Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Pfannenstiel Schwinget 25. Mai 2017
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Luzerner Kantonales Malters (21. Mai 2017)

Bruno Nötzli gewinnt das 98. Luzerner Kantonale Schwingfest in Malters. Im Schlussgang bodigte Nötzli den Entlebucher Marco Fankhauser. Für Nötzli ist es der erste Sieg an einem Kranzfest überhaupt.

Bruno Nötzli startete bereits am Morgen sehr gut in das Luzerner Kantonalfest. Als Einziger der Spitzenschwinger gewann er seinen ersten Gang. Dies gegen den Eidgenossen René Suppiger. Danach setzte Nötzli seine Serie fort. Einzig gegen Damian Egli gab es einen Gestellten.
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sechs Kränze für die Schwinger des Schwingklub March - Höfe  
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                                                                                                       Der Schwingklub March - Höfe gratuliert Bernadette und This Gemperli - Fässler zur Hochzeit (13.05.2017)
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Erfolgreiche Ausserschwyzer am Ob. und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Beckenried  (7.Mai 2017)

Die diesjährige Kranzfestsaison entwickelt sich für die Schwinger vom Schwingklub March – Höfe (SKMH) prächtig! Wie schon vor Wochenfrist am Zuger konnten wieder vier Eichenlaubgewinne bejubelt werden, für zwei Höfner bedeutete dies sogar eine Premiere.

Mit Spannung erwartete man den Ausgang des zweiten Kantonalfestes innerhalb des ISV Gebietes. Und wie am Zuger war der sportliche Verlauf gespickt mit zahlreichen saftigen Überraschungen. Wer hätte schon gedacht, dass mit den Eidgenossen Mike Müllestein und Alex Schuler, sowie den Kranzfestsiegern Lutz Scheuber und Adrian Steinauer gleich vier namhafte Schwinger leer ausgehen würden.

Der Kampf um den Tagessieg war spannend bis zuletzt, so konnten sich gleich drei Schwinger den ersten Rang teilen. Der Rothenthurmer Christian Schuler erlebte das gleiche Schicksal wie am Zuger. Überragend in den ersten fünf Gängen wurde Schuler im Schlussgang noch abgefangen. Diesmal vom Sörenberger Joel Wicki. Mit seinem Schlussgangerfolg schloss der Entlebucher zu Schuler auf und belegte zuletzt den Rang 1a, vor Schuler 1b und dem Luzerner Eidgenossen Rene Suppiger 1c.

Der SKMH war mit sieben Athleten am Vierwaldstättersee vertreten. Sie zeigten eine eindrückliche Mannschaftsleistung. Sechs vom Ausserschwyzer Team konnten vor dem letzten Gang noch um die begehrten Kränze schwingen und vier von ihnen standen am Abend als glückliche Kranzgewinner da.

Daniel Schilter aus Wilen bei Wollerau wird dieses Fest wohl seine Lebtage nicht mehr vergessen! Sein erster Kranzgewinn war für alle eine riesige Überraschung, dass er mit dem dritten Rang auch noch einen absoluten Spitzenplatz belegte, machte das Erstaunen noch grösser. Der 28jährige Höfner, Sohn des ehemaligen Kranzschwingers Meinrad Schilter ist ein schwingerischer Späteinsteiger. Beruflich bedingt kam er anfangs kaum zu einem regelmässigen Training. Zwar machte er in letzter Zeit immer Fortschritte, doch sein Kranzgewinn kam wohl auch für ihn überraschend. Schilter startete schlichtweg fulminant. Mit drei Siegen gegen Hansruedi Ming, Raffael Zimmermann und den starken Kranzer Simon Zimmermann grüsste der gemütliche Sennenschwinger mit dem Punktemaximum als Halbzeitleader. Gegen die erfahrenen Kämpfer Armin Muff und Stefan Arnold zog der Höfner den Kürzeren. Im entscheidenden Kampf um den Kranz bezwang Schilter den jungen, talentierten Obwaldner Ueli Rohrer und stieg damit in die Gilde der Kranzschwinger auf.

Im glänzenden vierten Rang klassierte sich der Reichenburger Cornel Fässler. Der Blondschopf startete mit einem Sieg gegen Michael Gassmann, ehe er dem ehemaligen Kranzfestsieger Martin Zimmermann ein Remis abtrotzte. Das Unentschieden gegen den jungen späteren Kranzgewinner Michael Zurfluh war nicht eingeplant. Mit dem Sieg gegen Christian Ming machte der Märchler wieder Boden gut. Und es kam noch besser für Fässler, nach einer weiteren Zehn gegen Fabian Gassmann war er bereits nach fünf Gängen kranzsicher. So konnte er die abschliessende Niederlage gegen den Eidgenossen Marcel Mathys gut verkraften.

Mit dem Pfäffikoner Janik Keller erkämpfte sich ein weiterer Schwinger des SKMH sein erstes Eichenlaub. Der 21jährige, zähe Kämpfer startete mit einem Sieg gegen Michael Ettlin. Danach holte er mit seiner guten Verteidigung zwei Remis gegen die Kranzer Ruedi Käslin und Adrian Gander. Mit zwei Siegen gegen Raffael Zimmermann und Benjamin Gander brachte sich Keller in eine gute Position für den letzten Gang. In diesem traf er auf den jungen, talentierten Michael Zurfluh. Dieser befand sich den ganzen Tag jeweils in der Spitzengruppe. Mit einem überraschenden Erfolg kürte sich Keller zum Kranzschwinger, und auch dem jungen Urner reichte es trotz Niederlage dank seines Punktepolsters zum Kranzgewinn. Damit belegte Keller zuletzt unbesiegt den guten fünften Rang.

Der vierte Kranzgewinner für den SKMH war der Feusisberger Andreas Höfliger. Der Höfner holte sich den zweiten Saisonkranz im sechsten Rang. Höfliger startete mit einem Remis gegen Simon Zimmermann. Danach besiegte er Christian Ming 2 und Cyrill Brügger, ehe er gegen den Eidgenossen Marcel Mathys untendurch musste. Im fünften Gang bezwang Höfliger Markus Durrer. Und im letzten Gang lieferte er sich gegen den Luzerner Michael Müller ein spannendes Gefecht, das resultatlos ausging. Dank der Note neun reichte dies beiden Schwingern zum begehrten Kranz.

Mit Dominik Streiff und Joel Kessler schwangen noch zwei weitere Märchler um den Kranz. Der Tuggner Streiff schwang den ganzen Tag sehr gut, er konnte aber im letzten Gang die Verteidigung des Luzerners Niklaus Scherer nicht durchbrechen und verpasste damit den Kranz hauchdünn. Der Siebner Kessler verlor im letzten Gang gegen den Obwaldner Stefan Gasser und musste das Eichenlaub seinem Gegner überlassen.  HRU
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Auszeichnungen für Huber und Hegner am Roteborger Schwinget.  (7. Mai 2017)

Oberhalb von Rotenburg wurde der Roteborgerschwinget ausgetragen. Dabei holte sich der Tuggner Alex Huber die Auszeichnung im elften Rang mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Der frischgebackene Kranzer Ueli Hegner aus Siebnen holte sich die Auszeichnung mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen im 14. Rang.
HRU
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Zuger Kantonales in Baar (30.04.2017 )


Gelungener Auftakt in die neue Kranzfestsaison für Schwingklub March – Höfe

Nicht einer der zehn angetretenen Eidgenossen triumphierte am Zuger Kantonalfest in Baar, sondern der Zuger Nachwuchsmann Marcel Bieri. Mit seinem Schlussgangerfolg über den Titelverteidiger Christian Schuler aus Rothenthurm, feierte der Edlibacher seinen ersten Kranzfestsieg.

Vom Schwingklub March – Höfe waren neun Schwinger zum Wettkampf angetreten, sechs von ihnen konnten am letzten Gang noch um das begehrte Eichenlaub kämpfen, vier standen am Abend als glückliche Kranzgewinner da, was ein sehr erfreuliches Ergebnis ist.

Bestklassierter Ausserschwyzer war der Feusisberger Andreas Höfliger. Das Zuger liegt dem bärtigen Sennenschwinger offenbar, holte er sich doch schon seinen fünften Zuger Kranz. Mit drei Siegen gegen Armin Muff, Clemens Spichtig und Roman Amgarten, zwei Remis gegen Martin Zimmermann und Adrian Wettstein, sowie der Niederlage gegen den späteren Festsieger Bieri, belegte Höfliger den guten sechsten Rang.

Der Vorderthaler Florian Hasler holte den Kranz im siebten Rang.  Nach zwei Remis zum Auftakt gegen Michael Müller und Matthias Herger siegte er dreimal gegen Oscar Faccini, Ron Stadelmann und Christian Bucher. Damit war der Märchler nach fünf Gängen hoch in den Punkten, was ihm im letzten Gang den Eidgenossen Sven Schurtenberger als Gegner bescherte. In diesem Duell ging er gegen den Favoriten einige Male frech in den Angriff, ehe Hasler doch unterliegen musste. Doch trotz Niederlage reichte Hasler das Punktepolster zum Kranz.

Der Eidgenosse Reto Nötzli aus Pfäffikon startete mit dem Taucher gegen Rene Suppiger schlecht. Mit dem Sieg gegen Roger Baumann ging es wieder aufwärts. Das Remis gegen Roger Bürli war aber nicht einkalkuliert. Danach liess der Höfner zwei Siege gegen Andre Muff und den erfolgreichen Ringer Thomas Suppiger folgen. Im letzten Gang ging es gegen Michael Müller hoch zu und her. Beide Schwinger gingen vollstes Risiko, waren beide sehr nahe am Erfolg, doch der lebhafte Gang endete gestellt. Mit der erkämpften Maximalnote 9,00 reichte es Nötzli zum Kranzgewinn im achten Rang.

Das der 18jährige Metzgerlehrling Ueli Hegner aus Siebnen schwingerisches Talent besitzt war schon vielen klar. Vielleicht bekam er sein Talent von seinem Grossonkel Alois Odermatt, einer der besten ehemaligen Schwinger des Schwingklubs March - Höfe vererbt. Hegners erster Kranzgewinn am Zuger kam früh, aber nicht überraschend. Der drahtige, von der Eisenburg ob Siebnen stammende Bauernsohn hatte ein hartes Programm zu absolvieren, bis er sein erstes Müntschi von den Ehrendamen einholen durfte. Zum Auftakt siegte Hegner gegen David Arnold, ehe er gegen den Kranzer Thomas Zemp unterliegen musste. Mit einem Sieg gegen Marco Rohrer arbeitete er sich wieder nach vorne. Danach stellte Hegner in guten Kämpfen gegen die Kranzschwinger Stefan Binggeli und Michael Gassmann. Im entscheidenden Gang hiess sein Gegner Thomas Bucher, genau wie Hegner ein junger wilder Nachwuchsmann. Hegner hatte einige heikle Momente zu überstehen, ehe er den Zuger mit einem rassigen Kurzzug bezwingen konnte. Damit holte sich Ueli Hegner seinen ersten Schwingerkranz im achten Rang.

Ebenfalls um die Kränze schwingen konnten Bruno Nötzli und Dominik Streiff. Doch beide verpassten den Kranzgewinn durch den gestellten letzten Gang. Während der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli gegen den Rapperswiler Gast Adrian Oertig nicht zum Sieg kam, teilte der Tuggner Dominik Streiff mit dem Luzerner Armin Muff die Punkte.
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Starker Alex Huber am Seetaler Schwinget

Nicht alle Ausserschwyzer Schwinger durften am Zuger antreten, so dass einige von ihnen am Seetaler Schwinget in Hochdorf antraten. Dabei holte sich der Tuggner Alex Huber die Auszeichnung mit gutem Notenblatt und vier Siegen und zwei Niederlagen im vierten Rang. Huber kreuzte dabei mit den beiden Schlussgangteilnehmern Remo Vogel und David Egli die Klingen. Dazu besiegte er den Kranzschwinger Roman Zurfluh.
Bereits am nächsten Sonntag geht es für unsere Schwinger weiter am Ob/Nidwaldner Kantonalen in Beckenried, wo sieben Aktiven vom SKMH teilnehmen werden.
HRU
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Abendschwinget Küssnach SZ  22.04.2017
Abendschwinget Küssnacht

Der Abendschwinget Küssnacht wurde vom Favoriten Mike Müllestein gewonnen. Der Eidgenosse bezwang im Schlussgang seinen Klubkameraden und Überraschungsmann, den Nichtkranzer Ronny Heinzer.

Vom SKMH nahmen acht Schwinger teil, angeführt vom Eidgenossen Bruno Nötzli. Nötzli holte sich die Auszeichnung im sechsten Rang, als einziger des SKMH. Auf dem Notenblatt des Landwirts befanden sich zwei Siegeskreuzlein und vier Unentschieden. Alle anderen Ausserschwyzer wehrten sich zwar nach Kräften, verpassten aber die Auszeichnungen.
HRU
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Frühjahrsschwinget Pfäffikon SZ 17. April 2017

Gelungener Frühjahresschwinget

Der am Ostermontag durchgeführte Frühjahresschwinget des Schwingklub March – Höfe wurde in der Reithalle Eulenhof durchgeführt. Der Entscheid des OK`s unter der Leitung von OKP Balz Ulrich zur Austragung in der Reithalle, anstatt der Seeanlage in Pfäffikon war aufgrund der kalten Temperaturen der richtige. So konnten die 780 Zuschauerinnen und Zuschauer die Arbeit der 97 Athleten in der Wärme beobachten ohne zu frieren. Dabei kamen sie in den Genuss von vorzüglicher Schwingerkost, gespickt mit einigen faustdicken Überraschungen! Die grösste davon geschah im Schlussgang als der Edlibacher Marcel Bieri den Rothenthurmer Titelverteidiger Christian Schuler nach einer Minute mit einem Kopfgriff platt ins Kurzholz bettete und damit seinen ersten Festsieg in Freienbach feiern konnte.

Aufgrund des eher bescheidenen Schwingeraufmarsches von knapp hundert Schwingern, senkte sich die Auszeichnungslimite deutlich, so dass auch einige jüngere Kämpfer den Sprung in die Auszeichnungsränge schafften. Die Schwinger des SKMH zeigten eine mehrheitlich solide Mannschaftsleistung mit total 13 Auszeichnungen. Als bester des organisierenden SKMH zeigte sich der Eidgenosse Reto Nötzli. Zwar lief er im ersten Gang dem Konterschwinger Alexander von Laufen ins offene Messer und verlor, danach legte Nötzli jedoch eine Serie von fünf Siegen hin, was in auf den Ehrenplatz beförderte. Im fünften Rang klassierte sich Cornel Fässler. Fässler zeigte eine gute Leistung mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Auf dem siebten Rang befanden sich Markus Keller und Florian Hasler. Für Keller war es die letzte Teilnahme am heimischen Frühjahresschwinget, da er ende Saison die Schwinghosen an den Nagel hängen wird. Hasler erlebte eine kleine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. So sorgte er für ein Raunen im Publikum als er den Nidwaldner Eidgenossen Marcel Mathys bodigte. Dafür verlor er etwas überraschend den letzten Gang gegen den Luzerner Bruno Fink. Im neunten Rang klassierten sich Bruno Nötzli, Joel Kessler und Ueli Hegner. Beim zweiten Höfner Eidgenossen Nötzli ist gut ersichtlich, dass er seine Form vom letzten Jahr bei weitem noch nicht gefunden hat. Positiv aufgefallen ist der junge Hegner mit seiner vielseitigen und unbekümmerten Schwingerarbeit. Im zehnten Rang klassierten sich Andreas Höfliger, Alex Huber und der junge Pascal Ulrich. Daniel Schilter belegte den elften Platz und Robin Nauer den zwölften. Und als 13. sicherte sich Janik Keller erbenfalls noch die Auszeichnung.
HRU
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Rapperswiler Verbandsschwingen in Kaltbrunn  09.04.2017

Auszeichnungen für Hegner und Huber in Kaltbrunn

Am Rapperswiler Verbandsschwingertag in Kaltbrunn holten sich die beiden Ausserschwyzer Ueli Hegner und Alex Huber verdient die Auszeichnung.

Der junge Siebner Ueli Hegner belegte mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen den achten Rang. Glanzstück des Metzgerlehrlings war der Sieg gegen den Kranzschwinger Roman Rüegg.
Der Tuggner Alex Huber belegte mit der gleichen Passe, aber tieferen Noten den zehnten Rang. Auch Huber konnte auf seinem Weg zum Auszeichnungsgewinn mit Hanspeter Kamer einen Kranzer auf den Rücken befördern.
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Frühjahrsschwinget Muotathal  02. April 2017
Sieben Auszeichnungen für SKMH im Muotathal, eine in Cham

Am Muotathaler Schwinget gelang den Athleten des SKMH eine gute Teamleistung. Gleich sieben Schwinger konnten sich die begehrte Auszeichnung sichern. Reto Nötzli klassierte sich mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage im guten vierten Rang. Bruno Nötzli belegte mit den gleichen Gängen, aber schlechteren Noten den siebten Rang, genau wie Janik Keller, der viermal siegte und zweimal verlor. Im neunten Rang klassierten sie mit Florian Hasler, Andreas Höfliger und Alex Huber drei weitere Ausserschwyzer. Und als zwölfter klassierte sich Robin Nauer auch ganz knapp noch in den Auszeichnungsrängen.

Am Frühjahresschwinget in Cham erkämpfte sich der junge Ueli Hegner die einzige Auszeichnung für unseren Klub. Er klassierte sich mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen im zwölften Rang.

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Drei Auszeichnungen für Ausserschwyzer Schwinger in Oberarth            26.03.2017

Traditionell wird die neue Freiluftsaison der Schwinger mit dem Frühjahresschwinget in Oberarth eröffnet.
71 Schwinger aus der Innerschweiz, Aargau, Tessin und Bern stiegen vor 500 Zuschauern in diesem Jahr erstmals « outdoor « in die Zwilchhosen. Als Topfavoriten auf den Tagessieg galten die beiden Eidgenossen vom Schwingerverband am Mythen Mike Müllestein und Andreas Ulrich. Während der Gersauer Ulrich mit zwei Remis vorzeitig strauchelte und den Schlussgang verpasste, zog Müllestein voll durch und siegte nach Sarnen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Und wie bereits am Hallenschwinget Sarnen reichte dem Steinerberger wieder ein Remis im Finale, diesmal gegen den Muotathaler Dario Gwerder zum Tagessieg. Müllestein stand aufgrund seines riesigen Vorsprungs bereits vor dem Schlussgang als Sieger fest.

Vom Schwingklub March – Höfe traten sechs Schwinger zum Wettkampf an. Am besten schlug sich der Reichenburger Cornel Fässler. Fässlers Notenblatt hatte Format. Gleich zu Beginn besiegte er den starken Walchwiler Rainer Betschart. Danach folgte ein gestellter Gang gegen den Berner Gast Jan Wittwer. Nach einem Sieg gegen den blutjungen Markus Kälin folgte die einzige Niederlage Fässlers an diesem Tag gegen den späteren Festsieger Müllestein. Nach dem Sieg im fünften Gang gegen Bruno Schürpf war Fässler die Auszeichnung nicht mehr zu nehmen. Im Kampf um einen absoluten Spitzenplatz trennte er sich zuletzt gegen den starken Philipp Schuler als gleich stark und belegte damit den fünften Rang.
Im siebten Rang holten sich mit Dominik Streiff und Andreas Höfliger zwei weitere Schwinger vom SKMH die Auszeichnung. Für Streiff war dies das erste Schwingfest nach einer langen Verletzungspause. Der Tuggner startete gleich furios und bezwang zum Auftakt Diego Pedrazzini und Armin Zimmermann. Danach zeigte Streiff seine gute Verteidigung und stellte gegen die beiden Kranzer Jan Wittwer und Olivier Hermann. Im fünften Gang besiegte der Turnerschwinger überraschend den zähen Muotathaler Theo Blaser. Und zuletzt verpasste er mit der Niederlage gegen Cyrill Villiger einen Spitzenplatz. Mit diesem gelungenen Comeback ist der Märchler Forstwart definitiv im Sägemehl zurück.
Andreas Höfliger stand zu Beginn gegen den Festsieger Müllestein auf verlorenem Posten. Weiter trennte er sich von Markus Effinger als gleich stark. Mit Siegen gegen John Grossen und Beat Suter holte der Höfner wieder auf. Im fünften Gang gab es dann gegen Rainer Betschart ein weiteres Remis. Die Auszeichnung sicherte sich Höfliger mit einem abschliessenden Sieg gegen den Nordwestschweizer Gast Olivier Hermann.
Die drei weiteren Märchler Stefan Gemsch, Joel Kessler und Silvan Krieg verpassten sie Auszeichnungsränge klar. Während es für Gemsch und Krieg hauptsächlich darum geht Erfahrungen zu sammeln, zog Kessler einen schlechten Tag ein, von ihm durfte sicher mehr erwartet werden.
HRU
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Schlussgangteilnahme von Reto Nötzli in Sarnen     (12.03.2017)

Am Hallenschwinget in Sarnen kam es vor 1000 Zuschauern zum ersten Zusammentreffen eines grossen Teils der ISV Elite. Komplettiert wurde das Feld mit Gästen aus dem Nordostschweizer Verband. Für den Schlussgang qualifizierten sich die beiden Schwyzer Eidgenossen Mike Müllestein und Reto Nötzli. Dieser endete nach 10 Minuten unentschieden, was Mike Müllestein zum alleinigen Festsieg reichte. Reto Nötzli belegte den ausgezeichneten Ehrenplatz.

Unter den 187 Teilnehmern befanden sich auch fünf vom Schwingklub March – Höfe. Reto Nötzli startete wie schon oft mit einem Remis gegen den schwingkundigen Nidwaldner Martin Zimmermann. Danach siegte der Chauffeur viermal in Serie gegen Roger Baumann, Ronny Schöpfer, Christian Odermatt und um den Schlussgangeinzug den Bündner Gast Ursin Battaglia. Durch den gestellten Schlussgang verpasste Nötzli zwar seinen ersten Festsieg der blutjungen Saison, doch durfte er mit seinem gelungenen Auftritt absolut zufrieden sein.

Alex Huber ist erst letztes Jahr wieder in den Schwingsport eingestiegen und verblüffte einige Male die Schwingkenner mit guten Leistungen. Huber hatte in Sarnen drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen gegen die Kranzer Christian Odermatt und Roman Fellmann auf seinem Konto. Damit belegte er den 11. Schlussrang.
Mit genau gleichem Leistungsausweis, aber schlechteren Noten belegte der junge Ueli Hegner zuletzt den 13. Rang.
Pascal Ulrich klassierte sich mit zwei Siegen und vier Niederlagen im 16. Rang, derweil sein älterer Bruder Marcel mit einem Sieg und drei Niederlagen den Ausstich verpasste.
HRU
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Bericht Klubschwinget  11.03.2017

Reto Nötzli neuer Klubmeister

Am letzten Samstag fand im Schwingkeller Pfäffikon der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March – Höfe (SKMH) statt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten diesen Anlass mit grossem Interesse und sorgten dafür, dass der Schwingkeller zum Bersten voll war. Die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, und die Festwirtschaft unter der Leitung von Rene Mettler und Peter Margelisch hatte alle Hände voll zu tun.  9 Aktive und 17 Jungschwinger stiegen in die Zwilchhosen und kämpften um Sieg und Ehr. Es entwickelten sich etliche spannende Duelle. Bei den Aktiven war der Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli die tonangebende Figur. Mit überzeugender Leistung qualifizierte er sich für den Schlussgang. Im diesem spannenden Kampf behielt Reto gegen den Vorderthaler Florian Hasler die Oberhand und holte sich damit den begehrten Wanderpreis.

Bei den Jungschwingern Kat. A 02 -04, gab es folgendes Szenario zu beobachten. Der Buttikoner Fabian Krieg war die dominierende Figur und siegte verdient ein weiteres Mal am Klubschwinget. Im Schlussgang bezwang er Benjamin Züger aus Wangen.

In der Kat. B 05 – 09, war Samuel Steiner (Vorderthal) der stärkste. Mit überlegter, für sein Alter schon erstaunlich technisch ausgereifter Schwingerarbeit, qualifizierte er sich sicher für den Schlussgang. In diesem hiess sein Gegner Remo Rhyner (Wangen). Im Schlussgang behielt Steiner das bessere Ende für sich und konnte verdient zum erstem Mal den Siegerpreis abholen. Es war nicht zu übersehen, dass im SKMH momentan recht viel gutes Schwingerholz vorhanden ist, sei es bei den Aktiven wie bei den Jungschwingern.

Gediegener Filmabend
Anschliessend begab sich eine stattliche, bunt gemischte Schar von alten und jungen Schwingerfreunden ins Rest. Ried in Freienbach, wo man vom Personal freundlich empfangen wurde. Der langjährige Schwingfestfilmer Karl Bürgler (Baar), führte seinen Film vom Unspunnenschwinget 1976 in Interlaken vor. Mit grossem Interesse verfolgten die Zuschauer, wie die Athleten vor über 40 Jahren um den begehrten Festsieg kämpften. Vor allem die technische Vielfältigkeit, mit der die Schwinger von dazumals gegeneinander kämpften, löste Bewunderung aus. Mit grossem Applaus wurde der gut gelungene Schwingerfilm von Karl Bürgler verdankt. Organisator Alois Laimbacher jun. zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass, und betonte auch in Zukunft solche Abende zu planen. Anschliessend an die Vorführung blieb noch genügend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.  HRU

Ranglisten

Aktive
1. Nötzli Reto 58,25
2. Hasler Florian 58,00
3.. Fässler Cornel 56,50
4. Kessler Joel 56,00
5. Diethelm Albert 55,75
6. Schilter Daniel 54,75
7. Nauer Robin 54,50
8. Gemsch Stefan 52,75
9. Diethelm Samuel 52,50

Kategorie B 04 - 08 B 05-09
1. Steiner Samuel 59,25
2. Rhyner Remo 57,25
3. Steiner Michael 56,25
4. Uhr Alex 55,50
5. Müller Roman 55,00
6. Müller Adrian 54,75
7. Keller Philipp 54,00
8. Moser Marco 53,75
9. Krieg Cyrill 53,00

Kategorie A 01 - 03 A 02-04
1. Krieg Fabian 58,00
2. Züger Sebastian 57,50
3. Züger Benjamin 57,00
4. Schnellmann Sandro 55,75
5. Solenthaler David 55,00
6. Schnellmann Alexander 54,50
7. Schnellmann Adrian 54,25
8. Schuler Yannik 52,25
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Auszeichnungen in Niederurnen für Joel Kessler und Damian Ulrich

Am Hallenschwinget in Niederurnen gaben die Glarner Eidgenossen Roger Rychen und Peter Horner erwartungsgemäss den Ton an. Sie duellierten sich im Schlussgang, mit unentschiedenem Ausgang. Dank seines Vorsprungs aus den ersten fünf Gängen reichte es Roger Rychen zu einem weiteren Sieg auf der Matte.  

Vom SKMH holten sich Joel Kessler und Damian Ulrich die Auszeichnung. Kessler zeigte einen sehr guten Wettkampf. Er siegte dreimal gegen Reto Landolt, Pascal Scherrer und Urs Giger. Gegen Peter Horner und Dominik Oertig zog der Märschler den kürzeren und gegen Michael Fontana trennte er sich resultatlos. Damit belegte Kessler zuletzt den siebten Rang.
Mit den gleichen Gängen, aber schlechteren Noten belegte Damian Ulrich den elften Rang. Der Debütant aus Galgenen, Stefan Gemsch erkämpfte sich an seinem ersten Schwingfest zwei Siege und vier Niederlagen. Silvan Krieg hatte ein Sieg, ein Remis und vier Taucher auf seinem Konto, genau gleich wie Marco Bamert.
HRU
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geehrte Klubmitglieder des SKMH an der Delegiertenversammlung des Schwyzer Kant. Schwingerverbandes in Schindellegi
Martin Ulrich Ehrenmitglied SKSV      Werner Rhyner Verdienstmitglied SKSV
Herziliche Gratulation
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Generalversammlung 2016 des Schwingklub March - Höfe

Auf ein arbeitsreiches Schwingerjahr zurückgeschaut !

Am Samstag 17. Dezember 2016 hielt der Schwingklub March - Höfe im Rest. Löwen in Tuggen seine 85. ordentliche Generalversammlung ab. Der Saal war gut gefüllt als Präsident Josef Holdener nach einem währschaften Znacht die anwesenden 97 Mitglieder begrüsste und die GV eröffnete. Gekonnt führte Holdener durch die Versammlung und ein Traktandum nach dem Andern wurde abgehandelt. Es war ein arbeitsintensives Jahr mit vier organisierten Schwingfesten im Klubgebiet, wobei der in Schindellegi durchgeführte Ehrentag der Schwyzer Schwinger ein Höhepunkt war. Es war aber auch ein Jahr in dem man sich wieder von zwei treuen Klubmitgliedern für immer verabschieden musste. Zu Ehren der lieben Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.
Im Rückblick auf das verflossene Jahr konnten Präsident Sepp Holdener, die technischen Leiter Kilian Hasler (Aktive) und Martin Ulrich (Jungschwinger), sowie die Kassiere Samuel Diethelm (Vereinskassier) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen und Schwyzer Kantonales Schindellegi) von einem äusserst ereignisreichen Jahr berichten. So wurden bei den Aktiven 13 Kränze, sowie 74 Auszeichnungen (sieben Rangfestsiege) errungen. Eigentlich eine erfreuliche Ausbeute, nur bildete das Eidgenössische in Estavayer einen grossen Wermutstropfen! Am meisten Kränze holten sich Bruno und Reto Nötzli mit je vier Exemplaren. Bei den Jungschwingern war es ebenfalls ein gutes Jahr mit 97 Auszeichnungen (neun Festsiege).   
Da der Freienbacher Kranzschwinger Pirmin Föhn aufgrund einer weiteren Verletzung seine Karriere beenden musste, gab er bei den Wahlen auch das Amt des zweiten technischen Leiters ab. Als sein Nachfolger wurde der Tuggner Forstwart Dominik Streiff gewählt.
Bei Mutationen konnten acht Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Holdener mit den Klubstatuten beschenkt. Zwei Personen traten aus dem Schwingklub aus.
Im schönsten aller Traktanden, Ehrungen, wurden zuerst alle Aktivschwinger die mehr als 45-mal trainiert haben, mit einem Zinnbecher geehrt. Dies wurde fünf Schwingern zuteil. Am fleissigsten trainierte der Neukranzer Joel Kessler. Danach folgten Daniel Schilter, Charly Wattenhofer, Ueli Hegner und Damian Ulrich. Weiter wurden Florian Hasler und Andreas Höfliger zu Freimitgliedern vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Und als Höhepunkt wurde dem unverwüstlichen Galgener Albert Diethelm für all sein Schaffen die wohlverdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön für eine langjährige und einsatzfreudige Vereinstätigkeit.
Weiter hiess es die Weichen zu stellen für die Saison 2017. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und dass Arbeitsprogramm unserer Klubanlässe bestimmt.  
OK Präsident Balz Ulrich hielt in träfen Worten nochmals Rückschau über das vollends geglückte 93. Schwyzer Kantonalschwingfest in Schindellegi. Er bedankte sich bei allen die sich für diesen Anlass eingesetzt hatten.
Um 23,45 Uhr ergriff Präsident Holdener das letzte Wort und schloss die friedliche Versammlung. Und mit manch gemütlichem Jass und lustigem Beisammensein wies unter Schwingern üblich ist, wurde der Abend bis in die frühen Morgenstunden ausgeklungen.
HRU  

Foto, GV 2016, von links : Pirmin Föhn (technischer Leiter 2 alt), Martin Ulrich (20 Jahre im Vorstand), Dominik Streiff ( technischer Leiter 2 neu), Albert Diethelm ( Ehrenmitglied)
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Neuer Namen auf der Siegerliste der Klubjassmeisterschaft

Die Jassmeisterschaft des Schwingklubs March-Höfe war mit 36 Jasserinnen und Jassern erneut ein gut besuchter Anlass.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, als Martin Ulrich zum vierten Mal als Sieger hervorging, konnte sich heuer mit Guido Ziegler wieder ein neuer Name in die Siegerliste eintragen lassen.
Nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass lag mit Urs Hasler noch ein gefürchteter Jasser mit 3785 Punkten in Führung. Urs Hasler liefert seit Jahren Spitzenresultate an der Jassmeisterschaft, ein Sieg ist ihm aber bisher noch nie geglückt. Praktisch auf der Zielgeraden wurde er auch dieses Jahr wieder abgefangen.
In der Finalrunde mit Handjass traf er auf Guido Ziegler mit 3759 Punkten und die beiden Routiniers Gottfried Niederberger mit 3639 Punkten und Alois Laimbacher sen. mit 3591 Punkten. Nach einem ausgeglichenen Kampf konnte sich schlussendlich Guido Ziegler mit 24 Punkten Vorsprung knapp vor Urs Hasler setzen.
Auch dieses Jahr konnte den Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden. Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.


Hier die Rangliste:

Rang  Name                                 Punkte      Topklassierungen der letzten Jahre


1. Ziegler Guido 4289 Pte
2. Hasler Urs 4265 Pte.  (08/2, 03/3, 09/3, 99/4, 05/5, 07/5, 12/5)
3. Ziegler Robert 4090 Pte.  (07/2, 15/2, 01/3, 12/4, 05/13, 10/15)
4. Kessler Rita 4087 Pte.  (14/1, 07/7, 06/15, 11/18, 03/20, 13/24)
5.      Niederberger Gottfried       4063 Pte   (09/4, 14/15, 10/22, 12/22, 15/25 )
6.   Laimbacher Alois sen. 4041 Pte.  (84/1, 12/6, 04/12, 07/12, 13/13, 15/14)
7.      Ulrich Roman 92 4008 Pte.  
8a. Letter Wolfgang 3993 Pte.  (13/6, 15/23, 14/29)
8b. Ulrich Balz 3993 Pte.  (13/1, 97/3, 98/3, 02/3, 07/3, 08/3, 14/3)
10. Züger Michi   3980 Pte.  (15/22)
11. Laimbacher Alois jun. 3952 Pte.  (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
12. Krieg Ueli 3935 Pte.  (15/21)
13. Ulrich Hansruedi 3917 Pte.  (01/1, 05/1, 12/2, 98/4, 02/4, 99/5, 14/5)
14. Mächler Niklaus 3894 Pte.  (15/10, 10/17, 13/22, 11/23)
15. Mächler Daniel 3888 Pte.  (09/2, 11/2, 06/3, 97/4, 14/7, 98/9, 99/10)
16. Diethelm Peter 3855 Pte.  (11/5, 06/10, 10/10, 03/12, 08/19, 13/21)
17. Kessler Hans jun. 3827 Pte.  (97/2, 14/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
18.   Ulrich Martin             3803 Pte.  (95/1, 00/1, 12/1, 15/1, 13/2, 08/6, 10/7)
19. Ulrich Damian             3779 Pte.  (14/30)
20.   Diethelm Albert 3767 Pte.  (11/3, 14/4, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10)
21.   Ulrich Xaver 3759 Pte.  (98/2, 03/4, 00/6, 08/8,  99/9, 02/9, 14/9)
22.    Laimbacher Bernadette 3725 Pte.  (11/4, 10/5, 06/6, 15/9, 07/11, 12/13)
23.     Holdener Josef sen.        3690 Pte.  (13/14, 09/15, 15/16, 14/25, 10/26)
24. Hasler Kilian 3662 Pte.  (10/3, 13/5, 14/10, 11/12, 12/12, 06/14)
25. Hasler Simone                  3652 Pte.  (12/15, 13/16, 10/21, 14/28, 15/29)
26.   Holdener Agnes 3614 Pte.  (15/8, 12/10, 13/17, 11/22, 14/22, 10/31)
27. Züger Benno 3566 Pte.  (09/1, 05/3, 00/5, 14/6, 06/8, 13/10)
28. Krieg Silvan                  3560 Pte.  (15/31)
29 Kessler Hans sen.              3528 Pte.  (86/1, 92/1, 99/1, 04/1, 06/1, 10/2, 02/5)
30. Diethelm Samuel 3521 Pte.  (11/1, 15/6, 13/12, 14/14, 12/17)
31. Ulrich Manuela 3512 Pte.  (12/18,14/24, 06/32, 10/32)
32. Ulrich Elsbeth 3446 Pte.
33. Ulrich Adrian 3434 Pte.
34. Hüppin Edgar                     3366 Pte.  (07/4, 02/15, 06/20, 08/33)
35. Rhyner Werner 3105 Pte.  (15/3, 06/4, 03/7, 09/12, 08/14)
36.   Ulrich Roman 00            3098 Pte.  (14/21)
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Helferessen im Maihofsaal Schindellegi
Frühjahrsschwinget Pfäffikon, Jungschwingertag Galgenen, Schwyzer 2016 Schindellegi und Herbstschwingertag Siebnen
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Weltrekordversuch im Flying Hirsch Saufen  :-)
Leider ist kurz nach dem Foto der Stapel zusammengekracht

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Auszeichnung für Pascal Ulrich in Unteriberg

Zum Saisonabschluss öffnete Petrus noch einmal seine Schleusen, am Herbstschwingertag in Unteriberg war trübes Herbstwetter angesagt. Die Schwinger liessen sich aber davon nicht abhalten und zeigten noch einmal den Zuschauern feinen Schwingsport. Am besten gelang dies Christian Schuler. Der Rothenthurmer Eidgenosse siegte hochüberlegen und beendete damit eine seiner besten Saisons in seiner Karriere.

Der Schwingklub March – Höfe war im Ybrig ausschliesslich mit Nachwuchsleuten vertreten. Von diesen präsentierte sich der Buttikoner Pascal Ulrich am besten und holte sich als einziger SKMH Schwinger die Auszeichnung mit drei Siegen gegen Patrick Schiesser, Patrick Gisler und Ronny Heinzer, sowie drei Niederlagen gegen Daniel Schuler, Silvan Betschart und Markus Effinger. Damit belegte der Forstwartlehrling zuletzt den neunten Rang.

Genau die gleichen Gänge konnte auch der Galgener Damian Ulrich vorweisen. Nur hatte er die schlechteren Noten, was dazu führte, dass er die Auszeichnung um einen Viertelpunkt verpasste. Daniel Schilter und Silvan Krieg konnten sich je zwei Siege erkämpfen und Michael Dobler und Thomas Mächler je einen.
HRU
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Geldübergabe für die Paraplegiker Stiftung durch eine Delegation des OK Schwyzer 2016

Seit bald 40 Jahren gehört Rollstuhl- und Handbikesport und der Name Heinz Frei eng zusammen. Der Etziker ist bereits 57 und immer noch erfolgreich sportlich unterwegs. Heute hat Frei immer noch den aktuellen Weltrekord über die Marathon-Distanz (1 Stunde 20 für 42,195 Kilometer). Delegation OK Schwyzer 2016: Dany Corvi, Balz Ulrich OKP Schwyzer 2016, Heinz Frei, Hans Kessler, Reto Kümin und Peter Margelisch.  Paraplegikerzentrum Nottwil.
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Was für ein goldener Tag in Siebnen !

Die 79. Auflage des Herbstschwingertages in Siebnen, wird für den Schwingklub March – Höfe wohl unvergesslich bleiben. Bei schönstem Herbstwetter durften die Organisatoren mit 3100 Zuschauerinnen und Zuschauern einen Besucheraufmarsch erleben wie schon ewig nicht mehr. Solche Zahlen wurden zuletzt wohl letztmals in den 60ziger und 70ziger Jahren erreicht. Auch das Teilnehmerfeld stimmte, so waren unter den 155 Schwingern aus dem Bernbiet, Nordost- und Innerschweiz sieben Eidgenossen und über ein Drittel Kranzschwinger mit von der Partie. Und als absoluter Höhepunkt siegte der Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli nach 2013, 2014 zum dritten Mal in Siebnen.

Die Schwinger zeigten zum Saisonabschluss nochmals attraktiven Sport und sorgten damit für einen äusserst spannenden Wettkampfverlauf. So standen zur Wettkampfhälfte noch sechs Athleten mit drei Siegen da. Im vierten Gang wurden dann fast alle Kranzer von den Eidgenossen zurückgebunden, ausser der Vorderthaler Florian Hasler, der dem Eidgenossen Alex Schuler ein Remis abtrotzte. Und im absoluten Spitzenkampf besiegte Reto Nötzli den Topfavoriten Christian Schuler und stellte die Weichen vorentscheidend auf seine Seite. Nach dem fünften Gang war klar, dass Reto Nötzli mit fünf Siegen im Schlussgang stand. Klubkollege Florian Hasler und Christian Schuler folgten als punktegleiche nächste Verfolger. Nach einigem Abwägen entschied sich die Einteilung für den Schlussgang Nötzli gegen Hasler. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war die Tatsache, dass Nötzli und Schuler schon im vierten Gang die Klingen kreuzten und Hasler noch keine Niederlage auf dem Notenblatt hatte.
Der gut fünf Minuten dauernde Schlussgang war dann intensiv und spannend, hatten doch beide Schwinger des SKMH gute Siegeschancen. Doch letztendlich setzte sich Reto Nötzli mit einem wuchtigen Kurzzug durch und kam zu seinem dritten Sieg in Siebnen.

Elf Auszeichnungen für die Gastgeber

Auch die Teamleistung des Schwingklubs March – Höfe war erfreulich, sicherten sich doch die Gastgeber gesamthaft elf Auszeichnungen. Nebst den beiden Schlussgangteilnehmern überzeugte auch der zweite Höfner Eidgenosse Bruno Nötzli und belegte unbesiegt den dritten Rang. Nach guten Leistungen klassierten sich der junge Fredi Bruhin und Routinier Albert Diethelm im fünften Rang. Im siebten Rang klassierten sich der erst 17jährige Ueli Hegner und Joel Kessler. Besonders Hegner überraschte, konnte doch der Draufgänger seine ersten beiden Kranzschwinger bezwingen. Weitere Auszeichnungsgewinner für den SKMH waren Cornel Fässler, Alex Huber, Roman Bingisser und Samuel Diethelm. Einen glücklichen Tag erlebte Sämi Diethelm! Der Sportlehrer, der als über dreissigjähriger mit dem Schwingsport begann, erkämpfte sich seine erste Auszeichnung im zarten Alter von 39 Jahren.
HRU
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Geteilte Freud ist doppelte Freud, Reto und Bruno Nötzli schaffen Aussergewöhnliches !!!  

Am traditionellen Allwegschwinget oberhalb Ennetmoos traf sich ein Grossteil der ISV Elite, gemeinsam mit Gästeschwingern aus der Romandie und Graubünden, zum friedlichen Stelldichein im Sägemehl. Schnell war klar, dass der Festsieg unter den zahlreichen anwesenden Eidgenossen ausgemacht würde. So standen sich im Schlussgang Marcel Mathis und Mike Müllestein gegenüber. Im zehn Minuten dauerten Endkampf gelang aber keinem von beiden der siegbringende Wurf. So konnten sich die Höfner Brüder Reto und Bruno Nötzli gemeinsam als lachende Dritte über ihren ersten Festsieg auf dem Allweg freuen.

Mit acht Schwingern war die Teilnehmerzahl des Schwingklub March – Höfe beachtlich. Es ist erfreulich, dass unsere Athleten noch nicht schwingmüde sind. Auch waren mit den Eidgenossen Reto und Bruno Nötzli, sowie Andreas Höfliger und Joel Kessler vier Schwinger am Start, die vor zwei Wochen am Eidgenössischen gekämpft haben. Vor allem auf die drei Höfner war man gespannt, hatten sie in den letzten zwei Wochen nach Estavayer doch einiges zu verdauen… Offenbar ist ihnen dies bestens gelungen, zeigten sie auf dem Allweg doch wieder Schwingsport vom feinsten! Das war eine Antwort, die nur richtigen Kämpfern gelingt!!
Reto Nötzli startete fulminant in den Wettkampf. So wurden in den ersten vier Gängen Lutz Scheuber, Martin Bättig, Andy Murer und Jakob Niederberger sicher bezwungen. Im fünften Gang hätte ihm gegen Marcel Mathis ein Remis zur Schlussgangteilnahme gereicht. Doch der Höfner wurde auf einen Angriff hin vom Nidwaldner ausgekontert und verlor. Reto fand den Tritt sofort wieder und holte sich im letzten Gang gegen Ralf Schelbert seinen fünften Sieg.

Bruno Nötzli traf im Startgefecht unterhalb des historischen Schlachtdenkmals auf Martin Zimmermann. Die Kämpfe gegen Zimmermann verlaufen jeweils immer sehr spannend und offen, denn der zähe Nidwaldner ist sehr schwingkundig und extrem konterstark. Und diesmal wurde Nötzli von seinem Gegner am Boden erwischt und verlor. Bruno erholte sich aber bestens von seinem Taucher und lancierte eine wahre Siegesserie. So reihte er der Reihe nach Fabian Herger, Henry Rohrer, Carlo Gwerder, Peter Barmettler und zuletzt den zähen Urner Andy Murer unter die Verlierer. Damit erreichte Bruno genau gleich viele Punkte wie sein älterer Bruder Reto. Der vermeintliche Ehrenplatz war ihnen gewiss. Doch es kam sogar noch besser, als der Schlussgang zwischen Müllestein und Mathis resultatlos endete war klar, dass die Nötzli Brüder gemeinsam den Festsieg auf dem Allweg erben konnten. Damit war das seltene und erfreuliche Szenario, dass zwei Brüder gemeinsam ein Schwingfest gewinnen perfekt!!

Auch Andreas Höfliger startete bestens in den Wettkampf. So besiegte er am Morgen Christian und Remo Odermatt, wie auch den jungen talentierten Zuger Thomas Bucher. Am Nachmittag trennte er sich im vierten und fünften Gang in den Spitzenpaarungen gegen Mike Müllestein und Martin Zimmermann als gleich stark. Auch im letzten Gang gegen Fabian Herger wollte ihm der siegbringende Wurf nicht gelingen. Doch dank der guten Noten reichte es Höfliger trotz dem Remis im letzten Gang zur verdienten Auszeichnung.

Die anderen fünf Ausserschwyzer verpassten die hoch hängende Allwegauszeichnung klar. Joel Kessler erreichte zwei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen. Der mitten in der RS stehende Alex Huber war nach vier Gängen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen noch gut im Rennen, musste aber den Wettkampf wegen einer Muskelzerrung aufgeben. Und die drei jungen Kämpfer Ueli Hegner, Kilian Wild und Pascal Ulrich verpassten den Ausstich mit je einem Sieg und drei Niederlagen.
HRU  
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Schnuppertag des Schwingklub March - Höfe im Schwingkeller Pfäffikon
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Gedanken und Impressionen zum Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer – le – Lac

Ein wunderschönes Fest mit bitterem Ausgang für unsere Schwinger!

Normalerweise ist es die Aufgabe des Pressechefs eines Klubs, so schnell wie möglich von einem Wettkampf zu berichten. So auch in unserem Schwingklub March – Höfe. Doch diesmal war es mir einfach nicht möglich sofort zu berichten. Zu aufgewühlt, zu emotional war ich um objektiv zu berichten. Hätte ich sofort geschrieben, ich hätte meine Finger beim Tippen nicht im Zaum halten können!  Zu verdauen wie unsere Schwinger Andreas Höfliger und Bruno Nötzli von der Einteilung in Estavayer im letzten Gang angefasst wurden, fiel mir unglaublich schwer…… Nun, nach ein paarmal drüber schlafen, sollte es gehen.
Das eidgenössische Schwingfest aus organisatorischer Sicht des Besuchers liess keine Wünsche offen! Alles war bestens, die Campingplätze gemütlich, die Sanitärbereiche immer voll belegt, aber immer bestens gereinigt. Natürlich hat nicht immer alles geglänzt vor Sauberkeit, aber wir waren ja auch an einem Schwingfest mit zigtausend Leuten und nicht in einem fünf Sterne Hotel. In einer Viertelstunde war man trotz der vielen Leute bei der Arena, was will man mehr. Auch die Verpflegungen funktionierten tadellos und ohne langes anstehen. Einzig ein paar mehr Schattenplätze ausserhalb der Arena hätten nichts geschadet… Die Schwingarena war mit viel Liebe bis zum kleinsten Detail hergerichtet und eines Eidgenössischen mehr als würdig. Und mit dem welschen Charme hatten die vielen Helfer schnellstens Brücken geschlagen zu uns deutschsprachigen Festbesuchern. Dass die Organisatoren mit Zauberwetter beschenkt wurden, war ihr verdienter Lohn. Die letzte Maximalnote Zehn des eidgenössischen Schwingfests in Estavayer gehört definitiv dem OK und ihren Helfern!!

Zum Schwingen

Mit fünf Athleten war der Schwingklub March – Höfe gut vertreten. Auch die Mischung zwischen Jung und Alt stimmte. Anhand der Qualitäten unserer Schwinger und der gezeigten Saisonleistungen, durften wir Ausserschwyzer Schlachtenbummler wieder auf eidgenössisches Eichenlaub hoffen. Doch leider kam alles ganz anders…

Joel Kessler: Der jüngste Kranzer von unserem Team erlebte seine eidgenössische Feuertaufe. Natürlich hatte er sich anderes erhofft, als das Ausscheiden nach dem ersten Tag mit zwei Remis und zwei Niederlagen. Doch Joel darf sich ab dem nicht grämen, er soll seinen ersten nationalen Einsatz als positives Erlebnis mitnehmen auf seinem weiteren Weg. Dass er den ganzen Rummel eines Grossanlasses schon einmal erleben durfte, wird ihm in drei Jahren von Nutzen sein. Joel soll sich ab seinem ersten Kranzgewinn im Mai erfreuen und weiterhin gewissenhaft trainieren, dann kommt es gut für ihn.

Reto Nötzli: Als Reto vor drei Jahren in überzeugender Manier in Burgdorf zum Eidgenossen gekürt wurde, ahnte noch niemand von seiner Leidenszeit. Immer wieder glänzte er mit Topleistungen, aber er erlitt auch immer wieder schwere Verletzungen am Knie. In dieser Saison kehrte Reto nach langer Zwangspause ins Sägemehl zurück. Schnell war der flinke Turnerschwinger wieder in seinem Element und qualifizierte sich mit Topleistungen fürs Eidgenössische. Doch dann kam der verhängnisvolle Brünigschwinget! Wieder erlitt er einen Zwick in seinem Knie. Zum Glück war die Verletzung nicht schlimm, aber das mühsam aufgebaute Selbstvertrauen war auf einen Schlag weg. So trat er in Estavayer verunsichert an. Zum Auftakt verlor Reto gegen den späteren Kranzgewinner Martin Herrsche. Danach zeigte sich in allen Gängen dasselbe Bild. Reto war bemüht zum Erfolg zu kommen, aber er wirkte verkrampft und verunsichert. So konnte er seine Schnelligkeit und Explosivität nie richtig abrufen. Dazu kam auch noch Pech, wie im Gang gegen Stefan Marti, als er mehrmals zentimeternahe am Sieg war. So schied Reto schon nach sechs Gängen mit einem Sieg, zwei Niederlagen und drei Remis aus. Es ist brutal, wenn ein solch begnadeter Techniker wie Reto es ist, so scheitern musste. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er in Zukunft gesund bleiben kann und er seine volle Leistung bringen kann!  

Florian Hasler: Wir alle haben Florians Leistung von Burgdorf noch bestens in Erinnerung. Dort lieferte der Zimmermann – Vorarbeiter sein wohl bestes Fest in seiner Karriere ab und schnupperte am eidgenössischen Kranz. Doch diesmal war Florian nicht mehr so stark. Die Gründe dafür sind bekannt. Nach schweren Rückenproblemen verpasste er die letzte Saison und konnte lange nicht richtig trainieren. Bei dieser Ausgangslage war es erstaunlich wie gut das Florian schwang. Mit dem Erreichen des Kranzausstichs lieferte er einen deutlichen Achtungserfolg! Florian konnte zwei Gänge gewinnen, dreimal stellte er und dreimal musste er unterliegen. Zum Auftakt stellte er gegen den starken Curdin Orlik und verlor nach hartem Kampf gegen den späteren Kranzgewinner Tobias Krähenbühl. Und im Kranzausstich wurden ihm die beiden Eidgenossen Beni Notz und Florian Gnägi vorgesetzt, gegen die er verlor.

Bruno Nötzli: Auch dem zweiten Eidgenossen unseres Klubs, durfte man einen erneuten Kranzgewinn zutrauen. Die gezeigten Saisonleistungen stimmten uns jedenfalls zuversichtlich. Bruno erlebte jedoch einen Fehlstart. Das Remis zum Auftakt gegen Nick Alpiger war nicht schlimm, Alpiger gilt als einer der kommenden Männer in der Schwingerszene. Die Niederlage darauf gegen Henryc Thoenen war aber definitiv ein Fehltritt. Mit zwei Siegen zum Abschluss des ersten Tages hielt Bruno den Schaden in Grenzen. Am Sonntag kam der Höfner Landwirt aber viel besser in Fahrt. So wurde Adrian Schenkel, der am Abend einen absoluten Spitzenplatz belegte, sicher bezwungen. Und im sechsten Gang konnte Bruno in einem offenen Schlagabtausch den Eidgenossen Bruno Gisler mit einem Hüfter bezwingen. Damit war die Scharte des Vortages ausgewetzt und der jüngere der Nötzli Brüder befand sich voll auf Kranzkurs. Die Niederlage im siebten Gang gegen Christian Stucki schmerzte nicht allzu sehr, Bruno hatte noch immer intakte Kranzchancen. Doch im entscheidenden letzten Gang wurde ihm mit dem Eidgenossen Christian Bieri ein dritter Hochkaräter in Serie vorgesetzt. Der Gang selber war ein einziger Frust! Acht Minuten lang mühte sich Bruno ab, doch seine Angriffe wurden immer abgeblockt. So hiess das Verdikt gestellt, beide ohne Kranz. Warum Bieri im ganzen Kampf um den Kranz nie einen offensiven Zuck gemacht hat, wird wohl ewig das Geheimnis des Aargauers bleiben…  

Andreas Höfliger: Auch Andreas erlebte seine eidgenössische Feuertaufe, dies im zarten Alter von dreissig Lenzen. Und er wird sie wohl seiner Lebtage nie mehr vergessen!! Andreas ist ein Schwinger, wenn es ihm nicht läuft, geht er im Mittelfeld unter. Hat er aber einen guten Tag, kann er fast jeden schlagen. In Estavayer hatte der Mann mit dem Bart zwei gute Tage, zwei sehr gute sogar!! Im ersten Gang fertigte er Peter Horner im Schnellverfahren ab. So hatte Andreas die Ehre im zweiten Gang gegen den König von Frauenfeld, Kilian Wenger anzutreten. Viele fragten sich wie lange der Gang wohl dauern würde. Und er dauerte und dauerte bis zum sensationellen « Halt gestellt « des Kampfrichters! Nur zweimal hatte Andreas brenzlige Situationen zu überstehen, ansonsten hatte er den König jederzeit im Griff. Nach der Niederlage gegen den Thurgauer Tobias Krähenbühl, bezwang er Ursin Battaglia sicher. Andreas startete am Sonntag mit einem Sieg durch hohen Kurz gegen Patrick Schenk optimal. Sein nächster Gegner war der Eidgenosse Michael Bless. Gegen den Appenzeller zeigte er wieder eine tolle Leistung. In einem offenen Schlagabtausch, mit Siegeschancen auf beiden Seiten, verlangte er dem Favoriten alles ab. Erst kurz vor Schluss musste sich der Höfner noch bezwingen lassen. Im siebten Gang räumte Andreas mit Marc Guisolan einen der besten Romands aus dem Weg und konnte damit um den Kranz schwingen. Mit Spannung wartete man auf seinen letzten Gegner. Doch die Nachricht des Speakers war wie ein Hammerschlag!! Christian Stucki! Der Gang war schnell vorbei, bereits im ersten Zug musste Andreas der Berner Eiche unterliegen. So verpasste Andreas den Kranz, trotz Topleistungen an beiden Tagen. Und wenn man das Notenblatt des Höfners genauer ansieht, stellt man fest, das sechs seiner acht Gegner am Abend als glückliche Kranzgewinner dastanden! Zum Vergleich, der frischgebackene König Matthias Glarner hatte vier Kranzgewinner drauf…

So endete das Eidgenössische ohne Kranzgewinn für unseren Klub! Nicht nur bei mir, sondern bei vielen anderen auch, stellte sich die Frage, warum? Warum wurden gleich beide Schwinger unseres Klubs im letzten Gang von der Einteilung so hart angefasst? War dies eine Abstrafung unseres Klubs für die Abstimmungsentscheide an der AV in St.Gallen im März? Wir werden es nie erfahren… Jedenfalls haben sich unsere Schwinger absolut nichts zuschulden kommen lassen. Bruno hatte einen Fehlstart das ist wahr, doch diesen bügelte er mit dem Sieg gegen den starken Gisler wieder aus. Auch Andreas hatte ein starkes Notenblatt, da wäre Stucki zuletzt nicht nötig gewesen. Ich mag jedem Schwinger einen eidgenössischen Kranz von Herzen gönnen, wenn ich aber die Notenblätter von einigen Kranzgewinnern mit denen von unseren beiden Schwingern vergleiche, dann ist es zum wütend werden!! Am meisten bedauere ich Andreas Höfliger. Wenn ein Mittelschwinger an einem Eidgenössischen so stark schwingt und dann kaltlächelnd geopfert wird, dann ist dies alles andere als fair. An der diesjährigen ISV DV in Rothenthurm hat der ehemalige Spitzenschwinger und Schwingerreporter Daniel von Euw zum mehr Fairness in den Einteilungen appelliert. In Estavayer wurden seine Worte, die auch vom Innerschweizer Technischen Leiter Theo Waser zur Kenntnis genommen wurden, nicht erhört…
Pressechef Schwingklub March – Höfe

Hansruedi Ulrich
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SKMH Schwinger kämpften an verschiedenen Fronten

Das letzte Wochenende war gespickt mit Einsatzorten der Ausserschwyzer Schwinger. Die Erfolgsbilanz fiel allerdings recht mager aus.

Florian Hasler durfte am Schwägalpschwinget starten. Dort erlebte der Routinier, dass beim Wettkampf am Fusse des Säntis jeweils ein recht rauer Wind zieht.
Zum Auftakt verlor Hasler gegen den späteren Kranzgewinner Domenic Schneider. Im zweiten Gang hatte er gegen Sandro Schlegel gute Chancen, ehe er vom Bündner ausgekontert wurde. Im dritten Gang gelang dem Vorderthaler der erste Sieg, dies notabene gegen den letztjährigen NOS Schwingfestsieger Michael Rhyner. Doch mit einem Remis im vierten Gang gegen Pirmin Gmür verpasste Hasler den Ausstich um einen Viertelpunkt.

Auszeichnung in Einsiedeln für Andreas Höfliger

Am Chilbischwinget in Einsiedeln nahmen vom SKMH vier Schwinger teil. Am besten schlug sich Andreas Höfliger, er holte sich nach strengem Programm die Auszeichnung mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage im sechsten Rang.
Tobias Bürgi und Silvan Krieg verpassten diese deutlich und für Routinier Albert Diethelm war nach zwei Gängen der Wettkampf verletzungshalber zu Ende.

Keine Auszeichnungen am Melchseefruttschwinget

Der sogenannte Fruttschwinget findet normalerweise immer an Maria Himmelfahrt statt, diesmal wurde er auf den Sonntag genommen.
Vom SKMH waren vier Schwinger am Start, sie verpassten allesamt die Auszeichnung deutlich.
Der für Estavayer selektionierte Neukranzer Joel Kessler war mit einem Sieg, vier Remis und einer Niederlage der bestklassierte Ausserschwyzer. Ihm läuft es momentan nicht mehr so ganz rund, bleibt zu hoffen, dass er bis zum Eidgenössischen in zwei Wochen, die Form der ersten Saisonhälfte wiederfindet.
Auch Pascal Ulrich, Daniel Schilter und Kilian Wild verpassten die Auszeichnung, nutzten aber das Schwingfest zum weitere Erfahrung zu sammeln.
HRU
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