Berichte - Schwingklub March-Höfe

Suche
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Berichte

Geldübergabe für die Paraplegiker Stiftung durch eine Delegation des OK Schwyzer 2016

Seit bald 40 Jahren gehört Rollstuhl- und Handbikesport und der Name Heinz Frei eng zusammen. Der Etziker ist bereits 57 und immer noch erfolgreich sportlich unterwegs. Heute hat Frei immer noch den aktuellen Weltrekord über die Marathon-Distanz (1 Stunde 20 für 42,195 Kilometer). Delegation OK Schwyzer 2016: Dany Corvi, Balz Ulrich OKP Schwyzer 2016, Heinz Frei, Hans Kessler, Reto Kümin und Peter Margelisch.  Paraplegikerzentrum Nottwil.
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Was für ein goldener Tag in Siebnen !

Die 79. Auflage des Herbstschwingertages in Siebnen, wird für den Schwingklub March – Höfe wohl unvergesslich bleiben. Bei schönstem Herbstwetter durften die Organisatoren mit 3100 Zuschauerinnen und Zuschauern einen Besucheraufmarsch erleben wie schon ewig nicht mehr. Solche Zahlen wurden zuletzt wohl letztmals in den 60ziger und 70ziger Jahren erreicht. Auch das Teilnehmerfeld stimmte, so waren unter den 155 Schwingern aus dem Bernbiet, Nordost- und Innerschweiz sieben Eidgenossen und über ein Drittel Kranzschwinger mit von der Partie. Und als absoluter Höhepunkt siegte der Pfäffikoner Eidgenosse Reto Nötzli nach 2013, 2014 zum dritten Mal in Siebnen.

Die Schwinger zeigten zum Saisonabschluss nochmals attraktiven Sport und sorgten damit für einen äusserst spannenden Wettkampfverlauf. So standen zur Wettkampfhälfte noch sechs Athleten mit drei Siegen da. Im vierten Gang wurden dann fast alle Kranzer von den Eidgenossen zurückgebunden, ausser der Vorderthaler Florian Hasler, der dem Eidgenossen Alex Schuler ein Remis abtrotzte. Und im absoluten Spitzenkampf besiegte Reto Nötzli den Topfavoriten Christian Schuler und stellte die Weichen vorentscheidend auf seine Seite. Nach dem fünften Gang war klar, dass Reto Nötzli mit fünf Siegen im Schlussgang stand. Klubkollege Florian Hasler und Christian Schuler folgten als punktegleiche nächste Verfolger. Nach einigem Abwägen entschied sich die Einteilung für den Schlussgang Nötzli gegen Hasler. Ausschlaggebend für diesen Entscheid war die Tatsache, dass Nötzli und Schuler schon im vierten Gang die Klingen kreuzten und Hasler noch keine Niederlage auf dem Notenblatt hatte.
Der gut fünf Minuten dauernde Schlussgang war dann intensiv und spannend, hatten doch beide Schwinger des SKMH gute Siegeschancen. Doch letztendlich setzte sich Reto Nötzli mit einem wuchtigen Kurzzug durch und kam zu seinem dritten Sieg in Siebnen.

Elf Auszeichnungen für die Gastgeber

Auch die Teamleistung des Schwingklubs March – Höfe war erfreulich, sicherten sich doch die Gastgeber gesamthaft elf Auszeichnungen. Nebst den beiden Schlussgangteilnehmern überzeugte auch der zweite Höfner Eidgenosse Bruno Nötzli und belegte unbesiegt den dritten Rang. Nach guten Leistungen klassierten sich der junge Fredi Bruhin und Routinier Albert Diethelm im fünften Rang. Im siebten Rang klassierten sich der erst 17jährige Ueli Hegner und Joel Kessler. Besonders Hegner überraschte, konnte doch der Draufgänger seine ersten beiden Kranzschwinger bezwingen. Weitere Auszeichnungsgewinner für den SKMH waren Cornel Fässler, Alex Huber, Roman Bingisser und Samuel Diethelm. Einen glücklichen Tag erlebte Sämi Diethelm! Der Sportlehrer, der als über dreissigjähriger mit dem Schwingsport begann, erkämpfte sich seine erste Auszeichnung im zarten Alter von 39 Jahren.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________




Geteilte Freud ist doppelte Freud, Reto und Bruno Nötzli schaffen Aussergewöhnliches !!!  

Am traditionellen Allwegschwinget oberhalb Ennetmoos traf sich ein Grossteil der ISV Elite, gemeinsam mit Gästeschwingern aus der Romandie und Graubünden, zum friedlichen Stelldichein im Sägemehl. Schnell war klar, dass der Festsieg unter den zahlreichen anwesenden Eidgenossen ausgemacht würde. So standen sich im Schlussgang Marcel Mathis und Mike Müllestein gegenüber. Im zehn Minuten dauerten Endkampf gelang aber keinem von beiden der siegbringende Wurf. So konnten sich die Höfner Brüder Reto und Bruno Nötzli gemeinsam als lachende Dritte über ihren ersten Festsieg auf dem Allweg freuen.

Mit acht Schwingern war die Teilnehmerzahl des Schwingklub March – Höfe beachtlich. Es ist erfreulich, dass unsere Athleten noch nicht schwingmüde sind. Auch waren mit den Eidgenossen Reto und Bruno Nötzli, sowie Andreas Höfliger und Joel Kessler vier Schwinger am Start, die vor zwei Wochen am Eidgenössischen gekämpft haben. Vor allem auf die drei Höfner war man gespannt, hatten sie in den letzten zwei Wochen nach Estavayer doch einiges zu verdauen… Offenbar ist ihnen dies bestens gelungen, zeigten sie auf dem Allweg doch wieder Schwingsport vom feinsten! Das war eine Antwort, die nur richtigen Kämpfern gelingt!!
Reto Nötzli startete fulminant in den Wettkampf. So wurden in den ersten vier Gängen Lutz Scheuber, Martin Bättig, Andy Murer und Jakob Niederberger sicher bezwungen. Im fünften Gang hätte ihm gegen Marcel Mathis ein Remis zur Schlussgangteilnahme gereicht. Doch der Höfner wurde auf einen Angriff hin vom Nidwaldner ausgekontert und verlor. Reto fand den Tritt sofort wieder und holte sich im letzten Gang gegen Ralf Schelbert seinen fünften Sieg.

Bruno Nötzli traf im Startgefecht unterhalb des historischen Schlachtdenkmals auf Martin Zimmermann. Die Kämpfe gegen Zimmermann verlaufen jeweils immer sehr spannend und offen, denn der zähe Nidwaldner ist sehr schwingkundig und extrem konterstark. Und diesmal wurde Nötzli von seinem Gegner am Boden erwischt und verlor. Bruno erholte sich aber bestens von seinem Taucher und lancierte eine wahre Siegesserie. So reihte er der Reihe nach Fabian Herger, Henry Rohrer, Carlo Gwerder, Peter Barmettler und zuletzt den zähen Urner Andy Murer unter die Verlierer. Damit erreichte Bruno genau gleich viele Punkte wie sein älterer Bruder Reto. Der vermeintliche Ehrenplatz war ihnen gewiss. Doch es kam sogar noch besser, als der Schlussgang zwischen Müllestein und Mathis resultatlos endete war klar, dass die Nötzli Brüder gemeinsam den Festsieg auf dem Allweg erben konnten. Damit war das seltene und erfreuliche Szenario, dass zwei Brüder gemeinsam ein Schwingfest gewinnen perfekt!!

Auch Andreas Höfliger startete bestens in den Wettkampf. So besiegte er am Morgen Christian und Remo Odermatt, wie auch den jungen talentierten Zuger Thomas Bucher. Am Nachmittag trennte er sich im vierten und fünften Gang in den Spitzenpaarungen gegen Mike Müllestein und Martin Zimmermann als gleich stark. Auch im letzten Gang gegen Fabian Herger wollte ihm der siegbringende Wurf nicht gelingen. Doch dank der guten Noten reichte es Höfliger trotz dem Remis im letzten Gang zur verdienten Auszeichnung.

Die anderen fünf Ausserschwyzer verpassten die hoch hängende Allwegauszeichnung klar. Joel Kessler erreichte zwei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen. Der mitten in der RS stehende Alex Huber war nach vier Gängen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen noch gut im Rennen, musste aber den Wettkampf wegen einer Muskelzerrung aufgeben. Und die drei jungen Kämpfer Ueli Hegner, Kilian Wild und Pascal Ulrich verpassten den Ausstich mit je einem Sieg und drei Niederlagen.
HRU  
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________





Schnuppertag des Schwingklub March - Höfe im Schwingkeller Pfäffikon
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Gedanken und Impressionen zum Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer – le – Lac

Ein wunderschönes Fest mit bitterem Ausgang für unsere Schwinger!

Normalerweise ist es die Aufgabe des Pressechefs eines Klubs, so schnell wie möglich von einem Wettkampf zu berichten. So auch in unserem Schwingklub March – Höfe. Doch diesmal war es mir einfach nicht möglich sofort zu berichten. Zu aufgewühlt, zu emotional war ich um objektiv zu berichten. Hätte ich sofort geschrieben, ich hätte meine Finger beim Tippen nicht im Zaum halten können!  Zu verdauen wie unsere Schwinger Andreas Höfliger und Bruno Nötzli von der Einteilung in Estavayer im letzten Gang angefasst wurden, fiel mir unglaublich schwer…… Nun, nach ein paarmal drüber schlafen, sollte es gehen.
Das eidgenössische Schwingfest aus organisatorischer Sicht des Besuchers liess keine Wünsche offen! Alles war bestens, die Campingplätze gemütlich, die Sanitärbereiche immer voll belegt, aber immer bestens gereinigt. Natürlich hat nicht immer alles geglänzt vor Sauberkeit, aber wir waren ja auch an einem Schwingfest mit zigtausend Leuten und nicht in einem fünf Sterne Hotel. In einer Viertelstunde war man trotz der vielen Leute bei der Arena, was will man mehr. Auch die Verpflegungen funktionierten tadellos und ohne langes anstehen. Einzig ein paar mehr Schattenplätze ausserhalb der Arena hätten nichts geschadet… Die Schwingarena war mit viel Liebe bis zum kleinsten Detail hergerichtet und eines Eidgenössischen mehr als würdig. Und mit dem welschen Charme hatten die vielen Helfer schnellstens Brücken geschlagen zu uns deutschsprachigen Festbesuchern. Dass die Organisatoren mit Zauberwetter beschenkt wurden, war ihr verdienter Lohn. Die letzte Maximalnote Zehn des eidgenössischen Schwingfests in Estavayer gehört definitiv dem OK und ihren Helfern!!

Zum Schwingen

Mit fünf Athleten war der Schwingklub March – Höfe gut vertreten. Auch die Mischung zwischen Jung und Alt stimmte. Anhand der Qualitäten unserer Schwinger und der gezeigten Saisonleistungen, durften wir Ausserschwyzer Schlachtenbummler wieder auf eidgenössisches Eichenlaub hoffen. Doch leider kam alles ganz anders…

Joel Kessler: Der jüngste Kranzer von unserem Team erlebte seine eidgenössische Feuertaufe. Natürlich hatte er sich anderes erhofft, als das Ausscheiden nach dem ersten Tag mit zwei Remis und zwei Niederlagen. Doch Joel darf sich ab dem nicht grämen, er soll seinen ersten nationalen Einsatz als positives Erlebnis mitnehmen auf seinem weiteren Weg. Dass er den ganzen Rummel eines Grossanlasses schon einmal erleben durfte, wird ihm in drei Jahren von Nutzen sein. Joel soll sich ab seinem ersten Kranzgewinn im Mai erfreuen und weiterhin gewissenhaft trainieren, dann kommt es gut für ihn.

Reto Nötzli: Als Reto vor drei Jahren in überzeugender Manier in Burgdorf zum Eidgenossen gekürt wurde, ahnte noch niemand von seiner Leidenszeit. Immer wieder glänzte er mit Topleistungen, aber er erlitt auch immer wieder schwere Verletzungen am Knie. In dieser Saison kehrte Reto nach langer Zwangspause ins Sägemehl zurück. Schnell war der flinke Turnerschwinger wieder in seinem Element und qualifizierte sich mit Topleistungen fürs Eidgenössische. Doch dann kam der verhängnisvolle Brünigschwinget! Wieder erlitt er einen Zwick in seinem Knie. Zum Glück war die Verletzung nicht schlimm, aber das mühsam aufgebaute Selbstvertrauen war auf einen Schlag weg. So trat er in Estavayer verunsichert an. Zum Auftakt verlor Reto gegen den späteren Kranzgewinner Martin Herrsche. Danach zeigte sich in allen Gängen dasselbe Bild. Reto war bemüht zum Erfolg zu kommen, aber er wirkte verkrampft und verunsichert. So konnte er seine Schnelligkeit und Explosivität nie richtig abrufen. Dazu kam auch noch Pech, wie im Gang gegen Stefan Marti, als er mehrmals zentimeternahe am Sieg war. So schied Reto schon nach sechs Gängen mit einem Sieg, zwei Niederlagen und drei Remis aus. Es ist brutal, wenn ein solch begnadeter Techniker wie Reto es ist, so scheitern musste. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er in Zukunft gesund bleiben kann und er seine volle Leistung bringen kann!  

Florian Hasler: Wir alle haben Florians Leistung von Burgdorf noch bestens in Erinnerung. Dort lieferte der Zimmermann – Vorarbeiter sein wohl bestes Fest in seiner Karriere ab und schnupperte am eidgenössischen Kranz. Doch diesmal war Florian nicht mehr so stark. Die Gründe dafür sind bekannt. Nach schweren Rückenproblemen verpasste er die letzte Saison und konnte lange nicht richtig trainieren. Bei dieser Ausgangslage war es erstaunlich wie gut das Florian schwang. Mit dem Erreichen des Kranzausstichs lieferte er einen deutlichen Achtungserfolg! Florian konnte zwei Gänge gewinnen, dreimal stellte er und dreimal musste er unterliegen. Zum Auftakt stellte er gegen den starken Curdin Orlik und verlor nach hartem Kampf gegen den späteren Kranzgewinner Tobias Krähenbühl. Und im Kranzausstich wurden ihm die beiden Eidgenossen Beni Notz und Florian Gnägi vorgesetzt, gegen die er verlor.

Bruno Nötzli: Auch dem zweiten Eidgenossen unseres Klubs, durfte man einen erneuten Kranzgewinn zutrauen. Die gezeigten Saisonleistungen stimmten uns jedenfalls zuversichtlich. Bruno erlebte jedoch einen Fehlstart. Das Remis zum Auftakt gegen Nick Alpiger war nicht schlimm, Alpiger gilt als einer der kommenden Männer in der Schwingerszene. Die Niederlage darauf gegen Henryc Thoenen war aber definitiv ein Fehltritt. Mit zwei Siegen zum Abschluss des ersten Tages hielt Bruno den Schaden in Grenzen. Am Sonntag kam der Höfner Landwirt aber viel besser in Fahrt. So wurde Adrian Schenkel, der am Abend einen absoluten Spitzenplatz belegte, sicher bezwungen. Und im sechsten Gang konnte Bruno in einem offenen Schlagabtausch den Eidgenossen Bruno Gisler mit einem Hüfter bezwingen. Damit war die Scharte des Vortages ausgewetzt und der jüngere der Nötzli Brüder befand sich voll auf Kranzkurs. Die Niederlage im siebten Gang gegen Christian Stucki schmerzte nicht allzu sehr, Bruno hatte noch immer intakte Kranzchancen. Doch im entscheidenden letzten Gang wurde ihm mit dem Eidgenossen Christian Bieri ein dritter Hochkaräter in Serie vorgesetzt. Der Gang selber war ein einziger Frust! Acht Minuten lang mühte sich Bruno ab, doch seine Angriffe wurden immer abgeblockt. So hiess das Verdikt gestellt, beide ohne Kranz. Warum Bieri im ganzen Kampf um den Kranz nie einen offensiven Zuck gemacht hat, wird wohl ewig das Geheimnis des Aargauers bleiben…  

Andreas Höfliger: Auch Andreas erlebte seine eidgenössische Feuertaufe, dies im zarten Alter von dreissig Lenzen. Und er wird sie wohl seiner Lebtage nie mehr vergessen!! Andreas ist ein Schwinger, wenn es ihm nicht läuft, geht er im Mittelfeld unter. Hat er aber einen guten Tag, kann er fast jeden schlagen. In Estavayer hatte der Mann mit dem Bart zwei gute Tage, zwei sehr gute sogar!! Im ersten Gang fertigte er Peter Horner im Schnellverfahren ab. So hatte Andreas die Ehre im zweiten Gang gegen den König von Frauenfeld, Kilian Wenger anzutreten. Viele fragten sich wie lange der Gang wohl dauern würde. Und er dauerte und dauerte bis zum sensationellen « Halt gestellt « des Kampfrichters! Nur zweimal hatte Andreas brenzlige Situationen zu überstehen, ansonsten hatte er den König jederzeit im Griff. Nach der Niederlage gegen den Thurgauer Tobias Krähenbühl, bezwang er Ursin Battaglia sicher. Andreas startete am Sonntag mit einem Sieg durch hohen Kurz gegen Patrick Schenk optimal. Sein nächster Gegner war der Eidgenosse Michael Bless. Gegen den Appenzeller zeigte er wieder eine tolle Leistung. In einem offenen Schlagabtausch, mit Siegeschancen auf beiden Seiten, verlangte er dem Favoriten alles ab. Erst kurz vor Schluss musste sich der Höfner noch bezwingen lassen. Im siebten Gang räumte Andreas mit Marc Guisolan einen der besten Romands aus dem Weg und konnte damit um den Kranz schwingen. Mit Spannung wartete man auf seinen letzten Gegner. Doch die Nachricht des Speakers war wie ein Hammerschlag!! Christian Stucki! Der Gang war schnell vorbei, bereits im ersten Zug musste Andreas der Berner Eiche unterliegen. So verpasste Andreas den Kranz, trotz Topleistungen an beiden Tagen. Und wenn man das Notenblatt des Höfners genauer ansieht, stellt man fest, das sechs seiner acht Gegner am Abend als glückliche Kranzgewinner dastanden! Zum Vergleich, der frischgebackene König Matthias Glarner hatte vier Kranzgewinner drauf…

So endete das Eidgenössische ohne Kranzgewinn für unseren Klub! Nicht nur bei mir, sondern bei vielen anderen auch, stellte sich die Frage, warum? Warum wurden gleich beide Schwinger unseres Klubs im letzten Gang von der Einteilung so hart angefasst? War dies eine Abstrafung unseres Klubs für die Abstimmungsentscheide an der AV in St.Gallen im März? Wir werden es nie erfahren… Jedenfalls haben sich unsere Schwinger absolut nichts zuschulden kommen lassen. Bruno hatte einen Fehlstart das ist wahr, doch diesen bügelte er mit dem Sieg gegen den starken Gisler wieder aus. Auch Andreas hatte ein starkes Notenblatt, da wäre Stucki zuletzt nicht nötig gewesen. Ich mag jedem Schwinger einen eidgenössischen Kranz von Herzen gönnen, wenn ich aber die Notenblätter von einigen Kranzgewinnern mit denen von unseren beiden Schwingern vergleiche, dann ist es zum wütend werden!! Am meisten bedauere ich Andreas Höfliger. Wenn ein Mittelschwinger an einem Eidgenössischen so stark schwingt und dann kaltlächelnd geopfert wird, dann ist dies alles andere als fair. An der diesjährigen ISV DV in Rothenthurm hat der ehemalige Spitzenschwinger und Schwingerreporter Daniel von Euw zum mehr Fairness in den Einteilungen appelliert. In Estavayer wurden seine Worte, die auch vom Innerschweizer Technischen Leiter Theo Waser zur Kenntnis genommen wurden, nicht erhört…
Pressechef Schwingklub March – Höfe

Hansruedi Ulrich
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
SKMH Schwinger kämpften an verschiedenen Fronten

Das letzte Wochenende war gespickt mit Einsatzorten der Ausserschwyzer Schwinger. Die Erfolgsbilanz fiel allerdings recht mager aus.

Florian Hasler durfte am Schwägalpschwinget starten. Dort erlebte der Routinier, dass beim Wettkampf am Fusse des Säntis jeweils ein recht rauer Wind zieht.
Zum Auftakt verlor Hasler gegen den späteren Kranzgewinner Domenic Schneider. Im zweiten Gang hatte er gegen Sandro Schlegel gute Chancen, ehe er vom Bündner ausgekontert wurde. Im dritten Gang gelang dem Vorderthaler der erste Sieg, dies notabene gegen den letztjährigen NOS Schwingfestsieger Michael Rhyner. Doch mit einem Remis im vierten Gang gegen Pirmin Gmür verpasste Hasler den Ausstich um einen Viertelpunkt.

Auszeichnung in Einsiedeln für Andreas Höfliger

Am Chilbischwinget in Einsiedeln nahmen vom SKMH vier Schwinger teil. Am besten schlug sich Andreas Höfliger, er holte sich nach strengem Programm die Auszeichnung mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage im sechsten Rang.
Tobias Bürgi und Silvan Krieg verpassten diese deutlich und für Routinier Albert Diethelm war nach zwei Gängen der Wettkampf verletzungshalber zu Ende.

Keine Auszeichnungen am Melchseefruttschwinget

Der sogenannte Fruttschwinget findet normalerweise immer an Maria Himmelfahrt statt, diesmal wurde er auf den Sonntag genommen.
Vom SKMH waren vier Schwinger am Start, sie verpassten allesamt die Auszeichnung deutlich.
Der für Estavayer selektionierte Neukranzer Joel Kessler war mit einem Sieg, vier Remis und einer Niederlage der bestklassierte Ausserschwyzer. Ihm läuft es momentan nicht mehr so ganz rund, bleibt zu hoffen, dass er bis zum Eidgenössischen in zwei Wochen, die Form der ersten Saisonhälfte wiederfindet.
Auch Pascal Ulrich, Daniel Schilter und Kilian Wild verpassten die Auszeichnung, nutzten aber das Schwingfest zum weitere Erfahrung zu sammeln.
HRU
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Einkleidung in Einsiedeln anlässlich des Kant. Jungschwingertag
Estavayer Team des Schwingklub March - Höfe

Hasler Florian            Höfliger Andreas            Kessler Joel            Nötzli Bruno            Nötzli Reto
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Kranzgewinn für Bruno Nötzli am Nordwestschweizer

Mit dem Nordwestschweizer Schwingfest in Fulenbach, ging das letzte Teilverbandsfest in dieser Saison vor 4600 Zuschauern über die Bühne. Dank seines Vorsprungs reichte dem Solothurner Bruno Gisler im Schlussgang gegen den Appenzeller Gast Michael Bless ein Unentschieden zu seinem vierten Festsieg am eigenen Teilverbandsfest. Unter den 125 Schwingern waren auch die beiden Innerschweizer Gäste Erich Fankhauser und Bruno Nötzli am Start. Beide krönten ihre starken Leistungen mit Kranzgewinnen in vorderen Plätzen.
Bruno Nötzli blieb während des gesamten Tages unbesiegt und holte sich mit vier Siegen und zwei Remis seinen ersten Kranz als Gast an einem auswärtigen Teilverbandsfest im sehr guten fünften Rang. Nötzli wurde von der Einteilung hart aber fair angefasst. Zum Auftakt traf der Höfner auf den späteren Sieger Gisler, gegen den er sich als gleich stark trennte. Im zweiten Gang traf Nötzli auf Jürg Mahrer. Den verteidigungsstarken Routinier hatte Nötzli am letztjährigen Schwyzer in Küssnacht noch bezwungen. Doch diesmal fand er kein Mittel den Aargauer zu überlisten und fasste somit sein zweites Unentschieden. Mit zwei Siegen gegen Yanik Klausner und den viele Jahre lang für die Zuger schwingenden Willi Schillig, machte Nötzli wieder Boden gut. Und dank zwei Siegen im Ausstisch gegen Michael Mangold und den zähen Tobias Widmer, war der erste Gastkranz perfekt.
Mit seinem vierten Saisonkranz sichert sich der Höfner Landwirt weiteres Selbstvertrauen, die Form stimmt, bleibt zu hoffen, dass er sie bis Ende Monat halten kann.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Sechs Auszeichnungen auf dem Urnerboden

Beim traditionellen Urnerbodenschwinget kam es zu einem reinen Urner Schlussgang. Elias Kempf bezwang im Schlussgang Michi Briker und feierte damit seinen ersten Sieg auf dem Urnerboden.
Vom Schwingklub March – Höfe waren sieben Schwinger am Start. Sie profitierten von der aussergewöhnlich tiefen Auszeichnungslimite und holten sich insgesamt sechs Auszeichnungen.
Bestklassierter Ausserschwyzer war Robin Nauer im elften Rang. Er erreichte drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. 13. wurde Ueli Hegner mit drei Siegen und drei Niederlagen. Der für Estavayer selektionierte Joel Kessler belegte mit zwei Siegen, drei Remis und einer Niederlage den 14. Rang. 15. wurde Tobias Bürgi mit einer ausgeglichenen Bilanz von je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. Und im 16. Rang holten sich mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen Pascal Ulrich und Fabian Nauer noch die Auszeichnung.
HRU
__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Erster Brünigkranz für Bruno Nötzli!

An dem vom Berner Thomas Sempach gewonnenen Brünigschwinget, nahmen vom Schwingklub March – Höfe die Pfäffikoner Brüder Reto und Bruno Nötzli teil. Zwar wäre auch Cornel Fässler gemeldet gewesen, doch die Verletzung des Reichenburgers ist noch nicht vollständig ausgeheilt. Der diesjährige Brünigschwinget endet für die Ausserschwyzer mit einem lachenden und weinenden Auge! Während Bruno Nötzli sich über seinen ersten Brünigkranz freuen darf, hat sich Reto Nötzli wieder am Knie verletzt. Noch ist offen wie gravierend die Verletzung ist, bleibt zu hoffen, dass die Teilnahme am Eidgenössischen in Estavayer le Lac nicht gefährdet ist.

Bruno Nötzli klassierte sich bei seinem ersten Kranzgewinn auf dem Brünig mit vier Siegen und zwei Niederlagen im sehr guten fünften Rang. Nach seinem Startsieg gegen Stefan Studer mit Kurz, verlor er den zweiten Gang gegen den späteren Sieger Thomas Sempach. Im dritten Gang siegte Nötzli gegen Adrian Gäggeler, ehe er gegen den inneren Hakenspezialist Matthias Aeschbacher seine zweite Niederlage bezog. Im fünften Gang bezwang der Höfner Landwirt den Oberaargauer Stephan von Büren und um den Kranz den Emmentaler Patrick Schenk.

Reto Nötzli startete gut in den Wettkampf. Gegen den späteren Kranzgewinner Christian Gerber trennte er sich als gleich stark und Ruedi Roschi im zweiten Gang wurde bezwungen. Im dritten Gang kam es gegen Stephan von Büren zur Verletzung und dadurch zur Niederlage. Reto schwang zwar noch weiter, verlor gegen Patrick Schenk und Simon Mathys, ehe er den Wettkampf beendete.

Erwähnenswert ist sicher auch die Kranzverteilung. 18 Kränze wurden abgegeben, neun holten sich die Berner, neun die Innerschweizer. Und von neun Innerschweizer Kränzen gingen ganze sieben in den Kanton Schwyz, was ein super Teamergebnis der Schwyzer Schwinger ist und Zuversicht für Estavayer macht.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Reto Nötzli siegt erstmals auf dem Zugerberg

Am vergangenen Wochenende stand der Zuger Hausberg Zugerberg ganz im Zeichen des Schwingsports. Die heimischen Verantwortlichen zauberten ein gemütliches Rangschwinget auf die Beine und wurden zudem mit Wetterglück beschert. Bereits am Samstag standen die Jungschwinger im Sägemehl und am Sonntag gingen die Aktiven zu Werke. Unter den 74 Teilnehmern stach der Pfäffikoner Reto Nötzli weit heraus! Nötzli verzückte die rund 700 Zuschauer/innen mit technisch hochstehender und explosiver Schwingerarbeit und gewann den Zugerbergschwinget überlegen mit sechs gewonnenen Gängen.

Gleich zu Beginn zeigte der Höfner, dass die Formkurve im Hinblick aufs Eidgenössische in gut einem Monat stimmt. So liess er im Anschwingen Markus Zurfluh und Andy Murer keine Chance und kam zu schnellen Siegen. Im dritten Gang zeigte sich der talentierte, junge Zuger Thomas Bucher als äusserst widerspenstig und forderte dem Eidgenossen alles ab. Doch mit seiner Routine kam Nötzli zu einem weiteren Sieg. Auch gegen Thomas Bisig hatte er eine brenzlige Situation zu überstehen, ehe er selber zum Sieg kam. Im Kampf um den Schlussgang räumte Nötzli den Eidgenossen Peter Imfeld bestechend sicher aus dem Weg. In diesem traf er wieder auf Andy Murer. Da Nötzli ein Remis zum Festsieg gereicht hätte, ging er mit dosiertem Risiko gegen den konterstarken Urner vor. Doch in der siebten Minute griff der Höfner resolut mit Fusstich an und beförderte seinen Kontrahenten platt ins Sägemehl. Damit verpasste Nötzli bei seinem Festsieg auf dem Zugerberg das Punktemaximum nur um einen Viertelpunkt.
Der zweite Ausserschwyzer Eidgenosse, Bruno Nötzli, ging ebenfalls als einer der Favoriten auf den Tagessieg an den Start. Der jüngere der Nötzli Brüder, startete jedoch schlecht. Trotz deutlichem Chancenplus wurde er zum Auftakt von Rainer Betschart ausgekontert. Danach lancierte Nötzli jedoch eine beeindruckende Siegesserie. Der Reihe nach wurden Marco Reichmuth, Christian Bucher, Daniel Arnold, Remo Betschart und Thomas Bisig bezwungen. Damit sicherte sich der Höfner den verdienten Ehrenplatz hinter seinem Bruder Reto.
Florian Hasler holte sich die Auszeichnung mit drei Siegen und drei Unentschieden im achten Rang. So teilte der Vorderthaler die Punkte gegen Remo Betschart, Martin Zimmermann und Markus Zurfluh. In der zweiten Wettkampfhälfte siegte Halser gegen Remo Wallimann, Nando Durrer und Roman Amgarten.
Der Tuggner Alex Huber verpasste die Auszeichnung mit zwei Siegen und vier Niederlagen.
HRU
_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Hochzeit Daniela und Guido Knobel
Herzliche Gratulation
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Hochzeit Patrizia und Fabian Rhyner - Dürst
Herzliche Gratulation
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Rigikranz für Reto Nötzli

Am Bergkranzfest auf der Rigi kam es zum im Voraus erwarteten Schaulaufen der Berner Elite. Da die Innerschweizer Spitze nicht vollständig am Start war, konnten sie an der Übermacht der Mutzen im Kampf um den Tagessieg nicht wunschgemäss entgegentreten. So standen sich im Schlussgang Matthias Sempach und der Hüne Christian Stucki gegenüber. In diesem behielt der amtierende König Sempach das bessere Ende für sich und feierte seinen ersten Sieg auf der Königin der Berge.

Auch in der Bilanz der 14 abgegebenen Kränze behielten die Berner mit 9 : 5 die Oberhand gegenüber den Innerschweizern. Die Romands gingen leer aus. Einer der fünf Innerschweizer Kranzgewinne ging an den Pfäffikoner Reto Nötzli. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen belegte der bald 27jährige Chauffeur den sehr guten fünften Rang. Zum Auftakt musste Nötzli den Sieg seinem Gegner Thomas Sempach überlassen. Doch danach startete der Höfner eine Siegesserie gegen Adrian Thomet, Michael Nydegger, Michael Moser und mit einem herrlichen, blitzschnellen Konter im fünften Gang auch gegen den aufstrebenden Berner Remo Käser. Damit hatte Nötzli bereits vor dem letzten Gang den zweiten Rigikranz seiner Karriere auf sicher. Im abschliessenden Duell gegen Simon Anderegg ging es um einen absoluten Spitzenplatz. In einem hart umkämpften Gefecht hatte auch Nötzli seine Siegeschancen, musste aber das bessere Ende dem Berner überlassen, der damit den Ehrenplatz feiern durfte.

Der zweite Schwinger des Schwingklubs March – Höfe war Andreas Höfliger. Der Feusisberger zeigte schon das ganze Jahr hindurch sehr starke Leistungen. Auf der Rigi lief es ihm diesmal aber nicht nach Plan. Mit drei Remis und einer Niederlage verpasste der Höfner den Ausstich klar.
HRU_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________




ISAF Einsiedeln 2016

Dank Reto Nötzli kehrte der Schwingklub March-Höfe nicht mit leeren Händen vom Innerschweizer Schwingfest nach Hause. Der Pfäffiker sicherte sich in Einsiedeln den Kranz dank einem Sieg gegen den angeschlagenen Luzerner Armin Muff

Im Kranzausstich bekam es Reto Nötzli mit dem punktgleichen Armin Muff zu tun. Die beiden Schwinger wussten zu diesem Zeitpunkt, dass ihnen nur ein Sieg würde weiterhelfen – und gingen dementsprechend ans Werk. Ein Angriff folgte dem nächsten, bis sich Muff ans rechte Knie griff und aus dem Sägemehlring humpelte. Zwar kehrte der 30-Jährige, der 2011 und 2013 kranzgeschmückt vom Innerschweizerischen heimkehren konnte, nochmals in die Platzmitte zurück, doch so richtig konnte er sich nicht mehr zur Wehr setzen. Nötzli zog und beförderte seinen angeschlagenen Kontrahenten zur Maximalnote auf den Rücken.
Für den Höfner war dies der erfolgreiche Abschluss eines durchzogenen Tages, der frühmorgens mit einer Niederlage gegen den Luzerner Eidgenossen Erich Fankhauser begonnen hatte. In der Folge gelangen Nötzli Siege gegen die beiden Kranzer Michael Briker und Dominik Hess, ehe er gegen Werner Suppiger und Manuel Egli stellte. «Ganz grundsätzlich bin ich zufrieden mit dem Tag. Besonders freut mich, dass mein Knie den Belastungen standhält», gab der 26Jährige, der in der vergangenen Saison von einem Kreuzbandriss ausser Gefecht gesetzt worden war, nach vollendetem Tagwerk zu Protokoll.

Verheissungsvoller Start
Nur 0,25 Punkte weniger als sein Bruder totalisierte Bruno Nötzli, der als zweitbester Ausserschwyzer im elften Rang klassiert wurde.Dem 24-Jährigen, der im ersten Gang den Eidgenossen Hansjörg Gloggner bezwungen hatte, wurde letztlich zum Verhängnis, dass er in seinen beiden gestellten Gängen (gegen Jonas Brun und Johann Borcard) jeweils nur 8,75 Punkte erhalten hatte.

Einen durchwegs starken Wettkampf zeigte der Vorderthaler Florian Hasler,der sich erst nach dem sechsten und letzten Gang erstmals Sägemehl vom Rücken putzen lassen musste. Erich Fankhauser hatte sich im Kampf um den Kranz als zu stark erwiesen.

Nach vier Gängen Sechster
Einen starken Eindruck hinterliess in Einsiedeln auch Andreas Höfliger. Der Sennenschwinger aus Feusisberg nahm nach einem Startremis gegen Christian Odermatt so richtig Fahrt auf und siegte der Reihe nach gegen Toni Omlin, Adrian Dober und Urs Doppmann. Nach vier Gängen lag der Vorjahreskranzer im sechsten Rang und damit in Tuchfühlung mit der absoluten Spitze. Doch dann stellten ihm die Einteiler zuerst den Westschweizer Gast Benjamin Gapany und anschliessend den Luzerner Kurzspezialisten Joel Wicki in den Weg.Höfliger kassierte zwei Niederlagen und fiel in der Rangliste auf den 14. Rang zurück.

Noch bitterer war der gestrige Tag für seinen Klubkollegen Cornel Fässler verlaufen. Nach seiner Niederlage im ersten Gang gegen Ivan Rohrer wollte es der Reichenburger gegen Werner Suppiger besser machen. Doch auch gegen den Luzerner Teilverbandskranzer landete Fässler mit dem Rücken im Sägemehl. Schlimmer noch. Da Suppiger mit voller Wucht auf Fässlers Oberkörper landete,war der Wettkampf für den Ausserschwyzer auch bereits gelaufen. Er blieb längere Zeit liegen und musste anschliessend mit der Barre abtransportiert werden. Eine erste Diagnose ergab, dass zwei Rippen und das Brustbein gebrochen sind und er für einige Zeit ausfallen wird.

Bericht: Höfner Volksblatt, Martin Müller
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Mit fünf Siegen, vier davon platt, und einem Gestellten gewinnt Urs Doppmann (Romoos) den ersten Tessiner Nichtkranzer-Schwinget in Gudo. Im Schlussgang bezwang er Ueli Hegner (Siebnen), der zum Ende auf Rang vier landet. Den zweiten Platz belegt Roman Schelbert (Ingenbohl), den dritten Michael Gwerder (Brunnen).
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Archiv Bild
Total verregneter Michaelskreuzschwinget                                                                                                     Archiv Bild: Huber Alex am Abendschwinget Baar

Am Sonntag wurde ob dem Luzernischen Root der traditionelle Michaelskreuzschwinget ausgetragen. Wie schon das ganze Wochenende litt das Schwingfest unter den Wetterkapriolen. So wurde der Wettkampf wie bereits der Abendschwinget Baar, aufgrund des starken Regens nach fünf Gängen beendet. Der einzige sechste Gang war der Schlussgang zwischen dem Entlebucher Joel Wicki und dem Zuger Pirmin Reichmuth. In diesem blieb Wicki siegreich und fing seinen Kontrahenten noch auf der Ziellinie ab. Reichmuth blieb aufgrund seines grossen Vorsprungs immerhin noch der Rang 1b.

Vom Schwingklub March – Höfe konnten sich drei Schwinger die begehrte Auszeichnung sichern. Bestklassierter Ausserschwyzer war überraschend der Tuggner Alex Huber. Der 20jährige Lastwagenmechaniker verblüfft seit seinem Comeback nach sehr langer Verletzungspause immer wieder mit guten Ansätzen. Huber startete optimal mit zwei Siegen gegen Ruedi Gisler und Roman Krummenacher. Gegen die jungen Kranzer Seppi Felder und Roger Bürli musste er zwar noch klein beigeben. Doch mit einem abschliessenden Sieg gegen Luca Heiniger durfte Huber mit dem vierten Rang ein sonniges Plätzchen auf der Rangliste belegen.

Im siebten Rang klassierten sich Florian Hasler und Janik Keller. Der Vorderthaler Hasler startete mit einem Remis gegen Adrian Dober. Danach siegte er dreimal in Folge gegen Damian Egli, Julian Lang und Silvio Wyrsch. Im fünften Gang kämpfte er sogar gegen den späteren Sieger Wicki um die Schlussgangteilnahme, wo er unterliegen musste. Trotzdem reichte es Hasler zur Auszeichnung.
Der zähe Pfäffikoner Keller siegte zu Beginn zweimal gegen Patrice Bühler und Andreas Odermatt. Im dritten Gang folgte eine Niederlage gegen Bruno Fink. Nach einem weiteren Sieg gegen Luca Heiniger sicherte sich Keller die Auszeichnung im fünften Gang mit einem Remis gegen den Kranzer Manuel Egli.

Der junge Galgener Damian Ulrich verpasste mit zwei Siegen und drei Niederlagen die Auszeichnung zwar nur knapp, wurde aber bei der Rangverkündigung mit einem Nachwuchsförderpreis des Jahrgangs 1999 ausgezeichnet.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


Ausserschwyzer Grosserfolg am Abendschwinget Baar

118 Schwinger aus der ganzen Innerschweiz besuchten den Baarer Traditionsanlass. Wegen den ergiebigen Regengüssen zuletzt entschied sich das Organisationskomitee die Schwinger und die 550 angereisten Zuschauer zu schonen und den Wettkampf nach fünf Gängen schon zu beenden. Somit absolvierten der Feusisberger Andreas Höfliger und der Rothenthurmer Philipp Schuler mit dem Schlussgang als einzige sechs Gänge. In dieser Endausmarchung wollte keinem der Sieg bringende Wurf gelingen und man trennte sich als gleich stark. Trotz dem Remis durften sich beide als Sieger ausrufen lassen, Schuler als 1a und Höfliger als 1b. Dies aufgrund der besseren Gänge auf dem Notenblatt des Rothenthurmers.
Das Fest verlief sehr überraschungsreich. Weder die Eidgenossen Reto und Bruno Nötzli vermochten sich den Sieg zu holen, sowie auch der Zuger Leader Pirmin Reichmuth scheiterte. Der Co - Sieg Höfligers war vollauf verdient. Nach einem glücklichen Startsieg gegen Marcel Bieri, verlor er im zweiten Gang gegen Pirmin Reichmuth. Danach war nicht mehr zu bremsen und siegte dreimal in Folge gegen Bruno Schürpf und die starken Walchwiler Brüder Remo und Rainer Betschart. Und der gestellte Schlussgang Philipp Schuler reichte aus zum geteilten Festsieg. Dies sogar zum ersten Mal in Höfligers Karriere.

Reto Nötzli belegte den guten dritten Rang mit vier Siegen und einer Niederlage. Diese bezog er gegen Pirmin Reichmuth im ersten Gang. Damit revanchierte sich der Zuger für die Schlussgangniederlage am ISV Fest in Cham 2014. Danach liess Nötzli lauter Siege folgen gegen Roland Bucher, Ueli Rohrer, Stefan Arnold und Simon Zimmermann.

Bruno Nötzli startete bestens mit drei Siegen gegen Christian Odermatt, Remo Betschart und Simon Zimmermann. Danach verpasste er den Schlussgang durch zwei Remis gegen den unbequemen Thomas Hurschler und Pirmin Reichmuth. Mit diesem Leistungsauszug belegte Nötzli zuletzt den vierten Rang.

Der frischgebackene Kranzer Joel Kessler zeigte eine weitere sehr starke Leistung. So besiegte er Michael Briker, Lukas Bürgler und Markus von Ah. Gegen die erfahrenen Kranzer Marcel Bieri und Carlo Gwerder musste Kessler unterliegen. Damit belegte er den siebten Rang.
Ebenfalls die Auszeichnung holte sich der junge Ueli Hegner. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen reichte es im neunten Rang gerade noch zur Auszeichnung.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Zwei Stooskränze für Schwingklub March – Höfe durch Andreas Höfliger und Reto Nötzli

An dem vom Rothenturmer Christian Schuler gewonnenen Stoosschwinget zeigten die Ausserschwyzer mehrheitlich gute Leistungen. Andreas Höfliger und Reto Nötzli zeigten absolute Topleistungen und wurden mit dem Kranz belohnt.
Dass an einem Bergschwinget das begehrte Eichenlaub sehr hoch hängt, diese Erkenntnis wurde am diesjährigen Stoosschwinget einmal mehr bestätigt. So waren etliche Eidgenossen schon früh in Rücklage geraten und verpassten gar den Kranz. Trotz aller Überraschungen setzte sich letztendlich mit Christian Schuler einer der meistgenannten Favoriten durch und feierte seinen zweiten Sieg nach 2009 auf dem Stoos.
Unter den 90 Schwingern aus der Inner- und Nordwestschweiz waren auch vier Schwinger des Schwingklub March – Höfe. Im fünften Rang klassierte sich Reto Nötzli. Der Pfäffikoner holte sich den Kranz mit drei Siegen und drei Remis. Der Start war optimal mit einem Sieg gegen den Luzerner Kantonalfestsieger Sven Schurtenberger. Danach folgten aber drei Unentschieden in Serie gegen den Nidwaldner Martin Zimmermann, David Schmid und David Egli. Das Nötzli in diesen Duellen den Ton angab und mehrmals einem Sieg nahe war, zeigte sich in der Tatsache, dass er in jedem Gang die Maximalnote für einen Gestellten geschrieben bekam. Nach einem Sieg im fünften Gang gegen Dominik Hess, traf er im entscheidenden letzten Gang auf den Obwaldner Stefan Gasser. Gegen ihn hatte Nötzli in Vergangenheit immer Mühe und auch schon verloren. Doch diesmal schlug Nötzli zu, bezwang seinen Gegner und holte sich den Stooskranz.
Gar seinen allerersten Bergkranz erkämpfte sich der Feusisberger Andreas Höfliger. Und dies absolut verdient! Der gross gewachsene Sennenschwinger startete fulminant. So besiegte er am Morgen der Reihe nach, Jonas Brun, den Eidgenossen Remo Stalder und Thomas Thalmann alle mit der Maximalnote. Diese wichtigen Viertelpunkte konnte der Höfner am Nachmittag gut brauchen, den er stellte dreimal gegen starke Gegner wie der Eidgenosse Philipp Gloggner, Nick Alpiger und der baumlange Janic Voggensberger. Diese sehr gute Leistungen Höfligers wurden dank dem am Morgen erschaffenen Punktepolsters mit dem ersten Bergkranz seiner Karriere belohnt.
Florian Hasler und Bruno Nötzli verpassten den Kranz und belegten gemeinsam den 13. Rang. Hasler erreichte zwei Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage gegen Christian Odermatt, gegen den er schon am Schwyzer in Schindellegi untendurch musste. Haslers Glanzstück war zweifellos das Remis im dritten Gang gegen den Innerschweizer Topschwinger Benji von Ah.
Bruno Nötzli vermochte in der starken Konkurrenz keine nennenswerte Akzente zu setzen. So erreichte der Landwirt zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen, so zuletzt auch noch gegen den letztjährigen ISV Verbandsfestsieger Andi Imhof. Dieser Kampf war allerdings fast bedeutungslos, denn beide Schwinger waren im Kampf um die Kränze schon vor dem letzten Gang chancenlos.
HRU
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Sven Schurtenberger
Keine Kränze aus dem Entlebuch

Mit dem Luzerner fand am Sonntag in Eschholzmatt das letzte Kantonalschwingfest dieser Saison innerhalb des Innerschweizer Teilverbands statt. Nicht einer der sechs angetretenen Eidgenossen schwang obenaus, sondern der stämmige Sennenschwinger Sven Schurtenberger. Dank seinem Schlussgangerfolg über Rene Suppiger durfte er bereits seinen zweiten Sieg am eigenen Kantonalfest feiern.
Unter den 208 angetretenen Schwingern waren auch drei vom Schwingklub March – Höfe als Gäste am Start. Kranzschwinger Florian Hasler, Fredi Bruhin und Robin Nauer. Alle drei hielten gut mit, verpassten aber letztendlich das begehrte Eichenlaub!
Fredi Bruhin und Robin Nauer belegten gemeinsam den 12. Rang und konnten beide um den Kranz schwingen. Bruhin erreichte drei Siege gegen Sandro Rust, Ueli Fankhauser und Mathias Hodler. Gegen Roger Bürli zu Beginn und Werner Suppiger im vierten Gang musste der Siebner untendurch. Im entscheidenden letzten Gang traf er auf den jungen Luzerner Kranzer Sven Lang. In diesem Gefecht konnte keiner als Sieger hervorgehen und beide verpassten durch das Remis den Kranz.
Robin Nauer hatte das genau gleiche Notenblatt. Drei Siege gegen Beat Staffelbach, Ueli Zürcher und den Kranzschwinger Bruno Fink. Gegen Martin Felder und Lukas Schärli musste der Schindellegler als Verlierer vom Platz. Im entscheidenden letzten Gang traf Nauer auf den Teilverbandskranzer Pirmin Egli, gegen den er sich als ebenbürtig trennte. Dadurch verpasste auch Nauer seinen ersten Kranzgewinn.
Florian Hasler startete mit einem Sieg gegen Armin Muff optimal in den Wettkampf. Danach fasste er zwei Unentschieden gegen Michael Müller und Roger Bürli. Nach einem weiteren Sieg gegen Lukas Ottiger wurden Haslers Kranzchancen durch eine Niederlage gegen den Eidgenossen Erich Fankhauser begraben. Und durch das abschliessende Remis gegen Peter Gerber verlor der Vorderthaler nochmals Terrain auf der Rangliste.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


Gerenschwinget Wädenswil 22. Mai 2016  Sieger Nötzli Reto

Reto Nötzli, war am Gerenschwinget in Wädenswil am Start. Als einziger Eidgenosse im Feld sicherte sich der Turnerschwinger den Sieg mit 2,25 Punkten Vorsprung souverän. Reto holte gegen Karim Leuppi, Christoph Odermatt, Adrian Steinauer, Roland Kälin und Andreas Gwerder jeweils eine 10.00. Im Schlussgang bodigte Reto Nötzli seinen Kontrahenten Andreas Gwerder, der sich im dritten Schlussrang klassierte, ein zweites Mal. Der Kampf dauerte gerade einmal 60 Sekunden, ehe sich der Pfäffiker mit Wyberhaken zum Sieg schwang. Im dritten Rang klassierte sich Klubkollege Andreas Höfliger, sechster wurde der in Altendorf aufgewachsene Cornel Fässler.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Rottal Schwinget in Ruswil

Auszeichnungen für Joel Kessler und Pascal Ulrich
Am Pfingstmontag fand der traditionelle Rottalschwinget in Ruswil statt. Die Arbeit der 144 Schwinger aus der Innerschweiz und Nordostschweiz wurde von 1700 Zuschauern begutachtet. Im Schlussgang bezwang der Gersauer Eidgenosse Andreas Ulrich, den Entlebucher Joel Wicki und feierte somit den Festsieg.
Vom Schwingklub March – Höfe waren fünf Schwinger mit von der Partie, von ihnen konnten sich Joel Kessler und Pascal Ulrich in den Auszeichnungsrängen klassieren. Der frischgebackene Kranzschwinger Kessler erreichte den 10. Rang mit drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Der gross gewachsene Sennenschwinger verblüffte die Schwingerszene mit einem Sieg zum Auftakt gegen den starken Teilverbandskranzer Armin Muff. Auch durfte er sich mit dem gleichaltrigen Talent Wicki messen und verlor.
Pascal Ulrich erkämpfte sich die Auszeichnung mit drei Siegen und drei Verlustpartien im 12. Rang. Dies war die erste Auszeichnung des stets mit viel Risiko schwingenden Forstwartlehrlings aus Buttikon in diesem Jahr.
Die weiteren Ausserschwyzer verpassten die Auszeichnungen. Der Rückkehrer aus Tuggen, Alex Huber, hatte mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen ein ausgeglichenes Pensum.
Daniel Schilter gewann zweimal, holte ein Remis und verlor dreimal, derweil Ueli Hegner zweimal siegte und viermal untendurch musste.
HRU
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________



Spitzenplatz für Bruno Nötzli in Glarus

An dem vom Bündner Armon Orlik gewonnenen Glarner/Bündner Schwingertag in Glarus sicherte sich der Höfner Eidgenosse Bruno Nötzli den Kranz im dritten Rang. Unter den 128 Schwingern nahmen im Gesamten vier Schwinger vom Schwingklub March – Höfe teil.
3500 Zuschauer wurden Zeugen wie der König von Nyon 2001, Arnold Forrer, seinen 137. Kranzgewinn feierte. Dies nicht etwa knapp, so wurde der Toggenburger erst im Schlussgang gestoppt.
Die Zuschauer konnten aber auch miterleben wie die Athleten des Schwingklubs March – Höfe allesamt gute Leistungen boten, aber nicht jeder gleich viel Wettkampfglück hatte. Der dritte Rang von Bruno Nötzli war vollauf verdient. Im Startgefecht trennte er sich vom derzeit stärksten Glarner, Roger Rychen resultatlos. Dabei stand Nötzli zweimal sehr nahe am Sieg. Nach einem Sieg im zweiten Gang gegen Reto Landolt wurde er im dritten Gang vom Altmeister Forrer ins Kurzholz befördert. Am Nachmittag liess Nötzli aber nichts mehr anbrennen und siegte dreimal gegen den Überraschungsmann vom Zürcher Kantonalen, Thomas Kammermann, Sepp Fuster und zuletzt gegen den unbequemen Markus Schläpfer.
Ebenfalls um das begehrte Eichenlaub schwingen konnten Reto Nötzli und Florian Hasler. Der zweite Eidgenosse Reto Nötzli unterlag im Startduell dem späteren Sieger Armon Orlik. Nach diesem Dämpfer kämpfte sich der Höfner wieder heran, so gelang ihm im fünften Gang sogar ein Sieg gegen den letztjährigen Sieger des NOS Schwingfestes, Michael Rhyner. Im Kampf um den Kranz wurde Nötzli von der Glarner Einteilung nicht gerade geschont, so unterlag er dem Glarner Roger Rychen und verpasste damit den Kranz, währendem sein Bezwinger den Ehrenplatz feiern konnte.
Florian Hasler erreichte drei Siege, ein Remis gegen den Bündner Curdin Orlik und zwei Niederlagen gegen den Bündner Eidgenossen Beat Clopath, sowie im letzten Gang um den Kranz gegen den Appenzeller Martin Herrsche.
Andreas Höfliger verpasste den Kranz dank einer Maximalnote im letzten Gang nur um einen Viertelpunkt, hatte aber schon zuvor keine Chance mehr aufs Eichenlaub. Der Höfner erreichte drei Siege, zwei Remis, darunter gegen den Eidgenossen Beat Clopath, sowie eine Niederlage.
HRU
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Schwyzer Kantonales Schwing- und Älplerfest in Schindellegi
Einfach ein genialer Tag!!!!
Was war das für ein wunderschöner Sonntag, der 8. Mai 2016! Ein Tag an den viele Menschen gerne noch zurück denken werden. Das Höfner Dorf Schindellegi erlebte ein Festwochenende der prächtigen Sorte. Herrlichstes Sommerwetter, 4400 Zuschauerinnen und Zuschauer und ein von OKP Balz Ulrich angeführtes OK mit ihren über 300 Helferinnen und Helfer, sorgten für ein wunderschönes und würdiges Schwingfest.
Bereits am Samstagnachmittag ging es los, mit der Eröffnung des beeindruckenden Gabentempels. Bei gemütlicher Abendstimmung traf sich Jung und Alt von nah und fern, amüsierte sich köstlich bei der Comedyshow und frönte der Geselligkeit bei lüpfiger und rockiger Musik.
Am Sonntag waren die 206 angetretenen Schwinger die Stars. Egal ob blutjunger Schwinger, oder erfahrener Eidgenosse, sie alle gaben ihr Bestes und sorgten dafür, dass das 93. Schwyzer Kantonale ein würdiges wurde. So durften wir ein Schwingfest erleben, dass jedes Herz eines Schwingerfreundes höher schlagen liess! Viele spannende Gänge, urchige Folklore, zwei würdige Festsieger und fünf stolze Kranzgewinner vom organisierenden Schwingklub March – Höfe. Doch nun will ich nicht unnötig länger werden, sondern lasse für einmal anstelle eines ausführlichen Festberichts, die knapp 1500 Bilder von unserem Fest sprechen. Viel Spass beim Schauen……
Euer Pressechef
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


Junge „Böse“ in Galgenen

Am kommenden Pfingstmontag 16. Mai evtl. Sonntag 29. Mai 2016, führt der Schwingklub March – Höfe zum 25. Mal den traditionellen Jungschwingertag in Galgenen durch

Das Organisationskomitee ist bereit um den hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauern ein gemütliches Schwingfest zu bescheren. Der ideale Wettkampfplatz beim alten Mehrzweckgebäude, das Festzelt dass die Gäste vor Regen oder praller Sonne schützt und die mit viel Einsatz geführte Festwirtschaft, die fürs leibliche Wohl aller sorgt, bilden einen gelungenen Rahmen. Wettkampfbeginn ist um 9:45 Uhr.
Der Schwingsport hat glücklicherweise keine Nachwuchsprobleme, und so werden am Pfingstmontag an die 200 Jungschwinger in Galgenen erwartet. Jungschwinger aus den Kantonen Schwyz, Glarus, Zürich, St.Gallen, Zug, Luzern sowie auch wieder Athleten von unseren befreundeten blutjungen Schwingklubs Engadin und Tessin, werden versuchen sich so gut wie möglich in Szene zu setzen. Jungschwingertage haben einen ganz speziellen Reiz. Angriff total, lautet die Parole! Taktieren ist in den allermeisten Fällen ein Fremdwort, und es wird frisch von der Leber weg geschwungen. Es wird mit Sicherheit höchst interessant zu beobachten sein, wie die jungen Sägemehlakrobaten versuchen ihre Gegner auf den Rücken zu legen. Die erfolgreichsten Kämpfer dürfen dann auch einen Zweig und ein Glöggli aus dem reichhaltigen Gabentempel in Empfang nehmen. Und oftmals kommt es vor, dass die Zweiggewinner von heute auch die Kranzschwinger von morgen sein werden.
Sollten die Wetterbedingungen ganz schlecht sein, so würde der Jungschwingertag auf den Sonntag 29. Mai verschoben. Beginn ebenfalls 9,45 Uhr. Unter der Nummer 1600 kann man sich ab 7,00 Uhr über die Durchführung des Festes informieren.
Der Schwingklub March – Höfe lädt alle freundlichst ein, um die jungen Talente bei ihrem Wirken im stiebenden Sägemehl zu beobachten. Und wer weis, vielleicht wird sogar ein zukünftiger Schwingerkönig gesichtet.
HRU
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________



Überraschender Siegescoup für Reto Nötzli !

Der am Samstag durchgeführte Abendschwinget in Küssnacht erlebte ein überraschendes Ende. Nicht einer der Topfavoriten Philipp Laimbacher, Andi Imhof oder Mike Müllestein schwangen obenaus, sondern der Rückkehrer Reto Nötzli aus Pfäffikon!
Unter den 76 angetretenen Schwingern waren auch vier vom Schwingklub March – Höfe (SKMH). Die gut 700 Zuschauer erlebten ein Rangschwingfest mit zahlreichen Überraschungen. Dass Reto Nötzli schon so kurz nach seinem Comeback schon wieder Schwingfeste gewinnen kann, damit hätte wohl niemand gerechnet. Er hat sich seinen überraschenden Sieg jedoch vollauf verdient und damit für den weiteren Saisonverlauf enorm viel Selbstvertrauen getankt!
Zum Auftakt bezwang der Höfner Eidgenosse den starken Muotathaler Ralf Schelbert. Gegen den zweiten jungen, wilden aus dem Muotathal, Dario Gwerder, gab es einen überraschenden Dämpfer in Form einer Niederlage. Dieser Dario Gwerder, Sohn des bekannten Kranzschwingers Roland Gwerder, entwickelt sich immer mehr zu einem grossen Versprechen der Zukunft. Schon öfters ist der 18jährige mit guten Leistungen aufgefallen. So hat der frisch gebackene Kranzschwinger auch in Küssnacht mit dem Sieg gegen Nötzli und dem Remis gegen den Urner Eidgenossen Andi Imhof weitere Meilensteine gesetzt. Zurück zu Reto Nötzli, der erholte sich nach der nicht einkalkulierten Niederlage bestens und bezwang im dritten Gang den Zuger Manuel Elsener. Im vierten Gang wurde ein weiterer Zuger, Martin Zimmermann, ins Kurzholz befördert. Und mit dem überraschenden Sieg gegen den starken Steinerberger Mike Müllestein stand Nötzli bereits im Schlussgang. Und in diesem setzte Nötzli noch das Tüpfelchen aufs i und bezwang bereits nach 40 Sekunden den grossen Favoriten Philipp Laimbacher mit Wyberhaken. Damit war Reto Nötzlis erster Saisonsieg Tatsache.
Die drei anderen Schwinger vom SKMH verpassten die Auszeichnung, davon Joel Kessler um einen winzigen Viertelpunkt. Er hatte ein ausgeglichenes Notenblatt, mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen. Roman Bingisser und Marcel Ulrich verpassten die Auszeichnung in Küssnacht mit je zwei Siegen und vier Niederlagen.
HRU
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Jungschwingertag Galgenen

Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen!

Am Pfingstmontag 16.Mai, evtl. Sonntag 29. Mai 2016 findet in Galgenen der traditionelle Jungschwingertag des Schwingklub March – Höfe statt.

Die Schwingsaison ist im vollen Gang und am Pfingstmontag werden traditionell die jungen Wilden die Stars im Sägemehl sein.
Bereits zum 25. Mal führt der Schwingklub March – Höfe (SKMH) den bestens bekannten Jungschwingertag in Galgenen durch. Das Organisationskomitee des SKMH wird wie üblich alles daransetzen, dass sich die Jungschwinger wie auch Zuschauerinnen und Zuschauer bei unserem Jungschwingertag wohl fühlen. Der Anlass findet beim alten Mehrzweckgebäude statt, und Beginn ist um 9:45 Uhr. Es werden an die 200 Jungschwinger von nah und fern erwartet, die um die begehrten Zweige kämpfen. Auch die mit viel Aufmerksamkeit geführte Festwirtschaft wird fürs leibliche Wohl der Schwingfestbesucher sorgen. Ein weiteres Plus an unserem Jungschwingertag ist das vom OK erstellte Festzelt, aus dem die Besucher perfekt die spannenden Kämpfe in den Sägemehlringen übersehen können.
Bei ganz schlechten Wetterbedingungen wäre der Sonntag 29. Mai als Verschiebedatum vorgesehen. Beginn ebenfalls um 9:45 Uhr. Unter der Nummer 1600 kann man sich ab 7:00 Uhr über die Durchführung informieren. Bleibt zu hoffen, dass Petrus ein Schwingerfreund ist, und unserem Anlass schönes Wetter beschert.

Der Schwingklub March – Höfe würde sich freuen, möglichst viele Gäste in Galgenen begrüssen zu können.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________



Enttäuschendes Zuger Kantonales für Ausserschwyzer Schwinger

Mit Spannung erwartete man aus Sicht des Schwingklub March – Höfe (SKMH), das erste Kranzfest in der Innerschweiz. Das Zuger Kantonale in Hünenberg – See, dass bei misslichen Wetterbedingungen durchgeführt wurde, endete aus Ausserschwyzer Sicht enttäuschend !

Mit Christian Schuler hat das Schwingfest einen würdigen Sieger gefunden. Er gewann alle seine Gänge, im Schlussgang auch gegen seinen Lehrmeister Martin Grab.
Der einzige Kranzgewinn der SKMH Athleten konnte der Feusiberger Andreas Höfliger verbuchen. Der gross gewachsene Höfner nutzte seine Chance, dass ihm die Zuger Einteilung für einmal milde gestimmt war und belegte mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage den guten vierten Rang.
Mit Florian Hasler und dem Nichtkranzer Joel Kessler konnten zwei weitere Schwinger des SKMH um den begehrten Kranz schwingen. Hasler war den ganzen Tag immer im vorderen Mittelfeld anzutreffen. Durch das Unentschieden im letzten Gang gegen den starken Zuger Rainer Betschart verpasste er jedoch noch den Kranz, derweil die Punkteteilung seinem Gegner zum Eichenlaub reichte.
Joel Kessler hatte nach fünf Gängen zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen auf seinem Notenblatt. Im letzten Gang musste er jedoch Sieg und Kranz dem erfahrenen Melk Britschgi überlassen.
Pirmin Föhn konnte zwar nicht mehr um den Kranz schwingen, doch mit einem abschliessenden Sieg rückte er in der Rangliste noch ein Stück nach vorn. Zuletzt konnte der technische Leiter 2 drei Siege, zwei Verlustpartien und ein Remis vorweisen.
Ein Lichtblick war das heiss ersehnte Comeback nach langer Verletzungsdauer von Reto Nötzli. Ganz egal mit oder ohne Kranz, es ist ein schönes Gefühl, dass er wieder im Sägemehl stehen kann! Nötzli begann optimal und besiegte zum Auftakt den schwergewichtigen Zuger Dominik Waser. Doch danach riss der Faden und der Höfner stellte viermal in Folge. Mit einem abschliessenden Sieg sorgte er jedoch für einen versöhnlichen Abschluss.
Eine enttäuschende Leistung zeigte Bruno Nötzli. Von ihm durfte man aufgrund der bisherigen Saisonresultate mehr erwarten. Nötzli wurde von der Einteilung nicht geschont, so hatte er schon am Vormittag mit Pirmin Reichmuth und Christian Schuler zwei Hochkaräter als Gegner. Mit zwei Siegen, drei Remis und der Niederlage gegen den Festsieger verpasste er den Kranz deutlich.
Genau die gleichen Gänge hatte Cornel Fässler auf dem Notenblatt. Fredi Bruhin und Dominik Corvi kamen überhaupt nicht vom Fleck! Mit je einem Sieg, einer Niederlage und vier Unentschieden blieben sie weit zurück.
Die übrigen Schwinger des SKMH kämpften sich so gut es ging durch den Zuger Schneesturm, hatten aber nie eine Chance in die Nähe der Kränze zu kommen.
HRU
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Auszeichnung in Wolhusen für Florian Hasler

Eines steht fest, der organisierende Schwingklub Wolhusen hätte besseres Wetter verdient für ihren Jubiläumsanlass, 110 Jahre Bad Schwinget Wolhusen ! Es ist nämlich ansonsten ein Rangschwinget der schöneren Sorte. Aber trotz des misslichen Wetters, die Schwinger (134), und vor allem die Zuschauer ( 1400 !!) hielten dem Jubiläumsanlass die Treue.

Aushängeschild war natürlich die Teilnahme von Schwingerkönig Kilian Wenger. Der König von Frauenfeld 2010 gab denn auch den Tarif durch und zeigte gegen die versammelte Luzerner Elite keine Schwäche, Er siegte überlegen mit sechs gewonnenen Gängen, zuletzt im Schlussgang gegen Joel Wicki nach knapp sechs Minuten mit Kurz und Nachdrücken.
Vom Schwingklub March – Höfe waren drei Schwinger am Start, und mit dem Vorderthaler Florian Hasler klassierte sich einer in den Auszeichnungsrängen. Hasler zeigte eine gute erste Wettkampfhälfte mit dem Startunentschieden gegen den Eidgenossen Alain Müller, sowie zwei Siegen gegen Toni Müller und Josef Lustenberger. Danach kam er ins Stocken. Die Niederlage gegen den starken Luzerner Nichtkranzer Roger Bürli war nicht so geplant. Mit einem Sieg im fünften Gang gegen Tobias Fischer sicherte er sich die Auszeichnung dennoch vorzeitig. Aber mit dem Remis zuletzt gegen Adrian Scherer verpasste Hasler eine noch bessere Klassierung und landete zuletzt auf dem 11. Rang.
Die Siebner Joel Kessler und Ueli Hegner verpassten zwar die Auszeichnungsränge, fielen aber nicht stark ab. So hatte Kessler eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen, Remis und Niederlagen, Hegner siegte ebenfalls zweimal, stellte einmal und verlor drei Gänge.
Schon bald gilt es ernst für die Ausserschwyzer Schwinger, der Kranzfestauftakt am Zuger Kantonalen am nächsten Sonntag läutet eine erste heisse Phase in der Schwingsaison 2016 ein.
HRU
_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü