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Berichte Aktive - SKMH

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Werner Schlegel siegt erstmals auf dem Stoos


 
Zum ersten Mal gewinnt Werner Schlegel den Stoosschwinget. Im Schlussgang besiegte Schlegel den Luzerner Überraschungsmann Elias Lüscher. Fredi Bruhin aus Siebnen verpasste den Kranz im letzten Gang.
 
Schon vor dem Anschwingen war den rund 3800 Zuschauern klar, dass einer der 90 angetretenen Schwinger erstmals das Bergkranzfest auf dem Stoos gewinnen würde. Denn mit Samuel Giger fehlte der einzige Stoossieger der gemeldet war. Der Thurgauer muss aufgrund einer Schulterverletzung länger pausieren. Man durfte also gespannt sein, wie die Favoriten auf den Sieg mit dieser Situation umgehen würden, doch erstaunlicherweise schien dies die Topleute im ersten Gang eher zu hemmen.
 
Zäher erster Gang für viele Favoriten
So kam es in den Spitzenpaarungen im ersten Gang zu mehreren Unentschieden. Topleute wie Nick Alpiger gegen Werner Schlegel, Marcel Bieri gegen Marius Frank, Damian Ott gegen Sinisha Lüscher und Silvan Appert gegen Adrian Odermatt trennten sich als gleich stark. Es gab aber auch schöne Siege zu beobachten. So fertigte Joel Strebel den Schwyzer Michael Gwerder im ersten Zug ab, genau wie Lukas Heinzer den Thurgauer Aron Kiser. Sven Schurtenberger bodigte in bekannter Manier Tim Roth, Jonas Amrhyn besiegte Sascha Streich und Jonas Burch den Ostschweizer Pascal Heierli. Weiter kamen Mittelschwinger wie Urs Doppmann, Christian Bucher, Martin Schönbächler, Carlo von Rickenbach und Luc Bissig zu ersten Siegen.
 
Überraschende Führende zu Mittag
Im zweiten Gang kam Sven Schurtenberger gegen Joel Suter zu seinem zweiten Sieg. Genau wie Jonas Burch gegen Valentin Scherz, Christian Bucher gegen Sascha Streich und Carlo von Rickenbach gegen Marcel Betschart. Die Eidgenossen Silvan Appert, Michael Gwerder, Marcel Bieri, Marius Frank, Lars Voggensberger, Sinisha Lüscher, Damian Ott, Nick Alpiger und Werner Schlegel kamen alle zu ihren ersten Siegen. Die jungen Schwyzer Franco Föhn gegen Adrian Odermatt, Martin Schönbächler gegen Tim Roth und Lukas Heinzer gegen Joel Strebel glänzten durch Remis gegen starke Eidgenossen. Der dritte Gang erbrachte mit Nick Alpiger das erste prominente Opfer. Der Aargauer konnte die Verteidigung von Roman Wandeler nicht durchbrechen und musste seine Siegesambitionen begraben. Der Zuger Christian Bucher besiegte Franco Föhn und setzte sich als einziger mit drei Siegen überraschend an die Spitze. Mit zweiten Siegen rangierten sich Lukas Heinzer und Tim Lustenberger nur knapp dahinter. Die Favoriten Bieri, Ott, Strebel, Appert, Schlegel und Schurtenberger folgten gleich darauf in Lauerstellung. Spannung für den Nachmittag war also vorprogrammiert.
 
Hochspannung im Kampf um den Schlussgang
Der tragische Mann des vierten Ganges war Sven Schurtenberger. Der Luzerner versuchte mehrere Minuten den Thurgauer Kilian Kolb zu bezwingen. Plötzlich nach einem Bodenkampf brach der Eidgenosse zusammen und musste mit Kreislaufproblemen per Heli ins Spital gebracht werden. Im vierten Gang konnten die Favoriten weiterhin Boden gut machen. Der Führende Bucher stellte gegen Eidgenosse Lüscher und konnte seine Leaderposition behaupten. Aber nicht mehr alleine, Werner Schlegel donnerte Michael Gwerder mit einem ganz feinen Schwünglein platt auf den Rücken. Dabei hängte Schlegel rechts tief Gammen an und mit Griff ans gegnerische Handgelenk kam der Wurf energisch gegen rechts. Völlig sensationell lag auch der Zuger Joel Suter plötzlich auf dem ersten Rang, dies dank einem Sieg gegen Gian-Maria Odermatt. Hinter dem Trio klassierten sich noch gut ein Dutzend Schwinger, allesamt noch mit Schlussgangchancen. So war Hochspannung für den fünften Gang garantiert.
 
Überlegener Sieg für Werner Schlegel
Zu Beginn des fünften Ganges bezwang Schlegel den Märchler Fredi Bruhin schnell mit dem gleichen Schwünglein wie im vierten Gang. Hier scheint sich der Ostschweizer etwas ganz Listiges beigebracht zu haben. Dank dem Plattwurf stand der Ostschweizer als Führender im Schlussgang. Hinter ihm klassierten sich Damian Ott und Joel Strebel. Ott bezwang Christian Bucher und Strebel bezwang Marco Fankhauser. Marcel Bieri und Luc Bissig nahmen sich durch ihr Remis selber aus dem Rennen. Weitere Eidgenossen banden in guter Position befindende Kämpfer zurück, wie Nick Alpiger gegen Lukas Heinzer, Sinisha Lüscher bezwang Jonas Burch und Marius Frank den Überraschungsmann Joel Suter. Alles schien sich schon auf einen Gästeschlussgang einzustellen, als auf dem Nebenplatz der junge Luzerner Elias Lüscher den Schwyzer Bruno Suter mit einem perfekten Lätz bodigte und sich den zweiten Rang unter den Nagel riss. Der Schlussgang war dann eine kurze Angelegenheit, Favorit Schlegel bezwang Lüscher schon nach kurzer Zeit und durfte sich erstmals als Stoossieger ausrufen lassen. Am Abend konnten 13 Kränze abgegeben werden, die Gastgeber hatten mit sieben Exemplaren die Nase vorn. die Nordwestschweizer gewannen vier und die Ostschweizer deren zwei. Fünf Schwyzer konnten am Ende um den Kranz schwingen, aber nur Michael Gwerder schaffte es Eichenlaub zu erobern.
 
Fredi Bruhin stellt um den Kranz
Von den Märchlern waren Fredi Bruhin aus Siebnen und der Galgener Alex Huber am Start. Mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen gegen die Eidgenossen Marius Frank und um den Schlussgang gegen Werner Schlegel, benötigte Bruhin im letzten Gang einen Sieg mit der Maximalnote. Doch gegen den Eidgenossen Adrian Odermatt war Bruhin hauptsächlich mit verteidigen beschäftigt und ging nie in den Angriff. Durch das Remis verpassten beide den Kranz. Alex Huber erreichte zwei Siege, drei Niederlagen und ein Remis. Hubers beste Leistung geschah im letzten Gang, wo er den höchst unbequemen St. Galler Lars Rotach bezwingen konnte.
 
HRU/MB
 
 
Schon wieder Kranz für Huber Alex am Urner Kantonalen in Flüelen. Müller Roman vom SKMH wird Neukranzer. Sieger wurde Bissig Lukas zum 3. mal

«Heimhattrick» für Lukas Bissig
 
Zum dritten Mal in Serie siegte der Urner Lukas Bissig an seinem Heimfest, der Märchler Alex Huber gewann seinen zweiten Saisonkranz und der junge Höfner Roman Müller sorgte mit seinem ersten Kranzgewinn für einen gröberen «Knaller».
 
Unter den 199 Schwingern waren mit Lukas Bissig, Marcel Bieri, Jonas Amrhyn und Roman Wandeler vier aktuelle Kranzfestsieger am Start und zählten am Urner Kantonalen in Flüelen zu den Topfavoriten. Die beiden glücklichen Luzerner Sieger schlugen sich im ersten Gang über Erwarten gut. So trotzte vor rund 2800 Zuschauern Wandeler dem Topfavoriten Bissig ein lockeres Remis ab. Amrhyn fertigte Eidgenosse Burch im ersten Zug ab, Marcel Bieri und Samuel Schwyzer trennten sich als gleich stark. Die weiteren Eidgenossen Appert und Reichmuth starteten gegen Jonas Troxler und Marco Heiniger ebenfalls siegreich in den Tag. Schon ab dem zweiten Gang begannen sich sie Ereignisse zu überschlagen. So kassierte Wandeler gegen den jungen Schwyzer Franco Föhn sein zweites Remis und fiel aus dem Siegesrennen, genau wie Marco Reichmuth der im zweiten Gang gegen Martin Grab untendurch musste und nach zwei weiteren Remis gar den Wettkampf aufgab. Zur Mittagspause führten Jonas Amrhyn und Martin Grab das Feld mit je drei Siegen an, dicht gefolgt von den Eidgenossen Bissig, Bieri und Appert.
 
Bissig dominant zum dritten Urner Sieg
Die beiden Leader wurden am im vierten Gang zurückgebunden. Jonas Amryhn von Marcel Bieri und Marin Grab von Marco Fankhauser. Lukas Bissig aber war nach seinem Startremis nicht mehr wiederzuerkennen. In dominanter Art besiegte der Urner Laurin Imfeld, Christian Bucher, Jonas Burch und den Märchler Joel Kessler innert Sekunden und stand als erster sicher im Schlussgang. Hinter ihm klassierten sich mit Jonas Amrhyn, Marco Fankhauser, Jonas Gisler, Kilian Bühler und dem sensationellen Höfner Roman Müller gleich fünf Schwinger mit 48,00 Punkten. Dann schlug der einheimische Landwirt Michael Zurfluh zu. Dank seinem Erfolg über den starken Luzerner Jonas Troxler überflügelte er das Quintett um einen Viertelpunkt und sorgte für einen reinen Urner Schlussgang. Die Ausgangslage vor der Endausmarchung war klar, es brauchte einen Sieg für den Tagessieg, bei einem Remis könnte der Luzerner Amryhn wieder erben. Doch Lukas Bissig dachte nicht im Traum daran. Bereits im ersten Zug griff Bissig energisch an und beförderte seinen Klubkameraden Zurfluh mit Kreuzgriff und übers linke Knie ableeren platt ins Sägemehl. Somit durfte sich der Eidgenosse zum dritten Mal in Serie als Urner Festsieger ausrufen lassen.
 
Alex Huber als Urner Partycrasher
Vom SKMH waren sechs Kämpfer am Start, am Abend konnten zwei Kränze in die Ausserschwyz entführt werden. Als bester Ausserschwyzer gewann der Galgener Alex Huber den Kranz im guten fünften Rang. Nach einem Remis gegen Nils Theiler und dem Sieg gegen Marcel Britschgi, verlor Huber den dritten Gang gegen den Luzerner Topmann Amrhyn. Am Nachmittag realisierte der Lastwagenmechaniker lauter Siege gegen Gianluca Muff, Livio Arnold und zuletzt gegen Andy Murer. Dabei crashte der Märchler die wohl geplante Abschiedsfeier des Urner Routiniers. Huber hatte gegen den zähen Murer hart zu kämpfen und entging einmal nur knapp einer Niederlage. Doch dann donnerte Huber zum Entsetzen der Einheimischen seinen Gegner mit einem sagenhaften Hüftschwung platt ins Sägemehl und sicherte sich so seinen ersten Urner Kranz. Dank dieser Topleistung hat sich Huber nun alle möglichen Kantonalkränze in der Innerschweiz erschwungen.
 
Sensationeller erster Kranzgewinn von Roman Müller
Wie mit Cyrill Krieg am Schwyzer darf sich von nun an mit Roman Müller aus Wilen ein zweiter blutjunger Kämpfer Kranzschwinger nennen. Der im April 17 Jahre alt gewordene Sennenschwinger sorgte in Flüelen bei vielen für verwundertes Augenreiben, wohl auch bei sich selbst. Denn zu Beginn deutete nicht viel auf seinen grossen Erfolg hin. Startremis gegen Kilian Arnold und Sieg gegen Jan Jauch. Müllers trockener Kommentar dazu: «wenig berauschend». Zurecht, ein Gestellter gegen einen Nichtkranzer verheisst an einem Kantonalen in der Regel nichts Gutes. Nicht so diesmal bei Müller. Im dritten Gang bezwang der Metallbau Lehrling den Kranzer Laurin Imfeld, was er noch relativ emotionslos zur Kenntnis nahm. Im vierten Gang bezwang der Höfner aber mit Roger Betschart seinen zweiten Kranzer. «da dachte ich, heute kann es doch noch laufen». Sein Schmuckstück lieferte Müller aber im fünften Gang ab. Einen energischen Angriff des erfahrenen Teilverbandkranzers Christian Bucher konterte Müller mit einem Haken und brachte ihn zu Boden. Wie ein Routinier arbeitete sich der Höfner seelenruhig in den «Buur» vor und drehte den Favoriten zur grossen Überraschung auf den Rücken. So war Müller bereits nach fünf Gängen kranzsicher und schrammte nur hauchdünn am Schlussgang vorbei. Die abschliessende Niederlage gegen Raphael Briker schmerzte nicht gross, der erste Kuss einer Ehrendame war dem sympathischen Höfner gewiss. Dazu nochmals Müller: «keine Ahnung was für heute Abend noch geplant ist, aber ich trinke bestimmt kein Mineralwasser».
 
Fehlende Krönung für Kessler
Es gab aber nicht nur schöne Ausserschwyzer Emotionen. Der Lachner Joel Kessler stand am Abend mit leeren Händen da, dies trotz einer starken Tagesleistung. Auf dem Notenblatt des Märchler befanden sich fünf spätere Kranzgewinner. Zum Auftakt wurde der starke Ueli Rohrer bezwungen. Im zweiten Gang konnte Kessler die Verteidigung des zähen David Wüest nicht durchbrechen, gestellt. Nach zwei weiteren Siegen gegen Pascal Muff und Kevin Waser befand sich der Märchler mitten in der Spitzengruppe. Im Kampf um den Schlussgang blieb er aber gegen den Sieger Bissig chancenlos. Das eigentliche Unheil für den Märchler geschah im letzten Gang. Gegen Ivan Staub lief Kessler in einen Konter, landete auch dem Rücken und musste das Eichenlaub seinem Gegner überlassen.
 
HRU
 
 
 


3 Sieger am Luzerner Kantonalen in Ruswil

Riesenüberraschung am Luzerner
 
Nicht einer der Favoriten, sondern die Aussenseiter Roman Wandeler, Benno Heinzer und Jonas Amrhyn heissen die Sieger vom Luzerner Kantonalen in Ruswil. Eine starke Leistung zeigte auch der Galgener Alex Huber mit seinem ersten Luzerner Kranzgewinn.

 
Die Ausgangslage versprach für die rund 8300 Zuschauer heisse Szenen am diesjährigen Luzerner Kantonalschwingfest in Ruswil. Nicht nur wegen dem ungewöhnlich heissen Maisommertag an Pfingstmontag, sondern auch die sportliche Affiche versprach Spannung. Die Luzerner bangten vor einem Gästesieg, denn unter den sieben gemeldeten Eidgenossen waren mit Samuel Giger und Domenic Schneider zwei ganz starke Thurgauer Gäste zugegen. Schon früh am Morgen griffen 268 Schwinger zum Kampf ums Eichenlaub zusammen.

 
Topfavorit Giger früh aus der Entscheidung
 
Als zweifacher Luzerner Sieger wurde Sven Schurtenberger zum Startduell gegen den Thurgauer Samuel Giger eingeteilt. Und der Luzerner 170kg Koloss schaffte es tatsächlich den Kilchberg- und Unspunnensieger mit einem Remis in Schach zu halten. Der Schwyzer Michael Gwerder trennte sich vom zweiten Gast Domenic Schneider als gleich stark. Die Luzerner Eidgenossen Marc Lustenberger und Sven Lang wurden von der Einteilung vor den starken Gästen verschont, fielen aber im Laufe des Tages durch je zwei Remis aus der Entscheidung. Im dritten Gang war es dann wieder ein Luzerner der einen möglichen Gästesieg verhinderte. Verteidigungskünstler Samuel Schwyzer verhinderte im dritten Gang alle Angriffe von Samuel Giger und durch sein zweites Remis fiel der Thurgauer unerwartet früh aus der Entscheidung. So war zur Halbzeit der Schwyzer Silvan Appert der einzige Eidgenosse mit drei Siegen, genau wie Fabian Scherrer, Jonas Troxler und Adrian Thalmann.

 
Verdient im Schlussgang, aber nichts geboten
 
Der führende Appert übernahm dann im vierten Gang für das Innerschweizer Team Verantwortung und warf mit seinem Remis auch den zweiten Gast Domenic Schneider aus der Entscheidung. Appert selber verpasste im fünften Gang mit seinem zweiten Remis gegen Jonas Amrhyn eine mögliche Schlussgangteilnahme. Mit seinem abschliessenden Sieg gegen Kevin Waser belegte Appert zuletzt den zweiten Schlussrang. Topfavorit Giger wurde am Ende dritter. Für den Schlussgang qualifizierten sich letztendlich die beiden Eidgenossen Sven Schurtenberger und Michael Gwerder. Schurtenberger bezwang Daniel Bühlmann, Lars Würsch, Ueli Rohrer und Luc Bissig. Gwerder bodigte Patrice Bühler, Jonas Amrhyn, Fabian Scherrer und Jonas Troxler. Diese Teilnahme hatten sich beide verdient, mit gestellten Gängen halfen sie mit, die Gäste in Schach zu halten. Doch die Ausgangslage verhiess nichts Gutes, denn bisher stellten die Eidgenossen ihre jeweiligen Duelle. Im Schlussgang lief zuerst rein gar nichts. Gegen Ende versuchte Gwerder noch verzweifelt seinen Gegner mit Wyberhaken, Gammen oder Übersprung zu fällen, brachte aber den Luzerner Koloss nur ins Wanken. Nach 12 faden Minuten wurde gestellt abgebrochen. Fast schon skurril wirkte die Reaktion von Schurtenberger, der mit einem Lachen auf dem Gesicht die Faust gen Himmel hob, ohne einen einzigen Angriff lanciert zu haben. Offenbar dachte der Luzerner, sein Vorsprung würde zum Sieg reichen, doch dem war nicht so.

 
Wandeler, Heinzer und Amrhyn überraschend Kantonalfestsieger
 
Denn am Ende strahlte völlig unerwartet ein junges Trio über ihren ersten Kranzfestsieg. Der 23jährige Buttisholzer Polymechaniker Roman Wandeler klassierte sich mit fünf Siegen und der Niederlage gegen Domenic Schneider im Rang 1a. 1b wurde der 19jährige Goldauer Zimmermann Benno Heinzer mit vier Siegen und den Remis gegen Eidgenosse Marc Lustenberger und Samuel Schwyzer. Auf Rang 1c klassierte sich der einheimische Ruswiler Jonas Amrhyn. Der 22jährige Automobiltechniker erreichte vier Siege, dass Remis gegen Eidgenosse Appert und die Niederlage gegen Schlussgangteilnehmer Gwerder. So völlig unerwartet dieser Erfolg auch kam, die Freude darüber war gewaltig. Erschlagen vom unerwarteten Ausgang, rang das junge Trio beim Siegerinterview fast verlegen nach Worten. Für alle, die mit dem Schwingsport zu wenig vertraut sind, ein solcher Ausgang ist keine Ausnahme und kommt immer wieder vor. An einem Schwingfest bestreiten alle Schwinger sechs Gänge, der zuletzt punktehöchste wird Sieger. So kann es vorkommen, dass ein Schlussgangverlierer Festsieger werden kann, oder bei einem gestellten Schlussgang eben mehrere Sieger. Dies ist legitim und reglementarisch völlig korrekt. Drei Sieger an einem Kranzfest ist auch noch lange nicht Rekord, dieser geschah an einem Ob/Nidwaldner mit neun Siegern.

 
Völlig verdienter Kranz für Alex Huber
 
Der Galgener Alex Huber wurde endlich wieder einmal für seine gute Leistungen belohnt. Dies war oft nicht so, letztes Jahr verhinderte mehrere Male das Viertelipech eine mögliche Teilnahme am ESAF Mollis. Doch in Ruswil klappte es wieder. Huber begann mit einem Sieg gegen Marco Thierstein. Die Niederlage gegen den Eidgenossen Marc Lustenberger war weiter nicht schlimm. Gegen den Kranzer Andri Krauer gab es ein Remis. Colin Zurfluh, Lukas Schmidiger und zuletzt Julian Schmid wurden sicher bezwungen. So nutzte Huber seine faire Chance und gewann den Kranz im sehr guten fünften Rang. Nach bisher fünf gewonnen Kränzen, war dies der erste Luzerner für den 30jährigen Märchler. Alexander Schnellmann erreichte drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Dank seinem Sieg im letzten Gang gegen den Kranzer Roy Wittwer rückte Schnellmann bis auf einen Punkt an die Kranzlimite heran. Lukas Hüppin und Adrian Müller erreichten beide den Ausstich und klassierten sich im hinteren Mittelfeld.
 
HRU
Armon Orlik gewinnt gegen Sales Tschudi nach 6:30 Minuten mit Wyberhaken am Glarner Bündner in Näfels
Kranz für Bruhin Fredi und Kessler Joel vom Schwingklub March Höfe

Bruhin und Kessler stark in Näfels
 
Armon Orlik gewinnt sein erstes Kranzfest als amtierender König. Am Glarner-Bündner Kantonalen besiegt der Bündner im Schlussgang das Glarner Jungtalent Sales Tschudi. Die beiden Märchler Fredi Bruhin und Joel Kessler holten sich verdient den Kranz.

 
Während das gleichentags stattfindende Luzerner mit über 260 Schwingern und rund 8000 Zuschauern bald den Rahmen eines Teilverbandsfests erreichte, ging es am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest in Näfels deutlich gediegener zu und her. 125 Schwinger kämpften vor rund 3000 Zuschauern um die heiss begehrten Kränze. Im Gegensatz zum Glarner kantonalen Nachwuchschwingertag am bitterkalten Auffahrtstag, war dem Glarner Aktivkantonalen ein wunderschöner, heisser Sommertag beschieden. Als Favoriten auf den Sieg wurden im Vorfeld vier Namen am meisten genannt. König Armon Orlik, Kilchbergsieger Damian Ott, der einheimische Eidgenosse Roger Rychen und der Thurgauer Routinier Mario Schneider.+

 
Orliks erster Kranzfestsieg als König
 
Die beiden Topleute Orlik und Ott neutralisierten sich zu Beginn mit ihrem Gestellten gleich selber. Lokalmatador Rychen startete mit einem Sieg gegen den Berner Gast Florian Aellen ideal. Dasselbe schaffte Mario Schneider gegen Patrick Kurmann. Diese Ausgangslage versprach Spannung und die Ereignisse begannen sich bald einmal zu überschlagen. Erstes Opfer wurde Roger Rychen, durch zwei Remis verpasste der Eidgenosse den Schlussgang und später gar den Kranz. König Orlik aber zog es durch und stand nach vier Siegen in Folge im Schlussgang. Nach seinem vierten Sieg sah es auch für Mario Schneider gut für den Schlussgang aus. Dann aber schlug die Stunde des Glarners Sales Tschudi. Das 17jährige Ausnahmetalent bezwang sensationell Damian Ott. Der Gymnasiast aus Matt konterte einen energischen Lätz des St.Gallers wie ein eiskalter Routinier mit blitzschnellem Abschlunggen und begrub den verdutzten Kilchbergsieger unter sich. So qualifizierte sich Tschudi sehr zur Freude der einheimischen Fans für den Schlussgang gegen den König. In diesem hielt er dem Bündner lange dagegen, ehe sich Armon Orlik nach rund sechs Minuten mittels Wyberhaken den Sieg sicherte. Hinter dem König klassierten sich Mario Schneider, Andrin Habegger, Patrick Kurmann und Josias Müller mit je fünf Siegen auf den folgenden Plätzen. Schlussgangverlierer Tschudi belegte den sechsten Schlussrang.

 
Vierter Saisonkranz für Fredi Bruhin…
 
Vom Schwingklub March-Höfe war das Trio Fredi Bruhin, Joel Kessler (beide Siebnen) und Daniel Schilter (Wilen) am Start. Und sie vertraten ihre Farben äusserst würdig. Bruhin und Kessler lagen nach vier Gängen gemeinsam in Führung und kämpften beide um den Schlussgang mit. Fredi Bruhin startete mit einem Blitzsieg gegen den starken Bündner Josias Müller optimal. Im zweiten Gang trennte er sich vom Zürcher Oberländer Judo SM-Medaillengewinner Gian-Maria Odermatt remis. Dank den Siegen gegen Reto Schlegel und Sandro Fitze setzte sich Bruhin nach vier Gängen an die Spitze. Um den Schlussgang verlor Bruhin gegen den schwergewichtigen Mario Schneider und mit dem Sieg gegen den schon kranzsicheren Überraschungsmann Martin Egli holte sich Bruhin seinen vierten Saisonkranz mit 57,25 Punkten im tollen fünften Rang.

 
…und erster Saisonkranz für Joel Kessler
 
Joel Kessler zeigte diese Saison schon mehrmals gute Leistungen, konnte es aber bisher an den Kranzfesten noch nicht wie gewünscht ummünzen. Am Schwyzer vor Wochenfrist begann der Märchler sackstark, am Nachmittag war aber plötzlich der Wurm drin. Diesmal aber zog es der sympathische, stets faire Sportsmann von A-Z durch. Kessler bezwang zum Auftakt den formstarken Zürcher Nicola Funk und trennte sich gegen den Eidgenossen Rychen als gleich stark. Die Siege im Ausschwingen gegen Pirmin Kolb und Jungtalent David Forrer hievten den Märchler auf den zweiten Zwischenrang. So hatte Kessler die Ehre mit König Armon Orlik um den Schlussgang zu kämpfen. Das königliche Gefecht dauerte für den Märchler aber nicht allzu lange und die Niederlage schmerzte nicht sehr. Denn Kessler konnte auf den letzten Gang hin ein würdiges Notenblatt präsentieren. Und die Einteilung honorierte die starke Vorarbeit des Märchlers. Mit Elias Vogel erhielt Kessler eine faire Chance für den Kranz, welche er resolut nutzte. So klassierte sich Kessler gemeinsam mit Bruhin im fünften Rang. Mit seinem ersten Glarner Kranz machte der 28jährige Märchler nun sein persönliches Dutzend voll. Daniel Schilter konnte zwar vor dem letzten Gang nicht mehr um die Kränze mitschwingen, mit drei Siegen und drei Niederlagen zeigte der 36jährige Höfner aber eine achtbare Leistung.
HRU
 

Bei der 66. Austragung des Morgarten Schwingfestes setzte sich der Ägeritaler Favorit Marcel Bieri gegen Thomas Bucher durch und gewinnt das Fest zum zweiten Mal.
Vom SKMH holt sich Lukas Hüppin einmal mehr eine Auszeichnung im 8. Rang
Auszeichnung für Lukas Hüppin
Eingeläutet wurde das schwingerische Pfingstwochenende schon am Samstag mit dem beliebten Morgartenschwinget. Unterhalb des Schlachtdenkmals trafen im Schlussgang die Zuger Marcel Bieri und Thomas Bucher aufeinander. Nachdem die beiden schon im ersten Gang gegeneinander stellten, behielt Eidgenosse Bieri im Schlussgang das bessere Ende für sich und durfte sich als Sieger ausrufen lassen. Der schwingfreudige Wangner Lukas Hüppin trat als einziger des Schwingklub March-Höfe zum Wettkampf an. Der 21jährige Landwirt blieb dabei mit drei Siegen und drei Remis ungeschlagen, wobei er dem Kranzer Marcel Betschart ein starkes Unentschieden abtrotzte. Mit dieser soliden Leistung erkämpfte sich Hüppin die Auszeichnung im guten achten Rang.
HRU
Historischer Sieg für den Urner Lukas Bissig in Brunnen am Schwyzer Kantonalen in Brunnen. Erster Kranz für Cyrill Krieg vom SKMH
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Das 102. Schwyzer Kantonale wurde vom Urner Eidgenossen Lukas Bissig gewonnen. Im Schlussgang besiegte er den einheimischen Michael Gwerder und durfte sich als strahlender Sieger ausrufen lassen.
 
Der Ehrentag der Schwyzer Schwinger war eine gelungene Sache. Zwar erschwerte schlechtes Wetter die Aufstellarbeiten und auch der vorgezogene Nachwuchsschwingertag Ingenbohl am Samstag erlitt nasskaltes Wetter. Doch pünktlich zum grossen Fest am Sonntag gab es herrlichen Sonnenschein und machte die doch kühlen Temperaturen erträglicher. 248 Schwinger, wovon sechs Eidgenossen aus dem ISV-Verband und Gäste der Schwingklubs Worblental und La Gruyere, nahmen den Wettkampf in Angriff. Schon die von Obmann Marcel Steinauer eingeteilten Paarungen für den ersten Gang versprachen Spannung und die Schwinger lieferten den rund 3600 Zuschauern den ganzen weiteren Tag hindurch spannenden Sport.

 
Lebhafter Morgen mit einigen Überraschungen
 
Die meistgenannten Favoriten starteten siegreich in den Tag. So siegte Michael Gwerder gegen Gast Paul Tornare, Lukas Bissig gegen Marco Heiniger, Urs Doppmann bodigte Eidgenosse Jonas Burch und Gast Adrian Walther schlug im Eidgenossenduell Silvan Appert. Lukas Heinzer und Sven Lang stellten in einem intensiven Duell, genauso wie Patrick Betschart gegen Reto Walther und Christian Zemp gegen Elias Lüscher. Im zweiten Gang setzte es eine erste saftige Überraschung ab. Der Zuger Luca Müller konterte Michael Gwerder aus und zwang den Eidgenossen auf den Rücken. Die Eidgenossen Lukas Bissig gegen Damian Egli und Adrian Walther gegen Fredi Bruhin, setzten sich mit ihren zweiten Siegen an der Spitze fest. Jonas Burch war durch das Remis gegen Alex Huber der erste Eidgenosse, der im Siegesrennen die Segel streichen musste. Urs Doppmann, Fabian Scherrer, Carlo von Rickenbach, Ueli Wiget und Joel Kessler waren weitere Kranzer die zwei Siege landen konnten. Im dritten Gang landete Luca Müller gegen Thomas Suter als erster seinen dritten Sieg und zierte die Ranglistenspitze zu Mittag. Zu ihm gesellten sich punktgleich der Urner Lukas Bissig nach seinem Erfolg gegen Bruno Suter und Urs Doppmann gegen Cyrill Laimbacher. Gast Adrian Walther konnte den aufopfernd kämpfenden Entlebucher Carlo von Rickenbach nicht bezwingen und musste sein erstes Remis hinnehmen. Weiter im Rennen blieben Silvan Appert, Michael Gwerder und Sven Lang mit ihren zweiten Siegen. Gleich hinter dem Führungstrio klassierten sich zur Halbzeit der junge Mauro Föhn, Elias Lüscher, Patrick Betschart, Pirmin Suter und Alex Huber.

 
Hochspannung im Kampf um den Schlussgang
 
Im vierten Gang festigte Luca Müller im Spitzenkampf gegen Urs Doppmann mit einem herrlichen Plattwurf seine Leaderposition. Der Mitführende Lukas Bissig und Adrian Walther neutralisierten sich gegenseitig, durch sein zweites Remis fiel der Berner Gast Walther aus der Entscheidung. Hinter dem führenden Müller folgten mit einem Punkt Rückstand Luc Bissig, Thomas Bucher, Kevin Steinauer, Carlo von Rickenbach und der Luzerner Nichtkranzer Ueli Rölli. Einen Viertelpunkt zurück folgten ganze zehn Schwinger, darunter die Favoriten Lukas Bissig, Lukas Heinzer, Silvan Appert und Michael Gwerder. Mit dieser Ausgangslage war für den Kampf um die Schlussgangteilnahme Hochspannung vorprogrammiert. Den Auftakt machten Pirmin Suter und Kevin Waser, welche sich mit einem Remis aus dem Rennen nahmen. Sven Lang band Kevin Steinauer zurück. Urs Doppmann und Benno Heinzer sahen durch ihr Remis ihre Chancen entschwinden. Michael Gwerder bezwang Thomas Bucher und setzte sich mit 48,00 an die Spitze. Sein Klubkamerad Silvan Appert gesellte sich durch den Sieg gegen Luc Bissig zu ihm. Mit einem spannendem Remis nahmen sich Lukas Heinzer und Fabian Scherrer aus dem Rennen. Fredi Bruhin band Ueli Rölli zurück, genau wie Adrian Walther Michael Ulrich. Der Spitzenkampf zwischen Luca Müller und Lukas Bissig ging mit einem schnellen Plattwurf an den Urner. So stand Bissig mit 48,25 Punkten definitiv im Schlussgang, gefolgt vom Trio Gwerder, Appert und Müller. Die Einteilung entschied sich in der Folge für die Schlussgangpaarung Lukas Bissig gegen Michael Gwerder.

 
Historischer Sieg für Bissig
 
Die Ausgangslage vor dem Schlussgang war brisant. Beiden winkte die Chance zum ersten Mal das Schwyzer Kantonale zu gewinnen, Bissig gar als erster Urner seit 85 Jahren. Ein Remis würde aber dem Zuger Luca Müller den ersten Kranzfestsieg einbringen. Gwerder begann mit seinen Kurzzügen angriffig, wurde aber vom Urner immer wieder mit Wyberhaken gekontert. Nach rund sechs Minuten lancierte der Urner einen gewaltsamen Stich und konnte Gwerder nah am Platzrand überdrücken. Somit darf sich Lukas Bissig als Schwyzer Sieger ausrufen lassen, dies als erster Urner seit 85 Jahren. Hinter dem Sieger belegte Luca Müller den Ehrenplatz, gefolgt von Silvan Appert, Fredi Bruhin, Lang Sven, von Rickenbach Carlo und Adrian Walther. Schlussgangverlierer Gwerder belegte den siebten Schlussrang. Gesamthaft durften sich 37 Kranzgewinner krönen lassen. Die Kränze verteilten sich wie folgt: SZ 15, LU 12, UR 3, ZG 4, OB/NW 1, BE 1, FR 1.

 
Fredi Bruhin bester Ausserschwyzer
 
Der Schwingklub March-Höfe durfte sich am Abend über zwei Kranzgewinne freuen, es hätten aber auch mehr sein können. Im tollen dritten Rang klassierte sich Fredi Bruhin aus Siebnen. Er verlor einzig gegen den Berner Spitzenschwinger Adrian Walther, dies erst nach zäher Gegenwehr. Die anderen fünf Gänge gegen Laurent Tornare, Livio Zurfluh, Sven Wyss, Ueli Rölli und Marcel Elsener gewann der Turnerschwinger sicher. Mit dieser Leistung sicherte sich Bruhin ein ganz sonniges Plätzchen auf der Rangliste. Alex Huber aus Galgenen und Joel Kessler aus Siebnen waren zur Halbzeit noch voll im Rennen ums Eichenlaub. Während Huber den letzten Gang gegen Raphael Briker verlor, scheiterte Kessler durch zwei Remis gegen Nichtkranzer schon vorzeitig. This Bamert aus Tuggen durfte zum ersten Mal um die Kränze schwingen, war aber gegen Carlo von Rickenbach chancenlos.

 
Erster Kranz für Cyrill Krieg
 
Der erste Kranzgewinn des Allrounders Cyrill Krieg hat sich angekündigt, obwohl der Märchler erst zarte 17 Jahre alt ist. Die Leistungen im Schwingen und Nationalturnen wurden immer besser, die besiegten Gegner immer stärker. Krieg hat sich seinen ersten Kranz redlich verdient. Remi Baumgartner zum Auftakt wurde sicher bezwungen und gegen den Kranzer David Wicki gab es ein Remis. Das Kernstück für Kriegs Erfolg lag im Ausschwingen, als er im dritten Gang den Kranzer Dominik Hess bezwang und Teilverbandskranzer Nando Durrer stellte. Mit den Siegen im Ausstich gegen Janis Iten und Cornel Laimbacher holte sich der Märchler seinen ersten Kranz im tollen fünften Rang.
 
HRU  
 
Janos Bachmann siegt am Pfannenstiel Schwinget 2026. This Bamert mit dem berühmten 1/4 Punkt an Auszeichnung vorbei.

Im Schlussgang begegneten sich die beiden Teilverbandskranzer Gian-Maria Odermatt aus Uster und Janos Bachmann aus Wildberg. Die beiden lieferten sich schon am diesjährigen Eschenbergschwinget ein Duell um den Tagessieg. Der Turnerschwinger Bachmann bezwang seinen Gegner nach 3 Minuten und 26 Sekunden mittels Kurz und darf schon zum zweiten Mal ein Rangschwingfest gewinnen.
Marcel Bieri gewninnt das Zuger Kantonale 2026

Heimsieg für Marcel Bieri
 
Der Sieger des Zuger Kantonalen in Oberägeri heisst Marcel Bieri. Der Einheimische bodigte im Schlussgang den Schwyzer Überraschungsmann Bruno Suter und feierte seinen dritten Zuger Sieg. Wieder ganz stark war Fredi Bruhin, der sich seinen zweiten Saisonkranz holte.
 
Das zweite Kantonale in der Innerschweiz bot erneut spannenden Schwingsport. 203 Schwinger nahmen am frühen Morgen den Wettkampf auf. Die rund 2500 Festbesucher durften in Oberägeri einen angenehmen Sommertag erleben, ehe kurz vor dem Schlussgang das Wetter kehrte und starker Regen einsetzte. Die sportliche Ausgangslage war völlig offen. Man durfte mit Spannung erwarten ob sich einer der vier favorisierten Eidgenossen durchsetzen würden, oder ob ein Aussenseiter zuschlagen kann.
 
Offensiver Start in den Tag.
Die Favoriten waren sich dieser Lage bewusst, es wurde angriffig geschwungen. Marc Lustenberger bodigte im Eidgenossenduell Vorjahressieger Marco Reichmuth. Die Berner Gäste Reto und Ivan Thöni starteten siegreich, Reto gegen Lukas Heinzer und sein Bruder Ivan gegen Fabian Scherrer. Auch Luca Müller, Roland Reichmuth, Benno Heinzer, sowie Christian und Thomas Bucher starteten mit einem Plattwurf in den Tag. Der Märchler Fredi Bruhin stellte mit Jonas Troxler und im 15. Aufeinandertreffen trennten sich Marcel Bieri und Sven Schurtenberger Remis. Nach dem zweiten Gang blieben alle Favoriten noch im Rennen. Schurtenberger, Reichmuth und Bieri landeten ihren ersten Sieg. Weiterhin nicht zu spassen war mit Marc Lustenberger, der Entlebucher bodigte Franz-Toni Kenel im ersten Zug. Weiter setzten sich die Kranzer Bruno Suter, Fabian Birchler, Benno Heinzer, Thomas Bucher und Nils Theiler mit zweiten Siegen an der Spitze fest.
 
Überraschende Führende zur Halbzeit
Auch im dritten Gang wurde mit offenem Visier gekämpft. So holte sich Thomas Bucher gegen Benno Heinzer die dritte Maximalnote und führte das Feld zur Halbzeit an. Hinter dem Zuger klassierten sich die Luzerner Christian Huser und Nils Theiler. Beide siegten am Morgen je dreimal, Nils Theiler schickte mit einem Plattwurf mittels Kurz gar Vorjahressieger Marco Reichmuth aus dem Rennen. Bieri und Schurtenberger blieben mit ihren Siegen in Tuchfühlung zur Spitze. Zu reden gab der Spitzenkampf zwischen Marc Lustenberger und Ivan Thöni. Der offene Schlagabtausch endete gestellt, doch dem Berner wurde dabei das gültige Resultat zweimal verweigert. Beide blieben aber trotz dem Remis noch voll im Rennen. In der Spitzgruppe befanden sich zu Mittag Leute wie Reto Thöni, Jonas Troxler, Fredi Bruhin und Urs Doppmann in Lauerstellung. Der vierte Gang erbrachte weitere Entscheidungen. Marc Lustenberger band den Führenden Thomas Bucher mit einem Plattwurf zurück und setzte sich an die Spitze. Gleich hinter ihm platzierte sich Macel Bieri, der Urs Doppmann bezwang. Lukas Heinzer, Jonas Troxler, Bruno Suter und Roman Bucher brachten sich mit dritten Siegen in eine gute Position um den Schlussgangeinzug. Fredi Bruhin und Ivan Thöni bremsten sich mit einem Remis aus, dasselbe Schicksal erlitten Sven Schurtenberger und Reto Thöni.

 Dritter Zuger Sieg für Marcel Bieri
Der Kampf um den Schlussgang verlief äusserst attraktiv. Jonas Troxler, Nils Theiler, Roland Reichmuth und Nichtkranzer Christian Huser realisierten ihren vierten Sieg und gingen mit 48,00 Punkten in Führung. Gleich danach besiegte der Schwyzer Bruno Suter den Luzerner David Wüest und ging alleine in Führung. Nicht für lange, Eidgenosse Bieri bezwang Roman Bucher mit einem haushohen Kurz und stand als erster definitiv im Schlussgang. Da Marc Lustenberger und Lukas Heinzer in ihrem Duell stellten, war klar, dass Bieris Gegner Bruno Suter heissen würde. Für den 24jährigen Suter war dies der erste Schlussgang an einem Kantonalen. Der Schlussgang selber war eine einseitige Sache. Favorit Bieri hatte das Geschehen vollends im Griff. Schon kurz nach Start erfolgte ein erster wuchtiger Kurzzug des Zugers der das Ziel verfehlte. Nach drei Minuten erfolgte der zweite Schuss vor den Bug Suter`s. Nach rund fünf Minuten war dann die Entscheidung perfekt. Wieder war es ein wuchtiger Kurzangriff des Zugers, der zum platten Resultat führte. Damit gewann Bieri «sein» Zuger nach 2017 und 2021 zum dritten Mal. Hinter dem strahlenden Sieger klassierten sich Leute, die das Geschehen den Tag durch mitgeprägt haben. Zweiter wurde Jonas Troxler, gefolgt von Gast Ivan Thöni, Nils Theiler und Marc Lustenberger. Altmeister Schurtenberger wurde vierter und Bruno Suter belegte mit seinen Schwyzer Kameraden Fredi Bruhin, Neukranzer Timon Brunner und Lukas Heinzer den fünften Rang. Am Abend konnten 33 Kränze abgegeben werden. Die Luzerner holten sich die meisten Kränze (14) vor ZG (8), SZ (6), ONSV (2) BE (2) und UR (1).
 
Wieder Kranz für Fredi Bruhin
Vom Schwingklub March-Höfe waren sechs Teilnehmer am Start, wovon Fredi Bruhin aus Siebnen der einzige war der am Abend um die Kränze schwingen konnte. Der 28jährige Polizist zeigte wie schon am Ob/Nidwaldner eine bärenstarke Leistung. Zu Beginn trennte er sich vom starken Luzerner Jonas Troxler remis. Nach zwei Siegen gegen Colin Zurfluh und Ramon Bühler, nahm der Märchler im vierten Gang mit einem Remis den Berner Gast Ivan Thöni aus dem Siegesrennen. Im Ausstich realisierte Bruhin gegen Adrian Thalmann und Beat Vogler zwei Siege und klassierte sich ungeschlagen im tollen fünften Rang. Die übrigen Ausserschwyzer erreichten alle den Ausstich, hatten aber im Kampf um die Kränze nichts zu tun. Adrian Müller (Wilen), Lukas Hüppin (Wangen), Alexander Schnellmann (Schübelbach), Mathis Bamert (Tuggen) und Daniel Schilter (Wilen) klassierten sich mit je zwei Siegen im hinteren Mittelfeld.
HRU
 
 

Sven Lang gewinnt den Roteborger Schwinget. Auszeichnung für Cyrill Krieg im 10. Schlussrang
 
Am Roteborger Schwinget siegte der Luzerner Sven Lang. Dem Eidgenossen reichte im Schlussgang ein Remis gegen den Appenzeller Gast Marcel Mösli. Eine weitere Auszeichnung sicherte sich der junge Märchler Cyrill Krieg.
Mit dem Roteborger Schwinget fand am Sonntag ein weiterer traditioneller Luzerner Schwinganlass statt. 1500 Zuschauer verfolgten bei herrlichem Sommerwetter das Treiben der 119 Schwinger im Sägemehl. Die Besetzung war nicht gerade erstklassig, viele Kranzschwinger schonten sich, da nun fast jedes Wochenende ein Kantonales stattfindet. Dies jedoch bot jungen Schwingern die Gelegenheit eine Auszeichnung zu erkämpfen. Der Luzerner Eidgenosse Sven Lang musste die Favoritenrolle tragen und tat dies zuverlässig. Nach drei Siegen lag der Turnerschwinger an der Spitze, ehe er gegen den Appenzeller Gast erstmals stellte. Nach einem weiteren Sieg trafen sich die beiden Schwinger im Schlussgang wieder. Auch dieser endete mit einem Remis, dank seines Vorsprungs konnte sich Eidgenosse Lang den Tagessieg sichern. Die Mitfavoriten Samuel Schwyzer und Jonas Troxler belegten den zweiten und dritten Rang, Schlussgangteilnehmer Mösli wurde fünfter.
 
Cyrill Krieg mit Auszeichnung
Vom Schwingklub March-Höfe waren die jungen Märchler Cyrill Krieg und Gian Bamert am Start. Der 17jährige Buttikoner Krieg profitierte von einer gnädigen Einteilung. Nach einem Startsieg gegen Janis Duss, folgte die Niederlage gegen den Kranzschwinger Luc Bissig. Im dritten Gang gab es ein Remis gegen Andreas Zemp. Nach zwei weiteren Siegen gegen Bryan Renggli und Silvio Rust war Krieg die Auszeichnung schon sicher. Im letzten Gang trennte sich der Märchler gegen Flurin Schwyzer remis und belegte den zehnten Schlussrang. Für den Tuggner Gian Bamert war der Wettkampf nach vier Gängen zu Ende. Bamert erreichte ein Remis und drei Niederlagen. Für den Schwingklub March-Höfe geht es am nächsten Wochenende mit dem Zuger Kantonalen in Oberägeri weiter. Dort ist der Einsatz der Kranzer Fredi Bruhin und Daniel Schilter, sowie der Nichtkranzer Lukas Hüppin, Alexander Schnellmann und Adrian Müller vorgesehen.
HRU
Michael Gwerder gewinnt auch das Ob. NW Kantonalfest in Hergiswil. Kranz für Fredi Bruhin im 4. Rang

Grossartige Premiere für Michael Gwerder
 
Am Ob/Nidwaldner Kantonalen in Hergiswil gab es wieder einen Schwyzer Kranzfestsieger. Michael Gwerder bezwang im Schlussgang den Obwaldner Christian Zemp. Über einen weiteren Kranzgewinn durfte sich auch der Märchler Fredi Bruhin freuen.

 
Mit dem Ob/Nidwaldner in Hergiswil, startete am Sonntag der Reigen der Innerschweizer Kantonalschwingfeste. Die 208 Schwinger aus dem ISV-Gebiet und dem Baselbiet lieferten den rund 3400 Zuschauern bei windigem Frühsommerwetter ein richtig spannendes Schwingfest. Die sportliche Ausgangslage mit neun gemeldeten Eidgenossen bot aber auch perfekte Voraussetzungen dafür.
 

Sehr turbulenter Morgen
 
Die Favoritenduelle zum Auftakt hatten es in sich. So besiegte Michael Gwerder schnell Sven Lang. Sven Schutenberger bodigte den Gast Jonas Odermatt und Gast Lars Voggensberger erwies sich als Partycrasher indem er den bisherigen Urner Dominator Lukas Bissig locker im ersten Zug besiege. Marcel Bieri und Adrian Odermatt stellten ihr Duell, genauso wie Jonas Burch gegen Vorjahressieger Marc Lustenberger. Weitere Überraschungen folgten in den Gängen zwei und drei. So fielen schon vor dem Mittag die Eidgenossen Jonas Burch, Adrian Odermatt und Lars Voggensberger aus der Entscheidung um den Tagessieg. Zur Halbzeit setzte sich der Schwyzer als einziger mit drei Siegen an die Spitze. Nach dem Startsieg über Lang setzte sich Gwerder überzeugend gegen Adrian Egli und Ivan Felder durch. Einen Punkt hinter dem Leader klassierten sich Jonas Amrhyn, Lukas Heinzer und Fredi Bruhin. Die Eidgenossen Marcel Bieri, Marc Lustenberger und Sven Schurtenberger lagen ebenso noch gut im Rennen.

 
Spannende Premiere im Schlussgang
 
Im vierten Gang überrumpelte Gwerder den zähen Samuel Schwyzer mit Kurz im ersten Zug und wahrte seinen Vorsprung. Die Luzerner Marc Lustenberger und Sven Schurtenberger, die Schwyzer Lukas Heinzer und Martin Schönbächler, der einheimische Christian Zemp sowie Lukas Bissig arbeiteten sich mit weiteren Siegen auf die Verfolgerplätze. Mit Marcel Bieri fiel im vierten Gang ein weiterer Eidgenosse aus der Entscheidung. Der Zuger vermochte den Verteidigungskünstler Nando Durrer nicht zu bezwingen. Der Kampf um den Schlussgang bot spannenden Sport. Lukas Bissig bodigte Jonas Burch platt und ging vorerst in Führung. Der junge Martin Schönbächler wurde vom Eidgenossen Adrian Odermatt zurückgebunden. Lukas Heinzer und Marc Lustenberger stellten in einem hochintensiven Duell und verpassten den Schlussgang. Dies schaffte dafür Christian Zemp. Mit einem haushohen Kurz gewann er gegen Sven Lang platt und stand als erster im Schlussgang. Zu ihm gesellte sich Michael Gwerder. Dem Führenden nach vier Gängen reichte gegen Sven Schurtenberger ein taktischer Gestellter zum Schlussgang. Mit einem solchen an einem Kranzfest hatten beide schon ihre Erfahrungen gesammelt, dennoch kamen sie zu einer Premiere, den gegeneinander gekämpft hatten sie noch nie.

 
Gwerder mit erstem Kranzfestsieg
 
Auf diesen Schlussgang waren alle gespannt. Und die beiden Draufgänger zeigten ein offensives Spektakel. Auf einen Angriff Gwerders konnte sich Zemp noch über seine aussergewöhnliche Brücke retten. Doch nach rund fünf Minuten war es soweit. Der Schwyzer griff resolut mit Kurz an, fuhr hartnäckig am Boden nach und hielt Zemp in eisernen Griffen fest, bis dieser entkräftet auf den Rücken ging. So durfte Michael Gwerder aus Brunnen seinen ersten Kranzfestsieg feiern, dies als erster Schwyzer Kranzfestsieger seit knapp zwei Jahren. Gleich hinter dem Sieger klassierten sich Leute, die den Tag mitgeprägt hatten. Lukas Bissig belegte den Ehrenplatz, Schlussgangverlierer Zemp belegte den dritten Schlussrang, gemeinsam mit Lukas Heinzer. Mit 32 Kränzen wurde das Maximum deutlich verfehlt. Die Luzerner holten sich mit 12 Stück am meisten, gefolgt von den Gastgebern mit sieben. Die Schwyzer brachten es auf fünf Kränze vor Zug (3) und Uri (3) und Baselland (2).

 
Verdienter Kranz für Fredi Bruhin
 
Die Ausserschwyzer waren in Hergiswil mit fünf Kämpfern vertreten, wovon vier bis zuletzt um die Kränze kämpfen konnten. Dabei knöpfte Fredi Bruhin aus Siebnen nahtlos an die letzte Saison an. Der Märchler blieb mit vier Siegen und zwei Remis ungeschlagen und holte den Kranz im tollen vierten Rang. Adrian Bucher, Hannes Ming, Remo Wallimann und im letzten Gang Lars Imboden wurden sicher bezwungen. Gegen Jonas Amrhyn und den Eidgenossen Lars Voggensberger trennte sich Bruhin als gleich stark. Auch der Lachner Joel Kessler blieb unbesiegt, allerdings fehlte ihm durch das vierte Remis im letzten Gang gegen Reto Bürgi der entscheidende Sieg fürs Eichenlaub. Daniel Schilter aus Wilen zeigte seine bisher beste Saisonleistung. Schilter konnte sogar zweimal um den Kranz schwingen, verlor aber im fünften Gang gegen Jonas Amrhyn und zuletzt gegen Laurin Imfeld. Auch der junge Cyrill Krieg konnte Kranzluft schnuppern, der Buttikoner stellte seinen letzten Gang gegen den Kranzer Jonas Gisler. Für Fabian Dobler aus Siebnen war der Wettkampf verletzungsbedingt nach drei Gängen zu Ende.  
 
HRU

Patrick Betschart gewinnt das Küssnachter Abendschwingen 2026. Lukas Hüppin vom SKMH holt sich die Auszeichnung

Heimsieg für Patrick Betschart
 
Am Abendschwinget Küssnacht triumphierte erneut der einheimische Patrick Betschart. Im Schwyzer Schlussgang bodigte Betschart den Goldauer Benno Heinzer. Für die Ausserschwyz sicherte sich der Wangner Lukas Hüppin die Auszeichnung.

 
Das beliebte Rangfest des Schwingklub Küssnacht am Rigi konnte am Samstag bei besten Bedingungen durchgeführt werden. Den Tag hindurch kämpften die Jungen ums Eichenlaub, gegen Abend griffen dann die Aktiven ins Geschehen ein. 79 Schwinger aus der Innerschweiz und dem Zürcher Oberland kämpften um den Tagessieg. Die Besetzung war auch schon besser, was aber verständlich war, denn am anderen Tag stand für viele Schwyzer der Einsatz am Ob/Nidwaldner Kantonale in Hergiswil an. Als grösste Favoriten in Küssnacht galten der einheimische Patrick Betschart als Titelverteidiger, der Zuger Eidgenosse Marco Reichmuth und Luca Müller und Benno Heinzer.

Weitere Auszeichnung von Lukas Hüppin
Vom Schwingklub March-Höfe waren Lukas Hüppin (Wangen), Adrian Müller (Wilen) und Philipp Keller (Schübelbach) drei Kämpfer am Start. Lukas Hüppin blieb mit drei Siegen und drei Remis unbesiegt und holte sich die Auszeichnung im achten Rang. Der Märchler bezwang Colin Suter, Maurus Schelbert und Manuel Suter. Gegen Marcel Koller, den Teilverbandskranzer Stefan Kennel und Andreas gab es drei Unentschieden. Adrian Müller erreichte mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen ein ausgeglichenes Notenblatt und Philipp Keller einen Sieg, ein Remis und vier Niederlagen.

 
Schwyzer hielten Zuger in Schach
 
Gleich zu Beginn traf Patrick Betschart auf den Zuger Neueidgenossen Marco Reichmuth, in diesem Duell behielt der Schwyzer das bessere Ende für sich. Danach reihte Betschart der Reihe nach Gabriel Wyrsch, Samuel Schuler und Florian Grab zu den Verlierern. Im fünften Gang trennte er sich gegen den starken Urner Landwirt Michael Zurfluh als gleich stark. Trotz des Remis reichte Betschart sein Punktepolster zum Schlussgangeinzug. Als sein Gegner qualifizierte sich der Goldauer Benno Heinzer. Der drahtige Sennenschwinger stellte zu Beginn gegen Michael Zurfluh und sicherte sich danach vier Siege. Als sein Prunkstück galt der Sieg im vierten Gang gegen den Zuger Eidgenossen Reichmuth. Der Schlussgang zwischen den beiden Schwyzer Kameraden wurde mit Spannung erwartet und fand mit Patrick Betschart einen würdigen Sieger. Somit konnte der einheimische Schwinger seinen Sieg vom Vorjahr wiederholen. Hinter dem Sieger klassierte sich Luca Müller. Nach seiner Startniederlage gegen Pirmin Suter arbeitete sich der Zuger auf den guten zweiten Rang vor. Schlussgangverlierer Heinzer klassierte sich gemeinsam mit Pirmin Suter und Patrick Laimbacher im dritten Rang. Noch ein Wort zu Patrick Laimbacher. Das der 16jährige Sohn von Eidgenosse Adi Laimbacher als schwingerisches Juwel gilt, ist Insidern schon längst bekannt. Aber wie der Jungspund bisher in seine erste Saison bei den Aktiven startete macht doch gröber Eindruck. So besiegte er schon mehrere Kranzschwinger, so auch in Küssnacht wieder. Seinen weiteren Weg zu verfolgen, dürfte durchaus interessant werden.
HRU
 

Fankhauser Marco gewinnt das Badschwinget Wolhusen 2026. Im guten 7. Rang mit Auszeichnung ist Huber Alex

Verdiente Auszeichnung für Alex Huber
 
Marco Fankhauser heisst der Sieger des Bad Schwinget in Wolhusen. Der Entlebucher bodigte im Schlussgang seinen Verbandskameraden Carlo von Rickenbach. Eine starke Leistung zeigte auch der Galgener Alex Huber.

 
Mit dem Bad Schwinget Wolhusen ging am Sonntag ein beliebter Luzerner Traditionsanlass über die Bühne. 160 Schwinger trafen sich vor rund 1100 Zuschauern bei windigem Wetter zum friedlichen Wettkampf. Mit Marc Lustenberger und Sven Schurtenberger waren zwei Eidgenossen am Start und wurden vom Feld stark gefordert.

Alex Huber vom SKMH mit starkem Notenblatt
In Wolhusen war nur eine kleine Schwyzer Delegation zugegen. Im siebten Rang klassierte sich der Galgener Kranzschwinger Alex Huber als bester Schwyzer. Dies völlig verdient, denn Huber hatte ein gutes Notenblatt vorzuweisen. Zu Beginn traf er ein weiteres Mal auf den Teilverbandskranzer Martin Felder. Gegen den kampfstarken Entlebucher kam Huber zu einem Plattwurf. Nach einem Remis gegen Tim Lustenberger bodigte der Märchler den nur schwer zu bezwingenden Nichtkranzer Ueli Achermann. Gegen Elias Lüscher kassierte Huber seine erste Niederlage und im fünften Gang wurde Livio Arnold bezwungen. So hatte der Lastwagenmechaniker die Auszeichnung schon vorzeitig auf sicher. Um einen Spitzenplatz trennte sich Huber im letzten Gang gegen den Teilverbandskranzer Marco Heiniger remis. Der Wangner Lukas Hüppin verpasste in Wolhusen die Auszeichnung. Der Junglandwirt erreichte zwei Siege, drei Remis und eine Niederlage.

 
Strahlender Sieger Marco Fankhauser
 
Es war aber nicht einer der beiden Eidgenossen der letztendlich obenaus schwang, sondern der Entlebucher Routinier Marco Fankhauser. Der 30jährige Maurer Polier besiegte der Reihe nach Fabian Scherrer, David Wicki, Urs Doppmann und Jonas Fuchs. Einzig im fünften Gang wurde Fankhauser von Elias Lüscher durch ein Remis gebremst. Doch sein Vorsprung reichte zum Schlussgangeinzug. In diesem traf der 38fache Kranzgewinner Fankhauser auf seinen jungen Verbandskameraden Carlo von Rickenbach. Der junge, leichtgewichtige Draufgänger mit Schwyzer Wurzeln verdiente sich seine Schlussgangteilnahme unter anderem mit Siegen gegen den starken Roger Bürli und den Emmentaler Jonas Wüthrich 1. Der Schlussgang selber war eine relativ kurze Angelegenheit. Nach rund einer Minute griff Fankhauser mit einem Wyberhaken an und überdrehte von Rickenbach am Boden mit Kniekehlengriff zum gültigen Resultat. Hinter dem Sieger klassierte sich Marc Lustenberger auf dem Ehrenplatz. Der Neueidgenosse verpasste den Schlussgang durch zwei Remis gegen Sven Lustenberger und den zähen David Wüest. Dritter wurde Jonas Troxler und Schlussgangverlierer von Rickenbach fünfter. Routinier Sven Schurtenberger klassierte sich mit drei Remis im achten Rang.

 

Michi Gwerder gewinnt auch das Muotathaler Rangschwinget 2026

Sieg für Gwerder und Heinzer im Muotathal…
 
Am Muotathaler Schwinget traten vor rund 500 Zuschauer 112 Wettkämpfer an. Dabei gaben sich die Favoriten keine Blösse. Michael Gwerder, der 26jährige Eidgenosse aus Brunnnen zog mit fünf Siegen gegen Christoph Waser, Martin Sommer, Fabian Aebersold, Lukas und Benno Heinzer überlegen in den Schlussgang ein. In diesem traf er auf seinen Klubkameraden und Eidgenossen Silvan Appert. Aus unzähligen Trainings bestens kennend, konnten sie sich nichts anhaben und der Schlussgang endete Remis. Der Vorsprung reichte für Gwerder zwar um sich als Sieger ausrufen zu lassen, doch der Goldauer Lukas Heinzer konnte dadurch zu seinem Bezwinger Gwerder wieder aufschliessen und belegte den Rang 1b. So feierten die beiden Schwyzer ihren bereits zweiten Festsieg in der noch jungen Saison. Interessant war auch, dass es bereits das dritte Rangfest in der Innerschweiz war mit mehreren Siegern. Hinter den beiden Siegern klassierten sich Silvan Appert, Christian Bucher und Benno Heinzer im zweiten Rang, Patrick Betschart, Lukas von Euw, Bruno Suter und das Jungtalent Patrick Laimbacher wurden dritte.

 
…und Auszeichnung für Roman Müller
 
Von den sieben Schwingern vom Schwingklub March-Höfe konnte sich einzig der junge Roman Müller aus Wilen die Auszeichnung sichern. Der Höfner klassierte sich mit vier Siegen gegen Roman und Thomas Suter, Elias Imfeld und Michael Reinhard, sowie den Niederlagen gegen die Kranzer Marco Ulrich und Ronny Heinzer im siebten Rang. Sein älterer Bruder Adrian Müller verpasste die Auszeichnung durch ein Remis im letzten Gang nur knapp. Dasselbe Schicksal erlitten Damian Ulrich Galgenen, Philipp Keller Schübelbach. Lukas Hüppin Wangen, Severin Mächler Vorderthal und Martin Vogel Wangen.
Werner Schlegel gewinnt gegen Marcel Räbsamen das Rapperswiler Verbandsschwingen nach 1:29 Minuten mit Kurz/Nachdrücken. Erneut Auszeichnung für Cyrill Krieg.

Überzeugendes Wochenende von Cyrill Krieg
 
Einmal mehr lieferte der stramme Buttikoner Turnerschwinger Cyrill Krieg vielversprechende Leistungen ab. Bereits am Samstag feierte der Jüngling einen vielbeachteten Sieg am Nachwuchsschwinget Muotathal in der ältesten Kategorie.
Und am Sonntag überzeugte der Märchler am Rapperswiler Verbandsschwingfest in Weesen schon wieder. Dieses Fest wurde von den Ostschweizer Favoriten dominiert. So besiegte Werner Schlegel im Schlussgang seinen Kameraden Marcel Räbsamen nach kurzer Zeit mit einem Kurzzug. Hinter dem Toggenburger Sieger klassierten sich am Ende Domenic Schneider als zweiter und Räbsamen als dritter. Cyrill Krieg holte sich bei den Aktiven eine weitere Auszeichnung. Mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage belegte Krieg den achten Rang. Überzeugend kämpfte der Märchler gegen Pascal Heierli und Andreas Ziegler, den beiden Kranzern trotzte Krieg ein Remis ab. Oliver Hasler aus Schübelbach erreichte zwei Siege und vier Niederlagen. Pech hatte Joel Kessler Lachen, nach gutem Start musste er nach drei Gängen den Wettkampf verletzungshalber aufgeben.
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4 Sieger am Frühjahrsschwinget in Pfäffikon SZ

Gelungener Frühjahrsschwinget in Pfäffikon
Der diesjährige Frühjahrsschwinget am Ostermontag in Pfäffikon war bei idealen Bedingungen ein voller Erfolg. Auf der idyllischen Seeanlage, bei herrlichem Frühlingswetter, boten die 88 angetretenen Schwinger vor über 900 Zuschauerinnen und Zuschauern Schwingsport vom Feinsten.

Den Tagessieg sicherten sich gleich vier Schwinger, darunter zwei Athleten des Schwingklub March-Höfe. Jonas Durrer und Joel Kessler stellten zwar im Schlussgang, doch dank dem Punktepolster von Durrer sowie der gestellten Maximalnote für Kessler reichte es trotzdem beiden für den Tagessieg. Zu Ihnen gesellten sich dank einer Maximalnote im sechsten Gang der Mächler Fredi Bruhin sowie der Küssnachter Patrick Betschart.

Die Schwinger des organisierenden SKMH holten sich gleich 12 Auszeichnungen, und auch der Rest der Truppe zeigten mehrheitlich sehr gute Ansätze in der noch so jungen Schwingsaison.
Als beste Ausserschwyzer nach den Tagessiegen klassierten sich Alex Huber und Cyrill Krieg auf dem hervorragenden dritten Rang. Gleich dahinter im fünften Rang platzierten sich Alexander Schnellmann und Roman Müller.
Lukas Hüppin holt sich die Auszeichnung im siebten Rang. Im achten Rang klassierten sich Adrian Müller und Daniel Schilter und im neunten Rang Oliver Hasler. Im zehnten Rang platzierten sich Remo Huber und Damian Ulrich.
Die restlichen acht Nichtkranzer Jonas Steiner, Martin Vogel, Gian Bamert, Philipp Keller, Severin Mächler, Noah Diethelm, Daniel Keller und Gian Schnellmann zeigten einen durchzogenen Wettkampftag. Alle probierten mit einer offensiven Schwingweise ihre Gegner zu gewinnen, konnten aber nicht das Resultat erschwingen das sie sich vorgenommen hatten.  

Alles in allem darf man mit den Athleten des Schwingklubs March-Höfe sehr zufrieden sein. Mehr als die Hälfte der angetretenen Ausserschwyzer Schwinger konnten sich in den Auszeichnungsrängen platzieren, ein erfreuliches Resultat. Besonders positiv fiel der Auftritt der beiden Neu-Aktiven Oliver Hasler und Remo Huber auf. Beide schafften es, sich bei ihrem ersten Heimanlass bei den Aktiven direkt in die Auszeichnungsränge zu schwingen. Ein gelungener Einstand und ein vielversprechender Ausblick auf ihre weitere Entwicklung.

Nick Alpiger bezwingt Lukas Heinzer nach 3:14 Minuten mit Stich am Frühjahrsschwinget Oberarth
Auszeichnung für Lukas Hüppin und Cyrill Krieg , beide im 10. Rang. Im 17. Rang klassiert sich Noah Diethelm.

Gästesieg am Frühjahrsschwinget Oberarth
Der Auftakt in die Schwingfest Freiluftsaison im Kanton Schwyz ist geglückt. Schönes Wetter, viele Zuschauer und Schwinger, sowie ein würdiger Sieger Nick Alpiger, sorgten für gute Stimmung.

Wie gewohnt machte der Schwingerverband am Rigi mit dem Frühjahrsschwinget Oberarth den Auftakt der Rangschwingfeste im Kanton Schwyz. Und wie schon oft wurden die Organisatoren trotz dem sehr frühen Austragungsdatum mit sehr schönem Frühlingswetter bedacht. Wenn man bedenkt, dass für diese Woche wieder Schnee bis ins Flachland angesagt ist, ein wahrer Glücksfall. Rund 700 Zuschauer durften etliche spannende Gänge betrachten, die ihnen von den 123 angetretenen Schwinger geboten wurden.

Dank den Gästen waren Eidgenossen zu sehen
Dank den Gästen aus dem Aargau und Berner Oberland waren in Oberarth zwei Eidgenossen zugegen. Nick Alpiger und Adrian Klossner sind schon seit langem bekannt dafür oft an Rangfesten anzutreten. Sie nahmen in Oberarth automatisch die Favoritenrolle ein. Doch vorerst wurden sie von den Innerschweizern ausgebremst. Der Aargauer Alpiger stellte zum Auftakt gegen den Luzerner Samuel Schwyzer und der Berner Klossner verlor gegen den einheimischen Lukas Heinzer. Der Goldauer Lokalmatador nahm den Schwung des Sieges gegen einen Eidgenossen gleich mit und besiegte weiter der Reihe nach Simon Schmid, Sven Klossner, Adrian Egli und Christian Bucher. So stand Heinzer nach fünf Siegen souverän im Schlussgang. Alpiger begab sich nach dem Startremis auf die Verfolgungsjagd. So wurden Benno Heinzer, Fabian Birchler, Pirmin Suter und Reto Andermatt sicher bezwungen. Damit hatte der Aargauer nach fünf Gängen einen Viertelpunkt mehr auf dem Konto als Benno Heinzer und stand ebenfalls im Schlussgang.

Routine siegt über die Jugend
Die Voraussetzungen für den Schlussgang waren gegeben. Aufgrund seines grossen Vorsprungs würde dem 22jährigen Schwyzer Lukas Heinzer ein Remis zum Festsieg reichen. Doch der Aargauer Routiner Nick Alpiger dachte nicht daran. Nach rund drei Minuten lancierte der Eidgenosse einen Stich und kam mit nachfahren am Boden zum Sieg. Damit gewann Alpiger zum ersten Mal am Frühjahrsschwinget Oberarth. Schlussgangverlierer Heinzer klassierte sich einen Viertelpunkt hinter dem Sieger auf dem Ehrenplatz. Als dritter klassierte sich sein zwei Jahre jüngerer Bruder Benno Heinzer, dies dank Siegen im Ausstich über Eidgenosse Klossner und Diego Heimann. Auf dem vierten Rang folgte mit Pirmin Suter noch ein Einheimischer. Der blutjunge Schwyzer Patrick Laimbacher bodigte im letzten Gang den Kranzer Simon Schmid und wurde fünfter. Auch der erst 17jährige Aargauer Gast Giulio Russo setzte auf dem sechsten Rang ein Ausrufezeichen. Der mächtige Nichtkranzer stellte gegen die Teilverbandskranzer Marco Ulrich, Samuel Schwyzer, sowie Christian Bucher und der Kranzer Ronny Heinzer wurde bezwungen. Der Berner Adrian Klossner wurde mit vier Siegen und zwei Niederlagen siebter. Ein wichtiges Duell konnte der Neueidgenosse für sich entscheiden. Im Revanchekampf vom ESAF Mollis gegen den Immenseer Patrick Betschart war Klossner wieder siegreich.

Hüppin und Krieg wieder mit Auszeichnung
Vom Schwingklub March-Höfe waren drei Kämpfer am Start. Offenbar befinden sich die gesunden Ausserschwyzer Kranzschwinger noch im Winterschlaf. Zum Glück zeigt sich die junge Generation eifriger. Lukas Hüppin und Cyrill Krieg nahmen schon wieder an einem Schwingfest teil und belohnten sich im zehnten Rang mit einem weiteren Auszeichnungsgewinn. Der Wangner Hüppin siegte gegen Silvan Ineichen, Patrick Emmenegger und Tobias Inderbitzin dreimal, gegen Robin Studinger musste er als Verlierer vom Platz und dem starken Teilverbandskranzer Beat Suter trotzte er ein beachtliches Remis ab. Durch ein weiteres Remis gegen Lukas Fischlin im letzten Gang verpasste Hüppin eine noch bessere Klassierung. Cyrill Krieg aus Buttikon siegte gegen Noe Knüsel, Patrick Emmenegger und Thomas Kälin. Gegen Sandro Rust trennte sich Krieg als gleich stark und gegen die Kranzer Diego Heimann und Adrian Egli musste er unten durch. Neueinsteiger Noah Diethelm aus Schübelbach absolvierte sein zweites Schwingfest dieses Jahr und erreichte dabei zwei Siege und vier Niederlagen.
HRU
Klubschwinget SKMH in Schübelbach

Alex Huber wird ein weiteres Mal SKMH-Klubmeister
Die vier neuen Klubmeister des Schwingklubs March-Höfe heissen Dario Koller, Nico Steiner, Ronny Stachel und Alex Huber.

Am Samstag fand erstmals in der neuen Schwinghalle Schübelbach der alljährliche Klubschwinget des Schwingklubs March-Höfe (SKMH) statt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten diesen Anlass mit grossem Interesse. Auch die Gemütlichkeit kam nicht zu kurz, und die Festwirtschaft unter der Leitung von René Mettler und Peter Margelisch hatten alle Hände voll zu tun.

Insgesamt 28 Jungschwinger und neun Aktive stiegen in die Zwilchhosen und kämpften um den Tagessieg. Es entwickelten sich zahlreiche spannende Duelle, und den Zuschauern wurde ein attraktives und offensives Schwingen geboten.

Alex Huber holt nächsten Titel
Als stärkster Mann des Tages entpuppte sich der in Galgenen wohnhafte Alex Huber. Mit überzeugenden Leistungen qualifizierte er sich für den Schlussgang. Dort traf er erneut auf Cyrill Krieg aus Buttikon. Auch im Schlussgang behielt der Kranzer Huber das bessere Ende für sich und konnte somit ein weiteres Mal den Wanderpreis gewinnen.

Die Jungschwingerkategorien
Bei den Jungschwingern Kategorie A (Jahrgang 2011–2013) gab es folgendes Szenario zu beobachten: Ronny Stachel aus Feusisberg und Michael Walder aus Siebnen stellten im Schlussgang. Dank seines Punktepolsters reichte es Stachel dennoch zu seinem zweiten Tagessieg nach 2023. Zu ihm gesellte sich Nico Steiner aus Siebnen, der dank eines Plattwurfs im sechsten Gang ebenfalls gewinnen konnte.
In der Kategorie B (Jahrgang 2014– 2018) trafen im Schlussgang Dario Koller aus Siebnen und Lukas Fleischmann aus Altendorf aufeinander. Dieser wurde von Dario Koller gewonnen. Nach einer starken Tagesleistung durfte er sich am Abend erstmals als Sieger des Klubschwingets des Schwingklubs March-Höfe feiern lassen.

Der Schwingklub March-Höfe bedankt sich bei allen Sponsoren, Besuchern und Helfern.

Gediegener Filmabend
Anschliessend begab sich eine kleine gemischte Schar von alten und jungen Schwingerfreunden ins Restaurant Chrüz in Schübelbach. Der langjährige Schwingfestfilmer Karl Bürgler (Baar) führte seinen Film vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 1992 in Olten vor. Mit grossem Interesse verfolgten die Zuschauerinnen und Zuschauer, wie die Athleten vor mittlerweile gut 34 Jahren um den begehrten Festsieg kämpften. Anschliessend an die Vorführung blieb noch genügend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Alles Sieger: (v. l.) Dario Koller (Kategorie B), Nico Steiner sowie Ronny Stachel (beide Kategorie A) und Alex Huber.
Bericht:Stefan Gemsch

 

Adrian Walther (Archivbild) gewinnt den Hallenschwinget Niederurnen mit der maximal Punktezahl 60. Im sehr guten 6. Rang ist Cyrill Krieg.

Berner Dominanz im Glarnerland
 
Der Berner Gast Adrian Walther dominierte am Hallenschwinget Niederurnen nach Belieben und siegte mit dem Punktemaximum. Gut in Szene setzten sich auch die Märchler Cyrill Krieg und Lukas Hüppin, welche sich beide die Auszeichnung eroberten.

 
Der Schwingklub Niederurnen und Umgebung zauberte am Wochenende einmal mehr ein schmuckes Hallenschwinget auf die Beine. Vor allem das neu angeschaffte Kunststoffrechteck erwies sich als eine bereichernde Investition, so liessen sich in der Linth-Escher Halle zwei grosszügige Sägemehlplätze herrichten. Die Schwinger und Besucher dankten es den Organisatoren auf ihre Art und erschienen äusserst zahlreich. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt und die 79 Schwinger aus der Ostschweiz, Bern und Schwyz lieferten den Zuschauern etliche spannende Kämpfe.

 
Adrian Walther siegt mit Traumpunktezahl
 
Mit dem Eidgenossen Roger Rychen und Patrick Feldmann fehlten leider zwei starke Einheimische verletzt. So war der Berner Vorjahressieger Adrian Walther der haushohe Favorit. Und der Eidgenosse zeigte von A-Z wer der Chef im Sägemehl ist. Mit seiner technisch herausragenden, überlegten Schwingweise legte der Berner der Reihe nach Nicola Wey, Fabian Birchler, Marc Hänni, Manuel Lüthi, sowie seine Verbandskameraden Dominic Annen und im Schlussgang Florian Aellen platt ins Kurzholz und feierte mit 60,00 Punkten einen überlegenen Sieg. Das Fehlen mehrerer starker Ostschweizer Schwinger widerspiegelte sich auch in der Schlussrangliste, wo die Gäste die meisten Spitzenplätze einheimsten. Als bester Schwyzer klassierte sich der Einsiedler Martin Schönbächler gemeinsam mit dem St.Galler Janosch Kobler auf dem zweiten Rang. Der Trachslauer Fabian Birchler wurde guter vierter.

 
Auszeichnungen für Cyrill Krieg und Lukas Hüppin
 
Vom Schwingklub March-Höfe waren fünf Schwinger am Start. Im sechsten Rang sicherte sich Cyrill Krieg aus Buttikon mit drei Siegen und drei Remis ungeschlagen die Auszeichnung. Johannes Eggenberger, Joel Schnyder und Reto Landolt wurden sicher bezwungen. Vor allem der Sieg gegen den Glarner Routinier und Teilverbandskranzer Landolt freute den 17jährigen Turnerschwinger Krieg besonders. «dies war mein erster Sieg gegen einen Kranzschwinger. Ich konnte ihn relativ schnell mit Stich aufstellen und mit Kurz bezwingen. Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und gibt viel Motivation für die Zukunft.» In der Folge trotzte Krieg auch noch den Kranzschwingern Dario Schafroth und Janosch Kobler zwei beachtliche Remis ab. Eine noch bessere Platzierung verpasste der Märchler durch sein drittes Remis gegen den zähen Sandro Nüesch. Im achten Rang klassierte sich Lukas Hüppin. Der Wangner besiegte Timo Mösli, Sandro Eugster und Joel Schnyder, gegen Reto Landolt und Sandro Nüesch trennte sich der Märchler als gleich stark und gegen das Ostschweizer Jungtalent David Forrer musste er als Verlierer vom Platz. Mit einer Niederlage im letzten Gang gegen Daniel Gasenzer verpasste der Galgener Damian Ulrich die Auszeichnung. Dasselbe Schicksal erlitten Fabian Dobler Siebnen, Adrian Müller Wilen und Philipp Keller Buttikon.
HRU
Schwingkurs 2025 mit Kursleiter Kilian Wenger in der neuen Schwinghalle des SKMH

Eine königliche Lektion erhalten

Der Schwingkurs des SKMH hatte es wahrlich in sich. Kilian Wenger, Schwingerkönig von 2010 öffnete am Samstag in der Schwinghalle Schübelbach seine Trickkiste. Dabei kamen rund 22 Aktivschwinger in den Genuss einer eindrücklichen Lektion.

Dass ein König den Schwingkurs des SKMH leiten würde, sprach sich schnell herum. Und so nahmen neben den Ausserschwyzer Schwingern auch einige Aktive der benachbarten Schwingklubs Einsiedeln und Küssnacht daran teil. Der Schwingkoordinator Mathias Gemperli begrüsste Wenger und stellte den Schwingern und zahlreich erschienen Zuschauern den König von Frauenfeld vor, obwohl der Berner den meisten bereits schon bestens bekannt war. Nach einem lockeren Einlaufen übernahm Wenger nun das Kommando für die nächsten 90 Minuten
Neben einzelnen Schwüngen aus Stand und Boden wurden auch Kombinationen, Bewegungsabläufe sowie praxisnahe Tipps für verschiedene Kampfsituationen vermittelt. Sowohl junge Schwinger als auch Routiniers konnten profitieren: Die einen festigten ihre Grundtechnik, die anderen verfeinerten ihr bestehendes Können.
Das Gelernte soll nun in den kommenden Trainings weiter vertieft werden, um optimal auf die neue Saison vorbereitet zu sein.
Den gelungenen Kurs liess man bei einem gemeinsamen Imbiss im Gasthof Rössli in Schübelbach in gemütlicher Runde ausklingen.
Stefan Gemsch
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v.l. Dominik Linggi, Toni Diener, Adrian Forster, Markus Rohrer, Michael Diethelm, Philipp Laimbacher, Josef Annen, Christian Gwerder

Ruhiger Rückblick der Schwyzer Schwinger
 
Der Schwyzer Schwingerverband (SKSV) traf sich am 10. Januar in der Aula der MPS Stumpenmatt in Muotathal zur Delegiertenversammlung (DV). Nebst vielen Rückblicken und Ehrungen, wurden auch die Weichen für die Saison 2026 gestellt.
 
Kantonalpräsident Rene Schelbert begrüsste 143 Teilnehmer, davon 128 Stimmberechtigte. Darunter befanden sich Delegierte der sechs Schwyzer Schwingklubs, kantonale Verdienst- und Ehrenmitglieder, Medienschaffende, sowie Ständerat Pirmin Schwander, Präsident Schwyzer Sportverband und Lars Reichlin, Leiter Schwyzer Sportamt. Der Jodelklub Muotathal verwöhnte die Anwesenden mit süssen Klängen und mit träfen Worten stellte die Muotathaler Gemeindepräsidentin Maria Christen die grösste Gemeinde des Kantons vor.
 
Ein intensives Jahr erlebt
 
In seinem Jahresbericht streifte Präsident Schelbert die Aktivitäten des vergangenen Jahres, wobei für ihn das Schwyzer Kantonale in Einsiedeln, der kantonale Nachwuchsschwingertag im Muotathal, die Bergfeste Stoos und Rigi und das ESAF Glarnerland+ in Mollis die Höhepunkte waren. Hierbei bedankte sich der Präsident beim Schwingklub March-Höfe, der als Mitglied des Trägervereins ihren Glarner Nachbarschaftskameraden verbandsübergreifend tatkräftig mithalf. 2025 konnten die acht Jungschwingertage und sieben Rangfeste im Kanton erfolgreich durchgeführt werden. Erfreut äusserte sich der Präsident zum Verlauf der Mitgliederzahlen im Jahr 2025. Der Mitgliederbestand des SKSV beläuft sich bei 222 Jungschwingern (+21), 224 Aktivschwingern (-3) und total 4304 Mitgliedern (+177). Dass die Anzahl eigener Schwinger am Schwyzer Kantonalen mit 99 Aktiven (+2) leicht höher war als im Vorjahr, deutete Schelbert als positiven Trend. Wichtig war auch der Neubau der Schwinghalle Schübelbach, den der SKSV finanziell unterstützte. Die Zusammenarbeit mit seinen SKSV-Vorstandskameraden bezeichnete der Präsident als erfreulich. Schelbert gratulierte dem Schwingklub Einsiedeln zum 100. Geburtstag und lobte die sehr würdige Jubiläumsfeier. Zur Totenehrung erhob sich die Versammlung im Gedenken an elf Mitglieder von den Sitzen und bei schönen Jodelklängen gedachte man den lieben Verstorbenen.
 
Leicht bessere Schwyzer Erfolgsbilanz 2025 und Neueidgenosse Silvan Appert
 
Der technische Leiter Marcel Steinauer hielt Rückschau. 2025 gelang den Schwyzern kein Kranzfestsieg, aber am Urner stand Lukas Heinzer im Schlussgang. Weiter konnten total 60 Kränze (+1), sechs Rangfestsiege (+1) und 194 Auszeichnungen (-9) errungen werden. Am meisten Kränze sammelten Christian Schuler und Silvan Appert (je 6), Lukas Heinzer und Lukas von Euw (je 5), Patrick Betschart, Fredi Bruhin und Benjamin Züger (je 4). Erfreulich war, dass es mit Fredi Bruhin, Franco Föhn, Martin Schönbächler und Maurus Heinzer vier frischegebackene Kranzschwinger gab. Dazu eroberten sich Silvan Appert und Fredi Bruhin am ISAF in Seedorf den Status eines Teilverbandskranzers. Patrick Betschart und Benjamin Züger erkämpften sich auf der Rigi ihren ersten Bergkranz. Am ESAF Mollis durften 15 Schwyzer starten, wobei 13 den Kranzausstich erreichten. Lukas Heinzer, Patrick Betschart und Fredi Bruhin scheiterten im letzten Gang um den Kranz, Silvan Appert durfte sich als Neueidgenosse krönen lassen. Die Rangfeste wurden von den Schwyzern mässig besucht. Fabian Birchler und Ronny Heinzer holten sich dabei mit je acht Stück am meisten Auszeichnungen.
 
Weiter verkündete der technische Leiter den Rücktritt von gleich fünf Leistungsträgern. Dario Gwerder (12 Kränze), Alex Schuler (34 Kränze, 2 Eidg. 1 Rangfestsieg), Christian Schuler (123 Kränze, 5 Eidg. 18 Kranzfestsiege, 46 Rangfestsiege), Mike Müllestein (75 Kränze, 3 Eidg., 4 Kranzfestsiege, 14 Rangfestsiege) und Adrian Steinauer 40 Kränze, 1 Kranzfestsieg, 5 Rangfestsiege. Der Abschied solcher Teamstützen hinterlässt in den Schwyzer Reihen ein grosses Loch, welches in Zukunft nun zu stopfen gilt.
 
Erfreulicher Nachwuchs
 
Jungschwingerleiter Armin Auf der Maur durfte in seinem Rückblick von einem intensiven Jahr berichten. Die jeweiligen Kantonaltrainings und ISV-Zusammenzüge wurden vorbildlich besucht. Dies zahlte sich auch aus. Der Schwyzer Nachwuchs eroberte sich an den acht Nachwuchsfesten auf Schwyzer Boden gesamthaft 33 Kategoriensiege (+2) und 353 Zweige (+ 13). Am ISV Nachwuchsschwingertag gab es durch Andre Reichmuth. (Jg. 09), Patrick Laimbacher (Jg. 10) und Jonas Steinauer (Jg.11) drei Kategoriensiege und 17 weitere Zweige. Zuletzt schloss der Jungschwingerchef Auf der Maur seine Ausführungen mit den Worten, dass den Jungen eine sehr gute Kameradschaft unter den Schwyzer Schwingern, den teilweise harten Übertritt zu den Aktiven erheblich erleichtern wird. Die von Verbandskassier Silvan Betschart sauber präsentierte Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt. Eigentlich wäre diese positiv ausgefallen, da aber für die Schwinghalle Schübelbach ein Betrag von 5000 Fr. gespendet wurden, ergab dies in der Rechnung ein Minus.   
 
Martina Bisig erste Frau im Vorstand
 
Weiter wurden die Weichen für die Saison 2026 gestellt. Für den kantonalen Nachwuchsschwingertag wird Arth als Austragungsort bestätigt. Das 102. Schwyzer Kantonale 2026 in Brunnen ist auf gutem Weg und für das 103. Schwyzer Kantonale 2027 erhielt Muotathal von den Delegierten die Zustimmung. Das ISAF 2026 wird in Arth stattfinden, OKP Fidel Schorno ermunterte die Besucher mit dem öffentlichen Verkehr nach Arth zu reisen, da das OK ein guter Deal mit Kombi-Billetten ausgehandelt hat. Genaue News dazu können unter www.isaf2026.ch eingeholt werden.
 
Nach rund 25 Jahren wurde der Jahresbeitrag für versicherte Aktive wieder einmal erhöht und ein Antrag des SKSV gegen eine Reduzierung der Teilnehmerzahlen am ISAF einstimmig angenommen. Dieser wird nun an der kommenden ISV-DV im Februar behandelt. Weiter wurde das Trainings- und Arbeitsprogramm für die kommende Saison bestätigt und die Kampfrichter für die verschiedenen Kranzfeste gewählt, wobei der Kanton Schwyz am Kilchberger Schwinget turnusgemäss keinen Kampfrichter stellen kann.  
 
Für die Schwingfesteinteilungen für die Saison 2026 wurden neben dem technischen Leiter Steinauer auch Kilian Hasler und erstmals Daniel Zimmermann gewählt.

Martina Bisig wurde als Kantonalfotografin gewählt und löst nach drei Jahren Peter Margelisch ab. Bisig ist damit die erste Frau im Schwyzer Vorstand und tritt in familiäre Fussstapfen, denn schon ihr Vater Bruno Bisig übte dieses Amt acht Jahre lang aus.
 
Als absoluter Höhepunkt wurden für ihr jahrelanges, unermüdliches Schaffen für den Schwingsport acht verdiente Funktionäre geehrt. Philipp Laimbacher Muotathal, Josef Annen Goldau, Adrian Forster Küssnacht, Michael Diethelm Studen, Christian Gwerder Oberarth, Dominik Linggi Oberarth, Markus Rohrer Muotathal und Toni Diener Küssnacht wurden mit grossem Applaus in die Gilde der Ehrenmitglieder gehoben.
 
HRU
 

 
 
87. Niklausschwinget Dietikon, 06.12.2025

Auszeichnungen für Hüppin und Krieg am Niklausschwinget

König Armon Orlik siegte am Niklausschwinget in Dietikon überlegen. Gute Leistungen zeigten auch die jungen Märchler Lukas Hüppin und Cyrill Krieg, welche sich die Auszeichnung erkämpften.

Der «Samichlaus» zog am vergangenen Samstag wieder schwungvoll durchs Land. In Pratteln und Dietikon wurde die Schwingsaison 2025 definitiv ausgeläutet. In der Dietiker Stadthalle trafen vor rund 1000 Zuschauern 73 Schwinger aus der Nordost-, Nordwest-, Südwest- und Innerschweiz zusammen. Zwar gaben sich der frischgebackene König Armon Orlik und der Aargauer Eidgenosse Nick Alpiger die Ehre, dennoch war der beliebte Traditionsanlass dieses Jahr schwächer besetzt als auch schon. Die beiden grossen Favoriten trafen im ersten Gang gleich aufeinander, wobei sich der Bündner Orlik durchsetzte. In der Folge reihte der König Sieg an Sieg, darunter auch im Schlussgang gegen den Appenzeller Roman Wittenwiler und gewann damit in königlicher Manier den Niklausschwinget.

Hüppin und Krieg mit Auszeichnung
Vom Schwingklub March-Höfe standen die Nichtkranzer Lukas Hüppin und Cyrill Krieg im Einsatz. Der 21jährige Junglandwirt Hüppin blieb ungeschlagen. Leon Trachsel, Silvan Krebser und Jonas Müller wurden vom Wangner bezwungen. Gegen Josias Müller, Sandro Naef und Leo Schönenberger trennte sich der Märchler als gleich stark. Vor allem das Remis gegen den gross gewachsenen Bündner Josias Müller war ein ausdrücklicher Achtungserfolg für Hüppin. Müller schwang diese Saison ganz stark, erreichte in Mollis den Kranzausstich und trotzte in Dietikon dem Aargauer Eidgenossen Nick Alpiger ein Remis ab. Mit dieser tollen Leistung hatte sich Hüppin den Auszeichnungsgewinn im achten Rang mehr als verdient. Im gleichen Rang klassierte sich auch der 16jährige Forstwartlehrling Cyrill Krieg aus Buttikon. Krieg erreichte drei Siege gegen Leon Trachsel, Max Gmür und Leo Schönenberger. Gegen Marco Waldmeier gab es ein Remis und gegen Fabio Eicher und Josias Müller musste Krieg als Verlierer vom Platz.
HRU
Benno Heinzer gewinnt das letzte Openair Schwingfest in Unteriberg. Auszeichnung für Mathis Bamert

Benno Heinzer siegt in Unteriberg

Das letzte Freiluftschwingfest der Saison wurde von Benno Heinzer gewonnen. Der Goldauer bezwang im Schlussgang Marco Ulrich und durfte sich erneut als Sieger in Unteriberg ausrufen lassen.
 
Der Herbstschwingertag Unteriberg bietet jeweils traditionell einen gemütlichen Abschluss der Freiluftfeste in der Innerschweiz. Das idyllische Rangschwingfest hätte deutlich mehr Teilnehmer verdient, aber das nasskalte Wetter hielt viele Schwinger von einem letzten Start ab. So trafen sich gerade noch 39 Aktive zum friedlichen Stelldichein im Sägemehl. Nach der Absage vom einzigen Eidgenossen Silvan Appert, rückte Vorjahressieger Benno Heinzer als Favorit in den Fokus. Vor einem Jahr erbte der Goldauer den Sieg nach einem gestelltem Schlussgang als lachender Dritter. Nebst dem grossgewachsenen Bündner Josias Müller, waren hauptsächlich die gastgebenden Einsiedler, sowie die Schwinger vom Rigi- und Mythenverband zu favorisieren.
 
Benno Heinzer doppelt nach
 
Der 18jährige Heinzer zog es in Unteriberg von A-Z durch. Nach dem Startsieg gegen den Gersauer Teilverbandskranzer Marco Ulrich, siegte Heinzer weitere viermal und stand als Führender im Schlussgang. Dass Marco Ulrich als Schwinger viel Talent besitzt, ist schon seit langem bekannt. Leider wurde der sympathische Kämpfer viel zu oft von Verletzungen heimgesucht, so dass er sein Können nicht wie gewünscht abrufen kann. In Unteriberg zeigte der Gerauer wieder einmal, was in ihm steckt. Vor allem die Siege im vierten und fünften Gang gegen die starken Reto Andermatt und Josias Müller waren beeindruckend und sicherten Ulrich die Schlussgangteilnahme. In der Endausmarchung kam es also zur Revanche vom ersten Gang und wieder behielt der jüngere Heinzer mittels einer Kombination innerer Haken/Kniestich das bessere Ende für sich. Hinter dem Sieger klassierten sich Reto Pfyl, Bruno Suter, Marco Ulrich und Lukas von Euw auf den weiteren Plätzen.
 
Auszeichnung für This Bamert
 
Vom Schwingklub March-Höfe waren fünf Teilnehmer am Start. Dabei sicherte sich der Tuggner This Bamert die Auszeichnung im neunten Rang. Der Turnerschwinger wurde von der Einteilung gnädig behandelt und erreichte drei Siege und drei Niederlagen. Lukas Hüppin (Wangen) und Daniel Schilter (Wilen) verpassten die Auszeichnung mit einem ausgeglichenen Notenblatt durch ein Remis im letzten Gang. Fabian Dobler (Siebnen) verlor seinen letzten Kampf um die Auszeichnung. Cyrill Krieg (Buttikon) konnte zwar sein letztes Gefecht siegreich gestalten, verpasste aber die Auszeichnung.
HRU
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Damian Ott gewinnt den Herbstschwingertag Siebnen 2025

Was für ein goldener Herbstschwingertag
 
Der 87. Herbstschwingertag Siebnen wird in den Schwingerherzen noch lange in Erinnerung bleiben. Bestes Herbstwetter, starkes Teilnehmerfeld, perfekte Organisation, traditionelle Folklore, spannender Schwingsport und ein würdiger Sieger prägte den letzten Schwinganlass des Jahres vom Schwingklub March-Höfe. Als absoluter Höhepunkt besiegte der St.Galler Damian Ott den einheimischen Fredi Bruhin vor über 2500 Zuschauer nach rund fünf Minuten mit Übersprung.

Spitzentag für Fredi Bruhin
   
Für Fredi Bruhin wird dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben. Er startete in den Tag mit einem gestellten Gang gegen den Zuger Eidgenossen Marcel Bieri. Und nach diesem Gang drehte er so richtig auf. Mit Maximalnoten gegen den Nichtkranzer Bruno Stocker und den Kranzer Severin Kathriner ging es in die Mittagspause. Im vierten Gang folgten dann die nächsten Maximalnoten gegen den Nichtkranzer Dominik Hess und den Teilverbandskranzer Marco Ulrich. Im Schlussgang konnte sich Bruhin zwar einmal gut über die Brücke retten, musste sich dann aber gegen den Eidgenossen und Kilchbergsieger Damian Ott nach einem Übersprung geschlagen geben.

 
Acht Auszeichnungen für die Gastgeber
 
Auch die Teamleistung des Schwingklubs March – Höfe war erfreulich, sicherten sich doch die Gastgeber gesamthaft acht Auszeichnungen. Benjamin Züger, Roman Müller und Joel Kessler belegten nach guten Leistungen auf dem vierten Rang die Plätze in der vorderen Reihe. Nach Benjamin Zügers gestellten Gang im Anschwingen gegen den Eidgenossen Martin Roth musste sich der Wanger nur gegen den späteren Festsieger Damian Ott geschlagen geben. Der junge Höfner Roman Müller gewann im sechsten Gang gegen den unbequemen Glarner Mario Tschudi und konnte sich somit die Auszeichnung in einem super Rang sichern. Der Siebner Joel Kessler startet stark in den Tag mit einem Sieg gegen den Zuger Teilverbandskranzer Luca Müller und musste sich im dritten Gang nur vom Schwyzer Eidgenossen Michael Gwerder das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Gleich dahinter auf dem super fünften Rang befindet sich Alex Huber. Er gewinnt die Auszeichnung mit vier gewonnen und zwei gestellten Gängen und konnte im dritten Gang sogar den unbequemen Eidgenossen Martin Roth auf den Rücken befördern. Ebenfalls die Auszeichnung sicherten sich Daniel Schilter im sechsten Rang, Alexander Schnellmann im achten Rang und Damian Ulrich im elften Rang. Cyrill Krieg, Adrian Müller, Mathis Bamert, Fabian Dobler, Lukas Hüppin und Nico Kagermeier zeigten zwar gute Ansätze, verpassten aber die Auszeichnungsränge.

 
Für Thomas Vogel, Gian Bamert und Nico Hegner war der Wettkampf nach vier Gängen vorbei. Gian Schnellmann und Philipp Keller verletzten sich und mussten den Wettkampf abbrechen.

 
Ein Routinier tritt ab
 
Der vom Schwingklub Einsiedeln angetretene 40-fache Kranzer Adrian Steinauer hatte heute in Siebnen letztes Schwingfest bestritten. Für den in Vorderthal wohnhafte Routinier war es quasi wie ein Heimfest. Adrian war in Siebnen ein immer gern gesehener Gast und konnte 2021 und 2024 den Herbstschwingertag Siebnen sogar gewinnen.
 
Stefan Gemsch
 
Siegermuni Odi steht bereit!
Bald ist es so weit, am Sonntag, 28. September 2025 führt der Schwingklub March – Höfe den bekannten 87. Herbstschwingertag in Siebnen durch. Nach einer langen Saison werden die ca. 160 gemeldeten Schwinger zum Abschluss das Sägemehl nochmals zünftig stieben lassen.

Das OK unter der Leitung von OKP Benno Züger ist bereit und die Vorarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Wie immer werden zwei Tribünen erstellt, damit eine optimale Sicht auf die vier Sägemehlplätze gewährleistet ist. Das OK hat alles unternommen, um den Ansprüchen der hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauerinnen und Zuschauer gerecht zu werden. Sollte das Wetter nicht ganz mitspielen, gibt’s mit dem Festzelt beim Schwingplatz und der Turnhalle beim MPS genügend trockene Plätze. Auch die mit viel Einsatz geführte Festwirtschaft unter der Leitung von Philipp Düggelin wird alles daransetzen, um alle Festbesucher zu verpflegen.
Der Beginn ist auf 8:30 Uhr angesetzt und es ist kein Verschiebedatum vorgesehen.

Folkloristische Unterhaltung
Ein Schwingfest ist nicht nur schwingen, selbstverständlich darf auch die Folklore nicht fehlen. Mit dem Jodelklub Sängertreu Siebnen, den Fahnenschwinger Hanspeter Barmettler mit Begleitung, dem Alphorduo Bärgbächli, Siebnen, Alphorngruppe Toschtelgruäss, Wangen und dem Einschellerverein Wangen wird den Festbesuchern ein gemütliches Rahmenprogramm geboten. Ab 16:00 Uhr wird in der Turnhalle das Echo vom Bäräaug für Unterhaltung sorgen. Und auch die beliebte Hosälupfbar wird ihren Betrieb aufnehmen.

Vier Eidgenossen und starke Kranzer am Start
Wer gewinnt die drei Lebendpreise Muni „Odi“, Rind „Bina“ und Kalb „Cosa“? Diese Frage ist noch offen und wird am kommenden Sonntag beantwortet. Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass in Siebnen hochkarätige Schwingerkost gezeigt wird, denn die Qualität des Teilnehmerfeldes darf sich durchaus sehen lassen, sind doch fast ein Drittel aller Teilnehmer Kranzschwinger. So sind von den antretenden Schwingern aus dem Innerschweizer-, Nordostschweizer- und Bernisch-Kantonaler-Schwingerverband, derzeit vier Eidgenossen und zahlreiche Schwinger, die eine starke Saison zeigten gemeldet. Somit ist Spannung im Kampf um den Tagessieg garantiert.
Aus dem Lager der Berner Gäste werden die beiden Kranzer Sandro Galli und Dario Gerber sowie fünf Nichtkranzer erwartet.
Die Anmeldeliste der Schwyzer bringt Freude auf. Sie werden angeführt von den beiden Eidgenossen Michael Gwerder und Silvan Appert. Der Rothenthurmer Eidgenosse Alex Schuler hat am Tessiner-Kantonalen in Biasca seinen Rücktritt bekannt gegeben und tritt somit am Herbstschwingertag in Siebnen nicht mehr an. Aber auch weitere starke Kranzer wie Adrian Steinauer, Lukas Heinzer, Marco Ulrich, Bruno Schürpf, Lukas von Euw und Pirmin Suter werden für interessante Gänge sorgen. Es werden aber auch sicherlich die restlichen Kranzer und Nichtkranzer mit einer offensiven Schwingart probieren die Gänge für sich zu entscheiden.
Die Zuger entsenden die starken Kranzer Thomas Bucher, Marcel Betschart, Simon Gabriel, Marco Hürlimann, Ivan Staub, André Bucher und Philipp Müller
Die Ob- und Nidwaldner entsenden die Kranzer Dominik Hess, Ivan Felder und Severin Kathriner

Auch die Anmeldeliste der Nordostschweizer kann sich sehen lassen. Aus dem Nordostschweizer Verband ist der Eidgenosse und Kilchbergsieger Damian Ott sowie der Eidgenosse Martin Roth am Start. Er wird unterstützt von den starken Kranzern Nicola Wey, Gian Maria Odermatt, Manuel Weber, Daniel Elmer und Janik Korrodi.

Wie zeigt sich der SKMH?
Gibt es wieder einmal einen Heimsieg? Warum nicht? Nach Benjamin Zügers Bergkranz auf der Rigi, Joel Kesslers Siege gegen Gegner wie Thomas Sempach und Jonas Burch und der Top Leistung von Fredi Bruhin während der ganzen Saison kann man sagen: Es ist durchaus möglich. Sie alle werden versuchen dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen.
Aber auch auf Alex Huber und Daniel Schilter und die starken Nichtkranzer David Solenthaler, Mathis Bamert, Lukas Hüppin, Alexander Schnellmann, Fabian Dobler, Cyrill Krieg und Adrian Müller darf man gespannt sein. Alles in allem darf man sich auf einen spannenden Herbstschwingertag in Siebnen mit hochstehendem Schwingsport freuen. Bleibt zu hoffen, dass Petrus ebenfalls ein Schwingerfreund ist und angenehmes Herbstwetter beschert.
sg

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3 Tessiner Kantonal Kränze für den SKMH in Biasca. Festsieger Wicki Joel

Premiere für König Wicki
 
Am Tessiner Kantonalen in Biasca bodigte Joel Wicki vor knapp 5000 Zuschauern im Schlussgang Marcel Bieri im ersten Zug. Richtig stark zeigten sich die Ausserschwyzer Schwinger, welche drei Kränze gewannen.
Das zweite Tessiner Kantonale in Biasca wurde eine sichere Beute von Joel Wicki. Der König von Pratteln war im 200köpfigen Teilnehmerfeld von A-Z der Chef auf dem Platz. Wicki gewann seine ersten fünf Gänge sicher und stand als Führender im Schlussgang. Ihm gegenüber stand der Zuger Marcel Bieri. Diese Affiche gabs schon oft, zuletzt im Schlussgang des Schwyzer Kantonalen in Einsiedeln. Dort siegte der Zuger nach kurzer Gangdauer. Am Samstag drehte der König den Spiess aber um und besiegte Bieri im ersten Zug mit Kurz. Wicki gewinnt zum ersten Mal das Tessiner und ist damit der erste Innerschweizer der alle sechs Kranzfeste im ISV gewinnen konnte.
 
Macht der König weiter oder nicht?
 
Im Siegerinterview wurde der 28jährige über die hartnäckigen Gerüchte über einen allfälligen Rücktritt befragt. Doch Wicki stieg nicht auf die Äste hinaus und liess diese Frage unbeantwortet. Ganz ehrlich, es wäre wirklich schade, wenn der Draufgänger seine Schwinghosen schon im besten Mannesalter an den Nagel hängen würde. Apropos Rücktritt, in Biasca verabschiedete sich der Urner Matthias Herger offiziell vom Schwingsport, kurz darauf wurde auch der Rücktritt vom Rothenthurmer Alex Schuler auf Ende Saison verkündet. Die beiden zweifachen Eidgenossen galten viele Jahre als technisch hochstehende Kämpfer, die leider zu oft durch Verletzungen ausgebremst wurden.
 
Wieder drei Kränze für den Schwingklub March-Höfe
 
Wie schon vor drei Jahren in Cadenazzo, erkämpften sich die Ausserschwyzer wieder drei Kränze. Im tollen dritten Rang klassierte sich Benjamin Züger mit vier Siegen und zwei Niederlagen, darunter im vierten Gang gegen Sieger Wicki. Auf dem Weg zu seinem Spitzenrang besiegte Züger unter anderem die starken Fabian Scherrer und Simon Gabriel. Auf dem fünften Rang klassierten sich Fredi Bruhin und Joel Kessler. Bruhin blieb gegen starke Gegner mit vier Siegen und zwei Remis ungeschlagen. Im letzten Gang um einen absoluten Spitzenplatz trennte sich Bruhin gegen Lukas von Euw als gleich stark. Joel Kessler erweist sich als Tessiner Spezialist und gewann schon seinen zweiten Tessiner Kranz. Kessler war mit vier Siegen und einem Remis ebenfalls nach fünf Gängen kranzsicher. Im Kampf um den Ehrenplatz verlor der Märchler zuletzt gegen Samuel Schwyzer. Alexander Schnellmann zeigte ein sehr gutes Tessiner. Der Märchler konnte erstmals an einem Kranzfest einen Kranzschwinger besiegen. Der entscheidende Gang um das erste Eichenlaub ging dann aber gegen Patrick Zumstein verloren. Leider sind Daniel Schilter und Adrian Müller nach 4 Gangen ausgeschieden. Lukas Hüppin beendet das Fest nach 6 Gängen im 19. Rang. Von den 29 vergebenen Tessiner Kränzen sicherten sich die Schwyzer mit 12 Kränzen den Löwenanteil. Und mit dem Einsiedler Martin Schönbächler und dem Muotathaler Maurus Heinzer gab es erfreulicherweise zwei sehr junge Neukranzer.
HRU
Bieri Marcel gewinnt den Allweg Schwinget 2025

Marcel Bieri doppelt auf dem Allweg nach
 
Bei schönstem Herbstwetter genossen rund 1800 Zuschauer die 88. Auflage des beliebten Allwegschwingets. Dank dem Schlussgangerfolg gegen Marco Fankhauser wiederholte der Zuger Marcel Bieri seinen Vorjahressieg.
 
Nach dem schwingerischen Saisonhöhepunkt startet jeweils kurz darauf der Reigen der klassischen Herbstrangfeste. So auch mit dem beliebten Allwegschwinget ob Ennetmoos. Unterhalb des historischen Schlachtdenkmals trafen sich am Sonntag 103 Schwinger zum friedlichen Wettkampf. Dabei trafen die Innerschweizer Schwinger auf Gäste aus dem Nordwestschweizer- und Berner Verband. Zudem machten sogar zwei in Belgien sehr bekannte Brüder erstmals Bekanntschaft mit dem Schweizer Nationalsport. Trotz bezahltem Lehrgeld durften sie viele schöne Eindrücke in ihre Heimat mitnehmen. Mit Nick Alpiger, Sven Schurtenberger, Michael Gwerder, Marc Lustenberger und Marcel Bieri führten fünf Eidgenossen das Feld als Siegesfavoriten an. Aber auch mit den starken Nichteidgenossen Marco Fankhauser und Samuel Schwyzer musste gerechnet werden.

 
Verdiente «Titelverteidigung von Marcel Bieri
 
Von den Eidgenossen kam der Gast Nick Alpiger am besten aus den Startlöchern, er besiegte den Neueidgenossen Marc Lustenberger. Vorjahressieger Marcel Bieri stellte gegen Sven Schurtenberger, Michael Gwerder konnte das Berner Bollwerk Jan Wittwer nicht bezwingen. Der Zuger Bieri lancierte danach gegen Jerome Rohrbach, Jonas Amrhyn, Florian Christen und Michael Gwerder vier Siege am Stück und stand als Führender im Schlussgang. Die weiteren Favoriten hielten sich ebenfalls lange im Rennen. Der Schwyzer Gwerder verpasste den Schlussgang durch die Niederlage gegen Bieri im fünften Gang. Alpiger kassierte zwei Remis gegen Marco Fankhauser und Samuel Schwyzer. Sven Schurtenberger verpasste diesen durch den gestellten Gang gegen den Schwyzer Benno Heinzer. Als Bieris Gegner kristallisierte sich letztendlich Marco Fankhauser heraus. Der Entlebucher verdiente sich die Schlussgangteilnahme unter anderem durch das Remis gegen den starken Gast Alpiger, den Siegen gegen die Berner Gäste Damian Dubach, sowie die jungen, talentierten Remo und Adrian Schärz. Der Kampf um den Tagessieg wurde relativ schnell entschieden. Nach knapp drei Minuten griff Bieri mit der Kombination Kreuzgriff/Übersprung an und landete gegen Fankhauser den siegbringenden Wurf. So durfte sich der Zuger erneut als Allwegsieger ausrufen lassen.

 
Cyrill Krieg verlor um die Auszeichnung
 
Am Ende hatte die Rangliste ein ansehnliches Profil. Hinter Sieger Bieri klassierten sich Samuel Schwyzer als zweiter und Nick Alpiger als dritter. Der Luzerner Jonas Amrhyn wurde vierter. Schlussgangverlierer Fankhauser klassierte sich im fünften Schlussrang, zusammen mit Sven Schurtenberger und dem besten Berner Remo Schärz. Die Schwyzer erkämpften sich auf dem Allweg vier Auszeichnungen. Benno Heinzer und Marco Ulrich wurde fünfte, Alex Schuler 2 sechster und Eidgenosse Gwerder siebter. Die Schwyzer Timon Brunner und Bruno Suter verpassten als neunte die Auszeichnung um einen Viertelpunkt. Von den drei SKMH-Kämpfern konnte nach fünf Gängen der blutjunge Cyrill Krieg (Buttikon) mit drei Siegen und zwei Niederlagen noch um die Auszeichnung schwingen. Im letzten war der starke Luzerner Jonas Amrhyn für Krieg noch eine Nummer zu gross. Fabian Dobler aus Siebnen erreichte einen Sieg, drei Remis und zwei Niederlagen. Für Nico Kagermeier (Wilen) war nach einem Remis und drei Niederlagen der Wettkampf nach vier Gängen zu Ende.
 
HRU
Der SKMH am ESAF Mollis 2025

Fredi Bruhin scheiterte zweimal um den Kranz
 
Fredi Bruhin erlebt diese Saison Sachen im Schnelldurchlauf, wofür andere Jahre brauchen. Erster Kranz- und Teilverbandskranz und sogar der Griff nach eidgenössischem Eichenlaub. Bruhin startete mit einem überzeugenden Sieg gegen Aron Kiser. Gegen Kilchbergsieger Damian Ott konnte sich der Märchler gut drei Minuten wehren, bevor er am Boden bezwungen wurde. Wie er dann im dritten Gang den Verteidigungskünstler Elias Pirkheim von hoch oben herab donnerte war Extraklasse. Im letzten Gang vom Samstag trennte sich Bruhin gegen den unbequemen Alex Schär remis. Am Sonntagmorgen lancierte Bruhin zwei weitere Siege. Gegen den defensiven Hugo Schläfli musste Bruhin lange für den Erfolg kämpfen, Arunja Fuster im sechsten Gang hingegen wurde mit einem herrlichen Überwurf blitzschnell bezwungen. So erarbeitete sich der Märchler eine top Ausgangslage für den Kranzausstich. Einzige Sorge, Bruhin musste aufgrund seines Notenblatts mit schweren Gegnern rechnen. Und so kam es auch. Bruhin fasste zwei Eidgenossen, im siebten Gang Benjamin Gapany und im achten Christian Gerber. Leider mit schlechtem Ausgang. Beide Male wurde Bruhin von den gewieften Eidgenossen mit List und Wucht übertölpelt und der Traum vom Märchler Eidgenossen zerstört.

 
Missratener erster Tag von Benjamin Züger
 
Benjamin Züger hat sich den Start in sein erstes ESAF sicher anders vorgestellt. Nach dem Remis gegen den starken Fabian Bärtsch lief es zweimal total gegen den Märchler. Gegen Thomas Koch und Etienne Ducrest war Züger stets im Angriff, wurde aber gnadenlos ausgekontert. Mit dem Messer am Hals gelang dem Märchler im vierten Gang nach hartem Kampf der erlösende Plattwurf gegen Ivan Mollet. So schaffte Züger gerade noch den Sprung in den Sonntag. Am Sonntagmorgen zeigte Züger was in ihm steckt, er bezwang mit Michael Bernold und Leandro Nägeli zwei ganz starke Kranzer und stand sogar im Kranzausstich. In diesem trotzte Züger im siebten Gang dem mehrfachen Eidgenossen Florian Gnägi ein beachtliches Remis ab. Der letzte Gang gegen den starken Dominik Roth ging für den Märchler relativ schnell verloren.

 
Undankbarer Start für Joel Kessler
 
Man stelle sich vor, du gehst motiviert an ein ESAF und triffst auf lauter Gegner die nicht schwingen wollen. Das ist bitter. Genau solche Gegner fasste Joel Kessler am ersten ESAF-Tag. Kessler traf auf Mikael Matthey, Andy Murer, Adrian Aebersold und Valentin Mettler. Vier Gänge, viermal das gleiche Bild. Kessler stets im Angriff den Sieg suchend, seine Gegner entweder auf Konter lauernd oder gar nur auf der Flucht. So kassierte der Märchler vier Gestellte am Stück. Bitter, im vierten Gang wurde ein klarer Siegeswurf Kesslers über Mettler nicht anerkannt. Immerhin wurde Kesslers Siegeswillen dreimal mit der höheren Note neun belohnt, was ihm hauchdünn den Sprung in den Sonntag ermöglichte. An diesem gelang ihm gegen Etienne Ducrest der erste Sieg. Im sechsten Gang erfolgte die erste Niederlage gegen Mario Schneider. Kessler reichten die Punkte knapp noch zum erreichen des Kranzausstich. Dort wurde der starke Kranzer Leandro Nägeli sicher bezwungen. Im letzten Gang musste Kessler gegen Kay Hügli als Verlierer vom Platz.
 
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Fredi Bruhin gewinnt den Chilbischwiget in Einsiedeln. Rang 2 für Alex Huber

Märchler Doppelsieg in Einsiedeln
 
Fredi Bruhin gewinnt mit dem Chilbischwinget Einsiedeln sein erstes Rangschwingfest. Im Schlussgang bodigt Bruhin den jungen Martin Schönbächler. Mit dem zweiten Rang macht Alex Huber den Märchler Doppelsieg perfekt.

 
Nach drei Jahren Unterbruch konnte der beliebte Chilbischwinget Einsiedeln wieder auf der idyllischen Paracelsus-Wiese durchgeführt werden. Doch etwas stimmte nicht ganz, nach dem Schwingfest konnte keiner süsses Magenbrot oder leckere Hamburger kaufen. Den der Chilbischwinget fand ausnahmsweise eine Woche vor der Einsiedler Chilbi statt. Der Grund dafür war klar, in einer Woche findet das ESAF in Mollis statt. Dies wirkte sich auch etwas in der Qualität des Teilnehmerfelds aus. Unter den 50 Schwingern waren 15 Kranzschwinger am Start. Unter anderem mit dem Märchler Fredi Bruhin und dem Luzerner Carlo von Rickenbach zwei Schwinger, die für den Höhepunkt in Mollis selektioniert sind. Rund 600 Zuschauer verfolgten gut gelaunt das emsige Treiben im Sägemehl.

 
Erster Rangfestsieg für Fredi Bruhin
 
Fredi Bruhin aus Siebnen traf im ersten Gang eben auf Carlo von Rickenbach. Der zähe Entlebucher hat eine spezielle Beziehung zu den Klosterdörflern. Sein Vater Pirmin war ursprünglich in Rothenthurm wohnhaft und selber Kranzschwinger des Schwingklub Einsiedeln. Bruhin und von Rickenbach trennten sich in einem hochstehenden Kampf remis, wobei der Märchler einmal dem Sieg ganz nahe war. In der Folge erkämpfte sich Bruhin gegen Jens Furrer und den Kranzer Michael Ulrich seine ersten Siege. Mit zwei weiteren Siegen gegen die Kranzschwinger Simon Schmid und Samuel Suter stand der Polizist als Führender im Schlussgang. In diesem traf er auf den starken einheimischen Nichtkranzer Martin Schönbächler. Der 18jährige Junglandwirt gilt als grosses Talent, wurde aber zuletzt von Verletzungen ausgebremst. An seinem Comeback zeigte der Zweimetermann was er drauf hat und stand unter anderem dank der Siege gegen die Kranzschwinger Bruno Suter, Daniel Schilter und Carlo von Rickenbach verdient im Schlussgang. Dieser war hochstehend und spannend. Zweimal stand Bruhin kurz vor dem Sieg, scheiterte aber knapp. Doch mit einem kraftvollen Linkskurz kam der Märchler doch noch zum Erfolg und durfte sich so über seinen ersten Rangfestsieg freuen.

 
Toller zweiter Rang für Alex Huber
 
Auch der Galgener Alex Huber zeigte in Einsiedeln was eigentlich in ihm steckt. Der 29jährige Lastwagenmechaniker hätte gut am ESAF in den Kader des Innerschweizer Verbands gepasst. Huber kämpfte an den Kantonalen gut, verfehlte aber mehrmals den Kranz nur ganz knapp. Am Chilbischwinget war der Märchler eine prägende Figur. Huber lieferte gegen Simon Schmid, Silvan Wyttenbach, Raphael Waser und Jens Furrer vier schöne Plattwürfe ab. Gegen die starken Kranzer Michael Ulrich und Thomas Bucher trennte sich Huber remis. Mit dieser Leistung preschte der kräftige Sennenschwinger weit nach vorne und konnte sich bei einem allfälligen Schlussgangremis gar Hoffnungen auf den Festsieg machen. Dies liess sein Kamerad Bruhin jedoch nicht zu und so belegte Huber zuletzt den tollen zweiten Schlussrang. Vom Schwingklub March-Höfe waren mit Daniel Schilter, Cyrill Krieg und Lukas Hüppin drei weitere Ausserschwyzer am Start. Schilter und Krieg verloren im letzten Gang gegen die Kranzer Simon Schmid und Dominik Hess um die Auszeichnung. Lukas Hüppin konnte seinen letzten Gang zwar gewinnen, hatte aber zu wenig Punkte für die Auszeichnung.
 
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Zaugg Lars gewinnt den Frutt Schwinget 2025
Bericht folgt
Sieger am Rickenschwinget Samuel Giger

Drei Märchler Auszeichnungen auf dem Ricken
 
Auch am Rickenschwinget setzte sich mit Samuel Giger einer der ESAF-Favoriten durch. Der Thurgauer gewann mit fünf Siegen und einem Remis gegen den stämmigen Lars Rotach. Im Schlussgang bezwang Giger den Zürcher Shane Dändliker, welcher am Ende zweiter wurde. Unter den 119 Teilnehmern befanden sich fünf Teilnehmer vom Schwingklub March-Höfe. Als Bester klassierte sich wiederum Benjamin Züger. Mit drei Siegen gegen Sandro Fitze, Kyron Nay und Roman Schnurrenberger, sowie drei Remis gegen Florian Riget, Nicola Wey und Pirmin Gmür, belegte Züger unbezwungen den fünften Rang. Seine erste Rickenauszeichnung sicherte sich der blutjunge Cyrill Krieg im neunten Rang. Der Märchler erreichte drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Im fünften Gang stellte er gegen den Kranzer Lukas Keller und im entscheidenden letzten Gang siegte Krieg gegen Remo Büsser. Gerade noch im letzten Auszeichnungsrang als elfter fand Joel Kessler Unterschlupf. Der Riese zeigte an sich einen anständigen Wettkampf. Er besiegte den Kranzer Tobias Signer und stellte die drei starken Teilverbandskranzer Nicola Wey, Markus Schläpfer und Gian Maria Odermatt. Der unerwartete Ausrutscher im letzten Gang gegen den jungen Nichtkranzer Flavio Lenherr warf Kessler in der Schlussrangliste weit zurück. Lukas Hüppin mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen, sowie Adrian Müller mit einem Sieg, drei Remis und zwei Niederlagen verpassten auf dem Ricken die Auszeichnung.
 
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Sieger am Klewenalp Schwinget wird Scherrer Fabian. Züger Benjamin wird sehr guter 3. Bruhin Fredi macht die Auszeichnung im 4. Rang
Züger und Bruhin stark auf der Klewenalp
 
Am Samstag ging auf der sonst so idyllischen Klewenalp ob Beckenried der beliebte Klewenalpschwinget übers Sägemehl. Trotz garstigem Wetter gingen 99 Schwinger an den Start. Sieger wurde der Luzerner Fabian Scherrer, welcher im Schlussgang den einheimischen Christoph Waser nach knapp fünf Minuten mit Kurz bezwang. Vom Schwingklub March-Höfe waren fünf Schwinger am Start, wobei die ESAF Teilnehmer Benjamin Züger und Fredi Bruhin einen starken Eindruck hinterliessen. Züger startete mit zwei Remis gegen Elias Lüscher und Kevin von Wyl durchzogen in den Tag. Danach landete der Märchler gegen Jens Furrer, den äusserst unbequemen Fabian Arnold, Elias Herger und den konterstarken Dominik Hess vier Siege am Stück und belegte so den tollen dritten Schlussrang. Fredi Bruhin begann mit einem Remis gegen den späteren Sieger Scherrer. In der Folge siegte der Märchler gegen Reto Bürgi, Elias Lüscher und Raphael Waser. Um den Schlussgangeinzug konnte Bruhin die eiserne Verteidigung von Marco Heiniger nicht durchbrechen und der Gang endete gestellt. Mit einem sicheren Sieg gegen Remo Roner, arbeitete sich der Polizist auf den sehr guten vierten Schlussgang vor. Lukas Hüppin und Cyrill Krieg erreichten beide zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen. Beide verloren im letzten Gang gegen Kranzschwinger um die Auszeichnung. Gian Bamert musste nach einem Sieg und zwei Niederlagen den Wettkampf verletzungshalber abbrechen.
Joel Wicki gewinnt «feuchten» Brünigschwinget  

 
König Joel Wicki gewinnt erstmals auf dem Brünig. Im Schlussgang bodigte der Entlebucher den Berner Matthias Aeschbacher bereits im zweiten Zug. Die Ausserschwyzer blieben am Bergklassiker ohne Eichenlaub.
 
Eines vorneweg, einen Ehrenkranz verdienten sich die rund 5700 Zuschauer. Trotz massivem Dauerregen vor allem während dem ersten Gang, verharrten sie bis zuletzt wetterfest und mit einem «Cheeli» mehr als üblich gut vorbereitet, unbeirrt auf ihren Sitzplätzen. Auch für die 120 Schwinger war der Auftakt nicht einfach, nach wenigen Kampfsekunden schon waren sie völlig durchnässt und das Grifffassen an den nassen Zwilchhosen erwies sich alles andere als einfach. Ab dem zweiten Gang verbesserte sich die Wetterlage glücklicherweise etwas.

 
Berner Vorteil zum Auftakt
 
Das miese Wetter hemmte zum Start einige Schwinger und es kam zu mehreren Gestellten. In den Topduellen setzten sich jedoch die Berner Matthias Aeschbacher gegen Noe van Messel, Bernhard Kämpf gegen Sven Schurtenberger und Patrick Gobeli gegen Joel Ambühl durch. Auch die Nordwestschweizer Joel Strebel und Adrian Odermatt starteten stark. Strebel bodigte Severin Schwander und Odermatt konterte Michael Gwerder aus. Für die Innerschweizer starteten Pirmin Reichmuth mit Siegen gegen Nick Alpiger und Jonas Burch gegen Lars Zaugg. Das ersehnte Duell zwischen König Joel Wicki und dem Aufsteiger Michael Moser endete nach einem animierten Gang remis. Im zweiten Gang trafen die Spitzenleute auf Leute aus der zweiten Reihe und die Favoriten setzten sich vorwiegend durch. So führten die Eidgenossen Odermatt, Aeschbacher, Reichmuth, Burch, Strebel und Kämpf mit je zwei Siegen das Feld an. Wicki und Moser konnten nach ihrem Remis ihren ersten Sieg realisieren. Diese Ausgangslage deutete für den dritten Gang doch einige Kracher an.

 
Grosser Zusammenschluss zur Halbzeit
 
Und so kam es auch, die Führenden wurden Grossteils zusammengepaart. Doch die Spitzenduelle verliefen eher enttäuschend. Matthias Aeschbacher und Pirmin Reichmuth stellten, genauso Bernhard Kämpf und Adrian Odermatt. Jonas Burch konnte die Verteidigung von Thomas Sempach nicht durchbrechen. Eine Überraschung schaffte der Berner Leandro Nägeli, welcher Joel Strebel bezwang. Wicki und Moser machten mit herrlichen Plattwürfen wertvollen Boden gut. Dies alles führte zu einem grossen Zusammenschluss. Zum Mittag führte der Schwyzer Michael Ulrich unerwartet das Feld an, dicht gefolgt von über zwanzig Schwingern. Im vierten Gang zeigte sich zaghaft die Sonne und es gab viele offensiv geführte Duelle. Nicht ganz zu Gunsten der Innerschweizer, welche ein paar wichtige Gänge verloren. Wicki und Reichmuth aber siegten beide platt und wahrten ihre Siegchancen. Nach ihren dritten Siegen lagen auch die Berner Aeschbacher und Moser ganz vorne dabei.

 
Neuauflage von ESAF Pratteln Schlussgang
 
Im Ausstich kehrte wieder starker Regen zurück und drückte beim Publikum etwas auf die Stimmung. Um den Schlussgangeinzug siegte als erster Bernhard Kämpf nach sehr hartem Kampf gegen den Märchler Fredi Bruhin. Fabian Stucki und Nick Alpiger schlossen dank ihren Siegen gleichauf. Reichmuth und Moser nahmen sich durch ihr Remis selber aus dem Rennen. König Wicki bezwang Lars Zaugg blitzschnell und stand als erster im Schlussgang. Der Entlebucher wurde nur von Aeschbacher überholt, der Marius Frank besiegte und als Führender die Neuauflage des eidgenössischen Schlussgangs in Pratteln bewerkstelligte. Beiden winkte der erste Brünigsieg. Wicki stand dreimal am Klassiker im Schlussgang, Aeschbacher noch nie. Schon beim ersten Zug merkte man wie der König geladen war, ein Kurz brachte den Berner in Bedrängnis. Und bereits im zweiten Zug fiel die Entscheidung, Wicki griff energisch an und warf seinen Gegner mit einem herrlichen Wyberhaken platt ins nasse Kurzholz. So durfte sich der Entlebucher endlich über seinen ersten Brünigsieg freuen. Schlussgangverlierer Aeschbacher wurde gemeinsam mit Joel Strebel zweiter, Pirmin Reichmuth und Michael Moser wurden dritte. Von den 19 Kränzen holten sich die Berner mit acht am meisten. Sechs gingen an den ISV und fünf an den NWS. Vom Schwyzer Verband konnten Silvan Appert, Benno Heinzer, Michael Gwerder und Michael Ulrich ums Eichenlaub schwingen, scheiterten aber allesamt im letzten Gang.

 
Keine Kränze für Schwingklub March-Höfe
 
Auf dem Brünig standen drei Märchler im Einsatz. Sie zeigten gute Leistungen, vermochten im Kampf um die Kränze jedoch nicht bis zuletzt mitzuhalten. Bestklassierter Ausserschwyzer war Joel Kessler. Der Märchler erreichte drei Siege gegen Simon Stoll, Adrian Schärz und im letzten Gang gegen den Eidgenossen Thomas Sempach, zwei Remis gegen Samuel Brun und David Lüthi, sowie eine Niederlage zum Auftakt gegen Dominik Schwegler. Fredi Bruhin zeigte eine gute Brünigpremiere. Der kräftige Turnerschwinger erreichte zwei Siege gegen Melchior Huber und Stefan von Büren, zwei Remis gegen Jonas Odermatt und Remo Schärz, sowie zwei Niederlagen gegen Alexander und Bernhard Kämpf. Alex Huber siegte gegen Dario Gerber, gegen Remo Rutsch und Lukas Krähenbühl trennte er sich als gleich stark und gegen Lars Zaugg, Jan Wittwer und Alex Schär musste Huber als Verlierer vom Platz.
 
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Lang ersehntes Comeback von Michael Gwerder

 
Darauf haben unsere Schwingfans lange gewartet, der Schwyzer Eidgenosse stieg auf dem Zugerberg wieder ins Sägemehl. Bleibt zu hoffen, dass der Mythenverbändler im Hinblick aufs ESAF in Mollis gesund bleibt. Auf dem Zugerberg war Gwerder wieder voll im Schuss. Gwerder gewann seine ersten vier Gänge und bremste mit einem Remis im fünften Gang gegen Noe van Messel seinen stärksten Konkurrenten aus. Im Schlussgang traf Gwerder vor rund 1000 Zuschauern auf den führenden Zuger Thomas Bucher. Nach einem harten Gefecht, bei dem auch Gwerder am Boden brenzlige Situationen überstehen musste, konnte der Schwyzer mit einem Übersprung den Sieg auf seine Seite bringen und den Festsieg feiern. Unter den 70 Schwingern waren auch die vier Ausserschwyzer Cyrill Krieg, Philipp Keller, Lukas Hüppin und Adrian Müller am Start. Von ihnen konnte keiner die Auszeichnung erringen. Bestklassierter Ausserschwyzer war Cyrill Krieg mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen. Auch wenn die Jungen die Auszeichnungen verpassten, mit solch Teilnahmen an Rangfesten sammeln sie weitere wertvolle Erfahrungen und Härte. Verrückterweise verhalten sich in Sachen Schwingfestbesuche die Jungen des SKMH um einiges vorbildlicher als die gesunden Kranzschwinger, dies war dieses Wochenende gut ersichtlich. Mit dem Moosschwinget, Zugerberg und Menzberg wären drei Rangfeste für einen Start da gewesen, doch die Märchler Kranzer trauten sich nirgends ins Sägemehl.
 
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Einheimischer Sieg am Moosschwinget

Auszeichnung für Cyrill Krieg
 
Mit dem Moosschwinget in Schönenberg am Samstag und dem Zugerberg Schwinget am Sonntag fanden an diesem Wochenende zwei Rangfeste mit Ausserschwyzer Beteiligung statt. Nach einem starken Gewitter konnten die zahlreichen Zuschauer bei angenehmen Bedingungen das Treiben der 47 Schwinger im Sägemehl beobachten. Sieger wurde der 21jährige Einheimische Janik Korrodi, der im Schlussgang den Routinier Marco Nägeli bezwingen konnte. So durfte das zähe Nachwuchstalent seinen ersten Festsieg bei den Aktiven feiern. Vom Schwingklub March-Höfe waren This und Gian Bamert, Lukas Hüppin und Cyrill Krieg am Start. Dabei fand der junge Buttikoner Cyrill Krieg im neunten und letzten auszeichnungsberechtigten Rang Unterschlupf. Krieg erreichte bei seinem erneuten Auszeichnungsgewinn drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen.
Rigi Kranz ** für Benjamin Züger


Erster «richtiger» Rigisieg für Samuel Giger
Der Rigischwinget war auch dieses Jahr wieder ein toller Leckerbissen für alle Schwingfans. Im Schlussgang bodigte Samuel Giger seinen Verbandskameraden Mario Schneider und gewann so sein zweites Rigschwinget, das erste auf der Königin der Berge selber.

Die Spannung auf den Ausgang des diesjährigen Rigischwinget war gross unter den rund 5000 Zuschauern. Zwar mussten sich nach Pirmin Reichmuth mit Werner Schlegel und Andreas Döbeli zwei weitere Hochkaräter kurzfristig für den Wettkampf abmelden, doch dies änderte nichts daran, dass den Fans schöner Schwingsport gezeigt wurde. Am Morgen stand das Wetter kurz auf der Kippe, dunkle Wolken drohten den schönen Sommertag zu stören, doch am Ende setzte sich die trockene Lage durch. Als die 90 Schwinger ihre Arbeit aufnahmen, war die schmucke Arena schon gerammelt voll.

Attraktiver Sport schon von Beginn an
Schon früh starteten die Favoritenpaarungen. Da kamen Beat Suter und Lukas Heinzer zu schnellen Siegen gegen Samuel Schmid und Josias Müller. This Kolb bezwang Patrick Betschart kurz vor Schluss durch gekonnte Bodenarbeit. Mario Schneider bearbeitete Jonas Burch bis zum Erfolg, Marc Lustenberger besiegte This Kolb (schon 2. Gang) mit Kurz und die Newcomer Lukas von Euw und Sinisha Lüscher trennten sich als gleich stark. In einem intensiven Duell trennten sich Matthias Herger und Adrian Odermatt remis, genau wie Roger Bürli gegen Fabian Kindlimann und Silvan Appert gegen Patrick Feldmann. In den absoluten Krachern siegten vorwiegend die Ostschweizer. Armon Orlik bodigte Sven Schurtenberger mit Kurz, Damian Ott gegen Christian Schuler (äusserer Haken) und Samuel Giger mit einem herrlichen Linkskurz gegen Joel Ambühl. Auch im zweiten Gang wurde weiter sehr offensiv gekämpft und es kam zu vielen Entscheidungen. Für Stimmung sorgte der einheimische Lukas Heinzer, der Sinisha Lüscher bezwingen konnte. Samuel Giger besiegte blitzschnell Marc Lustenberger mit Kurz. Armon Orlik und Damian Ott kamen am Boden zu zäh erkämpften Siegen gegen Remo Vogel und Nando Durrer. Die Ostschweizer Thomas Burkhalter und Patrick Kurmann bezwangen die Eidgenossen Jonas Burch und Sven Schurtenberger. So führten ganze zehn Schwinger mit zwei Siegen die Rangliste an. Zu ihren ersten Siegen kamen die Eidgenossen Joel Ambühl und Christian Schuler kamen zu ihren ersten Siegen.

Ostschweizer Dominanz an der Spitze
Vor dem Mittag gab es eine Verkleinerung ganz an der absoluten Spitze. Der Luzerner Urs Doppmann konnte Damian Ott mit einem Remis bremsen. Mario Schneider bezwang Roland Reichmuth und war der erste mit drei Siegen. Ihm folgte Armon Orlik, nach einem hart erkämpften Sieg gegen Lukas Heinzer. Auch Samuel Giger konnte sich gegen Christian Bucher seinen dritten Sieg holen. Die Eidgenossen Joel Ambühl, Christian Schuler und Adrian Odermatt kamen zu ihren zweiten Siegen. Eine Überraschung schaffte Martin Felder, der Eidgenosse Matthias Herger bezwang. Zur Pause führte Giger mit dem Punktemaximum das Feld an, vor Schneider, Orlik, Benjamin Züger, Fabian Scherrer, Martin Felder und Urs Doppmann. Nach dem Mittag gewann Mario Schneider mit einem herrlichen Wyberhaken gegen Christian Schuler und Lukas Heinzer donnerte Patrick Feldmann regelrecht ins Kurzholz. Mit dem Sieg über Joel Ambühl preschte der Baselbieter Adrian Odermatt weit nach vorne. Weiter gewannen Damian Ott und Roland Reichmuth ihre Kämpfe. Im absoluten Spitzenduell trennten sich die beiden führenden Ostschweizer Samuel Giger und Armon Orlik remis. So führte Schneider als einziger mit vier Siegen das Feld an, gefolgt von Giger, Odermatt, Heinzer, Orlik und sieben weiteren Schwingern mit theoretischen Schlussgangchancen.
Reiner Ostschweizer Schlussgang
Im Kampf um den Schlussgang wurde es nochmals richtig spannend. Damian Ott und This Kolb gewannen ihre Gänge gegen Lukas Heinzer und Jonas Troxler. Sie gingen vorerst in Führung. Beat Suter verlor gegen Christian Schuler und war weg um den Schlussgang. Armon Orlik gewann gegen Roland Reichmuth und ging mit 48,25 Punkten in Führung. Aber nicht für lange, Samuel Giger gewann gegen Urs Doppmann blitzschnell und stand als Führender im Schlussgang, da Leader Mario Schneider gegen Adrian Odermatt in einem faden Duell stellte. So lag Schneider nach dem fünften Gang punktgleich mit Orlik auf dem zweiten Rang und die Entscheidung zur Schlussgangteilnahme lag nun in den Händen der Einteilung. Die Wahl für den Schlussgang fiel auf das Ottoberger Klubduell Giger gegen Schneider. In dieser verzwickten Situation wohl die fairste Lösung. Der Kampf der beiden Thurgauer war dann schnell entschieden, Giger siegte bereits im ersten Zug mit ableeren übers Knie platt und siegte nach 2021 (wegen Corona in Ibach) zum zweiten Mal am Rigischwinget durch. Hinter dem Sieger Giger klassierten sich Armon Orlik und Damian Ott. Für viele völlig überraschend kam es auf der Rigi zum Abschied einer grossen Schwingerlegende. Der Rothenthurmer Eidgenosse Christian Schuler verabschiedete sich nach seinem 123. Kranzgewinn unter grossem Applaus vom aktiven Schwingsport.

Rigikranz für Benjamin Züger
Gesamthaft konnte am Abend mit 16 Kränzen das Maximum abgegeben werden, Kompliment an die Einteilung. Das begehrte Eichenlaub teilte sich wie folgt auf, die gastgebenden Innerschweizer holten acht Kränze, sechs gingen in die Ostschweiz und zwei in die Nordwestschweiz. Die Schwyzer zeigten eine sehr ansprechende Teamleistung, sechs Schwinger konnten um die Kränze schwingen. Dabei reüssierten Altmeister Christian Schuler, Lukas Heinzer, Benjamin Züger und Patrick Betschart. Silvan Appert, Lukas von Euw verpassten den Kranz durch gestellte und verlorene Gänge. Der Märchler Benjamin Züger zeigte ei seinem ersten Bergfesteinsatz überhaupt, eine sehr starke Leistung, die er verdient mit seinem ersten Bergkranz völlig verdient krönte. Der Wangner siegte zu Beginn gegen Marco Hürlimann mit einem schönen Lätz. Der zweite Gang verlief für unglücklich. Gegen Martin Felder übersahen die Kampfrichter zweimal ein gültiges Resultat des Märchlers und der Gang endete gestellt. Dafür konnte der untersetzte Turner im dritten Gang den zähen Marco Thierstein herrlich übers linke Knie zum Sieg ableeren. So befand sich Züger zur Mittagspause mitten in der Spitzengruppe. Nach dem Mittag trennte sich der Märchler in einem offensiven Duell gegen Jonas Odermatt remis. Im fünften Gang gegen den Eidgenossen Fabian Kindlimann hatte Züger zu Beginn eine heikle Situation zu überstehen, danach trotzte er dem Zürcher gekonnt ein Remis ab. So wahrte sich der Märchler vor dem letzten Gang noch die Kranzchancen. Im entscheidenden Duell traf Züger auf den Zuger Beat Suter. Schon nach kurzer Zeit konnte Züger seinen Gegner links übers Knie ableeren und mit nachfahren am Boden gewinnen. Die Freude bei Züger und bei den Ausserschwyzer Schwingfans war riesengross.
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Teilverbandskranz ** für Bruhin Fredi am ISAF Seedorf

König Wicki nicht zu bremsen
 
Joel Wicki heisst der strahlende Sieger des 118. Innerschweizer Schwing- und Aelplerfest in Seedorf. Wicki stellte im Schlussgang gegen Pirmin Reichmuth, was ihm zum alleinigen Festsieg reichte. Für die Ausserschwyz gewann Fredi Bruhin nach toller Leistung verdient den Kranz.

 
Dem zweiten Teilverbandsfest der Saison war ein angenehmer Sommertag beschieden. Das OK des Schwingklub Schattdorf tat alles, um den rund 7800 Zuschauern in Seedorf ein würdiges ISAF zu bescheren. Als die 200 Schwinger am frühen Morgen ins Sägemehl traten, waren die Tribünen auf der schmucken Arena bestens gefüllt. Die Einteilung hatte für den ersten Gang spannende Duelle auserkoren und man fragte sich, ob die Innerschweizer die starken Gäste im Zaum halten könnten. Vor allem die starken Ostschweizer Samuel Giger und Werner Schlegel galt es zu beachten.

 
Innerschweizer Feuerwerk zum Auftakt
 
In den Spitzenpaarungen siegten Roger Bürli gegen Luca Müller und Samuel Schwyzer gegen Christoph Waser. Noe van Messel und Matthias Herger fertigten die Gäste Paul Tornare und Adrian Klossner im Eilzugstempo ab. Dafür starteten die Gäste Lario Kramer gegen Marc Lustenberger, Dominik Roth gegen Lukas Bissig und Lars Voggensberger gegen Christian Schuler mit Siegen in den Tag. Jonas Burch bodigte im ISV-Duell Sven Schurtenberger. Alex Schuler 1 und Marco Reichmuth trennten sich Remis, genauso wie Joel Ambühl gegen Andreas Döbeli. Die letzten Spitzenpaarungen erbrachten dann zwei ISV-Siege und tolle Stimmung auf den Tribünen. In einem intensiven Duell konterte Pirmin Reichmuth einen Kurz von Samuel Giger mit Kniestich und drückte am Boden die zähe Brücke ein. Und König Joel Wicki bettete den frischgebackenen NOS-Sieger Werner Schlegel nach Ganghälfte mit Kurz-Fussstich platt ins Sägemehl. Im zweiten Gang kamen Jonas Burch, Christian Zemp, Matthias Herger und Patrick Betschart zu ihren zweiten Siegen. Das Gleiche schafften Roger Bürli der den Berner Philipp Roth auskonterte und Noe van Messel der Werner Schlegel mit einem herrlichen Kurz aus der Entscheidung warf. Fredi Bruhin und Samuel Schwyzer bremsten mit lockeren Remis die siegreich gestarteten Gäste Lars Voggensberger und Lario Kramer. Die Topleute Pirmin Reichmuth und Joel Wicki setzten sich mit ihren zweiten Siegen gegen Jonas Amrhyn und Alex Schuler 2 ebenfalls an die Spitze.

 
Turbulenter Wettkampfverlauf
 
Im dritten Gang gab es eine deutliche Läuterung an der Spitze. Von den 13 Schwingern mit zwei Siegen, konnten vier ihren dritten Erfolg landen. König Wicki bezwang Matthias Herger platt und führte zu Mittag das Feld an. Dicht hinter dem Entlebucher folgten Jonas Burch (Sieg gegen Patrick Betschart) und Noe van Messel (Erfolg über Roger Bürli). Auch Pirmin Reichmuth landete gegen Lars Voggenberger seinen dritten Sieg. Als weitere Verfolger brachten sich Joel Ambühl, Lukas von Euw, Andreas Döbeli, Christian Schuler und Samuel Giger in Position. Nach dem Mittag wurde das Feld der Makellosen halbiert. Der Gast Giger besiegte den Zuger van Messel platt. Das gleiche schaffte Pirmin Reichmuth gegen den Gast Andreas Döbeli. Im Spitzenduell leerte Joel Wicki den Obwaldner Jonas Burch links übers Knie und holte sich die vierte Maximalnote. Eine saftige Überraschung war, dass der NOS-Sieger Schlegel schon nach vier Gängen keine Chance mehr auf einen Kranz hatte. Nach vier Gängen führte Wicki, gefolgt von Reichmuth, Fabian Scherrer und Josef Lustenberger. Für den Kampf um den Schlussgang bestand grosse Spannung, da rund 20 Schwinger noch theoretische Chancen dazu hatten.

 
Gipfeltreffen im Schlussgang
 
Es gab etliche Duelle mit theoretischen Schlussgangchancen. Der letzte Gast, Samuel Giger verpasste diese durch ein Remis gegen Samuel Schwyzer. Dafür siegten Noe van Messel gegen Raphael Waser, Christian Schuler überraschte Marc Lustenberger und Roger Bürli bezwang Lukas Heinzer. Doch dann wurde die Schlussgangfrage innert Minuten entschieden. Pirmin Reichmuth bodigte Urs Doppmann und Joel Wicki fertigte Fabian Scherrer ab. So standen die beiden mit je fünf Siegen sicher im Schlussgang, Wicki mit 50,00 Punkten, Reichmuth einen Punkt zurück. Die Spannung auf diese Affiche war gross, das letzte Schlussgangduell der beiden ISV-Topleute im letzten Jahr auf dem Brünig endete Remis. Wicki wie Reichmuth versuchten auch in Seedorf immer wieder Angriffe zu landen, kamen aber nicht durch. In der neunten Minute kam der König mit einem gewaltigen Überwurf nahe an den Sieg. Doch nach 14 Minuten endete der Schlussgang gestellt, was dem König zum vierten ISAF-Sieg reichte. Hinter dem Sieger klassierten sich die Zuger van Messel als zweiter und Reichmuth als dritter. Gast Giger wurde vierter. Von den 32 abgegeben Kränzen erkämpften sich die Schwyzer deren fünf. 13 Schwyzer konnten vor dem letzten Gang ums Eichenlaub kämpfen. Bestklassierter war Altmeister Christian Schuler als fünfter. Erfreulich gab es mit Silvan Appert und Fredi Bruhin zwei neue Teilverbandskranzer. Die weiteren Schwyzer Kranzgewinner waren Lukas von Euw und Patrick Betschart.

 
Erster Innerschweizer Kranz für Fredi Bruhin
 
Vom SKMH waren sieben Schwinger am Start. Drei von ihnen konnten am Abend um die begehrten Kränze schwingen. Der 28jährige Fredi Bruhin zeigte in Seedorf ein tolles Fest und gewann im sechsten Rang seinen ersten Innerschweizer Kranz, notabene an seinem ersten ISAF überhaupt. Der Polizist siegte viermal gegen Dominik Müller, Livio Arnold, Patrick Scherrer und Jonas Fuchs. Den beiden starken Gasteidgenossen Lars Voggensberger und Philipp Roth trotzte Bruhin mit grosser taktischer Übersicht locker ein Remis ab. So darf sich der Ringer der RR Tuggen fortan verdient Teilverbandskranzer nennen. Benjamin Züger (Wangen) verlor den letzten Gang gegen Elias Lüscher und verpasste mit je zwei Siegen, Remis und Niederlagen den Kranz. Das gleiche Schicksal mit den gleichen Gängen erlitt Joel Kessler aus Siebnen. Er stellte im letzten Gang gegen Sven Wyss. Nicht mehr um den Kranz kämpfen konnte der Galgener Alex Huber. Huber erreichte auch zwei Siege, zwei Niederlagen und zwei Remis. Wie nah Glück und Pech beieinander liegen, musste Ueli Hegner (Siebnen) erfahren. Hegner startete mit einem herrlichen Sieg gegen Gabriel Wyrsch optimal. Doch im zweiten Gang gegen den schwergewichtigen Sven Schurtenberger erlitt der Märchler eine schwere Knieverletzung und musste den Wettkampf beenden. Für Alexander Schnellmann (Schübelbach) und David Solenthaler (Wilen) war der Wettkampf früher als beliebt zu Ende. Beide hatten nach vier Gängen zu wenig Punkte auf ihrem Konto und verpassten den Ausstich.
 
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Abendschwingen in Baar 2025

Auszeichnungen für Hüppin und Schnellmann in Baar
 
Der Sieger des Abendschwinget Baar heisst Luca Müller. Das 20jährige Zuger Talent bezwang im Schlussgang Roland Reichmuth und feierte seinen ersten Rangfestsieg bei den Aktiven.
 
Am Freitagabend ging in Baar der traditionelle Abendschwinget übers Sägemehl. 950 Zuschauer wohnten dem beliebten Anlass bei. Obwohl unter den 89 Teilnehmern kein Eidgenosse figurierte, war das Feld sehr gut besetzt. Mehrere starke Kranzschwinger, welche dieses Jahr schon tolle Leistungen zeigten, waren zugegen und sorgten für spannende Unterhaltung.

 
Erster Rangfestsieg für Luca Müller
 
Die Schwinger zeigten sich mit vielen Siegen offensiv und gestalteten das Geschehen an der Spitze bis zuletzt spannend. So standen nach fünf Gängen Luca Müller, Roland Reichmuth, Noe van Messel, Lukas von Euw und Ueli Wiget mit je vier Siegen zu Buche. Mit leichtem Vorsprung standen die beiden Zuger Müller und Reichmuth im Schlussgang. Dieser musste gewonnen werden um einen geerbten Sieg von van Messel zu verhindern, den dieser besiegte zuletzt Lukas von Euw. Auch Ueli Wiget befand sich nach einem Sieg gegen Thomas Bucher in Lauerposition. Dementsprechend offensiv gingen die beiden Zuger im Schlussgang zu Werke. Nach rund fünf Minuten gelang dann dem Sohn des zweifachen Eidgenossen Bruno Müller der siegbringende Wurf. So gewann Luca Müller bei seinem Heimfest zum ersten Mal ein Rangschwinget. Zweiter wurde Noe van Messel vor Ueli Wiget als dritter. Schlussgangverlierer Reichmuth wurde vierter.

 
Hüppin und Schnellmann mit Auszeichnung
 
Die beiden Märchler Lukas Hüppin und Alexander Schnellmann waren die einzigen Vertreter aus Ausserschwyz. Hüppin gewann eine weitere Auszeichnung im zehnten Rang. Der Landwirt erreichte drei Siege gegen Raoul Hüsler, Philipp Berger und David Wicki. Gegen die starken Kranzer Mathias Elmiger und Michael Zurfluh trennte sich Hüppin als gleich stark und gegen Jonas Durrer musste er untendurch. Schnellmann sicherte sich die Auszeichnung mit drei Siegen und Niederlagen im 12. Rang. Andrin Stampfli, Marcel Ettlin und Ramon Wiss wurden bezwungen, gegen Diego Heimann, Mathias Hürlimann und Florian Ulrich musste der gross gewachsene Forstwart als Verlierer vom Platz.
 
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