwingenden Fabian Kindlimann auf den Rücken zu legen. Im zweiten Gang fand er gegen Tobias Riget jedoch kein passendes Mittel und musste stellen. Es folgte ein sicherer Sieg gegen Roman Rüegg, ehe im vierten Gang der defensiv eingestellte Adrian Oertig ihm ein zweites Remis einbrockte und damit Nötzlis Schlussgangträume platzen liess. Mit zwei überzeugenden Siegen im Ausstich sicherte sich Nötzli jedoch den glänzenden Ehrenplatz.
Nur einen Rang dahinter klassierte sich Andreas Höfliger
. Der gross gewachsene Sennenschwinger zeigte dass er auch ohne Bart zu Bestleistungen fähig ist. So beförderte er im Anschwingen Stefan Bickel ins Sägemehl und gegen Stefan Burkhalter trennte er sich als ebenbürtig. Nach zwei überzeugenden Siegen gegen Dominik Bösch und Remo Büchler war Höfliger wieder in der Spitzengruppe anzutreffen. Im Kampf um die Schlussgangqualifikation zog er allerdings gegen Tobias Riget den Kürzeren. Mit einem abschliessenden Sieg gegen Dominik Schlumpf sicherte sich der Feusisberger verdient ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Im neunten Rang sicherte sich der Bächer Dominik Corvi die Auszeichnung. Der Turnerschwinger startete mit einem Remis gegen Mathias Braun und einem Sieg gegen Lucien Weibel. Gegen den späteren Festsieger Fabian Kindlimann wehrte er sich nach Kräften, musste sich aber geschlagen geben. Mit zwei schönen Siegen gegen Dominik Bösch und Tobias Burkhart, sowie einem Unentschieden gegen den Kranzer Paul Korrodi, erkämpfte sich Corvi verdient die Auszeichnung.
Weniger Wettkampfglück hatte hingegen Bruno Flück
der mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis die Auszeichnung um einen halben Punkt verpasste.
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Urner Kantonal Erstfeld

Keine Kränze aus dem Urnerland


Am Sonntag wurde das Urner Kantonalschwingfest in Erstfeld durchgeführt.
Mit dem Rothenthurmer Christian Schuler als Gast fand das Fest einen würdigen Sieger.
Schon nach gut einer Minute bezwang er im Schlussgang den Zuger Bruno Müller mit Kurz und feierte seinen ersten Sieg an einem Urner.
Vom Schwingklub March - Höfe waren mit Reto Nötzli,
Pirmin Föhn und Dominik Streiff drei Athleten als Gastschwinger am Start.
Doch keinem von ihnen wollte ein Kranzgewinn gelingen, ja sie wurden zum Teil von der Urner Einteilung sehr hart angefasst und damit regelrecht aus den Kranzrängen gedrängt!
Reto Nötzli startete mit einem Remis gegen Andi Imhof, in dem Gang verhielten sich beide eher passiv. Im zweiten Gang fertigte er jedoch den Schlussgangteilnehmer vom Ob-Nidwaldner Melk Britschgi im Schnellverfahren ab. Auch Damian Kempf im dritten wurde zügig bezwungen. Im vierten Gang gegen den Konterschwinger Stefan Gisler, schlug sich Reto selber. Er war ständig am Drücker, kam zu guten Chancen. In der letzten Minute griff er nochmals mit vollem Risiko an und wurde vom Urner prompt ausgekontert.
Im fünften Gang schraubte er den gwirbligen Christian Gisler ( Sohn des ehemaligen Spitzenschwingers Adelbert Gisler) sicher auf den Rücken. Der eigentliche Hammer folgte dann aber im letzten Gang. Sein Gegner war Alexander Vonlaufen, mehrfacher Kranzfestsieger. Mit einer Neun bei einem gestelltem Gang hätte es Reto zum Kranz gereicht. So ging er auch mit einer angriffigen Taktik in den Gang. Zweimal war Reto nahe am Sieg, doch bei einem weiterem Angriff lief er dem Nidwaldner in einen Konter und verlor. Aus der Traum vom Urner Kranz.
Auch Dominik Streiff wurde von der Einteilung nicht geschont. Nach einem perfektem Start mit Siegen gegen Fabian Bissig und Marcel Zumstein, stellte er im Ausschwingen gegen die starken Kranzschwinger Lutz Scheuber und Toni Omlin ohne einmal arg in Bedrängnis zu kommen. Im fünften Gang wurde Dominik mit Marco Lussi gleich nochmals ein starker Kranzer vorgesetzt. Die Ausgangslage war klar, nur mit einem Sieg würde er im Kranzrennen dabei bleiben. Dominik ging volles Risiko und hatte auch seine Chancen, doch im Bodenkampf wurde er vom Nidwaldner bezwungen. Danach war die Luft draussen so dass er im letzten Gang gegen Koni Gut nochmals ein Unentschieden hinnehmen musste.
Als frischgebackener Kranzschwinger stieg Pirmin Föhn in den Wettkampf. Pirmin erlebte einen Fehlstart, Remis gegen Marco Wyrsch und eine Niederlage gegen Sepp Odermatt. Nach zwei sicheren Siegen gegen die Nichtkranzer Markus Niederberger und Severin Küchler, hiess sein Gegner im fünften Gang Andi Imhof. Gegen den Eidgenossen war Pirmin chancenlos und verlor rasch. Somit war der Traum von einem weiteren Kranz geplatzt und auch im letzten, bedeutungslosen Gang gegen Silvan Michel setzte es eine eher überraschende Niederlage ab.
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Wir gratulieren Karin und Flo Hasler - Dobler zur Hochzeit
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91. Schwyzer Kant. Schwing- und Älplerfest Muotathal 18. Mai 2014

Schlussgangteilnahme und vier Kränze für Schwingklub March - Höfe


Bei herrlichstem Vorsommerwetter fand am Sonntag  das bestens organisierte Schwyzer Kantonalschwingfest im Muotathal statt. Das Muotathaler OK und seine fleissigen Helfer liessen sich vom im Vorfeld miserablen Wetter nicht entmutigen und stellten mit viel Eifer auf der Stumpenmatt einen idyllischen Festplatz her. Über 200 Schwinger aus der ganzen Innerschweiz und dem Kanton Bern, unter anderen mit dem Schwingerkönig von Frauenfeld 2010 Kilian Wenger, traten zum friedlichen Wettkampf an. Der Festsieg ging an den Gersauer Eidgenossen Andreas Ulrich. Ulrich war eine Klasse für sich und siegte hoch überlegen. Rekordverdächtige 5200 Zuschauer verfolgten wie Ulrich im Schlussgang gegen den Pfäffikoner Eidgenossen Bruno Nötzli antrat. Dieser konnte sich erfreulicherweise zum zweiten Mal nach 2010 in Lachen für die Endausmarchung an einem Schwyzer qualifizieren. Die Beiden lieferten sich einen offenen und spannenden Kampf. Doch nach 7 Min, 45 platzierte Ulrich einen perfiden Fusstich, drückte Nötzli die Brücke ein und konnte sich damit zum ersten Mal als Sieger an einem Schwyzer ausrufen lassen.
Die Athleten des Schwingklubs March – Höfe ( SKMH) stiegen topmotiviert in die Zwilchhosen, den man hatte nach dem durchzogenen Zuger Fest noch eine Scharte auszuwetzen. Mit vier Kranzgewinnen gelang zwar eine deutliche Steigerung. Doch wenn man bedenkt dass vor dem letzten Gang gleich zehn Athleten des SKMH noch um einen Kranzgewinn kämpfen konnten, durfte man sich auch mehr Kränze erhoffen.
Schlussgangteilnahme von Bruno Nötzli
Bruno Nötzli kommt immer besser in Fahrt und zeigte einen Top Wettkampf. Mit vier sicheren Siegen gegen Pascal Nietlisbach, Stefan Heinzer Steinen, Adrian Andermatt und Thomas Bisig, sowie dem Remis gegen den Schwingerkönig Kilian Wenger, qualifizierte er sich verdient für den Schlussgang. Vor allem im gestellten  Duell gegen Wenger überraschte Nötzli viele. Anfänglich zwar noch in der Defensive, steigerte er sich im Kampf plötzlich und dominierte den Schwingerkönig deutlich, so dass er die Zuschauer förmlich von den Sitzen riss. Trotz der Schlussgangniederlage belegte er den feinen dritten Platz und durfte als Lohn ein Rind in Empfang nehmen.
Seinen ersten Saisonkranz erschwang sich Reto Nötzli.
Der Eidgenosse startete mit einem Remis gegen den Luzerner Eidgenossen Martin Suppiger, den er mehrheitlich dominierte. Danach bezwang er Beat Kenel, Remo Kälin und Christoph Moos. Vor allem gegen den Nichtkranzer Kälin musste Nötzli hart kämpfen für den Sieg. In allerletzter Sekunde gelang ihm noch der entscheidende Wurf. Im fünften Gang gegen den Favoriten Adi Laimbacher gelang Nötzli eine tolle Leistung. Er forderte dem mehrfachen Eidgenossen alles ab und verlor erst kurz vor Ablauf der Zeit. Allerdings wurde zuvor ein gültiges Resultat zugunsten Nötzlis nicht anerkannt. Mit einem abschliessenden Blitzsieg gegen den jungen Daniel Betschart landete der Turnerschwinger auf dem guten sechsten Rang.
Einen Tag den er wohl sein ganzes Leben nicht vergessen wird, erlebte Pirmin Föhn. Mit einer starken Leistung erkämpfte sich der Höfner seinen ersten Kranz im siebten Rang. Föhn musste harte Zeiten durchmachen bis er jetzt als 26 jähriger in die erlauchte Gilde der Kranzschwinger aufsteigen durfte. Als junger talentierter Draufgänger machte er schon früh auf sich aufmerksam. Sein Aufstieg wurde aber durch eine rätselhafte Viruserkrankung gestoppt, da er fast drei Jahre deswegen nicht schwingen konnte. Nun machte sich sein unermüdlicher Wille bezahlt. Föhn startete mit zwei schnellen Siegen gegen David Ruhstaller und Geni Schelbert. Mit dem Remis gegen Thomas Zemp und dem Sieg gegen Carlo Gwerder legte der gross gewachsene Sennenschwinger den Grundstein zu seinem Erfolg. Die Niederlage gegen Marcel Bieri war verkraftbar, denn er hatte noch genügend Punkte auf seinem Notenblatt. Im alles entscheidenden letzten Gang konnte Föhn seinen Gegner Daniel Nussbaumer nach hartem Kampf besiegen und über seinen ersten Schwingerkranz jubeln.
Was Durchhaltewillen ist dies bewies der technische Leiter 2 des SKMH Kilian Hasler! Neun !! Jahre waren vergangen seit seinem letzten Kranzgewinn. Nun durfte er sich endlich wieder einmal mit dem achten Rang ab einem gewonnenen Eichenlaub erfreuen. Hasler startete durchzogen in den Wettkampf, zwei Unentschieden gegen Carlo Gwerder und Beat Theiler. Mit zwei hart erkämpften Siegen gegen Marco Reichmuth und Adrian Andermatt brachte er sich wieder zurück ins Rennen um die Kränze. Im fünften Gang gab es jedoch einen Dämpfer, er konnte die Niederlage gegen Remo Betschart nicht verhindern. Vor dem letzten Gang war klar dass nur eine Maximalnote ihm zum Kranz reichen würde. So ging Hasler im entscheidenden Kampf gegen Mike Gisler resolut zur Sache und kam schon nach kurzer Zeit zum ersehnten Plattwurf.
Mit Andreas Höfliger, Markus Keller, Markus Koller, Cornel Fässler, Roman Ulrich und dem blutjungen Joel Kessler kämpften sechs weitere Schwinger des SKMH um den Kranz. Ihnen wollte aber ein abschliessender Sieg aber  nicht gelingen, und verpassten somit den erhofften Kranzgewinn.

Zuger Kantonal Schwingfest in Unterägeri

Mit einem blauen Auge davon gekommen!!


Mit dem Zuger Kantonalschwingfest in Unterägeri ist die Kranzjagd in der neuen Saison in der Innerschweiz so richtig lanciert worden.
Bei schönem aber kühlem Wetter traten 186 Schwinger zum Kampf um das begehrte Eichenlaub an. Die Besetzung war hochklassig, so das schon früh klar war dass es einige prominente Opfer geben würde, die am Abend leer ausgehen würden.
3100 Zuschauer konnten mitverfolgen wie sich im Schlussgang die zwei Favoriten Christian Schuler Rothenthurm und Andreas Ulrich Gersau gegenüberstanden. Dabei gelang Schuler nach knapp sechs Minuten mittels Kurz der siegbringende Wurf und er konnte damit seinen ersten Kranzfestsieg in der Saison 2014 einfahren.
Die Athleten vom Schwingklub March - Höfe gingen mit einigen Erwartungen an den Start, obwohl jedem klar war dass das Zuger immer seine eigenen Tücken kennt! Und auch dieses Jahr wurden wieder einige Schwinger des SKMH vom Zuger Einteilungskampfgericht überhart angefasst.
Und so entwickelte sich im Verlauf des Wettkampfs für die meisten ein gnadenloser Abnützungskampf. Nur mit viel Glück und einer tiefen Kranzquote konnte eine totale Bruchlandung verhindert werden.
Zwei glückliche Kränze für SKMH durch Bruno Nötzli
und Andreas Höfliger.
Schon nach fünf Gängen zeigte der knallharte Wettkampf seine Spuren, man musste davon ausgehen dass nur der Feusisberger Andreas Höfliger sicher um die Kränze schwingen kann. Die beiden Eidgenossen Bruno und Reto Nötzli aus Pfäffikon hatten deutlich weniger Punkte auf ihrem Konto. Alle anderen Schwinger des SKMH waren zu diesem Zeitpunkt definitiv aus dem Kranzrennen.
Im neunten Rang erkämpfte sich Bruno Nötzli den Zuger Kranz. Der Vormittag missriet im vollends, Niederlage gegen den Obwaldner Stefan Gasser und zwei Remis gegen den zähen Alex Schuler, sowie den talentierten Nichtkranzer Ralf Schelbert. Am Nachmittag wurde Nötzli von der Einteilung gnädig behandelt, er erhielt mit Christian Lagler, Thomas Schuler und Stefan Scheuber lauter Nichtkranzschwinger, welche er sicher bezwang und sich so den Kranz sicherte.
Bei Andreas Höfliger war es total anders, er konnte sich mit einem ganz starken Notenblatt über den Kranz im zehnten Rang freuen, auch wenn er zuletzt von der tiefen Kranzlimite profitierte.
Zu Beginn besiegte er den starken Toni Diener, ehe er sich gegen den nur auf Konter schwingenden Stefan Gisler als gleich stark trennte. Im dritten Gang kassierte Höfliger gegen den späteren Festsieger Christian Schuler eine schnelle Niederlage. Anschliessend liess er zwei Siege gegen Nico Klauser und den starken Pirmin Küttel folgen und brachte sich damit in eine gute Ausgangslage. Im entscheidenden letzten Gang traf er auf Marcel Bieri. Höfliger suchte vehement den Sieg, wurde aber vom Zuger noch ausgekontert und verlor. Somit musste er noch ziemlich zittern ehe er sich über den Kranz freuen durfte.
Reto Nötzli
lieferte einen durchzogenen Wettkampf ab. Im Anschwingen gab es ein Remis gegen Erich Fankhauser sowie eine Niederlage gegen Franz Föhn. Nach zwei sicheren Siegen gegen Pascal Bösch und Daniel Inderbitzin, sündigte Nötzli im fünften Gang! Gegen den Nichtkranzer Daniel Grab wollte ihm der Siegeswurf nicht gelingen, gestellt. Somit war klar dass Nötzli nur mit einer Maximalnote eine geringe Kranzchance hatte. Doch konnte er seinen Gegner im letzten Gang, Werner Suppiger, ein mehrfacher Schweizermeister im Ringen nicht bezwingen. Damit verpasste Nötzli den Kranz.
Von den übrigen SKMH Athleten kam der junge Höfner Dominik Corvi
mit drei Siegen und drei Niederlagen am nächsten an die Kranzränge heran, doch hatte er schon vor dem letzten Gang zuwenig Punkte um die Kränze zu schwingen.
HRU
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Abendschwinget Küssnacht

Bis in die Nacht geschwungen!


Am vergangenen Samstag befand sich das Rigidorf Küssnacht ganz im Schwingerfieber!
Vom Morgen bis in die Nacht hinein wurde im Sägemehl hart um die begehrten Auszeichnungen gekämpft.

Vor 600 Zuschauern kämpften den Tag hindurch bei trockenem Wetter die zukünftigen " Bösen" im Rahmen des Jungschwingertages um die begehrten Zweige und am Abend griffen die 102 angetretenen Aktiven bei ziemlich starkem Regen ins Geschehen ein.
Die Qualität des Teilnehmerfeldes durfte sich durchaus sehen lassen, waren doch mehrere Eidgenossen und aussergewöhnlich viele Kranzschwinger aus der Inner-, Nordost- und Nordwestschweiz am Start.
Mit dem Rothenthurmer Christian Schuler fand das Fest denn auch einen würdigen Sieger. Auf dem Weg in den Schlussgang räumte der kräftige Sennenschwinger mit den unbequemen Eidgenossen Fabian Kindlimann und Marcel Mathis eigenhändig zwei Mitfavoriten auf den Tagessieg aus dem Weg. In diesem traf Schuler auf den entfesselten Muotathaler Überraschungsmann Carlo Gwerder. Dieser brachte ebenfalls das Kunststück fertig, den ansonsten fast nicht zu bezwingenden Marcel Mathis auf den Rücken zu drehen.
Das Finale wurde dann zu einer kurzen Geschichte, Schuler suchte resolut die Entscheidung und bettete den Muotathaler Sennenschwinger schon nach knapp einer Minute mit Lätz ins Sägemehl.
Von den sechs teilnehmenden Athleten des Schwingklubs March - Höfe erkämpften sich deren drei die Auszeichnung.
Der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli
holt sich nach seiner längerer Ferienpause weitere Wettkampfpraxis. Das Anschwingen missriet dem grossgewachsenen Junglandwirt jedoch gründlich. Niederlage nach einem turbulenten Gang gegen Marcel Mathis und ein Remis gegen den schwergewichtigen Zuger Dominik Waser. Danach besann sich Nötzli seiner Qualitäten und legte vier Siege in Serie hin, zuletzt gegen die Kranzer Pirmin Ulrich und Markus Spichtig. Mit diesem versöhnlichen Abschluss sicherte sich der Turnerschwinger mit dem dritten Platz ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste.
Mit dem neunten Platz klassierten sich die beiden Höfner Pirmin Föhn und Dominik Corvi
ebenfalls noch in den auszeichnungsberechtigten Rängen. Sie zeigten beide solide Schwingerarbeit ohne jedoch eine grössere Überraschung gegen einen Kranzschwinger zu landen.
Nun ist die Zeit der Frühjahrsfeste vorbei, schon am nächsten Sonntag geht es am Zuger Kantonalen in Unterägeri um die allseits begehrten Kränze. Bleibt zu hoffen dass die Schwinger des SKMH dann in Bestform antreten können.
HRU
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Frühjahrsschwinget in Pfäffikon

Christian Schuler siegt wieder in Pfäffikon


Bei trockenem und nicht zu kühlem Wetter fand am Ostermontag das vom Schwingklub March – Höfe (SKMH) bestens organisierten Frühjahrsschwinget Pfäffikon statt.
Trotz der unsicheren Wetterprognosen entschied sich das OK unter der Führung von Daniel Corvi den Frühjahrsschwinget auf der Seeanlage in Pfäffikon abzuhalten. Ein Entscheid der richtig war, denn der Anlass konnte bei angenehmen Bedingungen durchgeführt werden.
Die 117 angetretenen Schwinger aus dem Innerschweizer und Nordostschweizer Verband, darunter vier Eidgenossen, zeigten den 800 erschienen, begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer hochstehende, rassige Schwingerkost und etliche spannende Zweikämpfe. Der Wettkampf lebte von der Ausgeglichenheit, so dass die Spannung um den Tagessieg bis zuletzt erhalten blieb.

Und wieder Christian Schuler
Von den Favoriten auf den Festsieg machte der  26jährige Rothenthurmer Christian Schuler, einen starken Eindruck und setzte sich trotz eines gestellten Schlussgangs gegen den aufstrebenden Chamer Pirmin Reichmuth an die Spitze. Bis zur Wettkampfhälfte überzeugte Schuler mit drei kraftvollen Plattwürfen gegen Franz Föhn, Markus Koller und Peter Elsener. Im Eidgenossenduell gegen Bruno Nötzli kam sein Expresszug mit einem Remis jedoch ins stocken. Zwar dominierte Schuler anfangs den Kampf, doch gegen Gangende wurde Nötzli brandgefährlich und nur der Sekundenzeiger der Kampfrichteruhr verhinderte eine Niederlage Schulers. Um die Schlussgangqualifikation fertigte er den zweiten Höfner Eidgenossen Reto Nötzli im Eilzugstempo ab. Im unentschieden verlaufenen Schlussgang suchte Schuler trotz der guten Ausgangslage vehement den Sieg, musste aber zweimal die Gefährlichkeit von Reichmuth spüren, als er auf dessen Konter nur knapp  einer Niederlage entging.
Der 19jährige Chamer Pirmin Reichmuth wurde nach seinem Sieg am eigenen Frühjahrsschwinget besonders aufmerksam beobachtet. Und wieder überzeugte der grossgewachsene Newcomer. Zuerst besiegte er Roger Rychen und im zweiten Gang fasste er gegen Bruno Nötzli eine Niederlage die keineswegs zwingend war. Mit sicheren Siegen gegen Christian Lagler, Pirmin Föhn und Markus Koller  qualifizierte er sich für die Endausmarchung.

Starke Gastgeber
Die Athleten des SKMH zeigten sich der Aufgabe gewachsen, und überzeugten durch mehrheitlich starke Auftritte. So konnten sie sich
15 Auszeichnungen für den Gastgeberklub erkämpfen. Mit Reto und Bruno Nötzli, kämpften gleich zwei einheimische Schwinger im fünften Gang um die Schlussgangqualifikation. Aber beide verfehlten dieses Ziel durch gestellte und verlorene Gänge. Mit abschliessenden Siegen klassierten sich Bruno im dritten Rang und Reto im Vierten. Mit einem guten Wettkampf platzierten sich Kilian Hasler im fünften, sowie Cornel Fässler, Andreas Höfliger und Markus Keller im sechsten Rang. Pirmin Föhn holte sich nach starkem Wettkampf den siebten Rang. Mit guten Leistungen erkämpften sich auch noch Roman Ulrich, Guido Gemperli, Jannik Keller, Markus Koller, Bruno Flück, Tobias Bürgi, Philipp Fleischmann und Joel Kessler die begehrte Auszeichnung. Mit dieser guten Mannschaftsleistung kann man sagen, dass die Athleten vom organisierenden Schwingklub March – Höfe ihr Potenzial bestens ausgeschöpft haben.


 

Frühjahrsschwinget steht vor der Tür
Bald ist es soweit, am Ostermontag 21. April führt der Schwingklub March – Höfe
den bestens bekannten Frühjahrsschwinget in Pfäffikon durch. Das Schwingfest findet bei schönem Wetter auf der Seeanlage Pfäffikon und bei schlechtem Wetter in der Reithalle Eulenhof in Freienbach statt. Beginn ist jeweils um 10,45 Uhr. Ab 8,00 Uhr kann man unter der Telefonnummer 1600 erfahren, wo das Schwingfest abgehalten wird.
Das bestens bewährte Organisationskomitee unter der Führung von OK- Präsident Daniel Corvi, wird wie immer alles unternehmen, damit die hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer, sowie auch die Schwinger ein zufriedenes Frühjahrsschwinget erleben dürfen. Fürs leibliche Wohl wird mit genügend Speis und Trank gesorgt sein, wobei beim Frühjahrsschwinget, die von der Bäckerfamilie Erich und Käthy Schnyder Horgen hergestellten traditionellen Käseschnitten der grosse Schlager sind.
Folkloristische Unterhaltung
Ein Schwingfest ist nicht nur schwingen, selbstverständlich darf auch die Folklore nicht fehlen. Auch dafür hat das OK gesorgt. Mit dem Jodelklub Lueg is Land Wollerau, den Fahnenschwingern Bruno Bänziger und Hanspeter Barmettler, dem Alphorntrio Märchlergruäss und der Ländlerkapelle Aubriggruess mit Urgestein Hans Oetiker am Bass, wird den Festbesuchern ein gemütliches Rahmenprogramm geboten.
Starkes Teilnehmerfeld
Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind rund 120 Schwinger gemeldet, und auch die Qualität des Teilnehmerfeldes darf sich sehen lassen, da fast ein Drittel der Athleten Kranzschwinger sind. Allerdings ist eine genaue Meldeliste derzeit nicht möglich, da im Frühjahr viele Schwinger sich jeweils kurzfristig zu einer Teilnahme entschliessen. Jedoch sind derzeit fünf Eidgenossen, mehrere Festsieger und  Teilverbandskranzer  gemeldet. Es sticht kein eigentlicher Kronfavorit heraus, somit ist Spannung im Kampf um den Tagessieg garantiert. Die Schwyzer entsenden mit Titelverteidiger Christian Schuler einen Top Schwinger der jederzeit in der Lage ist ein Schwingfest für sich zu entscheiden. Aber auch weitere Kranzschwinger wie Roland Kälin, Philipp Schuler, Adrian Forster, Beat Kenel und der unbequeme Franz-Toni Kenel  werden für interessante Schwingerkost sorgen. Die Zuger sind mit dem Eidgenossen Bruno Müller, Franz Föhn (Sieger in Pfäffikon 2012) , Willi Schillig, Peter Elsener, Remo Betschart, Armin Reichmuth und Pirmin Reichmuth gut vertreten. Vor allem Pirmin Reichmuth ist als Geheimtipp besonders zu beachten. Der grossgewachsene, drahtige Sennenschwinger hat vor kurzem in Cham sein erstes Schwingfest gewonnen. Die Ob- Nidwaldner entsenden den Kranzer Lukas von Laufen. Aus dem Nordostschweizer Verband ist der überraschende Eidgenosse von Burgdorf Reto Holdener gemeldet. Auf ihn darf man sicher gespannt sein, er ist ein absoluter Stimmungsschwinger und machte an den letzten Festen jeweils eine gute Figur. Weiter sind Peter Horner, Roger Rychen, Tobias Riget, Remo Ackermann und der junge Martin Odermatt die bekanntesten Namen die gemeldet sind.
Starke March – Höfe Mannschaft

Die Aktiven des SKMH haben Heimvorteil und wollen versuchen sich best möglichst in Szene zu setzen. Und wer weis, vielleicht gibt es gar wieder einmal einen einheimischen Sieger in Pfäffikon. Angeführt werden sie von den Eidgenossen und Mitfavoriten auf den Tagessieg Reto und Bruno Nötzli.  Sie werden unterstützt von den Gebrüder Kilian und Florian Hasler, Markus Keller, Andreas Höfliger, den jungen Kranzern Michael Gemperli und Cornel Fässler, sowie dem unverwüstlichen Kämpfer Albert Diethelm. Aber auch die Nichtkranzer Pirmin Föhn, Dominik Streiff, Bruno Flück, und Roman Ulrich gilt es zu beachten. Sie alle werden versuchen ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen.
Alles in allem darf man sich auf einen spannenden Frühjahrsschwinget mit hochstehendem Schwingsport freuen. Bleibt zu hoffen dass Petrus ebenfalls ein Schwingerfreund ist und uns angenehmes Frühlingswetter beschert. HRU


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Kilian Hasler, kariertes Hemd, war an diesem Wochenende der beste Märchler Schwinger.

Doppeleinsatz für Märchler Schwinger

Die regionalen Frühlingsschwingfeste laufen auf Hochtouren, so dass am vergangenen Samstag gleich zwei Wettkämpfe mit Märchler Beteiligung stattfanden.
In Amden fand der Rapperswiler Verbandsschwingertag statt.
84 motivierte Schwinger aus der Nordostschweiz und dem Kanton Schwyz zeigten den 650 in den Kurort Amden gepilgerten Zuschauern ihr Können.
In einem von totaler Ausgeglichenheit geprägtem Wettkampf, mit mehreren klingenden Namen, qualifizierten sich letztendlich zwei Rückkehrer für den Schlussgang. Unspunnensieger Daniel Bösch Sirnach, setzte sich nach 2,30 Minuten mit Kreuzgriff gegen den Lokalmatador Martin Glaus Schänis durch und feierte somit seinen ersten Saisonsieg. Den musste er allerdings teilen, da Philipp Schuler Rothenthurm mit einer Maximalnote in letzten Gang noch zu Bösch aufschloss.
Von den fünf angetretenen Märchler Schwingern erkämpften sich drei die begehrte Auszeichnung.  Bestklassierter Schwinger des SKMH war Kilian Hasler
im 6. Rang mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Ihm gelang es dem Eidgenossen Stefan Burkhalter einen ebenbürtigen Kampf zu liefern und bezwang unter anderen den Kranzschwinger Manuel Hofstetter.
Mit den genau gleichen Gängen sicherte sich Markus Keller
Altendorf die Auszeichnung im 7. Rang.
Bei seinem ersten Einsatz in der neuen Saison zeigte er wieder einmal seine Unberechenbarkeit. Nach einem Remis zu Beginn gegen den starken Michael Rhyner holte er zwei sichere Siege was ihm die Paarung gegen Raphael Zwyssig einbrachte. Gegen den Appenzeller Eidgenossen musste Keller jedoch unterliegen. Nach einem weiteren Sieg gegen den starken Kranzer Remo Büchler, erhielt er im letzten Gang von der Einteilung eine faire Offerte auf einen Spitzenrang. doch gegen den Nichtkranzer Marco Good wollte ihm der siegbringende Wurf nicht gelingen, gestellt.
Mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis sicherte sich Bruno Flück
im 8. Rang ein weiteres Mal die Auszeichnung. Flück hatte diesmal ein eher einfaches Pensum zu bestreiten, immerhin trotzte er als Nichtkranzer dem einzigen Kranzer auf seinem Notenblatt, Beat Wickli, ein Unentschieden ab.
Härter erwischte es Dominik Streiff
, der die Auszeichnung um einen Viertelpunkt verpasste.
Er kämpfte gut und trotzte unter anderem dem Teilverbandskranzer Mario Schneider ein Remis ab. Noch grössere Verwunderung löste Streiff im letzten Gang aus. Im Kampf um die Auszeichnung hiess sein Gegner Fredi Kohler. Dieser hat schon Schwingfeste gewonnen und gilt als einer der stärkeren Nordostschweizer. Doch auch von ihm liess sich Streiff nicht bezwingen, was ihn aber in der Rangliste zurück warf.

In Sursee fand der Surenthaler Frühjahresschwinget statt. Gut 800 Zuschauer konnten die Schwingerarbeit der122 Athleten aus der Innerschweiz und dem Aargau mitverfolgen.
Die Luzerner Spitzenschwinger konnten nicht verhindern dass mit Mario Thürig und Lutz Scheuber zwei Gäste im Schlussgang standen. In diesem sicherte sich nach gut fünf Minuten  der Aargauer Eidgenosse Thürig den Sieg mit Wyberhaken.
Vom SKMH waren vier Schwinger im Einsatz, hauptsächlich Nachwuchsleute.
Und von ihnen sicherte sich der Wollerauer Roman Ulrich
im 12. Rang seine erste Auszeichnung in diesem Jahr. Auf seinem Notenblatt waren drei Siege und eben so viele Niederlagen. Im ersten Gang musste er unten durch, danach legte Ulrich aber drei Siege in Serie hin. Darunter gegen den Kranzschwinger Christian Koch, den er mit einer blanken Zehn abfertigte. Dies brachte ihm im fünften Gang die Begegnung mit dem Luzerner Eidgenossen Alain Müller ein. Gegen den Routinier blieb er chancenlos und verlor. Zuletzt im Kampf um einen vorderen Rang erhielt er eine faire Chance, konnte diese aber nicht nutzen und unterlag gegen Roman Fellmann.
HRU




 
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