Berichte - Schwingklub March-Höfe

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Berichte

1. Training Haslenstrasse Schübelbach
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Eigentlich war geplant, das Andy am Frühjahrsschwinget in Pfäffikon SZ seinen Abschied gibt. Da dieses leider nicht stattfinden kann hat sich Andy entschieden sein letzes Fest am Herbstschwingertag in Siebnen am 27. September zu machen.
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Hallenschwinget Niederurnen 16.02.2020

Drei Auszeichnungen in Niederurnen

Am bestens organisierten Hallenschwinget in Niederurnen zeigte der Glarner Eidgenosse Roger Rychen eine bärenstarke Leistung und siegte verdient mit dem seltenen Punktemaximum von 60 Punkten. Im Schlussgang bezwang der Glarner im Eidgenossenduell nach gut zwei Minuten Willi Graber mit Kreuzgriff und konnte so seinen sechsten Sieg in Niederurnen feiern. Unter den gut 60 Schwingern waren auch zehn vom Schwingklub March-Höfe am Start, davon konnten sich drei in den Auszeichnungsrängen klassieren.
Wie beliebt der auf Ringermatten ausgetragene Hallenschwinget ist, zeigte die Tatsache, dass die Sporthalle randvoll gefüllt war. Die zahlreichen Zuschauer konnten viele spannende Kämpfe erleben und hatten das Privileg den sympathischen Berner Willi Graber noch einmal in Aktion zu sehen. Der äusserst erfolgreiche Worblenthaler Eidgenosse wird anfangs April am heimischen Hallenschwinget in Bolligen seine lange Karriere beenden. Wie beliebt Graber bei den Schwingerfans ist, zeigt die Tatsache, dass er bei der Rangverkündigung von den Zuschauern ausgiebig gefeiert wurde.

Von den zehn Ausserschwyzer Schwingern klassierte sich Joel Kessler (Siebnen) im guten vierten Rang. Der Märchler konnte eines der stärksten Notenblätter des Teilnehmerfeldes vorweisen, so hatte er gegen fünf Kranzschwinger anzutreten. Zu Beginn wurde Remo Büchler sicher bezwungen. Im zweiten Gang trennte sich Kessler vom talentierten Berner Nachwuchsmann Adrian Walther unentschieden. Mit den Siegen gegen Christian Zaugg und Christian Schnyder beförderte sich Kessler in die Spitzengruppe. Dies bescherte ihm im fünften Gang den Tagessieger Rychen als Gegner. Gegen den Eidgenossen gab es eine rasche Niederlage. Mit dem Bündner Michael Fontana machte Kessler zuletzt kurzen Prozess und kam so zu seinem vierten Sieg. Somit belegte Kessler den ausgezeichneten vierten Schlussrang.

Pascal Ulrich (Buttikon) hatte zu Beginn noch Sand im Getriebe. So stellte er zum Auftakt gegen Christoph Kirchmeier und verlor gegen Manuel Lüthi. Doch mit zwei Siegen gegen Dorian Heierli und Sämi Horner machte der Märchler wieder Boden gut. Im fünften Gang trennte sich Ulrich gegen den Berner Kranzer Alfred Graber in einem turbulenten Gang als gleich stark. Und mit dem abschliessenden Erfolg gegen Beni Rhyner sicherte sich Ulrich die Auszeichnung im fünften Rang.
Damian Ulrich (Galgenen) startete mit einem schnellen Sieg gegen Dorian Heierli. Im zweiten Gang musste sich Ulrich trotz anfänglicher Siegeschancen von Michael Fontana bezwingen lassen. Im dritten Gang war der Märchler zu wenig aufmerksam und musste sich Mario Tschudi beugen. Mit zwei Siegen gegen Sven Schrepfer und Christoph Kirchmeier, arbeitete sich der Märchler wieder nach vorne. Im letzten Gang traf Ulrich auf Michael Steiner. Ulrich kam gegen den erfahrenen Ostschweizer gleich zu mehreren guten Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Zuletzt musste sich der Märchler der Routine seines Gegners beugen. Durch diese Niederlage verpasste Ulrich eine bessere Klassierung und holte sich die Auszeichnung im elften Rang.
Stefan Gemsch (Galgenen) und Benjamin Züger (Wangen) konnten ebenfalls noch um die Auszeichnung schwingen. Doch Gemsch verpasste diese durch eine abschliessende Niederlage und Züger durch ein Remis. Ebenfalls im Einsatz standen David Solenthaler, Silvan Krieg und Lukas Hüppin. Alexander Schnellmann und der Kranzer Ueli Hegner mussten in aussichtsreicher Position den Wettkampf verletzungshalber abbrechen.
HRU
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Thedy Waser bleibt Technischer Leiter des Innerschweizer Schwingerverbands

Der Nidwaldner Thedy Waser gewinnt die Kampfwahl für das Amt des Technischen Leiters des Innerschweizer Schwingerverbands. Mit Kritik wird an der Delegiertenversammlung dennoch nicht gespart.

Es dauerte nicht lange am Samstagmorgen im Mythenforum in Schwyz, bis Thedy Waser ein erstes Mal angegriffen wurde. Unter Traktandum 3 von 14 musste er, der Technische Leiter des Verbands, seinen Jahresbericht vortragen. Waser fasste das vergangene Jahr sportlich zusammen und hob einzelne Schwinger hervor, die Besonderes geleistet hatten. Soweit, so unspektakulär.

Kaum war Waser fertig, meldete sich der Luzerner Bruno Stofer, früher Technischer Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbands, zu Wort. «Ich erwarte von einem technischen Bericht etwas mehr als nur Ehrungen», sagte er. Der Versammlung schlage er deswegen vor, über die Annahme von Wasers Bericht abzustimmen. Die Versammlung nahm den Bericht jedoch mehrheitlich an – ein erster Etappensieg für Waser.

Die Luzerner machten in Schwyz früh klar, dass sie genug haben von Thedy Waser. Seine Versprecher blieben in der Luzerner Ecke des Saals nie unkommentiert. Schon im Januar hatten die Luzerner bei ihrer eigenen Delegiertenversammlung einstimmig entschieden, dass sie René Riedweg, ihren eigenen Technischen Leiter, gegen Waser ins Rennen schicken würden.

Ein hartnäckiger Vorwurf an Waser bezieht sich auf seine Arbeit in der Einteilung. Wegen seiner reservierten Art fehle ihm das Durchsetzungsvermögen, heisst es. Waser wurde deshalb mitverantwortlich gemacht, dass beim «Eidgenössischen» in Zug kein Innerschweizer gewann. Ebenfalls in die Verantwortung wurde Teamcoach Tom Burch genommen. Er hätte an diesem Samstag abgewählt werden sollen. Zu dieser Abwahl kam es aber erst gar nicht, der ISV beendete die Zusammenarbeit mit Burch bereits vor der Delegiertenversammlung.

Doch die Luzerner waren nicht alleine. Auch andere wollten nicht mehr mit Waser weitermachen. So stand der Schwyzer Christian Grab, der Bruder von Martin Grab, ans Rednerpult und sagte: «Wir müssen einen fähigen Mann in der Einteilung haben. Einer, der alle gleich behandelt. Ich unterstütze René Riedweg ganz klar.» Riedweg selbst stellte sich selbstbewusst vors Mikrofon: «Mein Rucksack ist gefüllt mit taktischem Geschick. Mit der Fähigkeit, strategisch zu denken, einzuteilen und zu kombinieren. Diesen Rucksack stelle ich gerne den Innerschweizer Schwingern als Dienstleistung zur Verfügung.»

So offen die Wahl schien, so klar fiel sie Minuten später aus. Von 162 Stimmberechtigten wählten 89 Thedy Waser, 66 René Riedweg, der Rest war leer oder ungültig. Seit sechs Jahren ist Waser bereits Technischer Leiter, drei weitere werden nun hinzukommen.

Das Resultat verdeutlicht letztlich, wie der Schwingerverband gespalten ist. ISV-Präsident Peter Achermann sagte: «Wenn alle einen Schritt aufeinander zugehen, kommen wir weiter.» Ob die beiden Lager aufeinander zugehen können, wird sich zeigen. Am Samstag gab die Schwingerfamilie jedenfalls kein geeintes Bild ab.
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Delegiertenversammlung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes

Die Kampfrichter für die diesjährigen Kantonalen und das Innerschweizerische in Ibach SZ wurden bekannt gegeben. Für das Eidgenössische Jubiläumsschwingfest in Appenzell ist Ueli Suter (Schwingerverband am Mythen) als Schwyzer Kampfrichter vorgesehen.

Am 1. Februar findet die ISV-DV im Mythenforum in Schwyz statt. Dabei steht u.a. die Wahl des TK-Chefs Thedy Waser für drei weitere Jahre an. Es geht weiter um Statutenänderungen. Weiter: Der Luzerner Kantonalverband wird an der DV laut dem ISV-Vertreter René Schelbert ein Antrag stellen. Schelbert gab dazu folgende Erläuterungen ab: Es gab leider Auseinandersetzungen zwischen Tom Burch und den Luzernern. Die Luzerner waren nach dem ESAF mit nur zwei Kränzen nicht zufrieden. Der gegenseitige Umgang war nicht immer anständig. Die Innerschweizer Schwinger, welche am ESAF teilnahmen, wurden anschliessend zur Aussprache eingeladen. 21 Schwinger sprachen sich für eine Weiterarbeit mit Burch, 42 Schwinger dagegen aus. Der ISV-Vorstand führte weiter eine Analyse durch, und will das gestartete Projekt 16-19-22 weiterverfolgen. Burch soll dabei nur noch für die Athletik zuständig sein, und vom Schwing-Training abgezogen werden. Weiter möchte der ISV in Zukunft klarer kommunizieren, und hat ein Konzept ausgearbeitet. Und: Der ISV-TK Thedy Waser möchte nochmals für drei Jahre antreten. Die Luzerner fordern in ihrem Antrag aber, dass der TK nur für ein Jahr gewählt werden soll. Burch soll durch eine andere Person ersetzt werden. Die Luzerner möchten dabei den Willen der Schwinger umsetzen. Schelbert meinte abschliessend, dass es um Machtspiele, und nicht um die Sache geht. Der Schwyzer Kantonalvorstand hat deshalb den Luzerner Antrag einstimmig abgelehnt, weil demzufolge Thedy Waser nur für ein Jahr gewählt werden soll.

Präsident Ivan Besmer erläuterte weiter, dass man die Luzerner verstehe. Dass die Vorgehensweise der Luzerner aber nicht der richtige Weg sei. Dann wurde die Diskussion unter den Delegierten eröffnet. Einige ergriffen das Wort und gaben kritische Kommentare ab. Dabei ging es um Kompetenzen, und was die Schwinger wollen und nicht. Weiter ging es auch um die Rolle des ISV-Verbandssponsors „Leister“. Diese wurde kritisch hinterfragt. Besmer schlug vor, dass weitere kritische Stimmen dies an der ISV-DV kundtun sollen.

Unter dem Traktandum Ehrungen wurden die ESAF-Zug-Eidgenossen Mike Müllestein, Michael Gwerder und Alex Schuler geehrt. Der vierte Eidgenosse in Zug, Christian Schuler, musste sich leider entschuldigen. Des Weiteren wurden die beiden zurückgetretenen Eidgenossen Andreas Ulrich und Bruno Nötzli geehrt.

Marcel Ochsner, Armin Niederöst, Christian Grab und Armin Aufdermaur wurden zu Ehrenmitgliedern des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Für die vier Ehrenmitglieder wurden stimmungsvolle Laudatios gehalten.

Nach den Ehrungen trug der Jodelklub Brunnen mit zwei Jodelliedern, u.a. „Bergarve“, eine weitere stimmungsvolle Darbietung vor.

Unter dem Traktandum „Verschiedenes“ wurde das Wort an Daniel von Euw, dem Vize-OK-Präsidenten fürs diesjährige ISAF, erteilt. Von Euw hatte an den ISV-Vorstand als erstes einen Vorschlag: Sie sollen doch den ehemaligen Schwyzer TK-Chef Fidel Schorno zum neuen ISV-TK-Chef wählen. Anschliessend orientierte er über den Stand der Vorbereitungsarbeiten fürs Innerschweizerische, welches in 175 Tagen auf der Anlage im Wintersried über die Bühne gehen soll. Das Brutto-Budget ist auf 1.75 Millionen Franken veranschlagt. Das einheimische Gewerbe soll berücksichtigt werden, und die Gabensammlung ist in vollem Gange. Von Euw meinte weiter, dass sich die Innerschweizer Schwinger Mühe geben sollen, damit der schöne Siegermuni „Hubi“ in der Region bleiben kann. Weitere Informationen können auf der schön gestalteten Homepage ISAF2020.ch entnommen werden.

Besmer informierte zudem über folgendes: 2023 feiert der Schwyzer Kantonalverband ihr 100 Jahr-Jubiläum. Eine Jubiläumskommission ist bereits bestimmt, um die Feierlichkeiten schon ab diesem Jahr vorzubereiten. Der Verbandsfotograf Hansruedi Ulrich hat wieder ein schönes Fotobuch erstellt. Die nächste DV findet am 9. Januar 2021 auf dem Verbandsgebiet der Einsiedler Schwinger statt.

Um 22.36 Uhr konnte Iwan Besmer nach einer kurzen Schlussrede samt Danksagung die Delegierten-Versammlung als beendet erklären.
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SKMH GV 2019 geehrte: für fleissigen Trainingsbesuch: Hegner Ueli, Huber Alex,Schilter Daniel, Kessler Joel. Zum Veteran: Keller Rolf. zum Freimitglied: Nötzli Reto.


Schwingklub March-Höfe ist gefordert

Am Samstag 14. Dezember hielt der Schwingklub March - Höfe (SKMH) im Freizeitpark Erlenmoos in Wollerau seine 88. ordentliche Generalversammlung ab. Der Saal war gut gefüllt als Präsident Josef Holdener nach einem währschaften Znacht die anwesenden 83 Mitglieder begrüsste und die GV eröffnete. Gekonnt führte Holdener durch die Versammlung und ein Traktandum nach dem Andern wurde abgehandelt. Es war ein ruhiges Jahr, in dem die drei bestens gelungenen sportlichen Klubanlässe Frühjahrsschwinget Pfäffikon, Jungschwingertag Galgenen und Herbstschwingertag Siebnen bei schönstem Wetter die Höhepunkte waren. Es war aber auch ein Jahr in dem man sich wieder von vier treuen Klubmitgliedern für immer verabschieden musste. Zu Ehren der lieben Verstorbenen erhob sich die Versammlung von den Sitzen.

Im Rückblick auf das verflossene Jahr konnten Präsident Holdener, die technischen Leiter Kilian Hasler (Aktive) und Martin Ulrich (Jungschwinger), sowie die Kassiere Samuel Diethelm (Vereinskassier) und Hans Kessler (Herbstschwingertag Siebnen) von einem ereignisreichen Jahr berichten. So wurden bei den Aktiven 11 Kränze, sowie 47 Auszeichnungen (zwei Schlussgangteilnahmen) errungen. Am meisten Kränze holte sich Reto Nötzli mit sechs Exemplaren, vor Ueli Hegner mit zwei, sowie Joel Kessler (Schlussgangteilnahme Schwyzer), Andreas Höfliger, sowie Dominik Streiff mit je einem Kranz. Am meisten Auszeichnungen (neun) holte sich Dominik Streiff vor Ueli Hegner (acht), Reto Nötzli und Joel Kessler (je sechs). Mit Bruno Nötzli trat eine wertvolle Teamstütze nach erfolgreicher Karriere verletzungshalber viel zu früh zurück. Der Höfner Turnerschwinger darf 30 Kränze, wovon ein eidgenössischer Kranz sein Eigen nennen. Bei den Jungschwingern gab es 107 Auszeichnungen (sechs Festsiege und 16 weitere Schlussgänge). Am erfolgreichsten waren Alexander Schnellmann mit 13 Auszeichnungen vor David Solenthaler und Roman Müller (12), sowie Benjamin Züger (elf).

Bei Mutationen konnten zehn Mitglieder in den Verein aufgenommen werden, sie alle wurden von Präsident Holdener mit den Klubstatuten beschenkt. Dem gegenüber stand ein Austritt. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich der Mitgliedergesamtstand minim.

Im schönsten aller Traktanden, Ehrungen, wurden zuerst Aktivschwinger die mehr als 40-mal trainiert haben, mit einem Zinnbecher geehrt. Am meisten trainierte Joel Kessler mit 48 Einheiten im Sägemehl. Weitere Bechergewinner waren Ueli Hegner, Alex Huber und Daniel Schilter. Weiter wurde Reto Nötzli nach 15jähriger Vereinszugehörigkeit zum Freimitglied ernannt. Und als Höhepunkt wurde Rolf Keller als verdienter Klubveteran geehrt.

Weiter hiess es die Weichen zu stellen für die Saison 2020. So wurden die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt und dass Arbeitsprogramm der Klubanlässe bestimmt. So werden 2020 der Frühjahrsschwinget Pfäffikon am Ostermontag 13.4., der Jungschwingertag Galgenen am Pfingstmontag 1.6. und der Herbstschwingertag Siebnen am 27.9. stattfinden.

Unter Verschiedenem informierte Josef Holdener, dass das Schwyzer kantonale Schwingfest 2022 voraussichtlich in Galgenen stattfinden werde.

Finanziell steht der Schwingklub auf gesundem Fundament und auch die Organisation von Anlässen klappt immer tadellos. Trotzdem stehen für den SKMH düstere Wolken am Horizont. Grund dafür ist der stetige Schwund an Aktivschwingern. Ein nahezu unbegreifliches Phänomen. Den Jungschwinger wären genügend da. Trotzdem tun sich viele Jugendliche beim Übertritt zu den Aktiven schwer und springen leider vom Schwingsport ab. Hier ist der SKMH ernsthaft gefordert um diesem Trend entgegenzusetzen. Dieses Thema führte zu einigen ersthaften Diskussionen. Veteranenobmann Göpf Niederberger informierte die Versammlung wiederum ausführlich über die jährlichen Verteranenaktivitäten.
Das letzte Wort hatte wie immer Präsident Holdener indem er allen eine fröhliche Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr wünschte und mit diesen Worten die Versammlung schloss.
HRU
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Der Höfner Bruno Nötzli hat seinen Rücktritt erklärt. Seit seiner schweren Knieverletzung, die er sich am Rigi-Schwinget 2017 zuzog, bestritt Nötzli keine Wettkämpfe mehr.


Bruno Nötzli gewann 2009 in Le Mouret den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag. Dies nachdem drei Jahre zuvor sich bereits sein älterer Bruder Reto beim Jahrgang 1989 den Sieg am ENST holte. Der grösste Erfolg von Nötzli war sicherlich der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest 2013 in Burgdorf. Dazu genügte ihm im achten Gang gegen Michael Bless ein Gestellter. Drei Jahre später in Estavayer-le-Lac wurde der Schwyzer am zweiten Tag sehr hart eingeteilt und fiel am Ende um 0,25 Zähler aus den Kranzrängen.

Sieg am Luzerner
Seinen einzigen Kranzfestsieg feierte der 27Jährige am Luzerner Kantonalen 2017 in Malters, wo er in der Endausmachrung Marco Fankhauser bezwingen konnte. Am eigenen Kantonalen stand er zwei Mal im Schlussgang. 2010 in Lachen musste er Christian Schuler den Sieg überlassen, 2014 in Muotathal unterlag er Andreas Ulrich. Des weiteren gewann der Landwirt sechs regionale Anlässe, darunter als Bedeutendster 2016 den Allweg-Schwinget ob Stans. Total gewann der Landwirt vom Schwingklub March/Höfe 30 Kränze, davon 1 Eidgenössischer, 6 Bergkränze und 4 an Teilverbandsanlässen.

Fünf Siege auf der Rigi 2017
Auf der Rigi 2017 folgte ein Schwingfest, dass noch lange zu reden gab. Mit fünf gewonnenen Gängen drückte Nötzli dem Fest den Stempel auf, doch im Schlussgang gegen Joel Wicki verletzte sich der Schwyzer am Knie und konnte das Fest nicht fortsetzen. Als Ersatz musste Sven Schurtenberger unter der Dusche hervor, als Gegner von Wicki in den Ring. In diesem Duell verletzte sich beim entscheidenden Wurf des Rottalers auch noch Wicki. Nötzli erhielt mit fünf gewonnenen Gängen den Ehrenkranz.

Nach dem Nötzli-Rücktritt sind es aktuell 62 aktive Eidgenossen. Die Berner stellen 18 Eidgenossen, knapp vor den Inner- und Nordostschweizern ( je 17). In der Nordwestschweiz sind sieben Eidgenossen aktiv, in der Südwestschweiz drei.
Quelle: Schlussgang
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Marco Reichmuth gewinnt die 82. Austragung des Niklausschwingets in Dietikon


Der am Samstag durchgeführte traditionelle Niklausschwinget in Dietikon wurde vom Zuger Marco Reichmuth gewonnen. Der Chamer Teilverbandskranzer besiegte im reinen Gästeschlussgang den Berner Marco Iseli. Vom Schwingklub March-Höfe waren Ueli Hegner und Alex Huber am Start, wovon sich Hegner die Auszeichnung sichern konnte.

Die Art und Weise wie das Zürcher Kampfgericht die beiden Ausserschwyzer anfasste, sorgte beim kundigen Schwingerkenner doch für ein erstauntes, leicht ärgerliches Stirnrunzeln.
Ueli Hegner aus Siebnen erwischte einen guten Start mit dem Sieg gegen Thomas Kammermann. Nach der Niederlage im zweiten Gang gegen Markus Schläpfer, besiegte der Märchler im dritten Gang Pascal Heierli. Danach wurde Hegner überraschend gnädig behandelt und erhielt mit This Kolb und Dario Bosshard zwei Nichtkranzer zugeteilt, welche der Märchler sicher bezwang. Zum Abschluss traf Hegner auf den Eidgenossen Samir Leuppi, wo Hegner den Sieg seinem Gegner überlassen musste. Trotz dieser abschliessenden Niederlage hatte der Märchler die Auszeichnung im guten fünften Rang auf sicher.

Der Tuggner Alex Huber war der Zürcher Einteilung wohl noch nicht bekannt. Nur so ist es zu erklären, dass der Märchler Kranzschwinger zu Beginn den 16jährigen Nichtkranzer Gian Lengacher zugeteilt bekam. Huber erledigte diese Aufgabe souverän. Im zweiten Gang wartete dann mit dem Aargauer Eidgenossen Joel Strebel ein anderes Kaliber auf den Märchler. Doch Huber zeigte keinen Respekt vor grossen Namen und beförderte zur grossen Überraschung der 900 Zuschauer den Favoriten auf den Rücken. Danach trennte sich Huber von Lukas Döbeli, einem weiteren favorisierten Aargauer Gast als gleich stark. Im vierten Gang kam es gegen den späteren Schlussgangteilnehmer Marco Iseli zum Spitzenduell. In diesem Kampf musste Huber das bessere Ende dem Berner überlassen. Nach einem sicheren Sieg gegen den Nichtkranzer Philipp Ruppaner, traf Huber im letzten Gang auf den zähen St.Galler Rico Baumann. Diese Paarung im Kampf um die Auszeichnung war schon fast eine Frechheit, denn auch der Ostschweizer hatte ein hartes Programm vorzuweisen und bremste zuvor ebenfalls einen Eidgenossen aus. Huber und Baumann mühten sich letztendlich vergeblich ab. Der Gang endete gestellt und beide verpassten somit die Auszeichnung.
HRU
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Schwingkurs mit Kursleiter Ulrich Andreas im Schwingkeller Siebnen
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Klubjassmeisterschaft 2019

Klubjassmeisterschaft  mit zwei Sieger

Die diesjährige Jassmeisterschaft des Schwingklubs March-Höfe stand ganz im Zeichen von einer ausgeglichenen Spitzengruppe mit wenig Überraschungen.
Im Teilnehmerfeld der 32 Jasserinnen und Jassern waren nicht weniger als sieben ehemalige Sieger am Start. Obwohl Titelverteidiger Werner Rhyner schon früh aus der Entscheidung fiel, präsentierte sich die Zwischenrangliste nach drei Runden Schieber und einer Runde Handjass erwartungsgemäss.
An vorderster Front um den Tagessieg trafen Urs Hasler mit 3675 Punkten, Gottfried Niederberger mit 3628 Punkten, Niklaus Mächler mit 3571 Punkten und Erich Schnyder mit 3555 Punkten aufeinander. Diese Vier gelten als sehr ausgewiesene Jasser. Ein Sieg an der Klubjassmeisterschaft gelang  bis anhin jedoch noch keinem von ihnen. Urs Hasler und Niklaus Mächler konnten schlussendlich dem Druck in dieser sehr offenen Runde am besten Stand halten. Auch den Angriff aus der zweiten Reihe von den ehemaligen Siegern Balz Ulrich, Alois Laimbacher und Benno Züger konnten sie abwehren.
Am Schluss durften sich Urs Hasler und Niklaus Mächler mit hauchdünnem Vorsprung von 5 Punkten auf Erich Schnyder und Balz Ulrich gemeinsam als Sieger feiern. Speziell für Urs Hasler dürfte dieser Sieg nach vielen Ehrenplätzen von besonderer Bedeutung sein.
Der vierfache Jassmeister und Jungschwingerleiter Martin Ulrich landete weit hinten in der Rangliste und musste sich teils gar von seinen Schützlingen geschlagen geben.
Auch dieses Jahr konnte allen Teilnehmern schöne Preise abgegeben werden.
Die Gemütlichkeit und die kollegiale Stimmung fehlte trotz Jasseifer nicht.

Hier die Rangliste:

Rang  Name                                 Punkte      Topklassierungen der letzten Jahre

1a. Hasler Urs 4112 Pte.  (08/2, 16/2, 17/2, 03/3, 09/3, 99/4, 12/5)
1b. Mächler Niklaus 4112 Pte.  (15/10, 16/14, 10/17, 13/22, 11/23)
3a. Schnyder Erich 4107 Pte.  (01/2, 03/6, 04/6, 11/7, 97/8, 05/8, 07/8)
3b. Ulrich Balz 4107 Pte.  (13/1, 98/3, 02/3, 07/3, 08/3, 14/3, 18/3)
5. Laimbacher Alois jun. 4090 Pte.  (93/1, 98/1, 02/1, 03/1, 08/1,06/2, 13/4)
6. Züger Benno 4044 Pte.  (09/1, 17/1, 18/2, 05/3, 00/5, 14/6, 06/8)
7.      Niederberger Gottfried       3982 Pte   (09/4, 16/5, 17/7, 14/15, 10/22, 12/22)
8. Schilter Meinrad       3961 Pte   (00/15, 05/15, 01/17, 03/21, 99/24)
9. Hüppin Florian                   3955 Pte.  (07/6, 09/6, 14/10, 11/12, 12/19, 17,/22)
10. Nauer Andreas 3943 Pte.  (15/4, 14/8, 18/8, 03/31)
11. Laimbacher Alois sen. 3920 Pte.  (84/1, 12/6, 16/6, 04/12, 07/12, 13/13)
12. Müller Ruth 3864 Pte.  
13. Laimbacher Bernadette 3862 Pte.  (11/4, 18/4, 10/5, 06/6, 15/9, 07/11)
14. Ulrich Xaver 3803 Pte.  (98/2, 03/4, 00/6, 08/8,  99/9, 02/9, 14/9)
15. Kessler Hans jun. 3794 Pte.  (97/2, 14/2, 01/4, 08/5, 13/7, 09/9, 03/10)
16.     Holdener Christoph            3788 Pte.  (09/18, 03/22, 12/23)
17. Dobler Sepp 3786 Pte.  (18/6, 09/8, 11/26)
18.   Köpfli Willi 3779 Pte.  
19. Müller Elmar 3755 Pte.  
20.   Keller Urs 3715 Pte.  
21.   Mächler Bernhard 3706 Pte.  (03/2, 00/3, 17/5, 97/7, 05/7, 11/8, 10/9)
22.    Diethelm Albert 3666 Pte.  (11/3, 14/4, 01/5, 06/7, 02/8, 05/10)
23.     Kessler Rita 3662 Pte.  (14/1, 16/4, 18/5, 07/7, 17/13, 06/15)
24. Rhyner Werner 3633 Pte.  (18/1, 15/3, 06/4, 03/7, 09/12, 08/14)
25.    Schilter Daniel                  3546 Pte.  
26.    Hüppin Lukas                   3535 Pte.  (17/12, 18/13)
27.   Züger Benjamin 3499 Pte.  
28. Ulrich Martin             3420 Pte.  (95/1, 00/1, 12/1, 15/1, 13/2, 08/6, 10/7)
29. Letter Wolfgang 3398 Pte.  (17/4, 13/6, 16/8, 18/11, 15/23, 14/29)
30.    Holdener Gaby                   3388 Pte.  (12/25, 09/27)
31.    Laimbacher Leonie          3315 Pte.  
32. Hasler Cyrill 3230 Pte.  (18/14)
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50. Herbstschwingertag Unteriberg
Auszeichnung für Joel Kessler in Unteriberg

Der beliebte Herbstschwingertag in Unteriberg durfte am Samstag zum 50. Mal ausgetragen werden. Mit 49 teilnehmenden Schwingern, verpasste man diesmal die magische Jubiläumszahl nur knapp. Im Schlussgang kam es zum Bruderduell zwischen Christian und Philipp Schuler, welches der Eidgenosse Christian schon nach kurzer Zeit für sich entscheiden konnte. Als einziger Märchler konnte sich Joel Kessler aus Siebnen in den Auszeichnungsrängen klassieren.
Kessler begann sein Pensum wenig verheissungsvoll mit der Niederlage gegen Philipp Schuler und dem Remis gegen Daniel Inderbitzin. Nach zwei Siegen gegen Thomas Schuler und Fabio Castelli, verlor der Märchler im fünften Gang gegen Roland Kälin. Mit dem abschliessenden Sieg gegen den blutjungen Silvan Appert, sicherte sich Kessler die Auszeichnung im zehnten Rang.
Jungschwinger Simon Bürgi aus Feusisberg erreichte ein Sieg und fünf Niederlagen. Der Galgener Stefan Gemsch brach nach zwei Niederlagen den Wettkampf krankheitshalber ab.
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Herbstschwingertag Siebnen 2019
Gelungener Herbstschwingertag in Siebnen

Die 82. Auflage des Herbstschwingertages in Siebnen, wird für den Schwingklub March – Höfe in bester Erinnerung bleiben. Bei schönstem Herbstwetter durften die Organisatoren mit 3100 Zuschauerinnen und Zuschauern einen enormen Besucheraufmarsch erleben. Auch das Teilnehmerfeld stimmte, so waren unter den 139 Schwingern aus der Nordwest-, Nordost- und Innerschweiz sieben Eidgenossen und fast ein Drittel Kranzschwinger mit von der Partie. Mit Andreas Ulrich, Bruno Linggi und Christian Gwerder verabschiedeten sich drei starke Schwyzer von der aktiven Schwingerszene. Und als absoluter Höhepunkt besiegte der Aargauer Patrick Räbmatter im Schlussgang den Schwyzer Michael Gwerder.
Die Schwinger zeigten zum Saisonabschluss nochmals attraktiven Sport und sorgten damit für einen äusserst spannenden Wettkampfverlauf. So waren die meisten Favoriten vor dem fünften Gang noch voll im Geschäft für den Tagessieg und es kam zu einigen spannenden Duellen um die Schlussgangqualifikation. Der Nordwestschweizer Patrick Räbmatter besiegte schon nach kurzer Zeit Beat Kennel und stand im Schlussgang. Stefan Burkhalter besiegte den einheimischen Ueli Hegner und durfte sich ebenfalls Hoffnung darauf machen. Doch dann besiegte Michael Gwerder in einem spannenden Duell Reto Nötzli und infolge des besseren Notenblatts stand der junge Mythenverbändler im Schlussgang. Stefan Burkhalter besiegte im letzten Gang noch Christian Odermatt und hätte bei einem gestellten Schlussgang den Tagessieg geerbt. Doch dazu kam es nicht, denn die Endausmarchung war eine kurze Angelegenheit. Schon nach rascher Gangdauer besiegte Räbmatter seinen Kontrahenten Gwerder und siegte als erster Nordwestschweizer überhaupt am Herbstschwingertag Siebnen.  

Sechs Auszeichnungen für die Gastgeber
Auch die Teamleistung des Schwingklubs March – Höfe war erfreulich, sicherten sich doch die Gastgeber gesamthaft sechs Auszeichnungen. Reto Nötzli belegte nach guten Leistungen mit dem vierten Rang einen Spitzenplatz. Ebenfalls die Auszeichnung sicherten sich Ueli Hegner und Joel Kessler im achten Rang, Alex Huber, neunter Rang, Damian Ulrich im elften Rang und Pascal Ulrich im 12. Rang.
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1. Tessiner Rangschwingfest Vezia

Am Samstag fand in Vezia, in der Nähe von Lugano, bei schönstem Herbstwetter der erste Tessiner Rangschwinget statt. Das Organisationskomitee unter der Leitung vom Tessiner Schwingerförderer Edi Ritter und ihre fleissigen Helfer zauberten mit viel Leidenschaft einen Brauchtumstag von allererster Güte aus dem Ärmel. Schwingen, Steinstossen, Hornussen und verschiedene folkloristische Darbietungen lockten nicht nur viele Besucher aus der Deutschschweiz an, sondern auch die einheimische Bevölkerung war sehr zahlreich vertreten. Der erste Tessiner Rangschwinget wurde gewonnen vom Rothenthurmer Christian Schuler, der im Schlussgang im Eidgenossenduell den Urner Andi Imhof nach kurzer Zeit mit Wyberhaken erwischte und sich als erster Festsieger an einem Rangfest im Tessin ausrufen lassen konnte.
Gesamthaft waren rund 80 Aktive und 70 Jungschwinger aus der ganzen Innerschweiz, sowie Gäste aus dem Baselbiet und Oberwallis am Start. Unter ihnen auch die zwei Märchler Damian Ulrich und Stefan Gemsch. Die beiden Galgener zeigten zeitweise gute Ansätze, verpassten aber die Auszeichnungsränge. Damian Ulrich hatte nach fünf Gängen drei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto und konnte um die Auszeichnung schwingen. Gegen den Urner Kranzer Michael Zurfluh musste er im letzten Gang den Sieg seinem Gegner überlassen. Stefan Gemsch erreichte im Tessin zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen.
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Alex Huber bester Schwyzer beim Allweg Schwingen im 4. Rang

Auszeichnung für Alex Huber auf dem Allweg

Der diesjährige Allwegschwinget stand ganz im Zeichen des schlechten Wetters und noch mehr in der verdienten grossartigen Verabschiedung der drei langjährigen Innerschweizer Teamstützen Marcel Mathis, Lutz Scheuber und Stefan Gasser. Sie beendeten allesamt auf dem Allweg ihre erfolgreichen Schwingerkarrieren. Mathis krönte seinen allerletzten Einsatz mit dem Festsieg.
Vom Schwingklub March-Höfe stand mit Alex Huber nur ein einziger Vertreter unseres Klubs im Einsatz. Dieser vertrat aber unsere Klubfarben ausgezeichnet. Huber startete ausgezeichnet in den Tag, indem er nach offenem Schlagabtausch den starken Dominik Hess in den letzten Sekunden noch bezwingen konnte. Im zweiten Gang folgte aber ein Dämpfer. Gegen Ruedi Käslin nahm der Tuggner etwas zu viel Risiko und wurde prompt ausgekontert. Dank zwei Siegen gegen Moritz Ziegler und Manuel Vogel arbeitete sich Huber wieder weit nach vorne. Dies bescherte ihm im fünften Gang den starken Thomas Hurschler als Gegner. Huber konnte aber dem Favoriten ein ungefährdetes Remis abtrotzen. Und mit einem schnellen Plattwurf im letzten Gang gegen Lars Würsch sicherte sich Huber seine erste Allwegauszeichnung im tollen vierten Rang.
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Veteranenausflug zum Rütihof in Gränichen AG
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Tolle Bilder der Schwyzer Schwinger am ESAF Zug 2019 von Albert Réne Kolb Schindellegi
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ESAF ZUG 2019

Bittere Momente für die Ausserschwyzer
Das Geschehen im Sägemehl in Zug lief nicht nach dem Gusto des Schwingklubs March-Höfe. Es war geprägt von vergebenen Chancen und bitteren Niederlagen. Im Ausstich war nur noch Andreas Höfliger dabei.

von Andreas Züger
Ein Quintett aus der Region March-Höfe war angetreten.
Früh wurde daraus ein Quartett, am Samstagabend ein Trio, am Sonntagmittag ein Einzelkämpfer. Und auch bei diesem ging es im achten Gang nicht mehr um einen Kranz, sondern «nur» noch um die Platzierung.
Für den Schwingklub March-Höfe begann es schon sehr, sehr bitter. Der ehrgeizige Dominik Streiff startete sichtlich motiviert in seine ESAF-Premiere, hielt gegen Michael Ledermann gut mit, verlor dann dennoch. Bitter war aber nicht die Niederlage, sondern die schwere Verletzung, die sich der Tuggner beim entscheidenden Zug zuzog. Mit augenscheinlichem Bruch wurde Streiff auf der Bahre aus der Arena gefahren.

Reto Nötzli: Nie im Fest angekommen Es war ein denkbar schlechter Start für den Ausserschwyzer Klub. Sportlich ging es unglücklich weiter. Für die Schwinger und die mehr als 300 Märchler und Höfner unter den Zuschauern, die ihr Ticket über den SK March-Höfe beziehen konnten, endete das Fest enttäuschend.
Allen voran für Reto Nötzli. Keine Frage: Die Ambitionen des Pfäffikers auf seinen zweiten Eidgenössischen Kranz waren berechtigt. Nötzli, der 2013 in Burgdorf Eidgenosse wurde, wollte den missratenen Auftritt von 2016, als er nach sechs Gängen aus dem Wettkampf ausschied, wettmachen. Dies gelang ihm nicht. Erneut war am Sonntagmittag Schluss.
Nach drei Gängen lag Nötzli, der just am Samstag seinen 30. Geburtstag feierte, zwar auf Kurs. Unwiderstehlich wirkte er aber nie. Dann ging es bergab. Gegen Werner Schlegel (4. Gang) lag Nötzli im Sägemehl, bevor er richtig im Gang ankam. Gegen Michael Steiner (5. Gang) war Nötzli pausenlos im Angriff. Er dominierte den Kampf nach Belieben, liess seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Doch der entscheidende Wurf, der gelang nicht. Es passte, dass Nötzli letztlich auch gegen den unbekannten Michael Ledermann tauchte. Jener Ledermann, der zum Auftakt gegen Streiff im Ring stand.

Andreas Höfliger: Verpasste Chancen Andreas Höfliger startete mit zwei Siegen in den Wettkampf. Alles lief für ihn – auch die Einteilung. Im dritten Gang erhielt er die riesige Chance, einen besiegten Eidgenossen aufs Notenblatt schreiben zu können. Martin Hersche, der aus einer Verletzung kam und heuer noch keinen Kranz gewinnen konnte, wäre für Höfliger zu packen gewesen. Es boten sich zwei, drei Chancen, den Nordostschweizer zu bodigen.
Letztlich verlor Höfliger aber. Diese Niederlage war der Knackpunkt. Immerhin: Höfliger gewann den sechsten Gang und kam in den Ausstich. Dass er an seinem letzten ESAF acht Gänge dabei blieb, ist ein schöner Erfolg für den Routinier aus Feusisberg. Aus dem Kampf um den Kranz musste er sich jedoch nach der Niederlage im siebten Gang verabschieden.

Joel Kessler: Mehr wäre dringelegen
Auch der Siebner Joel Kessler darf mit seinem Wettkampf zufrieden sein, auch wenn mehr dringelegen wäre. Er überstand den Schnitt nach vier Gängen souverän, ein zweiter Sieg gelang ihm am Sonntag dann aber nicht und ging so nach sechs Gängen duschen. Auffallend war: Oft versuchte Kessler, seine auf dem Bauch liegenden Gegner auf dem Boden auf den Rücken zu drehen. Gelingen wollte es ihm nie.

Jungspund Ueli Hegner verfehlte zwar sein Ziel, auch am zweiten Tag noch in die Hosen steigen zu dürfen, weil er am ersten Tag dreimal verlor. Immerhin weiss er, wie es sich anfühlt, in der riesigen Arena einen Gang zu gewinnen. Im dritten Kampf suchte er den Sieg konsequent – und fand ihn auch.

Andreas Züger, Höfner Volksblatt
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1. Schwägalp Kranz für Reto

Erster Schwägalpkranz für Reto Nötzli
Der 20. Schwägalpschwinget wurde vom Thurgauer Königskandidaten Samuel Giger und vom St.Galler Daniel Bösch gewonnen. Giger reichte im Schlussgang ein Unentschieden gegen den Innerschweizer Marcel Mathis zum Festsieg. Diesen musste er aber mit dem Unspunnensieger von 2011 Daniel Bösch teilen, der durch das Remis im Schlussgang noch auf Rang 1b vorrücken konnte. Der einzige Ausserschwyzer Schwinger auf der Schwägalp, Reto Nötzli aus Pfäffikon, zeigte ein weiteres Mal eine tolle Saisonleistung und holte sich im fünften Rang seinen ersten Bergkranz auf der Schwägalp.
Nötzli traf im Anschwingen im Spitzenduell auf den späteren Festsieger Giger. Nötzli wehrte sich nach Kräften, konnte aber nicht verhindern, dass er vom Thurgauer in der ersten Wettkampfhälfte auf den Rücken befördert wurde. Der Höfner liess sich durch den Starttaucher aber nicht aus der Bahn werfen und siegte danach gegen die Ostschweizer Mittelschwinger Werner Schlegel, Fabian Rüegg und Roman Schnurrenberger souverän. Im fünften Gang musste Nötzli gegen den in letzter Zeit immer stärker schwingenden Westschweizer Lario Kramer seine zweite Niederlage hinnehmen. Nun war der Höfner unter Druck, er brauchte zum Abschluss zwingend die Maximalnote zum sicheren Kranzgewinn. Im letzten Duell traf der Höfner auf Dominik Oertig. Nötzli schwang konsequent und sicher und kam so verdient zum platten Resultat. Die Freude über seinen ersten Schwägalpkranz war bei Nötzli natürlich gross.
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Einkleidung der SKMH und SKSV Teilnehmer am ESAF in Zug
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NWS Teilverbandsfest in Wittnau



Nordwestschweizer Kranz für Reto Nötzli

Das zweitletzte Teilverbandsfest dieser Saison im aargauischen Wittnau fand zwei Sieger. Der einheimische Eidgenosse David Schmid konnte im Schlussgang den bis dahin überlegenen Aargauer Andreas Döbeli noch abfangen und damit zum zweiten Mal nach 2018 das Nordwestschweizer Schwingfest gewinnen. Für Döbeli reichte sein grosses Punktepolster noch aus um im Rang 1b trotz Schlussgangniederlage seinen ersten Kranzfestsieg zu feiern.
Der Höfner Eidgenosse Reto Nötzli durfte als Gastschwinger den Innerschweizer Verband vertreten und zeigte dabei eine sehr starke Leistung. Mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage gegen den Festsieger Schmid holte sich Nötzli seinen ersten Nordwestschweizer Teilverbandskranz im tollen vierten Rang.
Zum Auftakt traf der Turnerschwinger auf Mario Thürig. Beide schwangen eher verhalten und so war das Unentschieden die logische Folge. In den Gängen zwei und drei holte sich Nötzli durch ruhige, saubere Schwingerarbeit gegen Samuel Brun und Stephan Studinger zwei Maximalnoten. So kam es im vierten Gang zum Spitzenduell gegen David Schmid. Die erste Ganghälfte gehörte klar Nötzli. Er machte Druck, kam zu guten Chancen, scheiterte aber an dessen eiserner Verteidigung. Doch danach drehte der Aargauer immer mehr auf. In der letzten Minute wurde Nötzli erwischt und musste sich Sekunden vor Schluss am Boden noch bezwingen lassen. Der Höfner zeigte im fünften Gang eine tolle Reaktion, indem er den aufstrebenden Joel Strebel im ersten Zug mit einem sehenswerten Wyberhaken ins Sägemehl beförderte. Und im letzten Gang liess sich Nötzli auch vom Verteidigungskünstler Andreas Henzer nicht aufhalten und holte sich mit einem verdienten Sieg den Kranz.
Damit durfte sich Reto Nötzli über seinen zweiten auswärtigen Teilverbandskranz freuen. Auch kann der Höfner die Gewissheit, einen intensiven Härtetest fürs Eidgenössische erfolgreich bestanden zu haben, nach Zug mitnehmen.
HRU
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Klewenalp Schwingen 2019

Dem überlegenen Sieger Pirmin Reichmuth aus Cham konnte auf der Klewenalp niemand das Wasser reichen. Der Feusisberger Andreas Höfliger war als Siebter bester Schwinger des Schwingklubs March-Höfe. Rang 13 für Kessler Joel, 16. Ulrich Pascal, 16. Streiff Dominik und 18. Hegner Ueli.
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Sörenberg Schwinget

Wie erwartet drückte Joel Wicki dem Bergschwinget in Sörenberg mit sechs Siegen den Stempel auf und gewann das Heimfest nach 2016 und 2018 zum dritten Mal. Im Entlebucher Schlussgang überwältigte er seinen Trainingskameraden Jonas Brun in der dritten Minute mit Kurz. Der Luzerner Königsanwärter feiert den sechsten Sieg in dieser Saison. In den sechs ausgetragenen Kämpfen kam Wicki einzig gegen die Schwyzer Nachwuchshoffnung Michael Gwerder nach einem Angriff mit innerem Haken einen kurzen Moment in eine heikle Situation, meisterte diese jedoch bravourös.
Trotz einer vor einer Woche im Schlussgang des Brünig-Schwingets zugezogenen Prellung an der linken Schulter wollte der Lokalmatador unbedingt antreten. «Die Verletzung ist praktisch auskuriert und behinderte mich nicht mehr gross. Vor der eigenen Haustüre zu gewinnen ist für mich immer ein sehr spezieller Moment und der Sieg hat einen hohen Stellenwert», resümierte Joel Wicki. Die nächsten drei Wochen werde er noch mit einige Trainingseinheiten absolvieren und viel Zeit mit den engsten Bezugspersonen verbringen. Zweiter wurde Sven Schurtenberger. Dominik Streiff belegte den neunten Rang. Rang 16 erschwang sich der Siebner Kessler Joel und Hegner Ueli beendete den Wettkampf im 18. Schlussrang
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Rickenschwinget 2019

Daniel Bösch gewinnt das Ricken Schwinget zum vierten Mal

Drei Wochen vor dem ESAF wurde nochmals intensiv geschwungen . Auf dem Ricken feierten gleich zwei Schwinger ihr Comeback. Martin Hersche kam zurück nach einer langen Verletzungspause. Unspunnen-Sieger Daniel Bösch bestritt sein erstes Fest seit dem Schwarzsee-Schwinget und schlug nach 2010, 2015 sowie 2016 gleich wieder zu. Fünf Siege in sechs Gängen, viermal mit der Maximalnote 10 auf dem Notenblatt. Im Schlussgang bezwang er den Überraschungsmann Fabian Rüegg mit Kniestich nach gut zweieinhalb Minuten. Vom Schwingklub March - Höfe waren Pascal Ulrich (16.), Damian Ulrich (16.) und Stefan Gemsch (24.) im Einsatz.
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