Herbstschwingertag - Schwingklub March-Höfe

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Herbstschwingertag

Klubeigene Feste

OK-Präsident
Herbstschwingertag Siebnen

Benno Züger Holeneich 37  8855 Wangen SZ

Tel. 055/ 445 27 45

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Billettvorverkauf Herbstschwingertag Siebnen


Tribüne Fr. 18.–
Rasensitzplatz Fr. 14.–
Stehplatz ganzer Tag Fr. 12.–
Bankettkarte Menu Fr. 20.–

Menu: Suppe, Siedfleisch, Speck mit Chrut, Kartoffeln

Tribünenplatz Siebnen

Tribünenplatz Siebnen

18.00 CHF Hinzufügen
Stehplatz ganzer Tag  Siebnen

Stehplatz ganzer Tag Siebnen

12.00 CHF Hinzufügen
Rasensitzplatz Siebnen

Rasensitzplatz Siebnen

14.00 CHF Hinzufügen
Bankettkarte Siebnen

Bankettkarte Siebnen

Mittagessen
Menue: Suppe, Siedfleisch, Speck mit Chrut, Kartoffeln

20.00 CHF Hinzufügen

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Sponsoren und Medienpartner Herbstschwingertag Siebnen

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Geschichte Herbstschwinget in Siebnen

Schwingfeste gibt es in Siebnen mindestens seit dem Jahr 1869, denn aus diesem Jahr wurde im Archiv ein Inserat gefunden, das für ein Schwingfest in Siebnen warb. In einem Bericht steht, dass eine Bürgerversammlung in Siebnen die Abhaltung eines nationalen Schwing- und Älplerfestes für den Sonntag, 26. September 1869 beschlossen hatte. Es war damals nicht ein Schwingfest, wie es wir heute kennen sondern ein Wettkampf mit folgenden Disziplinen: 1. Kunstgerechtes Schwingen, 2. Jodeln, 3. Alphornblasen, 4. Steinstossen, 5. Wettlaufen, 6. Klettern (auf eine glatte Tanne) und 7. Häggeln. Jede Disziplin wurde separat gewertet, aber das Schwingen war schon damals der Mittelpunkt des Geschehens. In den Anfangsjahren des Schwingklubs March-Höfe wurde der Herbstschwingertag nicht immer in Siebnen durchgeführt. So wurde im ersten Jahr des Klubs ein Herbstschwinget in Lachen abgehalten, das Michael Monigati aus Luzern mit 56.50 Punkten gewann. 1932 kann man in den Protokollbüchern lesen, dass kein Obermärchler den Herbstschwinget in Bäch besuchte, weil am gleichen Datum der berühmte Siebner Märt stattfand. Demzufolge wurde beschlossen den Herbstschwinget 1933 der Obermarch zu überlassen. So wurde zum ersten Mal 1933 unter der Leitung des Schwingklubs March-Höfe, zusammen mit dem Turnverein Siebnen, der berühmte Herbstschwinget in Siebnen ins Leben gerufen. Erfreulicherweise konnte Werner Höfliger, Pfäffikon, diesen Eröffnungs-Schwinget zu seinen Gunsten entscheiden. Terminlich relativ spät am 25. Oktober1936 wurde der zweite Siebner-Schwinget durchgeführt, wo es zum ersten Mal einen Gratis-Zvieri für die Schwinger gab. 1940 konnte man schon beachtliche 1500 Zuschauer verbuchen. 1941 wurde der Herbstschwinget zum letzten Mal nicht in Siebnen abgehalten sondern in Pfäffikon. Dort wurden Einladungen ins Glarnerland, nach Einsiedeln, ans linke Zürichseeufer, ins Zürcher Oberland und in die Stadt Zürich verschickt. 1950 musste man für einen Sitzplatz Fr. 2.20 und für einen Stehplatz Fr. 1.60 bezahlen. Kinder und Militär durften den Herbstschwinget für 70 Rappen besuchen. In den Jahren 1952 und 1953 wurde der Herbstschwinget hinter dem Restaurant Schwanen in Siebnen/Galgenen durchgeführt. Einen festen Standort hatte man noch nicht wirklich gefunden, so wurde der Festplatz ein paar Mal gewechselt, wie im Jahre 1954 zum Restaurant Bären in Siebnen und danach acht Jahre zum Restaurant Schäfli in Siebnen. Bei der 25. Austragung des Siebner-Schwingets kam es zum ersten Mal zur ganztägigen Ausführung. Dieser Anlass wurde in die Kategorie Grossanlässe eingereiht. Auf der Kapellhofwiese reichten sich 1963 die Schwinger zum fairen Wettkampf die Hände. Mit einem Rekordaufmarsch von 4300 zahlenden Schwingerfreunden erlebte man 1966 den absoluten Spitzenwert. Der Herbstschwingertag Siebnen reihte sich als traditionsbewusster Anlass zum Saisonabschluss beinahe nahtlos an die Bergfeste Stoos, Rigi, Brünig und Allweg.


Neugestaltung des Festplatzes   

Das immer höhere Bauaufkommen in Siebnen hatte zur Folge, dass der Schwingplatz fast jährlich angepasst und verändert werden musste. Während den Jahren 1971 bis 1984 wurde der Anlass auf der Kapellhofwiese ausgetragen. Während der Realisierung der Grossüberbauung war das Baukomitee besonders gefordert. Als Tribünenersatz wurde eine „Naturtribüne“ auf der schön angelegten Aushubdeponie eingerichtet. Bereits im Vorfeld des Anlasses geriet der teilweise Verzicht auf gehobene Sitzplätze unter den einheimischen Schwingerfreunden arg in Kritik. Als schlechter Abschluss dieses Anlasses forderte die Natur mit unaufhörlichen Regengüssen auch noch ihren Tribut. Der Umzug auf die Wiese an der äusseren Bahnhofstrasse vis-à-vis des Mittelpunktschulhauses kam dann einer Ideallösung gleich. Mit dem ISV-Verbandsfest 1996 konnte auf dem diesem prächtigen Festareal ein schöner Schlusspunkt gesetzt werden, bevor man durch die Überbauung dieses Areals wieder nach einem neuen Festplatz Ausschau halten musste. Ein grosser Wunsch ging in Erfüllung als der Bezirksrat March seine Einwilligung zum Schwingplatz auf dem Rasen des Mittelpunktschulhauses gab. Zusammen mit der vorhandenen Infrastruktur wurde dem traditionellen Herbstschwingertag damit der Weg in eine erfolgreiche Zukunft geebnet.
Nicht nur das spezielle Datum des Siebner-Märtes trägt zur grossen Beliebtheit unseres Herbstschwingets bei, auch der Umstand, dass jeweils eine grosse Anzahl Gästeschwinger aus dem angrenzenden Nordostschweizer Verband, dem Berner und Nordwestschweizer Verband teilnehmen. Siebnen kann sich ohne zu übertreiben rühmen, einen der grössten Herbstschwingertage zu beheimaten. Das zeigt auch ein blick auf die Siegerliste. Walter Flach, Otto Brändli, Karl Meli, Ernst Schläpfer, Arnold Ehrensberger,  Martin Grab, Jürg Abderhalden, Arnold Forrer und natürlich unser Lokalmatador Eugen Hasler konnten sich schon im Goldenen Buch der Sieger eintragen.
Da sich der Trainingsaufbau und die Saisongestaltung bei den Aktiven in den vergangenen Jahren verändert haben, verloren die Herbstschwinget zunehmend an Bedeutung. Die Kranzfeste finden alle im Frühling oder Sommer statt, so dass sich die Schwinger auf diese Zeit konzentrieren. Im Herbst wird von vielen eine Ruhephase eingelegt, bevor es im Winter wieder mit dem Trainingsaufbau losgeht. Trotzdem stellt der Siebner-Schwinget für viele Schwinger den krönenden Saisonschluss dar und es finden sich immer wieder um die 150 Schwinger in Siebnen ein, darunter auch immer eine schöne Anzahl Eidgenossen.


Die Infrastruktur im und um den Schwingplatz wurden ständig angepasst und verbessert. Als grösste Herausforderung musste das Parkplatzproblem angegangen werden. Wer am Morgen nicht rechtzeitig anwesend war, durfte sich wegen dem Siebner Märt auf einen längeren Fussmarsch gefasst machen. Dieses Problem konnte in den letzten Jahren mit dem Parkplatz beim Bahnhof Siebnen gut gelöst werden. Ein weiteres Problem im Herbst ist das unsichere Wetter und die dadurch bedingten Verschiebungen. Musste der Herbstschwinget verschoben werden, war das mit einem grossen Aufwand verbunden und Terminkollisionen mit anderen Schwingfesten waren unausweichlich. Das OK hat deshalb vor sieben Jahren entschieden, den Anlass bei jedem Wetter durchzuführen. Aus diesem Grund musste auch die Infrastruktur angepasst werden. Heute stehen den Zuschauern die Turnhalle, ein Festzelt und eine offene Festwirtschaft mit freier Sicht auf den Schwingplatz zur Verfügung.
Auch der Schwingplatz präsentiert sich heute kompakter als früher, die vier Plätze sind in einem Quadrat angeordnet und können von den Tribünen und den Sitzplätzen alle problemlos überblickt werden.


Natürlich kommt auch die Folklore nicht zu kurz. Jodler, Alphornbläser, Fahnenschwinger und die Einscheller unterhalten die Zuschauer auf dem Festplatz. Nach dem Schlussgang kann dann auch das Tanzbein in der Turnhalle geschwungen werden. Mit lüpfiger, urchiger Musik von Tschudi-Kälin mit Hans Oetiker am Bass findet der Siebner-Schwinget seinen Ausklang.
Seit einiger Zeit gibt es noch eine andere Attraktion, die Schwinger und Zuschauer gleichermassen magisch anzieht. Die "Hoselupf-Bar" mit ihren charmanten Gastgeberinnen hilft manchem enttäuschten Kämpfer über seine Niederlage hinweg und die glücklichen Sieger können sich dort richtig feiern lassen. Auch die Zuschauer und Gäste lassen sich immer wieder gerne mit einem Drink verwöhnen .
Der Gabentempel wird dieses Jahr wieder ein Blickfang sein. So wird man mehrere Lebendpreise vorfinden.
Es werden Gästeschwinger aus dem Nordostschweizer und dem Berner Verband vertreten sein.


Auf jeden Fall kann das OK wiederum ein attraktives Teilnehmerfeld garantieren, das um den Tagessieg am70. Herbstschwingertag in Siebnen kämpfen wird.

Man sieht also, das OK unter der Leitung des OK-Präsidenten Benno Züger ist stets bestrebt, das Maximum für die Schwinger und Zuschauer herauszuholen. Ein Besuch in Siebnen am 23. September lohnt sich auf jeden Fall, den ganzen Tag können interessante Zweikämpfe der Schwinger beobachtet und volkstümliches Brauchtum genossen werden. Am Abend kann man es sich in der Festhütte und in der Turnhalle gemütlich machen und zwischendurch noch einen Spaziergang durch die Marktstände des Siebner Märtes machen.

Sieger am Herbstschwingertag Siebnen seit 1933
              
1933   Höfliger Werner, Pfäffikon SZ         
1936   Zehnder Josef, Bennau         
1938   Zirngibl Josef, Näfels         
1940   a) Angst Heinrich, Zürich   
  b)Schlittler Jakob, Zürich   
1942   Stöckli Fritz, Zürich         
1943   Liebi Rudolf, Kreuzlingen         
1944   a)Inderbitzin Moritz, Brunnen   
  b) Landolt Anton, Wangen   
1945   Huber Walter, Samstagern         
1946   Mächler Hans, Siebnen         
1947   Hauser Walter, Uster         
1948   Dobler Ernst, Wolfhausen         
1949   Reichmuth Ernst, Einsiedeln         
1950   Flach Walter, Pfungen         
1951   Beeler Franz, Goldau         
1952   Flach Walter, Wetzikon         
1953   Flach Walter, Hinwil         
1954   Mettler Louis, Reichenburg         
1955   Brändli Otto, Bommen         
1956   Oberholzer Karl, Uznach         
1957   Oberholzer Karl, Uznach         
1958   Meli Karl, Winterthur         
1959   Brändli Otto, Bommen         
1960   Brändli Otto, Bommen         
1961   Hälg Jakob, Neftenbach         
1962   Kobelt Rudolf, Marbach         
1963   a) Meli Karl, Winterthur   
  b) Zurkirchen Guido, Zürich
1964   Meli Karl, Winterthur         
1965   Meli Karl, Winterthur         
1966   Meli Karl, Winterthur         
1967   Meli Karl, Winterthur         
1968   Meli Karl, Winterthur         
1969   Meli Karl, Winterthur         
1970   Meli Karl, Winterthur         
1971   Meli Karl, Winterthur         
1972   Meli Karl, Winterthur         
1973   Meli Karl, Winterthur         
1974   Meli Karl, Winterthur         
1975   Ruppaner Paul, Lüchingen         
1976   Ehrensberger Arnold, Winterthur         
1977   Hämmerli Hans, Gossau         
1978   Wolfensberger Max, Dürnten         
1979   Schneiter Kurt, Schmerikon         
1980   Schneiter Kurt, Schmerikon         
1981   Ehrensberger Arnold, Winterthur         
1982   Schläpfer Ernst, Herisau         
1983   a) Schläpfer Ernst, Herisau   
  b) Schneider Jörg, Rudolfingen
1984   Lüthi Hans, Igis         
1985   Schneider Jörg, Rudolfingen         
1986   Schläpfer Ernst, Herisau         
1987   Schneider Jörg, Rudolfingen         
1988   Hasler Eugen, Galgenen         
1989   Hasler Eugen, Galgenen         
1990   a) Hasler Eugen, Galgenen   
  b) Küttel Vinzenz, Weggis   
  c) Kempf Franz, Pfäffikon
1991   Küttel Vinzenz, Weggis         
1992   Hasler Eugen, Galgenen         
1993   Auf der Maur Roman, Seewen         
1994   Hasler Eugen, Galgenen         
1995   Hasler Eugen, Galgenen         
1996   von Euw Daniel, Jngenbohl         
1997   Hasler Eugen, Galgenen         
1998   Grab Martin, Rothenthurm         
1999   Abderhalden Jörg, Alt St. Johann         
2000   Forrer Arnold, Stein         
2001   a) Grab Martin, Rothenthurm   
     b) Ochsner Marcel, Bennau
2002   Kündig Edi, Ibach         
2003   Grab Martin, Rothenthurm         
2004   Laimbacher Adrian, Steinerberg         
2005   Grab Martin, Rothenthurm
2006      a) Arnold Forrer,Stein
     b)Graber Willi, Bolligen
2007              Forrer Arnold. Stein
2008              Grab Martin, Rothenthurm
2009              Forrer Arnold, Stein
2010 Schuler Christian, Rothenthurm
2011 Schuler Christian, Rothenthurm
2012 Grab Martin, Rothenthurm
2013 Nötzli Reto, Pfäffikon SZ
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Festplatz MPS Siebnen

ehemalige Sieger des Herbstschwingertags Siebnen

Sieger 2007 Forrer Arnold

Sieger 2008 Grab Martin

Sieger 2009 Forrer Arnold

Sieger 2010 Schuler Christian

Sieger 2011 Schuler Christian

Sieger 2012 Grab Martin

 

Sieger 2013  Nötzli Reto

 
 
 
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