Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

Herbstschwingertag Siebnen

Siegermuni Nelson steht bereit
Bald ist es soweit, am Sonntag 24. September 2017 führt der Schwingklub March – Höfe den bestens bekannten 80. Herbstschwingertag in Siebnen durch. Fast genau so schnell wie am Siebner Märt die Bahnen laufen, werden die ca. 130 Schwinger agieren und zum Saisonabschluss das Sägemehl nochmals zünftig stieben lassen.

Das OK unter der Leitung von OKP Benno Züger ist bereit, die Vorarbeiten sind weitgehend abgeschlossen und diese Woche wird der Festplatz ab Freitag eingerichtet. Wie immer werden zwei Tribünen erstellt, damit eine optimale Sicht auf die vier Sägemehlplätze gewährleistet ist. Das OK hat alles unternommen, um den Ansprüchen der hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer gerecht zu werden. Sollte das Wetter nicht ganz mitspielen, gibt’s mit dem Festzelt beim Schwingplatz und der Turnhalle beim MPS genügend trockene Plätze. Auch die mit viel Einsatz geführte Festwirtschaft unter der Leitung von Philipp Düggelin wird alles daransetzen, um alle Festbesucher zu verpflegen.
Der Beginn ist auf 08:30 Uhr angesetzt, es ist kein Verschiebedatum vorgesehen aber ab 06:00 Uhr kann man sich am Wettkampftag unter der Nummer 1600 über die Durchführung erkundigen.

Folkloristische Unterhaltung
Ein Schwingfest ist nicht nur Schwingen, selbstverständlich darf auch die Folklore nicht fehlen. Auch dafür wird gesorgt. Mit dem Jodelklub Sängertreu Siebnen, Fahnenschwingern, dem Alphornduo Bärgbächli, Siebnen und dem bestens bekannten Einschellnerverein Galgenen wird den Festbesuchern ein gemütliches Rahmenprogramm geboten.
Um die Mittagszeit findet neben dem Schwingplatz ein Steinstosswettkampf mit einem 20 kg und 45 kg Stein statt. Und ab 16:00 Uhr wird in der Turnhalle das Urgestein Hans Oetiker am Bass mit der Kapelle Aubrig-Gruess für Unterhaltung sorgen. Und auch die Hosälupfbar wird ihren Betrieb aufnehmen.

Starkes Teilnehmerfeld
Wer gewinnt die drei Lebendpreise Muni „Nelson“, Rind „Esra“ und Kalb „Carola“? Diese Frage ist noch offen und wird am kommenden Sonntag beantwortet. Mit Sicherheit kann man jetzt schon sagen, dass in Siebnen hochkarätige Schwingerkost gezeigt wird, denn die Qualität des Teilnehmerfeldes darf sich durchaus sehen lassen, sind doch fast ein Drittel aller Teilnehmer Kranzschwinger. So sind von den antretenden Schwingern aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Nordwestschweizer Verband, derzeit fünf Eidgenossen, ein weiterer Kranzfestsieger und zahlreiche Schwinger die am Unspunnenschwinget im Einsatz standen, gemeldet. Somit ist Spannung im Kampf und den Tagessieg garantiert. Aus dem Lager der Nordwestschweizer Gäste werden einige starke Schwinger erwartet. Doch die Anmeldedisplizin der Nordwestschweizer lässt ein weiteres mal enorm zu wünschen übrig. Derzeit ist mit dem Teilverbandskranzer Johann Scherrer erst ein Athlet gemeldet. Mit Sicherheit werden aber noch mehrere starke Gäste anwesend sein. Die Schwyzer werden angeführt von den Eidgenossen Alex Schuler und Reto Nötzli. Und wer weiss, vielleicht steht wie in den letzten Jahren am Morgen plötzlich unverhofft noch ein weiterer Schwyzer Eidgenosse auf dem Platz. Aber auch weitere Kranzer wie der Kranzfestsieger Adi Steinauer, Roland Kälin, Guido, Andreas und Michael Gwerder, Philipp Schuler, Markus Effinger und Beat Kennel werden für interessante Gänge sorgen. Die Zuger entsenden die starken Remo Betschart, Roland Bucher, Roman Weiss und Marcel Betschart. Die Ob- und Nidwaldner entsenden die Kranzer Fabian Gassmann, Markus Niederberger und Toni Omlin. Aus dem Nordostschweizer Verband sind die Eidgenossen Roger Rychen, Fabian Kindlimann und Stefan Burkhalter am Start. Sie werden unterstützt von den starken Kranzern Stefan Landolt, Christian Jöhl, Andre Büsser, Ivan Riget und Nicola Wey.  

Wieder ein Heimsieg möglich ?
Es ist vielen noch in bester Erinnerung wie Reto Nötzli letztes Jahr in bestechender Manier in Siebnen triumphierte. Aber auch Florian Hasler, der im letzten Jahr im Schlussgang stand, ist gut im Schuss und liebäugelt mit dem Festsieg. Aber auch die weiteren Ausserschwyzer Schwinger sind heiss auf ihren Heimanlass. So wollen Andreas Höfliger, Cornel Fässler, Markus Keller, Joel Kessler, die jungen Kranzer Ueli Hegner, Dominik Streiff , Janik Keller, Alex Huber, sowie der unverwüstliche Kämpfer Albert Diethelm versuchen, dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen. Aber auch auf die starken Nichtkranzer Robin Nauer, Tobias Bürgi, Roman Bingisser, Samuel Diethelm, Stefan Gemsch, Damian und Pascal Ulrich darf man gespannt sein.
Alles in allem darf man sich auf einen spannenden Herbstschwingertag in Siebnen mit hochstehendem Schwingsport freuen. Bleibt zu hoffen, dass Petrus ebenfalls ein Schwingerfreund ist und angenehmes Herbstwetter beschert.  HRU
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Veteranen Ausflug des Schwingklub March - Höfe ins Engadin 13. September
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Allweg Schwinget 3. September
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Herzliche Gratulation an Corina und Fabian Nauer - Föllmi zur Hochzeit
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Unspunnen Schwinget Interlaken
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Melchsee - Frutt Schwinget 15. August 2017
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Kilbischwinget Einsiedeln : Festort Alpthal 12. August 2017
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Rickenschwinget 6. August
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Gerenschwinget Wädenswil 1. August
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Brünig Bergschwinget 30. Juli 2017
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Menzberg Schwinget 23. Juli
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Zugerberg Schwinget 23. Juli
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Klöntal Bergschwinget 22. Juli 2017
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SWS Teilverbandfest Kerzers  16. Juni 2017

In einem verrückten Südwestschweizer Teilverbandsfest teilen sich der Berner Bernhard Kämpf und der Innerschweizer Reto Nötzli den Sieg. Nötzli wurde nachträglich im Einteilungsbüro die Maximalnote geschrieben.
Gästeduelle ab dem zweiten Gang sorgten in Kerzers für viel Unmut, am Ende aber doch zu einem Gästesieg. Diesen teilen sich Bernhard Kämpf der sein erstes Teilverbandsfest gewann und Reto Nötzli. Kämpf hatte ein sehr starkes Notenblatt und musste schon im zweiten gang gegen Christoph Bieri antreten. Dabei musste er das einzige Unentschieden in kauf nehmen. Umstritten war auch sein Sieg im fünften Gang über den Glarner Roger Rychen. „Da war das Glück auf meiner Seite“, gestand der Berner Oberländer. Kämpf feierte in Kerzers seinen vierten kranzfestsieg seiner Laufbahn.
Reto Nötzli war nach fünf Gängen gemeinsam mit Kämpf und Stéphane Haenni Zweiter. Wie im fünften wurde ihm auch im sechsten Gang gegen Haenni auf dem Platz die Maximalnote nicht geschrieben. Diese erhielt er erst nachträglich im Einteilungsbüro geschrieben. Für Nötzli ist es der zweite Teilverbandssieg nach dem Innerschweizerischen 2014 in Cham und zugleich sein zweiter Kranzfestsieg.

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Rigi Schwinget 9. Juli

Drama pur auf der Rigi !

Am Bergkranzfest auf der Rigi kam es nach spannenden Kämpfen und viel Wetterglück zu einem äusserst tragischen Abschluss. Wenn der Festsieger für den Schlussgang zuerst aus der Dusche geholt werden muss und nach seinem Sieg seinen Gegner auf der Bahre tragen hilft, anstatt zu jubeln, dann ist sehr viel Unglückliches geschehen!

Dabei ging zuerst alles seinen geordneten Gang. Die Zuschauer waren gespannt ob die Innerschweizer Schwinger dem Ansturm der Ostschweizer und Nordwestschweizer Gäste auf die Königin der Berge gewachsen sein würden. Diese Frage war spätestens nach dem vierten Gang entschieden, zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste im Kampf um den Festsieg zurückgebunden. Als überragender Schwinger stach der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli heraus. Nötzli zeigte im Vergleich zum Innerschweizerischen eine unglaubliche Leistungssteigerung! Er qualifizierte sich überzeugend mit fünf Siegen gegen Martin Herrsche, Marcel Kropf, Andreas Döbeli, Mario Thürig und Marcel Kuster für den Schlussgang. Diese Teilnahme war durch die Siege über drei Eidgenossen vollauf verdient. Als sein Gegner qualifizierte sich der Entlebucher Joel Wicki für den Endkampf. Die Ausgangslage war klar, Bruno Nötzli hätte ein gestellter Gang zum alleinigen Festsieg gereicht. Der Schlussgang verlief spannend, Nötzli hatte alle Hände voll zu tun um die ungestümen Angriffe des Luzerners abzuwenden. Ab und zu kam der Höfner auch zu Konterchancen, doch befand er sich doch mehrheitlich in der Defensive. In der siebten Minute des Schlussgangs kam es zum Beginn des Dramas auf der Rigi. Bei einem Angriff Wickis verletzte sich Nötzli am Knie. Der Schlussgang wurde unterbrochen und nach längerer Pause war klar, die Verletzung war zu stark, Bruno Nötzli konnte nicht mehr weiterschwingen und musste schweren Herzens den Kampf aufgeben. Nun war die Einteilung gefordert, ein neuer Gegner für Joel Wicki musste her. Zur Auswahl standen drei Schwinger, der Luzerner Sven Schurtenberger, der Ostschweizer Daniel Bösch und der Nordwestschweizer Nick Alpiger. Sie alle hatten ihren Wettkampf beendet und hatten als Punktehöchste nach sechs Gängen 57,50 Punkte auf ihrem Konto. Die Wahl fiel auf Sven Schurtenberger, obwohl er auch ein Luzerner ist. Dieser Entscheid der Einteilung ist absolut korrekt, denn Schurtenberger war nach fünf Gängen punktegleich wie Joel Wicki und stand da schon zur Diskussion zur Schlussgangteilnahme. Die Tatsache dass dieser sich schon umgezogen hatte, führte zu einer weiteren längeren Pause. Mit Sicherheit keine einfache mentale Angelegenheit für Joel Wicki. Dies hatte den auch Auswirkungen auf den Schlussgang. Schurtenberger, mental frischer, kam schon beim ersten Angriff beinahe zum Sieg. Und nach zwei Minuten leerte er den Entlebucher übers Knie zum platten Resultat. Der Siegesjubel blieb Schurtenberger aber im Halse stecken, den auch Wicki blieb verletzt liegen. Und anstatt sich richtig zu freuen, half er mit seinen Kameraden auf der Bahre abtransportieren. Und während im Radio die offizielle Schlussrangliste verlesen wurde, hörte man im Hintergrund die Geräusche des Hubschraubers der Wicki ins Spital transportierte.
Was geschah mit Bruno Nötzli? Der Höfner konnte seinen Wettkampf leider nicht zu Ende bringen. Mit seinen fünf Siegen war Nötzli mehr als kranzsicher, so wurde ihm auch verdient der Ehrenkranz abgegeben. Nachdem mehrere Jahrzehnte kein Ehrenkranz in der Schweiz abgegeben wurde, war der Ehrenkranz Nötzlis auf der Rigi bereits der zweite in diesem Jahr nach Armon Orlik am Aargauer Kantonalen. Uns bleibt zu hoffen, dass die Knieverletzung Nötzlis nicht allzu schlimm ist. Allerdings, wenn ein Naturbursche wie Bruno Nötzli es ist, einen Schlussgang mit dem möglichen Festsieg vor Augen abbricht, dann ist von einer schwerwiegenden Verletzung auszugehen. Auf jeden Fall wird die Gefühlslage unseres Eidgenossen momentan keine Gute sein! Und wenn Bruno Nötzli in vielen Jahren seinen Enkeln die Geschichte seines 30. Kranzgewinnes erzählt, muss er schon ein wenig mehr ausholen……

Ebenfalls einen unglücklichen Abschluss erlebte der zweite Eidgenosse vom SKMH Reto Nötzli. Nach guten Leistungen den ganzen Tag hindurch verlor er im Kampf um den Kranz in den letzten Sekunden gegen den Thurgauer Oldie Stefan Burkhalter, der damit der 23. Schwinger mit hundert Kranzgewinnen ist. Zuvor erkämpfte sich der Höfner drei Siege gegen Stefan Studinger, Lukas Döbeli und Hannes Bühler, sowie die beiden Remis gegen die Gasteidgenossen Nick Alpiger und Christoph Bieri.

Bei seiner Premiere auf der Rigi konnte der 20jährige Joel Kessler alle sechs Gänge bestreiten. Kessler erreichte einen Sieg, eine Niederlage und vier Remis. Herauszuheben an der Leistung des Märchlers ist sicher der zweite Gang, wo er sich vom Ostschweizer Eidgenossen Beni Notz als gleich stark trennte.
HRU
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111. Innerschweizer Schwing-und Aelplerfest Alpnach OW, 02.07.2017
Kranz am Innerschweizer durch Reto Nötzli

Am bestens organisierten Innerschweizer Schwingfest in Alpnach lebte der bei leichtem Regen durchgeführte Anlass ein weiteres Mal von vielen Überraschungen! Zwar standen mit Marcel Mathis und Andreas Ulrich zwei gestandene Eidgenossen im Schlussgang, aber wer hätte schon gedacht, dass mit Philipp Laimbacher, Martin Grab, Bruno Nötzli, Tobias Krähenbühl, Stefan Gasser, Lukas Bernhard. Martin Zimmermann und Alexander von Laufen gleich mehrere Eidgenossen und Kranzfestsieger den Kranz verpassen würden. Im Schlussgang winkte dem Nidwaldner Marcel Mathis und dem Schwyzer Andreas Ulrich die Chance auf den ersten Sieg am Innerschweizer. Mathis nutzte diese schon beim ersten Angriff und feierte mit sechs Siegen einen verdienten Triumpf.
Vom SKMH konnte sich nur Reto Nötzli unter die Kranzgewinner reihen. Der Pfäffikoner Eidgenosse startete mit zwei Siegen gegen den Gast Mario Thürig und Stefan Binggeli fulminant. Im dritten Gang wurde er vom späteren Sieger Mathis in den letzten Sekunden durch einen Übersprung noch erwischt. Im vierten Gang kassierte der Höfner trotz drückender Überlegenheit gegen Reto Fankhauser ein Remis. Mit den zwei abschliessenden Siegen im Ausstich gegen Armin Muff und Stefan Ettlin sicherte sich Nötzli den verdienten Kranz im guten fünften Rang.

In Alpnach konnten mit Florian Hasler, Joel Kessler und Andreas Höfliger noch drei weitere Ausserschwyzer um die begehrten Kränze schwingen, scheiterten sie doch allesamt. Florian Hasler trennte sich im letzten Gang gegen Michael Müller resultatlos. Dieses Remis bedeutete für den Luzerner den Kranzgewinn, derweil Hasler leer ausging.

Joel Kessler, der an einem Innerschweizer zum ersten Mal um die Kränze schwingen konnte, musste die Überlegenheit von Joel Wicki anerkennen und Andreas Höfliger verlor um den Kranz überraschend gegen den Nidwaldner Linus Fessler.
Der zweite Eidgenosse vom SKMH, Bruno Nötzli, erlebte einen bitteren Morgen. Nach dem verlorenen Auftakt gegen den späteren Sieger Mathis, musste er auch im zweiten Gang völlig unerwartet gegen Linus Fessler untendurch. Und nach dem Remis gegen Roger Imboden war der Kranzzug bereits abgefahren. Nötzli jedoch zeigte Moral und lieferte in den letzten drei Gängen drei Maximalnoten ab. Die Aufholjagd kam jedoch zu spät, der Höfner verpasste den Kranzgewinn um einen Viertelpunkt.
HRU
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Tessiner Nichtkranzer Schwingfest 25. Juni 2017
Drei Auszeichnungen in der Sonnenstube erkämpft.

Am zweiten Tessiner Nichtkranzerschwingfest in Gudo wurden die Organisatoren mit bestem Schwingfestwetter und einen gewaltigen Zuschaueraufmarsch von 1200 Besucherinnen und Besuchern belohnt. Gewonnen wurde das Fest vom Rothenthurmer Daniel Schuler, der im Schlussgang den Luzerner Damian Stöckli bezwingen konnte.
Unter den 99 Schwingern aus dem ganzen ISV – Gebiet, waren auch vier Teilnehmer vom Schwingklub March-Höfe am Start. Gleich drei von ihnen sicherten sich die Auszeichnung.
Der Buttikoner Forstwartlehrling Pascal Ulrich belegte mit dem fünften Rang ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Ulrich trennte sich zu Beginn von Manuel Vogel resultatlos. Danach reihte er nacheinander Rosche Bünter, Matthias Elmiger und Luca Heiniger zu den Verlierern. Im fünften Gang kämpfte Ulrich gegen den Luzerner Stöckli um die Schlussgangteilnahme, musste aber das bessere Ende seinem Gegner überlassen. Die Auszeichnung sicherte sich der Märchler mit einem Sieg gegen Dominik Hodel.

Im 13. Rang holte sich der Galgener Damian Ulrich die Auszeichnung. Ulrich unterlag zum Auftakt gegen Elias Ziegler. Doch mit drei Siegen am Stück gegen Michael Odermatt, Jan und Thomas Ettlin, machte der Tiefbauzeichnerlehrling wacker Terrain gut. Beinahe hätte er auch noch den vierten Sieg feiern können, doch nach Auslassen guter Chancen musste Ulrich gegen Marcel Grüter selber untendurch. Durch die abschliessende Niederlage gegen Jens Kaufmann wurde Ulrich noch nach hinten gereicht, die Auszeichnung hatte er aber auf sicher.

Der Galgener Späteinsteiger Stefan Gemsch durfte sich im gleichen Rang über seine erste gewonnene Auszeichnung im Schwingen freuen. Der Netzelektriker-Vorarbeiter erkämpfte sich drei Siege gegen Joel Schmid, Valentin Käslin und Dominik Widmer, sowie drei Taucher gegen Manuel Vogel, Joel Fallegger und Martin Gander.

Der vierte Märchler Schwinger Marcel Ulrich (Buttikon), verpasste die Auszeichnung mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen.
HRU
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Schwarzseekranz für Reto Nötzli  (18. Juni 2017)

Gewonnen wurde der Schwarzseeschwinget vom König von Burgdorf Matthias Sempach. Im Schlussgang bezwang er den König von Frauenfeld Kilian Wenger. Unter den Innerschweizer Gastschwingern war auch der Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli am Start. Er holte sich damit nicht nur seinen ersten Schwarzseekranz, sondern konnte gleichzeitig auch seinen 30. Kranzgewinn feiern.
Zum Auftakt trennte sich Reto vom Eidgenossen Remo Käser als ebenbürtig. Danach liess der Höfner zwei Siege folgen gegen Remo Schenkel und Florian Aellen, ehe er im vierten Gang dem verteidigungsstarken Philipp Gehrig ein Unentschieden zugestehen musste. Nach einem Sieg im fünften Gang gegen Roman Sommer war Reto voll im Rennen um den Kranz. Aufgrund seines Notenblatts musste mit einem gröberen Kaliber gerechnet werden. Und tatsächlich traf er im letzten Gang auf den schweren Eidgenossen Philipp Roth. Doch Reto kam gegen den nur schwer zu bezwingenden Seeländer zum Erfolg, und klassierte sich damit ungeschlagen im sonnigen fünften Rang.

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Michaelskreuz Schwinget 18. Juni 2017

Drei Auszeichnungen am Michaelskreuzschwinget ob Root

Gewonnen wurde das Rangschwinget auf dem beliebten Ausflugspunkt im Kanton Luzern vom Rothenthurmer Philipp Schuler. Im Schlussgang bodigte er den Luzerner Nichtkranzer Damian Stöckli. Der SKMH war mit sieben Schwingern gut vertreten, drei von ihnen holten sich die begehrte Auszeichnung.

Die Neukranzer Dominik Streiff und Janik Keller waren im siebten Rang die bestklassierten Ausserschwyzer. Der Turnerschwinger Streiff blieb nun zum dritten Male hintereinander ohne Niederlage! Er holte sich die Auszeichnung mit drei Siegen gegen Marco Thierstein, Adrian Bachmann und Dominik Widmer. Gegen Martin Bättig, Lukas Ottiger und Andre Muff trennte er sich resultatlos.

Der zähe Janik Keller gewann die Auszeichnung mit drei Siegen gegen mit drei Siegen gegen Reto Gloggner, Gregor Ulrich und Roman Krummenacher. Vor allem der Sieg Kellers gegen den starken Gloggner war eine Überraschung. Weiter stellte der Höfner gegen Seppi Felder und Armin Muff. Die einzige Niederlage kassierte Keller gegen Sven Lang.

Im zehnten Rang holte sich Alex Huber die Auszeichnung. Huber realisierte drei Siege gegen Joel Fallegger, Ueli Doppmann und Andre Gloggner, sowie ebenso viele Niederlagen gegen Manuel Egli, Armin Muff und Seppi Felder.
Ueli Hegner, Damian Ulrich und Stefan Gemsch absolvierten alle sechs Gänge, verpassten aber die Auszeichnungen. Silvan Krieg verpasste den Ausstich und musste früher unter die Dusche um das erfrischende Nass zu geniessen.
HRU
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Stoos Bergfest 11. Juni 2017

Trotz guten Leistungen keine Kränze für Andreas Höfliger und Bruno Nötzli auf dem Stoos

An dem vom Entlebucher Joel Wicki gewonnenen diesjährigen Stoosschwinget gab es für den SKMH kein weiteres Eichenlaub. Die beiden Höfner Bruno Nötzli und Andreas Höfliger schwangen zwar gut mit, verpassten aber letztendlich den begehrten Kranz.

Nötzli trennte sich zum Auftakt gegen den Nordwestschweizer Eidgenossen Nick Alpiger als gleich stark. Danach wurden Michael Mangold und Christian Bernold sicher bezwungen. Gegen den Nordwestschweizer Henryc Thoenen erlitt der Pfäffikoner am letzten Eidgenössischen eine verhängnisvolle Niederlage. Diesmal war Nötzli aber auf der Hut. Bezwingen konnte er den Gast aber nicht und der Gang endete Remis. Im fünften Gang gab es einen weiteren Gestellten gegen den Glarner Eidgenossen Roger Rychen. Damit war für Nötzli der Kranzzug bereits abgefahren. Daran änderte auch der abschliessende Sieg gegen Adrian Dober nichts mehr.
Andreas Höfliger kreuzte zu Beginn mit Henryc Thoenen die Klingen und der Gang endete Remis. Danach wurde der gewichtige Bündner Roman Hochholdinger bezwungen. Gegen Thomas Hurschler kassierte Höfliger eine ungeplante Niederlage. Mit einem Sieg gegen Michael Mangold machte der Höfner wieder Terrain gut. Doch die Niederlage gegen den Ostschweizer Spitzenschwinger Samuel Giger liess Höfligers erneute Stooskranzträume platzen. Dafür sorgte er mit einem Sieg gegen Ursin Battaglia für einen versöhnlichen Abschluss.
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Rottalschwinget 10. Juni 2017
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Kranz für Hasler Florian am St. Galler Kantonalen in Rapperswil 28.05.2017


Dieses Jahr durfte der SKMH als Gäste am St.Galler Kantonalen in Rapperswil-Jona dabei sein. Und als Premiere nicht auf einem Rasen, sondern in der Eishalle zu Rapperswil. Als einziger Schwinger des SKMH durfte sich der Vorderthaler Routinier Florian Hasler das begehrte Eichenlaub aufsetzen lassen. Hasler startete mit einem Remis gegen den Eidgenossen Beni Notz. Im zweiten Gang kam er zum Sieg gegen Lukas Wolfer, ehe ihm im dritten Gang der Unspunnensieger und spätere Festsieger Daniel Bösch vorgesetzt wurde, gegen den Hasler verlor. Im vierten Gang bezwang der Zimmermannlehrlingsausbildner den wirbligen Jungspund Jaime Marty. Im fünften Gang wurde der schwergewichtige Thurgauer Marc Zbinden bezwungen. Den Kranz sicherte sich Hasler mit einem Sieg im letzten Gang gegen den starken Toggenburger Teilverbandskranzer Beat Wickli.

Der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli wurde seit seinem Kranzfestsieg am Luzerner von der Konkurrenz aufmerksamer beobachtet als auch schon. Und der Höfner Landwirt zeigte sich auch in guter Verfassung, schwang zuerst sehr gut mit. So trennte er sich von Schwingerkönig Arnold Forrer und Unspunnensieger Daniel Bösch als gleich stark. Die verteidigungsstarken Pirmin Gmür und Lars Geisser wurden sicher bezwungen. Doch im fünften Gang passierte das Malheur, gegen den Bündner Sandro Schlegel war Nötzli zwar mächtig am Drücker, doch bei einer kurzen Unachtsamkeit wurde er überrumpelt und verlor. Da nützte auch die abschliessende Maximalnote gegen Matthias Schläpfer nichts mehr, Nötzli fehlte trotz gutem Wettkampf ein lumpiger Viertelpunkt zum Kranzgewinn.  
Der Reichenburger Cornel Fässler verfehlte mit drei Siegen und drei Remis den Kranz um einen halben Punkt. Dahinter klassierten sich Andreas Höfliger , Feusisberg, mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen und der Siebner Joel Kessler mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Der Wilener Neukranzer Daniel Schilter verpasste den Ausstich klar.

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Nötzli Reto gewinnt Kranz am Urner Kantonalen in Altdorf 28. Mai 2017


Am Urner Kantonalen Jubiläumsfest in Altdorf gab es mit dem Luzerner Sven Schurtenberger einen lachenden Dritten. Der stämmige Eidgenosse beerbte die beiden Schlussgangteilnehmer Philipp Laimbacher und Benji von AH, welche nicht über ein Remis hinauskamen. Der einzige Kranzgewinner für den SKMH war der Pfäffikoner Reto Nötzli. Zu Beginn trennte er sich vom Zuger Sieger Marcel Bieri als gleich stark. Danach wurden die beiden Luzerner Ron Stadelmann und Michael Graber bezwungen. Auch der starke Urner Stefan Arnold wurde auf den Rücken befördert. Und im fünften Gang bezwang Nötzli den Schlussgangteilnehmer am Luzerner, Marco Fankhauser. Damit war der Höfner Eidgenosse schon kranzsicher. Im letzten Gang um einen absoluten Spitzenplatz unterlag Nötzli dem Thurgauer Gasteidgenossen Domenic Schneider.
In Altdorf konnten zwei weitere Schwinger des SKMH ums begehrte Eichenlaub schwingen. Doch der Altendörfler Markus Keller verpasste dies mit einem Unentschieden gegen den Luzerner Martin Bättig und der Pfäffikoner Janik Keller ereilte dasselbe Schicksal durch die Niederlage gegen den Zuger Marco Reichmuth.

Mit dem Urner ist die Kantonalfestsaison im Innerschweizer Verband in diesem Jahr abgeschlossen. Ob man schon im ersten Jahr der neuen Beschickungsregeln im ISV Gebiet der dreijährigen Versuchsphase definitive Schlüsse ziehen kann, ist noch offen. Doch einige Sachen fallen mir, und sicher auch vielen anderen, als regelmässige Schwingfestbesucher äusserst positiv auf. Als erstes die Vielfältigkeit der Feste. Durch die neuen Beschickungskontingente sind die Kantonalen deutlich kurzweiliger, spannender und damit auch interessanter geworden. Dazu kommt der Umstand, dass die Kantonalen in diesem Jahr mit extrem vielen sportlichen Überraschungen gespickt waren. Dies wirkt sich auch positiv auf den Zuschaueraufmarsch aus. So zu Beispiel am Luzerner, wo über 6000 Zuschauer anwesend waren. Dass an den Kantonalen mehr Schwinger am Start sind schadet wirklich niemanden, auch wenn es mal ein bisschen später wird bis der Schlussgang erfolgt und die Schlussrangliste etwas später erscheint. Dadurch können auch mehr Kränze abgegeben werden und daran stört sich wirklich kein vernünftig denkender Schwingerfreund!

Als zweiter Punkt ist mir sofort die auffallende Fairness der Einteilungen aufgefallen! In diesem Punkt war ich und auch viele andere vehemente Kritiker des Versuchsprojekts! Nicht zu Unrecht, wurden doch in der Vergangenheit mehrere Male Schwinger unseres Klubs darob in Mitleidenschaft gezogen. Doch in diesem Punkt haben mich die verschiedenen Einteiler überzeugt! Klar, bei all den vielen Paarungen kann es hin und wieder vorkommen, dass einer «ring» durchschlüpft, und ein anderer hart durchmuss! Und ungeplante Betriebsunfälle wird es immer geben, ganz gleich wer einteilt. Dies ist Teil unseres Nationalspiels, gewissermassen das Salz in der Suppe! Doch in diesem Jahr habe ich grosse Achtung vor den Einteilern im ISV Gebiet, denn die Fairness wurde nicht nur gepriesen, sie wurde so gut wie möglich an allen Kantonalen gelebt!!
Im Frühling hat mir bei den üblichen Diskussionen über unseren Schwingsport ein Einteiler gesagt, sie rechnen mit etwa 15-20 Neukranzern dieses Jahr im ISV Verband. Diese Äusserung hatte ich in meinem Unterbewusstsein gespeichert. Und nun, gut sechs Wochen später kommen wir auf 29 Neukranzer im ISV Verband. Den Jungen eine Chance zu geben, wenn sie es verdient haben, das ist Fairness! Respekt!! Den wohl möglichen Kritikern von zu «ringen» Kränzen sei hier erwähnt, nachgeworfen wurde der Kranz an keinem Schwinger, jeder Kranzgewinner hat seinen Teil dazu beigetragen. Und mit jungen Kranzschwingern wird ein gesundes Fundament geschaffen für höhere Erfolge und auch für Leute die in zehn oder zwanzig Jahren an der Basis in ihren Klubs arbeiten.

Unser SKMH hat sich im letzten Jahr am vehementesten gegen diese Neuerungen gewehrt, die Gründe dafür sind ja bekannt. Die Ironie am Ganzen ist, dass jetzt unsere sportliche Zwischenbilanz so gut aussieht wie schon lange nicht mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig, sie nur auf die Neuerungen im ISV Verband abzuleiten wäre falsch. Aber sie sind ein Teil davon! Ein Grund ist, dass alle gesund waren. Das war in Vergangenheit auch schon anders, als wir viele Verletzten hatten. Dazu kommt, dass viele in den wichtigen Gängen einfach gut geschwungen haben. Aber auch, dass einige junge Schwinger nach guten Leistungen zuletzt fair behandelt worden sind, anstatt sie zu verheizen!
In solchen Momenten habe ich gespührt wie die Fairness gelebt wurde, weiter so!!

Pressechef SKMH
Hansruedi Ulrich

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Pfannenstiel Schwinget 25. Mai 2017

Erfolgreiche Ausserschwyzer am Pfannenstiel

Bei bestem Wetter konnte am Auffahrtstag der beliebte Pfannenstielschwinget bei der Hochwacht oberhalb vom zürcherischen Meilen durchgeführt werden. Beliebt ist nicht übertrieben, pilgerten doch 1300 Zuschauer ans Rangschwinget, obwohl nur 59 Schwinger am Start waren. Die Schwyzer Schwinger von den Schwingklubs March – Höfe (SKMH) und Einsiedeln drückten dem Anlass deutlich den Stempel auf. So kam es zu einem reinen Schwyzer Schlussgang, den der Willerzeller Adrian Steinauer gegen den Pfäffikoner Eidgenossen Reto Nötzli für sich entschied.
Nicht weniger als fünf Schwinger vom SKMH holten sich die Auszeichnung. Reto Nötzli war bis zum Schlussgang die dominante Figur auf den Sägemehlplätzen, gegen ihn war kein Kraut gewachsen. So besiegte der Chauffeur der Reihe nach Stefan Burkhalter, Tobias Riget, Philipp Schuler, Marco Nägeli, und den talentierten Zürcher Nichtkranzer Shane Dändliker. Und im Schlussgang gegen Steinauer hatte der Höfner alle Trümpfe in seiner Hand, im hätte ein Remis locker zum Festsieg gereicht. Doch der schwingkundige Turner konnte seinen Offensivdrang nicht richtig zähmen, wurde vom Willerzeller prompt ausgekontert und durch die Niederlage auf der Ziellinie noch abgefangen. Der Ehrenplatz war ihm jedoch gewiss und auch vollends verdient!
Der Neukranzer Dominik Streiff zeigte eine unbeschwerte und starke Vorstellung. Der Tuggner Forstwart blieb mit vier Siegen und zwei Remis ein weiteres Mal unbesiegt. Gegen den Zürcher Roman Schnurrenberger und den Oldie - Eidgenossen Stefan Burkhalter trennte er sich als gleich stark. Christoph Odermatt, Silvan Wetter, Gian-Luca Candrian und Marco Nägeli wurden sicher bezwungen. Damit belegte Streiff den tollen dritten Rang.
Den guten vierten Rang belegte der Feusisberger Andreas Höfliger. Der starke Höfner unterlag zu Beginn dem Zürcher Roman Schnurrenberger. Danach wurden Edi Bernold, Urs Schäppi und Remo Ackermann ins Kurzholz befördert. Im fünften Gang trotzte Höfliger dem raubeinigen Eidgenossen Fabian Kindlimann ein Remis ab. Und zum Abschluss landete er noch einen schönen Sieg gegen Christoph Odermatt.
Im siebten Rang holte sich der Siebner Joel Kessler die Auszeichnung. Der baumlange Sennenschwinger erkämpfte sich drei Siege gegen Roman Bickel, Hansheinrich Dändliker und Roman Schnurrenberger, zwei Unentschieden gegen Christian Bernold und Nicola Wey. Die einzige Niederlage kassierte Kessler gegen Stefan Burkhalter.
Und im zehnten Rang schlüpfte der Pfäffikoner Neukranzer Janik Keller noch in die Auszeichnungsränge. Keller hatte drei Siege gegen Fabian Koller, Michael Buchmann und Martin Schuler, zwei Niederlagen gegen Stefan Burkhalter und Christoph Odermatt, sowie das Remis gegen Iwan Riget auf dem Notenblatt.
HRU
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Luzerner Kantonales Malters (21. Mai 2017)

Bruno Nötzli gewinnt das 98. Luzerner Kantonale Schwingfest in Malters. Im Schlussgang bodigte Nötzli den Entlebucher Marco Fankhauser. Für Nötzli ist es der erste Sieg an einem Kranzfest überhaupt.

Bruno Nötzli startete bereits am Morgen sehr gut in das Luzerner Kantonalfest. Als Einziger der Spitzenschwinger gewann er seinen ersten Gang. Dies gegen den Eidgenossen René Suppiger. Danach setzte Nötzli seine Serie fort. Einzig gegen Damian Egli gab es einen Gestellten.
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Grossartiges Schwyzer für Schwingklub March – Höfe

Dass das Schwyzer Kantonalschwingfest in Arth für den SKMH derart erfolgreich verlaufen würde, damit durfte nicht gerechnet werden. So ist die Freude über die sechs Kranzgewinner, darunter der Schlussgangteilnehmer Andreas Höfliger und die Neukranzer Alex Huber und Dominik Streiff, noch grösser!

Als bestklassierte Schwinger des SKMH klassierten sich Reto Nötzli und Florian Hasler im dritten Rang. Der Pfäffikoner Nötzli blieb während des ganzen Tages unbesiegt. Der Turnerschwinger stellte zweimal, gegen Philipp Gloggner zum Auftakt und gegen Toni Omlin im vierten Gang. Gegen Martin Amgarten, Christian Bieri, Roland Reichmuth und um den Kranz gegen Christoph Bernet siegte er sicher.
Der Vorderthaler Florian Hasler erkämpfte sich den Kranz mit vier Siegen gegen Philipp Langenstein, Roland Reichmuth, Damian Stöckli und Reto Fankhauser. Vor allem der Blitzsieg im letzten Gang gegen Fankhauser war Extraklasse. Im ersten Gang stellte Hasler mit dem starken Alexander von Laufen und im vierten Gang gab es den Taucher gegen den Eidgenossen Benji von Ah.
Der Schlussgangteilnehmer Andreas Höfliger startete mit zwei Siegen gegen den starken Urner Stefan Arnold und Andreas Odermatt. Im dritten Gang musste er die Stärke des Eidgenossen Benji von Ah anerkennen und verlor. Danach liess der baumstarke Sennenschwinger zwei weitere Siege gegen Linus Fessler und Roland Bucher folgen und war damit schon kranzsicher und weit vorne in der Rangliste anzutreffen. Und der günstige Festverlauf mit vielen gestellten Spitzengängen beförderten den Feusisberger völlig unerwartet in den Schlussgang gegen den Gersauer Eidgenossen Andreas Ulrich. In dieser Endausmarchung forderte Höfliger dem Favoriten Ulrich einiges ab, musste dann aber durch die Niederlage nach knapp vier Minuten den Festsieg Andreas Ulrich überlassen. Somit belegte Höfliger zuletzt den vierten Rang.
Im gleichen Rang klassierte sich völlig überraschend der Tuggner Alex Huber. Dass der stämmige Lastwagenmechaniker nun Kranzschwinger ist, ist bei weitem nicht selbstverständlich. Denn eine in den Jugendjahren erlittene Nackenverletzung verunmöglichte dem 21jährigen Huber fast sechs Jahre den Schwingsport. Am Schwyzer in Schindellegi im letzten Jahr bestritt er sein erstes Kranzfest, danach sammelte er mit fleissigen Schwingfestbesuchen wertvolle Praxiserfahrung und verblüffte mehrmals mit guten Leistungen. Und auch sein erster Kranzgewinn an seinem zweiten Kranzfest war mehr als verdient! So startete Huber mit einem Sieg gegen Fabian Durrer optimal. Gegen den Kranzfestsieger Lukas Bernhard verlor er erst nach zäher Gegenwehr. Im dritten Gang bezwang er den zähen Zuger Christoph Moos. Und es kam noch besser, im vierten Gang konnte er den Kranzschwinger Bruno Fink mit einem Konter in den letzten Sekunden bezwingen. Die Niederlage im fünften Gang gegen den Eidgenossen Erich Fankhauser war kurz und schmerzlos. Genauso kurz und schmerzlos verlief der letzte entscheidende Gang, nur mit besserem Ende für Huber! Bereits im ersten Zug konterte er einen Brienzerangriff von Markus Niederberger und warf den Kranzschwinger zum platten Resultat. Riesengross war die Freude über Huber`s ersten Kranzgewinn!!
Im sechsten Rang holte sich der Tuggner Dominik Streiff ebenfalls seinen ersten Schwingerkranz. Dass der 23jährige Turnerschwinger nun Kranzer ist, darüber ist nicht nur bei ihm selber die Erleichterung gross, nein auch dürften mehrere andere Kranzschwinger darüber froh sein, wenn sie an Streiff`s extrem gute Verteidigung denken! Getreu seinem Motto blieb der Forstwart auch bei seinem ersten Kranzgewinn mit drei Siegen und drei Remis unbesiegt. So trennte er sich von den drei Kranzschwingern Josef Portmann, Oliver Hermann und Seppi Felder als ebenbürtig. Seine drei Siege erreichte Streiff gegen Ueli Zürcher, Ive Durrer und im entscheidenden letzten Gang mit der Maximalnote Zehn gegen Patrick Zumstein. Somit hat es im siebten Anlauf endlich geklappt für den technischen Leiter 2 vom SKMH.
Ebenfalls im sechsten Rang klassierte sich der Pfäffikoner Bruno Nötzli. Beim Höfner Landwirt war eine klare Leistungssteigerung gegenüber des Frühlings deutlich zu sehen. Nötzli stellte zu Beginn gegen Reto Gloggner. Gegen Andreas Arnold kam er zu seinem ersten Sieg, ehe es gegen Lukas Bernhard die zweite Punkteteilung gab. Am Nachmittag siegte der gross gewachsene Turnerschwinger gegen Ronny Heinzer und Michael Briker und war damit schon nach fünf Gängen kranzsicher. Im Kampf um einen absoluten Spitzenplatz musste er das bessere Ende Benji von Ah überlassen.
In Arth konnten zudem noch Cornel Fässler, Joel Kessler und Markus Keller um den Kranz schwingen. Sie verloren aber allesamt ihren letzten Gang. Fässler gegen den Eidgenossen Philipp Gloggner, Kessler gegen Stefan Studinger und Keller gegen den Zugerberger Christoph Moos, der nun nach ebenfalls unzähligen Anläufen verdienter Kranzschwinger ist.
HRU
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                                                                                                       Der Schwingklub March - Höfe gratuliert Bernadette und This Gemperli - Fässler zur Hochzeit (13.05.2017)
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Erfolgreiche Ausserschwyzer am Ob. und Nidwaldner Kantonalschwingfest in Beckenried  (7.Mai 2017)

Die diesjährige Kranzfestsaison entwickelt sich für die Schwinger vom Schwingklub March – Höfe (SKMH) prächtig! Wie schon vor Wochenfrist am Zuger konnten wieder vier Eichenlaubgewinne bejubelt werden, für zwei Höfner bedeutete dies sogar eine Premiere.

Mit Spannung erwartete man den Ausgang des zweiten Kantonalfestes innerhalb des ISV Gebietes. Und wie am Zuger war der sportliche Verlauf gespickt mit zahlreichen saftigen Überraschungen. Wer hätte schon gedacht, dass mit den Eidgenossen Mike Müllestein und Alex Schuler, sowie den Kranzfestsiegern Lutz Scheuber und Adrian Steinauer gleich vier namhafte Schwinger leer ausgehen würden.

Der Kampf um den Tagessieg war spannend bis zuletzt, so konnten sich gleich drei Schwinger den ersten Rang teilen. Der Rothenthurmer Christian Schuler erlebte das gleiche Schicksal wie am Zuger. Überragend in den ersten fünf Gängen wurde Schuler im Schlussgang noch abgefangen. Diesmal vom Sörenberger Joel Wicki. Mit seinem Schlussgangerfolg schloss der Entlebucher zu Schuler auf und belegte zuletzt den Rang 1a, vor Schuler 1b und dem Luzerner Eidgenossen Rene Suppiger 1c.

Der SKMH war mit sieben Athleten am Vierwaldstättersee vertreten. Sie zeigten eine eindrückliche Mannschaftsleistung. Sechs vom Ausserschwyzer Team konnten vor dem letzten Gang noch um die begehrten Kränze schwingen und vier von ihnen standen am Abend als glückliche Kranzgewinner da.

Daniel Schilter aus Wilen bei Wollerau wird dieses Fest wohl seine Lebtage nicht mehr vergessen! Sein erster Kranzgewinn war für alle eine riesige Überraschung, dass er mit dem dritten Rang auch noch einen absoluten Spitzenplatz belegte, machte das Erstaunen noch grösser. Der 28jährige Höfner, Sohn des ehemaligen Kranzschwingers Meinrad Schilter ist ein schwingerischer Späteinsteiger. Beruflich bedingt kam er anfangs kaum zu einem regelmässigen Training. Zwar machte er in letzter Zeit immer Fortschritte, doch sein Kranzgewinn kam wohl auch für ihn überraschend. Schilter startete schlichtweg fulminant. Mit drei Siegen gegen Hansruedi Ming, Raffael Zimmermann und den starken Kranzer Simon Zimmermann grüsste der gemütliche Sennenschwinger mit dem Punktemaximum als Halbzeitleader. Gegen die erfahrenen Kämpfer Armin Muff und Stefan Arnold zog der Höfner den Kürzeren. Im entscheidenden Kampf um den Kranz bezwang Schilter den jungen, talentierten Obwaldner Ueli Rohrer und stieg damit in die Gilde der Kranzschwinger auf.

Im glänzenden vierten Rang klassierte sich der Reichenburger Cornel Fässler. Der Blondschopf startete mit einem Sieg gegen Michael Gassmann, ehe er dem ehemaligen Kranzfestsieger Martin Zimmermann ein Remis abtrotzte. Das Unentschieden gegen den jungen späteren Kranzgewinner Michael Zurfluh war nicht eingeplant. Mit dem Sieg gegen Christian Ming machte der Märchler wieder Boden gut. Und es kam noch besser für Fässler, nach einer weiteren Zehn gegen Fabian Gassmann war er bereits nach fünf Gängen kranzsicher. So konnte er die abschliessende Niederlage gegen den Eidgenossen Marcel Mathys gut verkraften.

Mit dem Pfäffikoner Janik Keller erkämpfte sich ein weiterer Schwinger des SKMH sein erstes Eichenlaub. Der 21jährige, zähe Kämpfer startete mit einem Sieg gegen Michael Ettlin. Danach holte er mit seiner guten Verteidigung zwei Remis gegen die Kranzer Ruedi Käslin und Adrian Gander. Mit zwei Siegen gegen Raffael Zimmermann und Benjamin Gander brachte sich Keller in eine gute Position für den letzten Gang. In diesem traf er auf den jungen, talentierten Michael Zurfluh. Dieser befand sich den ganzen Tag jeweils in der Spitzengruppe. Mit einem überraschenden Erfolg kürte sich Keller zum Kranzschwinger, und auch dem jungen Urner reichte es trotz Niederlage dank seines Punktepolsters zum Kranzgewinn. Damit belegte Keller zuletzt unbesiegt den guten fünften Rang.

Der vierte Kranzgewinner für den SKMH war der Feusisberger Andreas Höfliger. Der Höfner holte sich den zweiten Saisonkranz im sechsten Rang. Höfliger startete mit einem Remis gegen Simon Zimmermann. Danach besiegte er Christian Ming 2 und Cyrill Brügger, ehe er gegen den Eidgenossen Marcel Mathys untendurch musste. Im fünften Gang bezwang Höfliger Markus Durrer. Und im letzten Gang lieferte er sich gegen den Luzerner Michael Müller ein spannendes Gefecht, das resultatlos ausging. Dank der Note neun reichte dies beiden Schwingern zum begehrten Kranz.

Mit Dominik Streiff und Joel Kessler schwangen noch zwei weitere Märchler um den Kranz. Der Tuggner Streiff schwang den ganzen Tag sehr gut, er konnte aber im letzten Gang die Verteidigung des Luzerners Niklaus Scherer nicht durchbrechen und verpasste damit den Kranz hauchdünn. Der Siebner Kessler verlor im letzten Gang gegen den Obwaldner Stefan Gasser und musste das Eichenlaub seinem Gegner überlassen.  HRU
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Auszeichnungen für Huber und Hegner am Roteborger Schwinget.  (7. Mai 2017)

Oberhalb von Rotenburg wurde der Roteborgerschwinget ausgetragen. Dabei holte sich der Tuggner Alex Huber die Auszeichnung im elften Rang mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Der frischgebackene Kranzer Ueli Hegner aus Siebnen holte sich die Auszeichnung mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen im 14. Rang.
HRU
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Zuger Kantonales in Baar (30.04.2017 )


Gelungener Auftakt in die neue Kranzfestsaison für Schwingklub March – Höfe

Nicht einer der zehn angetretenen Eidgenossen triumphierte am Zuger Kantonalfest in Baar, sondern der Zuger Nachwuchsmann Marcel Bieri. Mit seinem Schlussgangerfolg über den Titelverteidiger Christian Schuler aus Rothenthurm, feierte der Edlibacher seinen ersten Kranzfestsieg.

Vom Schwingklub March – Höfe waren neun Schwinger zum Wettkampf angetreten, sechs von ihnen konnten am letzten Gang noch um das begehrte Eichenlaub kämpfen, vier standen am Abend als glückliche Kranzgewinner da, was ein sehr erfreuliches Ergebnis ist.

Bestklassierter Ausserschwyzer war der Feusisberger Andreas Höfliger. Das Zuger liegt dem bärtigen Sennenschwinger offenbar, holte er sich doch schon seinen fünften Zuger Kranz. Mit drei Siegen gegen Armin Muff, Clemens Spichtig und Roman Amgarten, zwei Remis gegen Martin Zimmermann und Adrian Wettstein, sowie der Niederlage gegen den späteren Festsieger Bieri, belegte Höfliger den guten sechsten Rang.

Der Vorderthaler Florian Hasler holte den Kranz im siebten Rang.  Nach zwei Remis zum Auftakt gegen Michael Müller und Matthias Herger siegte er dreimal gegen Oscar Faccini, Ron Stadelmann und Christian Bucher. Damit war der Märchler nach fünf Gängen hoch in den Punkten, was ihm im letzten Gang den Eidgenossen Sven Schurtenberger als Gegner bescherte. In diesem Duell ging er gegen den Favoriten einige Male frech in den Angriff, ehe Hasler doch unterliegen musste. Doch trotz Niederlage reichte Hasler das Punktepolster zum Kranz.

Der Eidgenosse Reto Nötzli aus Pfäffikon startete mit dem Taucher gegen Rene Suppiger schlecht. Mit dem Sieg gegen Roger Baumann ging es wieder aufwärts. Das Remis gegen Roger Bürli war aber nicht einkalkuliert. Danach liess der Höfner zwei Siege gegen Andre Muff und den erfolgreichen Ringer Thomas Suppiger folgen. Im letzten Gang ging es gegen Michael Müller hoch zu und her. Beide Schwinger gingen vollstes Risiko, waren beide sehr nahe am Erfolg, doch der lebhafte Gang endete gestellt. Mit der erkämpften Maximalnote 9,00 reichte es Nötzli zum Kranzgewinn im achten Rang.

Das der 18jährige Metzgerlehrling Ueli Hegner aus Siebnen schwingerisches Talent besitzt war schon vielen klar. Vielleicht bekam er sein Talent von seinem Grossonkel Alois Odermatt, einer der besten ehemaligen Schwinger des Schwingklubs March - Höfe vererbt. Hegners erster Kranzgewinn am Zuger kam früh, aber nicht überraschend. Der drahtige, von der Eisenburg ob Siebnen stammende Bauernsohn hatte ein hartes Programm zu absolvieren, bis er sein erstes Müntschi von den Ehrendamen einholen durfte. Zum Auftakt siegte Hegner gegen David Arnold, ehe er gegen den Kranzer Thomas Zemp unterliegen musste. Mit einem Sieg gegen Marco Rohrer arbeitete er sich wieder nach vorne. Danach stellte Hegner in guten Kämpfen gegen die Kranzschwinger Stefan Binggeli und Michael Gassmann. Im entscheidenden Gang hiess sein Gegner Thomas Bucher, genau wie Hegner ein junger wilder Nachwuchsmann. Hegner hatte einige heikle Momente zu überstehen, ehe er den Zuger mit einem rassigen Kurzzug bezwingen konnte. Damit holte sich Ueli Hegner seinen ersten Schwingerkranz im achten Rang.

Ebenfalls um die Kränze schwingen konnten Bruno Nötzli und Dominik Streiff. Doch beide verpassten den Kranzgewinn durch den gestellten letzten Gang. Während der Pfäffikoner Eidgenosse Bruno Nötzli gegen den Rapperswiler Gast Adrian Oertig nicht zum Sieg kam, teilte der Tuggner Dominik Streiff mit dem Luzerner Armin Muff die Punkte.
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Starker Alex Huber am Seetaler Schwinget

Nicht alle Ausserschwyzer Schwinger durften am Zuger antreten, so dass einige von ihnen am Seetaler Schwinget in Hochdorf antraten. Dabei holte sich der Tuggner Alex Huber die Auszeichnung mit gutem Notenblatt und vier Siegen und zwei Niederlagen im vierten Rang. Huber kreuzte dabei mit den beiden Schlussgangteilnehmern Remo Vogel und David Egli die Klingen. Dazu besiegte er den Kranzschwinger Roman Zurfluh.
Bereits am nächsten Sonntag geht es für unsere Schwinger weiter am Ob/Nidwaldner Kantonalen in Beckenried, wo sieben Aktiven vom SKMH teilnehmen werden.
HRU
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